Freiwillige Feuerwehr Burbach
Einheit Holzhausen
700 Jahre Holzhausen

Überblick

ABC

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ABC 1 – Gefahrgut in landwirtschaftlichem Betrieb

🎯 1. Übungsziel

  • Gefahrstoffe in landwirtschaftlichen Anlagen erkennen
  • Erste Absperrung und Sicherung durchführen
  • Verletztenbetreuung und Eigen- sowie Truppschutz priorisieren
  • Kommunikation mit Einsatzleitung & Nachbarbereichen üben
  • Übergabe an Spezialkräfte vorbereiten

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Landwirtschaftlicher Betrieb (Scheune, Lagerhalle, Tankstelle)

Dauer

60–90 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

LF, TSF-W

Ausrüstung

PSA, Handschuhe, Absperrmaterial, Warnschilder, Messgeräte optional (Simulation)

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Meldung: „Gefahrstoffaustritt auf Betriebshof, Person leicht verletzt“
  • Flüssigkeit läuft aus einem Behälter (z. B. Dünger, Pflanzenschutzmittel simuliert)
  • Keine ABC-Spezialausrüstung vor Ort
  • Gefahrstoff unbekannt – Geruch oder Farbnebel simuliert
  • Tiere oder Nachbarn könnten betroffen sein
  • Zugänglichkeit eingeschränkt (Traktoren, Maschinen, Hallen)

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Erkundung

  • Einsatzstelle absichern: Warnwesten, Absperrband, Hallentore ggf. schließen
  • Gefahrenbereich erkennen, Abstand halten
  • Gruppenführer erstellt Erstlagebericht
  • Erste Meldung an Einsatzleitung: ABC 1 – Gefahrgut, Erstmaßnahme

👀 Phase 2 – Erstmaßnahmen

  • Verletzte Personen unter Sicherheitsabstand betreuen
  • Trupps markieren Gefahrenbereich (Hütchen, Warnschilder)
  • Tiere / Nebengebäude ggf. absichern (Simulation)
  • Trupps arbeiten ohne Spezialausrüstung: Absperrung, Beobachtung, Kommunikation

🧑🚒 Phase 3 – Informationsweitergabe

  • Lagebericht an Einsatzleitung
  • Hinweise zu Gefahrstoffart vorbereiten (wenn bekannt)
  • Vorbereitungen für anrückende ABC-Spezialkräfte treffen

💦 Phase 4 – Beobachtung & Dokumentation

  • Ausbreitung oder Verhalten des Gefahrstoffes beobachten
  • Fotos oder Skizzen für Protokoll anfertigen
  • Regelmäßige Statusmeldungen an Gruppenführer

🔒 Phase 5 – Übergabe an Spezialkräfte

  • ABC-Einheit wird informiert und Bereich übergeben
  • Sicherung bis zur Übernahme durch Spezialkräfte aufrechterhalten

 

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Übersicht, Koordination, Lagebericht

Trupp 1

Absperrung, Sicherung, Beobachtung

Trupp 2

Verletztenbetreuung, Kommunikation

Sicherungstrupp

Absicherung Außenbereich, Nachbarwarnung

Einsatzleitung

Dokumentation, Funkkoordination, Anforderung Spezialkräfte

 

📝 6. Bewertungsbogen

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Erkundung & Lageeinschätzung

 

Gefahren erkannt, Abstand eingehalten

Absperrung & Sicherheit

 

Bereich gesichert, Warnung deutlich

Kommunikation

 

Funkmeldungen klar, Lagebericht korrekt

Verletztenbetreuung

 

Patientensicherung korrekt durchgeführt

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit, Koordination

Dokumentation

 

Beobachtungen festgehalten

Übergabe Spezialkräfte

 

Informationen vollständig, verständlich

Maximal: 35 Punkte

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

10–15 Min

Erkundung

10 Min

Erstmaßnahmen

15–20 Min

Beobachtung & Dokumentation

10–15 Min

Übergabe an Spezialkräfte

5–10 Min

Nachbesprechung

10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere Gefahrstoffbehälter gleichzeitig betroffen
  • Verletzte in schwer zugänglicher Scheune / Halle
  • Ausbreitung des Gefahrstoffes simulieren (Farbnebel)
  • Kombination mit landwirtschaftlicher Maschine / Traktor
  • Nachtübung mit eingeschränkter Sicht

 

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • Absperrung korrekt aufgebaut?
  • Sicherheitsabstände eingehalten?
  • Truppinstruktionen verständlich?

👀 Erkundung & Lageeinschätzung

  • Risiken richtig erkannt?
  • Erste Maßnahmen sachgerecht?
  • Truppaufteilung effektiv?

🧑🚒 Erstmaßnahmen

  • Verletztenrettung korrekt durchgeführt?
  • Kommunikation sauber?
  • Gefahrenzone korrekt markiert?

💦 Beobachtung & Dokumentation

  • Verhalten des Gefahrstoffes richtig eingeschätzt?
  • Meldungen regelmäßig?
  • Übergabe an ABC-Spezialkräfte korrekt?

📡 Teamarbeit & Kommunikation

  • Funkdisziplin
  • Zusammenarbeit Trupp/Gruppenführer
  • Einsatzleitung eingebunden

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter Unsicherheit?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten?
  • Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?

ABC 1 – Gefahrgutunfall ( Erstmaßnahmen)

🎯 1. Übungsziel

  • Gefahrenlage erkennen und Ersteinschätzung durchführen
  • Absperrung und Sicherung der Einsatzstelle
  • Zusammenarbeit mit Polizei/Feuerwehr gewährleisten
  • Eigenschutz priorisieren (PSA, Abstand, Atemschutz)
  • Dokumentation und Lagebericht an Einsatzleitung

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Verkehrsbereich / Lagerhalle / simulierte Unfallstelle

Dauer

60–90 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

LF, MTF

Ausrüstung

PSA, ABC-Schutzanzüge optional, Messgeräte (Simulation), Absperrmaterial, Warnschilder

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Verkehrsunfall mit auslaufender Flüssigkeit (simuliert)
  • Fahrer leicht verletzt, Rettung simuliert
  • Gefahrstoff unbekannt – keine spezielle ABC-Ausrüstung verfügbar
  • Nachbar meldet Geruch / Dampfentwicklung
  • Bereich muss sofort abgesichert werden

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Erkundung

  • Einsatzstelle absichern: Warnwesten, Absperrband, Verkehrszeichen
  • Abstand halten, Gefahrenbereich erkennen
  • Gruppenführer führt Lagebeurteilung durch
  • Erste Meldung an Einsatzleitung

👀 Phase 2 – Erstmaßnahmen

  • Rettung verletzter Personen unter Sicherheitsabstand
  • Nachbarbereich sichern, Beobachter informieren
  • Trupps arbeiten ohne Spezialausrüstung: Absperrung, Beobachtung, Kommunikation
  • Kennzeichnung der Gefahrenzone (Warnschilder / Hütchen)

🧑🚒 Phase 3 – Informationsweitergabe

  • Lagebericht an Einsatzleitung
  • Hinweise auf Art des Gefahrstoffes vorbereiten
  • Maßnahmen für anrückende Spezialkräfte vorbereiten

💦 Phase 4 – Beobachtung & Dokumentation

  • Bereich kontinuierlich beobachten
  • Verhalten / Ausbreitung des Gefahrstoffes einschätzen
  • Skizzen oder Fotos für Einsatzprotokoll
  • Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer

🔒 Phase 5 – Übergabe an Spezialkräfte

  • ABC-Spezialkräfte informieren
  • Gefahrenzone übergeben
  • Einsatzstelle sichern, bis Spezialkräfte übernehmen

 

👥 5. Rollenverteilung

 

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Übersicht, Koordination, Lagebericht

Trupp 1

Absperrung, Sicherung, Beobachtung

Trupp 2

Verletztenbetreuung, Kommunikation

Sicherungstrupp

Absicherung Außenbereich, Nachbarwarnung

Einsatzleitung

Dokumentation, Funkkoordination, Anforderung Spezialkräfte

 

 

📝 6. Bewertungsbogen

 

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Erkundung & Lageeinschätzung

 

Gefahren erkannt, Abstand eingehalten

Absperrung & Sicherheit

 

Bereich gesichert, Warnung deutlich

Kommunikation

 

Funkmeldungen klar, Lagebericht korrekt

Verletztenbetreuung

 

Patientensicherung korrekt durchgeführt

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit, Koordination

Dokumentation

 

Beobachtungen festgehalten

Übergabe Spezialkräfte

 

Informationen vollständig, verständlich

Maximal: 35 Punkte

 

⏱ 7. Timerliste

 

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

10–15 Min

Erkundung

10 Min

Erstmaßnahmen

15–20 Min

Beobachtung & Dokumentation

10–15 Min

Übergabe an Spezialkräfte

5–10 Min

Nachbesprechung

10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere Gefahrstoffquellen
  • Verletzte in Gefahrenzone versteckt
  • Ausbreitung des Stoffes simulieren (z. B. Farbnebel)
  • Kombination mit Verkehrsunfall
  • Nachtübung mit eingeschränkter Sicht

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • Wurde Absperrung schnell aufgebaut?
  • Sicherheitsabstände korrekt eingehalten?
  • Truppinstruktionen verständlich?

👀 Erkundung & Lageeinschätzung

  • Risiken richtig erkannt?
  • Erste Maßnahmen sachgerecht?
  • Truppaufteilung effektiv?

🧑🚒 Erstmaßnahmen

  • Verletztenrettung korrekt durchgeführt?
  • Kommunikation mit Einsatzleitung sauber?
  • Gefahrenzone korrekt markiert?

💦 Beobachtung & Dokumentation

  • Verhalten des Gefahrstoffes richtig eingeschätzt?
  • Meldungen regelmäßig?
  • Übergabe an ABC-Spezialkräfte korrekt?

📡 Teamarbeit & Kommunikation

  • Funkdisziplin
  • Zusammenarbeit Trupp/Gruppenführer
  • Einsatzleitung eingebunden

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter Unsicherheit?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten?
  • Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?

 

AGT

Einsatzszenarien

„Wohnungsbrand – Menschenrettung unter Nullsicht“

🎯 1. Übungsziel

  • Menschenrettung unter Nullsicht trainieren
  • Orientierung und Schlauchführung im Innenangriff üben
  • Kommunikation und Teamarbeit der Trupps verbessern
  • Atemschutzgeräteträgerkoordination stärken
  • Sicherheit und Eigenschutz priorisieren

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Übungscontainer / leerstehende Wohnung / Übungsraum

Dauer

60–90 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2 Atemschutztrupps, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

LF, TSF-W

Ausrüstung

Atemschutzgeräte, C-Strahlrohr, Wärmebildkamera, Rauchmaschine, Nebelgenerator, Trage oder Übungspuppe

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Alarm: „F2 – Wohnungsbrand, Person vermisst“
  • Starker Rauch / Nebel erzeugt Nullsichtbedingungen
  • Übungspuppe als vermisste Person
  • Hindernisse im Raum (Möbel, Planen) simulieren reale Bedingungen
  • Keine Brandflammen, Rauch und Nebel simulieren Sichtbehinderung

 

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Vorbereitung

  • Sicherheitsbereich aufbauen
  • Gruppenführer briefen, Trupps instruieren
  • Atemschutzgeräte prüfen
  • Funkkanäle festlegen

👀 Phase 2 – Erkundung & Orientierung

  • Innenangriff starten mit Nullsicht
  • Orientierung durch Schlauch, Geräusche oder Zeichen
  • Wärmebildkamera optional einsetzen
  • Gruppenführer erhält kontinuierliche Lageberichte

🧑🚒 Phase 3 – Menschenrettung

  • Trupps suchen systematisch die Räume ab
  • Übungspuppe retten über Trage oder Schleifkorbgriff
  • Kommunikation zwischen Trupp und Sicherungstrupp
  • Rückzug über gesicherte Wege

💦 Phase 4 – Brandbekämpfung / Sicherung

  • C-Strahlrohr einsetzen, Schlauchführung üben
  • Nebel simuliert Sichtbehinderung und Stress
  • Sicherungsmaßnahmen für Rückzug und Trupps beachten

🔒 Phase 5 – Nachbereitung

  • Dekontamination / Dekompression der Trupps
  • Auswertung des Einsatzes
  • Feedback zu Orientierung, Rettung und Kommunikation

 

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Lagebericht, Truppsteuerung

Trupp 1

Innenangriff, Menschenrettung

Trupp 2

Schlauchreserve, Sicherung, Rettung unterstützt

Sicherungstrupp

Kontrolle Trupps, Notfallbereitschaft, Rückmeldung

Einsatzleitung

Funkkoordination, Dokumentation, Lageübersicht

 

📝 6. Bewertungsbogen

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Orientierung & Schlauchführung

 

Trupps bewegen sich sicher im Nullsichtbereich

Menschenrettung

 

Übungspuppe korrekt gesichert & transportiert

Kommunikation

 

Funkdisziplin, Rückmeldungen regelmäßig

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit Trupp/Sicherung effektiv

Atemschutzgeräteträgerkoordination

 

Geräte korrekt gehandhabt

Sicherheit

 

Rückzugwege, PSA, Sicherung beachtet

Nachbereitung

 

Feedback und Auswertung strukturiert

Maximal: 35 Punkte

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

10–15 Min

Innenangriff & Orientierung

20–25 Min

Menschenrettung

20 Min

Brandbekämpfung / Sicherung

15–20 Min

Nachbesprechung

10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere vermisste Personen in verschiedenen Räumen
  • Kombination mit Treppenaufstieg / enge Räume
  • Nachtübung mit Taschenlampen / Stirnlampe
  • Nutzung von Wärmebildkamera unter Nullsicht
  • Kombination mit Rauchentwicklung und simulierten Hindernissen

 

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • PSA und Atemschutzgeräte korrekt geprüft?
  • Truppbriefing verständlich?
  • Funkkanäle klar definiert?

👀 Orientierung & Schlauchführung

  • Schlauchführung sicher?
  • Trupp bewegt sich sicher im Nullsichtbereich?
  • Hindernisse erkannt & umgangen?

🧑🚒 Menschenrettung

  • Übungspuppe korrekt gesichert & transportiert?
  • Kommunikation zwischen Trupp und Sicherung?
  • Rückzug über gesicherte Wege?

💦 Brandbekämpfung / Sicherung

  • C-Strahlrohr korrekt eingesetzt?
  • Rückzug & Sicherung beachtet?
  • Nebel als Stressfaktor berücksichtigt?

📡 Teamarbeit & Kommunikation

  • Funkdisziplin?
  • Zusammenarbeit Trupp / Sicherung?
  • Gruppenführer informiert Einsatzleitung?

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter Nullsichtbedingungen bewahrt?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?
  • Entscheidungen unter Zeitdruck effektiv?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief besonders gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten?
  • Welche Maßnahmen sollten beim nächsten Mal standardisiert werden?
Außergewöhnliche Übungen

Atemschutz Parcours Challenge

Vollständiges Veranstaltungs- & Ausbildungskonzept

Ablaufplan für einen kompletten Übungstag

📅 Beispiel-Zeitplan (Samstag)

UhrzeitProgrammpunktVerantwortlich
07:30Aufbau Parcours & TechnikcheckAufbau-Team
08:30Einweisung Helfer & SicherheitspersonalÜbungsleiter
09:00Anmeldung der TruppsOrganisation
09:30Sicherheitsunterweisung aller TeilnehmerAtemschutzüberwachung
10:00Start Durchgang 1Zeitnahme
12:30MittagspauseVersorgung
13:15Start Durchgang 2Zeitnahme
16:30Letzter DurchgangÜbungsleitung
17:30Auswertung & SiegerehrungOrganisation
18:00AbbauAlle

Organisationsstruktur

Einsatz- / Veranstaltungsleitung

FunktionAufgabe
GesamtleitungPlanung & Koordination
ParcoursleiterAufbau & Stationskontrolle
AtemschutzüberwachungDruckkontrolle & Sicherheit
SicherheitstruppNotfallbereitschaft
ZeitnahmeDokumentation
VersorgungGetränke & Regeneration
DokumentationFotos / Video

Druckfertiges Bewertungsformular (Inhalt)

Atemschutz-Parcours Bewertungsbogen

Trupp:__________Startzeit:________Endzeit:________Gesamtzeit:_______

Station 1 – Raumorientierung (max. 20 Punkte)

KriteriumPunkte
Türcheck korrekt
Systematische Suche
Kommunikation
Sicherheit

Station 2 – Engstelle (max. 20 Punkte)

KriteriumPunkte
Trupp bleibt zusammen
Schlauchführung korrekt
Ruhiges Arbeiten
Sicherheit

Station 3 – Technik (max. 20 Punkte)

KriteriumPunkte
Verteiler richtig gesetzt
Kuppeln fehlerfrei
Teamkoordination
Zeitfaktor

Station 4 – Kraft & Belastung (max. 20 Punkte)

KriteriumPunkte
Technik
Teamarbeit
Kontrolle
Sicherheit

Station 5 – Rettung & Rückzug (max. 20 Punkte)

KriteriumPunkte
Lokalisierung
Rettungstechnik
Rückzug rechtzeitig
Kommunikation

Gesamtpunkte: ______ / 100

Strafpunkte: ______

Endwertung: ______

Unterschrift Bewerter: __________

Wettbewerbsregelwerk (offizielle Version)

Teilnahmebedingungen

  • 3 gültig
  • Vollständige PSA
  • Truppstärke: 2 oder 3 Personen

Wertung

  • 100 Punkte Maximalwertung
  • Zeit zählt nur bei Punktgleichheit

Disqualifikation bei:

  • Trupptrennung
  • Manipulation an Bewertung
  • Sicherheitsverstoß
  • Missachtung Übungsleitung

Besonderheiten

  • Sicherheit geht vor Zeit
  • Abbruch durch Übungsleitung jederzeit möglich
  • Rückzugsentscheidung wird positiv bewertet

Einladungstext für andere Wehren

🚒 Einladung zur Atemschutz-Parcours-Challenge

Die Feuerwehr Holzhausen lädt zur Atemschutz-Parcours-Challenge ein. Euch erwartet ein anspruchsvoller, realitätsnaher Parcours mit fünf Stationen, die Technik, Taktik, Belastbarkeit und Teamarbeit fordern. Ziel ist nicht nur Geschwindigkeit – sondern sicheres, strukturiertes Arbeiten unter Atemschutz. 📅 Datum: ________ 📍 Ort: ________ 👥 Teilnahme: 2er- oder 3er-Trupp 🎖 Wertung & Siegerehrung inklusive Anmeldung bis: ________ Wir freuen uns auf faire Wettkämpfe und kameradschaftlichen Austausch.

Jugendfeuerwehr-Variante (angepasst)

Ziel:

Spielerisches Heranführen an Teamarbeit und Technik.
Anpassungen:
  • Kein Atemschutzgerät
  • Leichtere Gewichte
  • Fokus auf Kommunikation
  • Zeit sekundär
Stationen:
  1. Hindernislauf mit Schlauch
  2. Zielwurf mit C-Schlauch
  3. Verteiler zusammenbauen
  4. Dummy ziehen (leichte Puppe)
  5. Funkübung
→ Punkte für Teamarbeit & Kommunikation

Materialliste (vollständig)

Technik

  • 3–5 PA-Geräte
  • Ersatzflaschen
  • Atemschutzüberwachungstafel
  • Nebelmaschine
  • Funkgeräte

Parcours

  • Tunnel / Rohre
  • Paletten
  • Schlauchmaterial
  • Verteiler
  • Strahlrohre
  • Dummy (70–80 kg)
  • Pylonen & Absperrband
  • Stoppuhren

Sicherheit

  • Erste-Hilfe-Koffer
  • Getränkestation
  • Kühlmöglichkeiten
  • Sicherheitstrupp ausgerüstet

Risikoanalyse (Kurzfassung)

RisikoMaßnahme
ÜberlastungPulsüberwachung optional
KreislaufproblemeRuhezone & Wasser
StolpergefahrKontrollierter Aufbau
HitzeKeine echten Wärmequellen

Öffentlichkeitsarbeit

  • Social Media Ankündigung
  • Plakat
  • Pressebericht
  • Siegerehrungsfoto
  • Videozusammenschnitt

Weiterentwicklungsmöglichkeiten

  • Nachtedition
  • Atemschutznotfall-Simulation
  • Gemischte Trupps verschiedener Wehren
  • Pokalturnier jährlich
  • Leistungsabzeichen-ähnliches System

„ Atemschutz-Challenge „Parcours unter Nullsicht“

🎯 1. Übungsziel

  • Orientierung unter Nullsicht trainieren
  • Schlauchführung, Kommunikation und Teamarbeit unter Stress verbessern
  • Atemschutzgeräte-Handhabung perfektionieren
  • Geschwindigkeit, Koordination und Sicherheit kombinieren
  • Stressresistenz und Entscheidungsverhalten fördern

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Übungscontainer, Gerätehaus oder abgedunkelter Raum

Dauer

45–60 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Atemschutztrupps

Fahrzeuge

LF, MTF (nur für An- und Abfahrt)

Ausrüstung

Atemschutzgeräte, C-Strahlrohr, Nebelmaschine, Hindernisse für Parcours (Tische, Planen, Leitern, Kisten), Timer/Stoppuhr

 

📍 3. Lagebeschreibung

  • Kein reales Feuer – reiner Trainingsparcours
  • Nebelmaschine erzeugt Nullsichtbedingungen
  • Parcours simuliert enge Gänge, Hindernisse und zu transportierende „Last“ (z. B. Übungspuppe oder Sandsack)
  • Trupps müssen den Parcours vollständig durchlaufen, Hindernisse überwinden, Menschenrettung simulieren
  • Fokus auf Zeit, Sicherheit und Technik

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Vorbereitung

  • Sicherheitsbereich aufbauen
  • Parcours prüfen und Hindernisse sicher positionieren
  • Atemschutzgeräte prüfen
  • Truppbriefing: Ablauf, Funkkanal, Zeitnahme, Sicherheitsregeln

👀 Phase 2 – Parcoursdurchlauf

  • Trupp startet mit Atemschutzgerät
  • Hindernisse überwinden: Tunnel, Leiteraufstieg, Kriechen, Slalom
  • Orientierung unter Nullsicht: Schlauch als Führungshilfe, akustische Zeichen, Teamkommunikation
  • Aufgaben: Übungspuppe transportieren, Strahlrohrführung üben, Gegenstände sicher bewegen

🧑🚒 Phase 3 – Zeit & Leistung

  • Timer startet beim Parcoursbeginn
  • Stopp bei Erreichen des Endes
  • Fehler / Zwischenfälle werden notiert
  • Gruppenführer dokumentiert Technik, Kommunikation, Sicherheit

💦 Phase 4 – Nachbereitung

  • Dekompression / Atemschutzabnahme
  • Feedback von Ausbildern
  • Analyse von Orientierung, Schlauchführung, Technik und Teamarbeit
  • Diskussion von Verbesserungspotential

 

 

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Zeitmessung, Feedback, Sicherheit

Trupp 1

Parcoursdurchlauf, Hindernisse überwinden, Übungspuppe transportieren

Trupp 2

Technikbeobachtung, Notfallbereitschaft

Sicherung / Ausbilder

Beaufsichtigung, Fehleranalyse, Feedback

 

 

📝 6. Bewertungsbogen – Atemschutz-Parcours

 

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Orientierung unter Nullsicht

 

Trupp findet sicheren Weg

Hindernisbewältigung

 

Korrekte Technik, sichere Bewegung

Schlauchführung / Strahlrohr

 

Sicherer Umgang mit Schlauch/Strahlrohr

Teamarbeit & Kommunikation

 

Kooperation, Funkdisziplin

Zeit & Effizienz

 

Parcours in vertretbarer Zeit abgeschlossen

Sicherheit

 

PSA korrekt, Rückzug & Notfall beachtet

Nachbereitung

 

Feedback aufgenommen, Fehler analysiert

Maximal: 35 Punkte

 

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

10–15 Min

Parcoursdurchlauf

20–25 Min

Dokumentation & Feedback

10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere Trupps nacheinander, Zeitwertung
  • Zusatzaufgaben: Hindernisse tragen, Übungspuppe durch Tunnel
  • Kombination mit Rauchentwicklung oder akustischem Stress
  • Nachtübung / Stirnlampe
  • Parcours verändern: enge Räume, Treppen, Slalom, Kurven

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • PSA und Atemschutzgeräte korrekt geprüft?
  • Truppbriefing verständlich?
  • Sicherheitsregeln klar kommuniziert?

👀 Orientierung & Technik

  • Schlauchführung korrekt?
  • Hindernisse sicher überwunden?
  • Orientierung unter Nullsicht erfolgreich?

🧑🚒 Teamarbeit & Kommunikation

  • Trupps arbeiten koordiniert?
  • Funkdisziplin eingehalten?
  • Gruppenführer informiert kontinuierlich?

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter Nullsichtbedingungen bewahrt?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?
  • Entscheidungen unter Zeitdruck effektiv?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief besonders gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten oder Fehler?
  • Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?

 

Drohnenstaffel

Vermisstensuche nach Unwetter

🎯 1. Übungsziel

  • Vermisste Personen nach Unwetter gezielt suchen
  • Einsatzgebiet systematisch absuchen und abschnittsweise überwachen
  • Einsatz von Drohnen zur Lageübersicht und Truppunterstützung trainieren
  • Teamarbeit zwischen Boden- und Lufttrupps stärken
  • Eigenschutz und Sicherheitsabstände bei instabilem Gelände einhalten

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Wald- und Wiesenbereiche nach Unwetter, überflutete Wege, umgestürzte Bäume

Dauer

60–90 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Suchtrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne

Ausrüstung

Drohnen + Controller, Funkgeräte, PSA, Absperrband, Suchkarten, Übungspuppe/Dummy, Rettungsmaterial, Marker für Fundort

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Vermisste Person wird im unübersichtlichen Gelände vermutet
  • Hindernisse: umgestürzte Bäume, Überflutungen, schlammige Wege
  • Sicht eingeschränkt durch Regen, Nebel oder Dämmerung
  • Einsatzkräfte vor Ort: Trupps am Boden, Drohnenpiloten übernehmen Lageüberwachung
  • Drohnen sollen: Geländeübersicht liefern, Gefahren markieren, Vermisste lokalisieren

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Vorbereitung

  • Absicherung der Einsatzstelle
  • Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
  • Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
  • Startposition der Drohnen definieren, GPS-Check durchführen
  • Fahrzeuge positionieren: TLF 3000 für Wasserversorgung, LF 20 für Truppunterstützung, MTF für Transport / Logistik

👀 Phase 2 – Erkundung & Abschnittsbildung

  • Einsatzgebiet in Abschnitte einteilen
  • Drohnen fliegen Überwachungsrouten und melden Sichtungen
  • Boden-Trupps arbeiten systematisch in den Abschnitten
  • Lageberichte zwischen Drohnen und Boden-Trupps kontinuierlich

🧑🚒 Phase 3 – Suche & Menschenrettung

  • Drohnen lokalisieren Übungspuppe oder vermisste Personen
  • Boden-Trupps bewegen sich gezielt in Richtung Fundort
  • Hindernisse sicher überwinden (Bäume, Schlamm, Wasser)
  • Erstversorgung simulieren, Übergabe an Rettungsdienst

💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung

  • Drohnen liefern Fotos / Videos für Lageübersicht
  • Abgesuchte Bereiche am Boden markieren
  • Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
  • Gefahrenbereiche per Drohne markieren

🔒 Phase 5 – Übergabe & Nachbereitung

  • Gefundene Personen übergeben
  • Drohnen sicher landen, Batteriestatus prüfen
  • Fahrzeuge kontrolliert aus Einsatzbereich zurückziehen
  • Nachbesprechung von Boden- und Drohneneinsatz

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen

Suchtrupp 1

Bodenabschnitt absuchen, Person finden und sichern

Suchtrupp 2

Bodenabschnitt absuchen, Kommunikation sichern

Drohnenpiloten

Luftaufklärung, Lageüberblick, Fundortmeldung, Dokumentation

Sicherungstrupp

Außensicherung, Rückmeldung an Gruppenführer, Notfallbereitschaft

Einsatzleitung

Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst

 

📝 6. Bewertungsbogen

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Erkundung & Abschnittsbildung

 

Abschnitte klar strukturiert

Drohneneinsatz

 

Lageüberblick, Fundortermittlung korrekt

Suchtechnik Boden

 

Trupps bewegen sich sicher, systematisch

Kommunikation

 

Funkmeldungen klar, Drohne ↔ Trupp effizient

Menschenrettung

 

Übungspuppe korrekt gesichert / transportiert

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps

Sicherheit

 

PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung

Dokumentation

 

Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert

Maximal: 40 Punkte

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

10–15 Min

Erkundung & Abschnittsbildung

15–20 Min

Suche & Menschenrettung

20–25 Min

Dokumentation & Übergabe

10–15 Min

Nachbesprechung

10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere vermisste Personen in verschiedenen Abschnitten
  • Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
  • Hindernisse wie Wasserläufe, Schlamm, umgestürzte Bäume
  • Drohnenaufgaben erweitern: Wärmebildkamera, Lagekartierung, Live-Übertragung an Gruppenführer
  • Simulation von Kommunikationsstörungen zwischen Drohne und Boden-Trupp

 

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • Drohnenstartposition und Batteriekontrolle korrekt?
  • Absperrung und Sicherheitsabstände eingehalten?
  • Funkkanäle klar definiert?
  • Fahrzeuge korrekt positioniert und einsatzbereit?

👀 Erkundung & Abschnittsbildung

  • Abschnitte sinnvoll eingeteilt?
  • Drohnenaufgaben klar zugeteilt?
  • Boden-Trupps effizient unterstützt?

🧑🚒 Suche & Menschenrettung

  • Übungspuppe korrekt gefunden und transportiert?
  • Hindernisse sicher überwunden?
  • Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?

💦 Dokumentation & Beobachtung

  • Drohnenaufnahmen korrekt dokumentiert?
  • Abgesuchte Bereiche markiert?
  • Rückzugswege beachtet?

📡 Teamarbeit & Kommunikation

  • Funkdisziplin eingehalten?
  • Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
  • Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter schwierigen Bedingungen bewahrt?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?
  • Entscheidungen effektiv getroffen?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief besonders gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten oder Verbesserungspotenzial?
  • Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?

 

Vermisstensuche im Wald nach Stromausfall

🎯 1. Übungsziel

  • Vermisste Personen im Wald nach Stromausfall gezielt suchen
  • Einsatzgebiet systematisch absuchen und abschnittsweise überwachen
  • Drohnen zur Lageübersicht und Unterstützung der Trupps einsetzen
  • Teamarbeit zwischen Boden- und Drohnen-Trupps trainieren
  • Orientierung ohne Beleuchtung üben
  • Eigenschutz bei unübersichtlichem Gelände und Dunkelheit priorisieren

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

ParameterDetails
ÜbungsortWaldgebiete, unübersichtliches Gelände bei Dunkelheit / Stromausfall
Dauer60–90 Minuten
Teilnehmer1 Gruppenführer, 2–3 Suchtrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp
FahrzeugeTLF 3000, LF 20, MTF, Drohne
AusrüstungDrohnen + Controller, Taschenlampen, Stirnlampen, Funkgeräte, PSA, Absperrband, Suchkarten, Übungspuppe/Dummy, Rettungsmaterial, Marker für Fundort

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Stromausfall verursacht Dunkelheit im Waldgebiet
  • Wege sind unübersichtlich, Bäume und Äste liegen quer
  • Vermisste Person in schwer zugänglichem Gelände vermutet
  • Boden-Trupps müssen sich teilweise orientierungslos bewegen
  • Drohnen liefern Lageübersicht, markieren Gefahren und Fundorte

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Vorbereitung

  • Absicherung der Einsatzstelle
  • Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
  • Funkkanäle, Beleuchtung, Sicherheitsabstände definieren
  • Fahrzeuge positionieren: TLF 3000 für Wasserversorgung, LF 20 für Truppunterstützung, MTF für Logistik / Materialtransport
  • Drohnenstart prüfen (Lichtquelle, GPS, Akku)

👀 Phase 2 – Erkundung & Abschnittsbildung

  • Einsatzgebiet in Abschnitte einteilen
  • Drohnen fliegen Überwachungsrouten und melden Sichtungen
  • Boden-Trupps arbeiten in den Abschnitten systematisch, Orientierung mit Taschenlampen / Stirnlampen
  • Lageberichte zwischen Drohne und Boden-Trupps kontinuierlich

🧑🚒 Phase 3 – Suche & Menschenrettung

  • Drohnen lokalisieren Übungspuppe / vermisste Personen
  • Trupps bewegen sich gezielt zum Fundort
  • Hindernisse wie Bäume, Schlamm, unebenes Gelände überwinden
  • Erstversorgung simulieren, Übergabe an Rettungsdienst

💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung

  • Drohnen liefern Fotos / Videos für Lageübersicht
  • Abgesuchte Bereiche am Boden markieren
  • Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
  • Gefahrenbereiche per Drohne markieren

🔒 Phase 5 – Übergabe & Nachbereitung

  • Gefundene Personen übergeben
  • Drohnen sicher landen, Batteriestatus prüfen
  • Fahrzeuge kontrolliert aus Einsatzbereich zurückziehen
  • Nachbesprechung von Boden- und Drohneneinsatz

 

👥 5. Rollenverteilung

 

FunktionAufgabe
GruppenführerKoordination, Lageübersicht, Lagemeldungen
Suchtrupp 1Bodenabschnitt absuchen, Person finden und sichern
Suchtrupp 2Bodenabschnitt absuchen, Kommunikation sichern
DrohnenpilotenLuftaufklärung, Lageüberblick, Fundortmeldung, Dokumentation
SicherungstruppAußensicherung, Rückmeldung an Gruppenführer, Notfallbereitschaft
EinsatzleitungDokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst

 

📝 6. Bewertungsbogen

KategoriePunkte (0–5)Bemerkungen
Erkundung & Abschnittsbildung Abschnitte klar strukturiert
Drohneneinsatz Lageüberblick, Fundortermittlung korrekt
Suchtechnik Boden Trupps bewegen sich sicher, systematisch
Kommunikation Funkmeldungen klar, Drohne ↔ Trupp effizient
Menschenrettung Übungspuppe korrekt gesichert / transportiert
Teamarbeit Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps
Sicherheit PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung
Dokumentation Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert

Maximal: 40 Punkte

 

 

⏱ 7. Timerliste

 

AbschnittZeit
Aufbau / Briefing10–15 Min
Erkundung & Abschnittsbildung15–20 Min
Suche & Menschenrettung20–25 Min
Dokumentation & Übergabe10–15 Min
Nachbesprechung10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere vermisste Personen in unterschiedlichen Abschnitten
  • Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
  • Hindernisse wie Wasserläufe, Schlamm, umgestürzte Bäume
  • Drohnenaufgaben erweitern: Wärmebildkamera, Lagekartierung, Live-Übertragung
  • Simulation von Kommunikationsstörungen zwischen Drohne und Boden-Trupp

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • Drohnenstartposition und Batteriekontrolle korrekt?
  • Absperrung und Sicherheitsabstände eingehalten?
  • Funkkanäle klar definiert?
  • Fahrzeuge korrekt positioniert und einsatzbereit?

👀 Erkundung & Abschnittsbildung

  • Abschnitte sinnvoll eingeteilt?
  • Drohnenaufgaben klar zugeteilt?
  • Boden-Trupps effizient unterstützt?

🧑🚒 Suche & Menschenrettung

  • Übungspuppe korrekt gefunden und transportiert?
  • Hindernisse sicher überwunden?
  • Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?

💦 Dokumentation & Beobachtung

  • Drohnenaufnahmen korrekt dokumentiert?
  • Abgesuchte Bereiche markiert?
  • Rückzugswege beachtet?

📡 Teamarbeit & Kommunikation

  • Funkdisziplin eingehalten?
  • Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
  • Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter schwierigen Bedingungen bewahrt?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?
  • Entscheidungen effektiv getroffen?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief besonders gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten oder Verbesserungspotenzial?
  • Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?

 

Feuer

Feuer Einsatzszenarien

Feuer in Einfamilienhaus

🎯 1. Übungsziel

  • Strukturierte Brandbekämpfung unter Realbedingungen trainieren
  • Innenangriff und Schlauchmanagement üben
  • Menschenrettung koordinieren
  • Einsatzleitung & Kommunikation testen
  • Eigenschutz priorisieren

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Einfamilienhaus oder Übungscontainer

Dauer

90–120 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2 Trupps + Sicherungstrupp

Fahrzeuge

LF, MTF, Drohne

Ausrüstung

Atemschutz, Schlauch, Strahlrohr, Wärmebildkamera, Nebelmaschine

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Alarm: „F2 – Wohnungsbrand, Person vermisst“
  • Sichtbarer Rauch aus Obergeschossfenster
  • Nachbar meldet Bewohner im Haus
  • Nebelmaschine simuliert Rauchentwicklung
  • Hindernisse im Gebäude (Tische, Planen, Stolperfallen)
  • Windrichtung beachten

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Vorbereitung

  • Sicherheitsbereich aufbauen
  • Einsatzleitung etablieren
  • Atemschutzkontrolle durchführen
  • Trupps instruieren: Vorgehensweise, Kommunikationskanal

 

👀 Phase 2 – Erkundung & Lagebeurteilung

  • Gruppenführer verschafft Überblick
  • GAMS-Regel anwenden
  • Lagebericht an Einsatzleitung
  • Entscheidung über Innenangriff oder Betreuung von außen

 

🧑🚒 Phase 3 – Menschenrettung

  • Trupps dringen mit Atemschutz ein
  • Suche nach vermisster Person (Übungspuppe)
  • Rettung über sichere Wege, Schleifkorbgriff oder Trage
  • Lagemeldung während Rettung

 

💦 Phase 4 – Brandbekämpfung

  • Schlauchmanagement: Innenangriff mit C-Strahlrohr
  • Nebel simuliert Sichtbehinderung
  • Trupps kommunizieren regelmäßig über Fortschritt
  • Rückzugswege sichern

 

🔒 Phase 5 – Sicherungsmaßnahmen

  • Umgebung sichern, Zündquellen entfernen
  • Nachlöscharbeiten simulieren
  • Übergabe an Ausbilder

 

📋 Phase 6 – Nachbereitung

  • Dekompression der Atemschutzgeräteträger
  • Lagebesprechung
  • Fehleranalyse
  • Feedback von Ausbildern

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Gesamtkoordination, Lageerkundung, Befehle

Trupp 1

Innenangriff, Menschenrettung

Trupp 2

Schlauchreserve, Sicherung, Brandbekämpfung

Sicherungstrupp

Überwachung, Notfallbereitschaft

Einsatzleitung

Funkkoordination, Dokumentation, Lageüberblick

📝 6. Bewertungsbogen – Feuerübung

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Lageerkundung

 

Übersicht, GAMS angewendet

Einsatzplanung

 

Truppführung, Absperrung, Prioritäten

Innenangriff

 

Schlauchführung, Orientierung, Atemschutz

Menschenrettung

 

Patientensicherung, Rückzugsweg

Kommunikation

 

Funkdisziplin, Lageberichte

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit, Koordination

Sicherheit

 

PSA, Rückzugswege, Sicherung

Nachbereitung

 

Strukturierte Auswertung, Feedback

Maximal: 40 Punkte

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

15 Min

Innenangriff & Menschenrettung

30–40 Min

Brandbekämpfung

20–30 Min

Nachbesprechung

20–25 Min

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Mehrere vermisste Personen
  • Brandüberschlag simulieren (akustisch / Nebel)
  • Enge Räume / Treppenaufstieg erschweren
  • Nachtübung mit Taschenlampen / Stirnlampe
  • Kombination mit Drohnenaufklärung von außen

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • Sicherheitsbereich korrekt aufgebaut?
  • Trupps ausreichend instruiert?
  • PSA vollständig und korrekt?

 

🔥 Innenangriff

  • Orientierung & Schlauchmanagement
  • Nullsicht-Umgang (Nebelmaschine)
  • Kommunikation zwischen Trupps

 

🧑🚒 Menschenrettung

  • Patientensicherung
  • Rückzugswege
  • Priorisierung von Personen

 

💦 Brandbekämpfung

  • Schlauchführung & Strahlrohrtechnik
  • Koordination zwischen Innen- & Außenangriff
  • Sicherung des Umfeldes

 

📡 Kommunikation & Teamarbeit

  • Funkdisziplin
  • Lageberichte
  • Zusammenarbeit Trupp & Einsatzleitung

 

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe bewahren
  • Schnell & korrekt entscheiden
  • Risikoeinschätzung

 

🛠 Technische Aspekte

  • Gerätehandling
  • Wärmebildkamera effektiv eingesetzt
  • Material korrekt genutzt

 

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief besonders gut?
  • Wo gab es Unsicherheiten?
  • Was sollten wir beim nächsten Mal anders machen?

Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr

🎯 1. Übungsziel

  • Löschangriff unter erschwerten Bedingungen trainieren
  • Koordination von Wasserentnahme über TLF 3000 und LF 20
  • Einsatz der Drohne zur Lageübersicht, Wärmebildunterstützung und Gefahrenbeurteilung
  • Rettung von Übungspuppen aus teilweise instabilen Bereichen
  • Kommunikation und Teamarbeit unter Stress trainieren
  • Eigenschutz bei instabilen Gebäudeteilen, Funkenflug und Rauchentwicklung

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Industriehalle / Lagergebäude oder simuliertes Szenario im Gerätehaus-Außenbereich mit Hindernissen

Dauer

90–120 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Angriffstrupps, Sicherungstrupp, Drohnenpiloten

Fahrzeuge

TLF 3000 (Wasser), LF 20 (Trupps / Material), MTF (Transport & Logistik), Drohne

Ausrüstung

Atemschutz, Funk, PSA, Löschgeräte, Schläuche, Übungspuppen, Wärmebildkamera/Drohne, Absperrmaterial, Markierung für Gefahrenzonen

 

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Alarmmeldung: Feuer in Lagerhalle, Funkenflug und starker Rauch
  • Gebäudeteile instabil – Gefahr von Einsturz oder herabfallenden Trümmern
  • Stromausfall durch Brand, künstlich erzeugt für Übung
  • Keine direkte Wasserversorgung vor Ort – Wasserentnahme über TLF 3000 notwendig
  • Drohne liefert Überblick über Brandherde und Einsturzrisiko

 

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Vorbereitung

  • Absicherung der Einsatzstelle, Zugang für Fahrzeuge prüfen
  • Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
  • Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
  • Drohnenstart prüfen: Wärmebildkamera, GPS, Akku

👀 Phase 2 – Lageerkundung & Drohnenunterstützung

  • Drohne fliegt über Brandbereich, markiert kritische Zonen
  • Gruppenführer verteilt Aufgaben und legt Löschabschnitte fest
  • Angriffstrupps prüfen Ausrüstung, Atemschutz anlegen
  • Wasserentnahme über TLF 3000 und LF 20 planen

🧑🚒 Phase 3 – Löschangriff & Menschenrettung

  • Angriffstrupps vorrücken und simulierten Brand bekämpfen
  • Übungspuppen aus Gefahrzone retten, gesicherte Rettungswege beachten
  • Drohne unterstützt mit Live-Lagebild, markiert Hotspots und Gefahren
  • Kommunikation zwischen Boden- und Drohnen-Trupps konstant

💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung

  • Gefahrenbereiche markieren, Lageberichte dokumentieren
  • Drohnenbilder sichern
  • Rückmeldung an Gruppenführer über Fortschritt der Trupps

🔒 Phase 5 – Nachbereitung & Übergabe

  • Einsatzstelle kontrolliert verlassen
  • Fahrzeuge zurückziehen: TLF 3000, LF 20, MTF
  • Drohnen landen sicher, Batteriestatus prüfen
  • Nachbesprechung mit allen Trupps und Drohnenpiloten

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen

Angriffstrupp 1

Löschangriff Haupthalle, Menschenrettung

Angriffstrupp 2

Sicherung anderer Gebäudeteile, Riegelstellung

Drohnenpiloten

Luftaufklärung, Lageüberblick, Wärmebild, Fundortmeldungen

Sicherungstrupp

Außensicherung, Gefahrenbeobachtung, Rückmeldung an Gruppenführer

Einsatzleitung

Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst

 

 

📝 6. Bewertungsbogen

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Lageerkundung & Abschnittsbildung

 

Strukturierte Truppverteilung

Drohneneinsatz

 

Lageüberblick, Hotspot-Meldungen korrekt

Löschangriff

 

Trupps arbeiten koordiniert und sicher

Menschenrettung

 

Übungspuppen korrekt gesichert / transportiert

Kommunikation

 

Funkdisziplin und Drohnenkoordination

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps

Sicherheit

 

PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung

Dokumentation

 

Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert

Maximal: 40 Punkte

 

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau / Briefing

15 Min

Lageerkundung & Drohneneinsatz

20 Min

Löschangriff & Menschenrettung

40–50 Min

Dokumentation & Rückmeldung

10–15 Min

Nachbesprechung

15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Einsturzgefährdete Bereiche simulieren (Hindernisse, herabfallende Balken)
  • Mehrere Brandherde gleichzeitig
  • Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
  • Drohne mit Wärmebildkamera zur Hotspotlokalisierung
  • Koordination mit Rettungsdienst und externen Einheiten

 

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

📝 Vorbereitung & Planung

  • Fahrzeuge korrekt positioniert (TLF 3000 Wasser, LF 20 Trupps, MTF Material)
  • Drohnenstart & Akkustatus überprüft
  • Funkkanäle klar definiert

👀 Lageerkundung & Drohnenunterstützung

  • Drohnenbilder effektiv genutzt?
  • Gefahrenstellen korrekt erkannt und markiert?

🧑🚒 Löschangriff & Menschenrettung

  • Angriffstrupps koordiniert und sicher?
  • Übungspuppen korrekt gerettet?
  • Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?

💦 Dokumentation & Beobachtung

  • Abgesuchte / gesicherte Bereiche dokumentiert?
  • Drohnenbilder gespeichert und ausgewertet?

📡 Teamarbeit & Kommunikation

  • Funkdisziplin eingehalten?
  • Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
  • Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?

⚡ Stress & Entscheidungsverhalten

  • Ruhe unter Belastung bewahrt?
  • Prioritäten korrekt gesetzt?
  • Entscheidungen effektiv getroffen?

🗣 Abschlussfragen

  • Was lief besonders gut?
  • Wo gab es Verbesserungspotenzial?
  • Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?

 

Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr

🎯 Ausbildungsziel (klar auf Gruppenführer ausgelegt)

·       Lagefeststellung unter Zeitdruck

·       Treffen von taktischen Erst – Entscheidungen ohne vollständige Informationen

·       Führung der eigenen Gruppe (Befehlsgebung nach FwDV 3)

·       Strukturierung der Einsatzstelle (Abschnitte, Raumordnung)

·       Einbindung der Drohne als Führungsmittel

 

 

📍 Ausgangslage

Alarmierung:
 „F3 – Brand Scheune, Menschen und Tiere in Gefahr“

·       Objekt: landwirtschaftlicher Hof, mehrere Gebäude

·       Zufahrt: schmal, unübersichtlich, teilweise zugeparkt

·       Tageszeit: Abenddämmerung

 

 

🚧 Übungsablauf (typisch Gruppenführer)

▶️ Phase 1 – Anfahrt (erste Entscheidung!)

Einspieler:

·       „Starke Rauchentwicklung sichtbar“

·       „Bewohner vor Ort – eine Person wird vermisst“

👉 Gruppenführer muss jetzt festlegen:

·       Erste taktische Priorität (Menschenrettung vs. Riegelstellung)

·       Aufgabenverteilung im Fahrzeug (wer macht was beim Eintreffen?)

▶️ Phase 2 – 100 m vor Einsatzstelle (Stopp)

Neue Lage:

·       Zufahrt blockiert durch landwirtschaftliche Maschinen

·       Hof nicht einsehbar

👉 Entscheidungen:

·       Wo halte ich an?

·       Erkundung zu Fuß oder direkt reinfahren?

·       Wo bleibt das zweite Fahrzeug?

👉 Wichtig:
 Hier wird bewertet, ob der GF vorausschauend denkt (Platz für DL / weitere Kräfte!)

 

▶️ Phase 3 – Erste Erkundung

Lagebild (wird gezeigt):

·       Scheune teilweise im Vollbrand

·       Wohnhaus angrenzend

·       Stall auf Rückseite (nicht einsehbar)

·       Unklare Personensituation

👉 Auftrag an den Gruppenführer:

·       Lagemeldung absetzen (kurz & strukturiert!)

·       Einsatzauftrag formulieren

·       Erste Befehle geben

 

 

 

 

🚒 Fahrzeugbezogene Führungsentscheidungen

 

🔴 LF 10 / TLF 300 (Ersteintreffend)

GF muss:

·       Fahrzeug taktisch sinnvoll positionieren

·       Entscheidung treffen:

o   Innenangriff?

o   Riegelstellung?

·       Angriffstrupp konkret einsetzen

👉 Bewertung:

·       Klarheit der Befehle

·       Prioritätensetzung

 

🔵 LF 20 (zweites Fahrzeug)

GF muss früh mitdenken:

·       Wo stelle ich das Fahrzeug hin?

·       Wasserversorgung sicherstellen?

·       Eigenen Einsatzabschnitt bilden?

 

🟡 MTF

·       Wird als Führungsmittel genutzt

·       GF muss entscheiden:

o   Bereitstellungsraum festlegen

o   Nachrückende Kräfte ordnen

 

🛰️ Drohne (entscheidender Punkt!)

👉 Wird bewusst NICHT automatisch eingesetzt

Der Gruppenführer muss:

·       aktiv entscheiden: „Setze ich die Drohne ein?“

·       klaren Auftrag formulieren:

o   „Erkundung Rückseite“

o   „Brandausbreitung prüfen“

o   „Personensuche unterstützen“

👉 Bewertung:

·       Wird die Drohne früh genug eingesetzt?

·       Ist der Auftrag klar formuliert?

 

 

🔥 Dynamische Lagenänderung (für Führung entscheidend)

Im Verlauf einspielen:

Variante A:

„Person wird auf Rückseite vermutet“

→ Reagiert der GF flexibel?

 

Variante B:

„Wind dreht – Feuer greift auf Wohnhaus über“

→ Prioritäten neu setzen?

 

Variante C:

„Wasserversorgung verzögert sich“

→ Alternativen? (TLF-Denke!)

 

 

📊 Bewertungsschwerpunkte

·       Qualität der Lageerkundung

·       Struktur der Befehlsgebung

·       Fähigkeit zur Priorisierung

·       Raumordnung (Chaos vs. Struktur)

·       Nutzung vorhandener Mittel (insb. Drohne!)

·       Kommunikation (klar / unklar / hektisch)

 

 

🧠 Nachbesprechung (gezielt für GF)

·       Warum wurde diese Priorität gewählt?

·       War die Fahrzeugaufstellung zukunftssicher?

·       Wurde zu früh / zu spät gehandelt?

·       Wurde die Drohne effektiv genutzt oder vergessen?

·       Hätte der Einsatz im Realfall funktioniert?

 

Feuer spezielle Szenarien

Feuerwehr-Challenge – „Flammenjagd im Labyrinth“

🎯 1. Übungsziel

  • Löschangriff unter ungewöhnlichen Bedingungen üben
  • Teamarbeit, Kommunikation und Koordination trainieren
  • Drohne zur Lageübersicht und Beobachtung einsetzen
  • Spielerische Elemente zur Motivation: Punkte für Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit
  • Eigen- und Truppschutz trotz spielerischem Charakter priorisieren

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Abgegrenzter Bereich (Halle, Übungsplatz oder Außenbereich) mit „Labyrinth“ aus Hindernissen (Bänke, Kegel, Hütchen, Baumstämme)

Dauer

60–75 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Angriffstrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

TLF 3000 (Wasser), LF 20 (Trupps / Material), MTF (Transport / Logistik), Drohne

Ausrüstung

Löschgeräte, Atemschutz optional, Funk, PSA, Übungspuppen, Hindernis-Markierungen, Stoppuhren / Timer

 

📍 3. Szenario

  • Ein „Feuer“ ist im Labyrinth aus Hindernissen ausgebrochen (simuliert mit Rauchgenerator oder Zielmarkierungen)
  • Trupps müssen die Feuerstellen in einem bestimmten Muster ablöschen
  • Übungspuppen werden als „vermisste Personen“ an zufälligen Stellen platziert
  • Drohne liefert Überblick über das Labyrinth und markiert Einsatzstellen

 

🧭 4. Übungsablauf

⚡ Phase 1 – Aufbau & Briefing

  • Labyrinth und Feuerstellen markieren
  • Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
  • Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
  • Fahrzeuge positionieren: TLF 3000, LF 20, MTF

👀 Phase 2 – Angriff & Punktejagd

  • Trupps starten gleichzeitig an verschiedenen Punkten
  • Ziel: Feuerstellen in der richtigen Reihenfolge löschen
  • Übungspuppen finden und sichern
  • Drohne überwacht Labyrinth, gibt Tipps und meldet „Hotspots“

🏆 Phase 3 – Auswertung

  • Punkte für Geschwindigkeit, korrektes Löschen, gesicherte Übungspuppen, Teamarbeit
  • Bonuspunkte für Drohneneinsatz: Beobachtung, Lageübersicht, Markierung von Hindernissen

🔒 Phase 4 – Nachbereitung

  • Fahrzeuge kontrolliert aus dem Übungsbereich zurückziehen
  • Labyrinth abbauen, Hindernisse wegräumen
  • Nachbesprechung und Punkteauswertung

 

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Lagemeldung, Punktevergabe

Angriffstrupp 1

Feuer löschen, Übungspuppe retten

Angriffstrupp 2

Feuer löschen, Labyrinth überwachen

Drohnenpiloten

Überblick, Lagebilder, Markierung von Hindernissen

Sicherungstrupp

Außensicherung, Erste Hilfe, Punktebeobachtung

Einsatzleitung

Dokumentation, Punkteauswertung

 

 

📝 6. Bewertungsbogen (spielerisch)

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Geschwindigkeit

 

Zeit für Löschangriff und Rettung

Präzision

 

Feuer korrekt gelöscht, Übungspuppen gefunden

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit Trupp / Drohne

Kommunikation

 

Funkmeldungen klar, Koordination im Labyrinth

Sicherheit

 

PSA, Rückzug, Hindernisse beachtet

Kreativität

 

Spielerische Elemente genutzt (Abkürzungen, Taktik)

Maximal: 30 Punkte + Bonus für Drohnenunterstützung

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau & Briefing

10–15 Min

Angriff & Punktejagd

30–40 Min

Nachbereitung & Punkteauswertung

15–20 Min

 

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Nachtmodus mit Taschenlampen und Stirnlampen
  • Hindernisse bewegen oder „dynamische“ Feuerstellen
  • Zeitrennen zwischen Trupps, Punkte für schnellsten Trupp
  • Drohne kann Live-Übertragung für Gruppenführer liefern
  • Kombination mit Wasserentnahme über TLF 3000 für „realistische“ Löschsimulation

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

  • Welche Trupps haben das Labyrinth am effizientesten durchlaufen?
  • Waren Drohnenbilder hilfreich für Orientierung?
  • Wie wurde die Kommunikation im Labyrinth gehandhabt?
  • Wurden alle Übungspuppen korrekt gerettet?
  • Sicherheit eingehalten, Hindernisse korrekt überwunden?
  • Was lief besonders gut, was kann verbessert werden?

 

 

Technische Hilfe

Technische Hilfe

🛠 TH-Einsatzszenario – „Sturmschaden & Sicherung einer Stromversorgung“

 🎯 1. Übungsziel

  • Einsatz unter erschwerten Bedingungen (Sturm, umgestürzte Bäume, lose Stromleitungen)
  • Absicherung von Gefahrenbereichen und Infrastruktur
  • Einsatz von Fahrzeugen und Drohne für Lageerkundung
  • Teamarbeit und Materialmanagement trainieren

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Übungsplatz oder Wald / Parkbereich mit umgestürzten Bäumen oder Simulationsmaterial

Dauer

60–90 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Drohnenpilot, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne

Material

Absperrband, Bauzäune, Leitern, Seile, Unterbauhölzer, Hebekissen, Übungspuppen als Last, Werkzeugsets, Stromsimulation (Lampe oder Kabelmarkierungen)

 

📍 3. Lage beim Eintreffen

  • Alarmmeldung: Sturm hat Bäume und Äste über Straßen / Wege gelegt
  • Stromleitung „gefährdet“ (kann nur simuliert werden)
  • Teilbereich instabil, Gefahr von Stromschlag / herabfallenden Ästen
  • Fahrzeuge TLF 3000, LF 20 und MTF werden für Logistik und Materialtransport eingesetzt
  • Drohne liefert Lageübersicht

🧭 4. Ablauf

⚡ Phase 1 – Absicherung

  • Gefahrenzone absperren (Absperrband, Pylonen, Warnschilder)
  • Trupps markieren kritische Punkte
  • Gruppenführer briefed über Lage, Trupps erhalten Aufgaben

🌲 Phase 2 – Beseitigung von Hindernissen

  • Trupps entfernen umgestürzte Bäume oder legen sie gesichert zur Seite
  • Einsatz von Seilen, Unterbauhölzern und Werkzeugen
  • Fahrzeuge transportieren Material, LF 20 / TLF 3000 als Arbeitsplattform

⚡ Phase 3 – Sicherung der Infrastruktur

  • Simulation von gefährdeten Stromleitungen: Trupps sichern Kabel / Leitungen
  • Einsatz von Absperrungen, Warnungen, drohender Stromschlag-Simulation
  • Drohne überwacht Lage und markiert Gefahrenbereiche

🔒 Phase 4 – Kontrolle & Rückbau

  • Material sammeln, Gefahrenstellen erneut markieren
  • Fahrzeuge und Ausrüstung zurückführen
  • Nachbesprechung: Ablauf, Sicherheit, Teamarbeit

 

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Lageübersicht, Prioritäten

Trupp 1

Hindernisse beseitigen, Bäume / Äste sichern

Trupp 2

Infrastruktur / Kabel sichern, Gefahrenbereiche absichern

Drohnenpilot

Lageübersicht, Hotspot-Markierung, Dokumentation

Sicherungstrupp

Außensicherung, Rückzug, Sicherheit der Trupps

Einsatzleitung

Dokumentation, Nachbesprechung

 

📝 6. Bewertungsbogen

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Absicherung

 

Gefahrenzone korrekt markiert

Hindernisbeseitigung

 

Effiziente Entfernung und Sicherung von Bäumen / Material

Infrastruktur

 

Kabel / Leitungen korrekt gesichert

Drohneneinsatz

 

Lagebilder genutzt, kritische Punkte markiert

Kommunikation

 

Funk und Teamkoordination

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit zwischen Trupps

Sicherheit

 

PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung

Dokumentation

 

Vorgehensweise nachvollziehbar dokumentiert

Maximal: 40 Punkte

 

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau & Briefing

15 Min

Absicherung & Hindernisbeseitigung

30–40 Min

Infrastruktur sichern

15–20 Min

Rückbau & Nachbesprechung

10–15 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Nachtmodus mit eingeschränkter Sicht
  • Drohne mit Live-Bild für kritische Punkte
  • Mehrere „gefährdete Kabel / Leitungen“ platzieren
  • Kombination mit Wasser / Öl auf Straße als zusätzliche Schwierigkeit
  • Punkte für schnellste, sicherste oder kreativste Lösung
Technische Hilfe Special

Außergewöhnliches TH-Szenario – „Rettungs-Challenge im Schwebelabyrinth“

🎯 1. Übungsziel

  • Kreatives Denken bei unkonventionellen Rettungssituationen
  • Einsatz von Fahrzeugen, Drohnen und Material auf ungewöhnliche Weise
  • Teamkoordination, Kommunikation und Problemlösung unter Druck trainieren
  • Physische und mentale Herausforderung für Trupps
  • Spielerische Elemente für Motivation

 

🏗 2. Rahmenbedingungen

Parameter

Details

Übungsort

Übungsplatz oder freies Gelände, Hindernisse (Bauplatten, Kisten, Seile, Container)

Dauer

60–90 Minuten

Teilnehmer

1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp

Fahrzeuge

TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne

Material

Seile, Flaschenzüge, Hebekissen, Kisten, Bauplatten, Markierungshütchen, Übungspuppen

 

📍 3. Szenario

  • Die Trupps müssen eine „gefährliche Zone“ überwinden, in der verschiedene Elemente kombiniert werden:
    • Fahrzeuge auf Schrägen (TLF 3000, LF 20 als Hindernis oder Transportmittel für Material)
    • Seilbrücken zwischen Bauplatten / Kisten
    • „Schwebende“ Übungspuppen, die transportiert werden müssen
    • Drohne liefert Überblick, markiert Gefahren, gibt Hinweise
  • Ziel: alle Übungspuppen sicher und kreativ durch das Labyrinth retten, alle Hindernisse überwinden, Punkte sammeln

 

🧭 4. Ablauf

⚡ Phase 1 – Aufbau & Briefing

  • Gruppenführer erklärt Labyrinth, Aufgaben, Punktesystem
  • Drohnenpiloten briefen über Lageüberblick, Funkkanäle und Hindernisse
  • Fahrzeuge positionieren (TLF 3000 / LF 20 als Hindernis, MTF für Material)
  • Trupps planen kreative Lösungswege

👀 Phase 2 – Challenge starten

  • Trupps starten gleichzeitig
  • Hindernisse überwinden: Seilbrücken, Kisten-Türme, Fahrzeuge auf Schrägen
  • Übungspuppen transportieren, eventuell „schwebend“ über Seilzüge
  • Drohne überwacht Lage, gibt Hinweise, markiert Hotspots

🏆 Phase 3 – Punktevergabe

  • Geschwindigkeit: Wer schafft die Hindernisse am schnellsten?
  • Kreativität: Welche unkonventionelle Lösung wurde genutzt?
  • Präzision: Wurden Übungspuppen korrekt transportiert?
  • Drohnenbonus: Wer nutzt Drohnenbilder am effizientesten?

🔒 Phase 4 – Nachbereitung

  • Fahrzeuge kontrolliert zurückziehen
  • Labyrinth abbauen
  • Nachbesprechung: Taktik, Teamarbeit, Sicherheit, Kreativität

👥 5. Rollenverteilung

Funktion

Aufgabe

Gruppenführer

Koordination, Punktevergabe, Beobachtung

Trupp 1

Hindernisse überwinden, Übungspuppen transportieren

Trupp 2

Unterstützung, Material transportieren, Stabilität prüfen

Drohnenpiloten

Überblick, Hindernisse markieren, Sicherheit prüfen

Sicherungstrupp

Notfallabsicherung, Rückzug, Kontrolle der Stabilität

Einsatzleitung

Dokumentation, Punkteübersicht, Feedback

📝 6. Bewertungsbogen

Kategorie

Punkte (0–5)

Bemerkungen

Geschwindigkeit

 

Zeit für Hindernisbewältigung

Kreativität

 

Unkonventionelle Lösungswege

Präzision

 

Übungspuppen sicher transportiert

Teamarbeit

 

Zusammenarbeit innerhalb des Trupps

Kommunikation

 

Funk- und Truppkoordination

Drohneneinsatz

 

Effektive Nutzung für Überblick / Hinweise

Sicherheit

 

PSA, Hindernisse, Rückzug korrekt

Spaßfaktor

 

Motivation / Engagement der Trupps

Maximal: 35 Punkte + Bonus für Drohneneinsatz

⏱ 7. Timerliste

Abschnitt

Zeit

Aufbau & Briefing

15 Min

Hindernis-Challenge

35–45 Min

Nachbereitung & Punkteauswertung

15–20 Min

 

🚀 8. Erweiterungsoptionen

  • Nachtmodus:Mit Stirnlampen, eingeschränkter Sicht
  • Schwebende Rettung:Übungspuppen über Seilzüge oder Hebekissen transportieren
  • Dynamische Hindernisse:Fahrzeuge oder Kisten können leicht bewegt werden
  • Teamwettbewerb:Punkte sammeln und Gewinner-Trupp küren
  • Kombination von TH-Fähigkeiten: Stabilisierung, Hebekissen, Flaschenzüge, Drohne

 

💬 9. Nachbesprechungspunkte

  • Welche unkonventionellen Lösungen wurden gefunden?
  • Wurde die Drohne effizient eingesetzt?
  • Teamarbeit und Kommunikation effektiv?
  • Eigenschutz, PSA und Rückzug beachtet?
  • Punkte und „Best Practices“ besprechen
  • Was hat Spaß gemacht und kann in Trainings übernommen werden?

Planung des Labyrinths

  • Größe bestimmen:20–40 m² reicht für eine Einheit, größer für mehrere Trupps gleichzeitig.
  • Wege & Abschnitte: Mindestens 3–5 Abschnitte definieren, jeder mit eigener Aufgabe:
    1. Schräglage / Balance
    2. Seilbrücken oder „schwebende“ Hindernisse
    3. Hebekissen / Flaschenzug-Aufgabe
    4. Hindernisse durch Fahrzeuge (TLF 3000 / LF 20 als „Tunnel“ oder Umleitung)
    5. Rettungsstation: Übungspuppe transportieren
  • Gefahrenbereiche markieren: Absperrband, Markierungshütchen, Pylone – simuliert unsichere Zonen.

 

Material & Fahrzeuge

  • Kisten / Bauplatten: Basis für Schwebebalken oder „Treppen“
  • Seile / Flaschenzüge: Für schwebende Übungspuppen oder Materialtransport
  • Hebekissen / Unterbauhölzer: Für Balance- oder Hebeaufgaben
  • Fahrzeuge:
    • TLF 3000 / LF 20: Als Hindernisse, Tunnel, Schräge oder Plattform
    • MTF: Materialbereitstellung, kleine Kisten transportieren
  • Übungspuppen: Für Rettungspunkte im Parcours
  • Markierungshütchen: Für Start, Ziel, Gefahrenpunkte

 

Aufbau Schritt für Schritt

🔹 Abschnitt 1 – Schräglage / Balance

  1. Kisten stapeln oder Bauplatten zu niedrigen „Schrägen“ (ca. 30–50 cm)
  2. Die Durchgangsfläche mit Pylonen oder Absperrband markieren
  3. Trupp muss Balance halten, z. B. über die Kisten gehen, während sie Material tragen

🔹 Abschnitt 2 – Seilbrücke / Schwebende Hindernisse

  1. Stabile Seile zwischen zwei Punkten (z. B. zwischen Bäume oder Pfosten, max. 1 m Höhe) befestigen
  2. leichte Holzplatten oder Kisten auf die Seile legen, so dass die Trupps teilweise „schwebend“ gehen oder Übungspuppen transportieren
  3. Drohne kann Übersicht geben, Trupps Hinweise liefern

🔹 Abschnitt 3 – Hebeaufgabe

  1. Hebekissen oder Flaschenzüge platzieren
  2. Übungspuppen oder Material auf Hebekissen legen
  3. Aufgabe: Trupp hebt „Puppe“ an eine bestimmte Stelle, ohne dass sie herunterfällt

🔹 Abschnitt 4 – Fahrzeughindernis

  1. TLF 3000 oder LF 20 leicht schräg positionieren (nur als statisches Hindernis, nicht fahrend)
  2. Trupp muss um die Fahrzeuge navigieren, darunter durchkriechen oder Material transportieren

🔹 Abschnitt 5 – Rettungsstation

  1. Übungspuppe auf markierter Position platzieren
  2. Trupp muss sie „retten“, z. B. auf Hebekissen legen und über Seilbrücke transportieren

 

Sicherheitshinweise

  • Stabile Konstruktion: Kisten, Platten, Seile nur auf sicheren Untergrund legen
  • PSA tragen: Helm, Handschuhe, Schutzkleidung
  • Höhenbegrenzung: Keine Abschnitte über 1 m Höhe
  • Sicherungstrupp: Immer bereit für schnelle Hilfe
  • Abstand zwischen Trupps: 2–3 m, um Kollisionen zu vermeiden

 

Tipps für Drohneneinsatz

  • Drohne vor Übungsstart kurz über Parcours fliegen
  • Gefahrenpunkte markieren: instabile Kisten, schwebende Seile
  • Trupps können über Funk Anweisungen erhalten („rechts umfahren“, „langsamer auf Seilbrücke“)
  • Drohne kann bei Nachbesprechung Video für Verbesserung zeigen

Spezielle Übungen

12 Stunden Übung

 

Einsatzschicht-Simulation (08:00 – 20:00 Uhr)

16 Teilnehmer – 2 Einsatzgruppen

 

🧭 1. Grundstruktur der Übung

  • Dauer: 12 Stunden (Empfehlung: 08:00–20:00)
  • Teilnehmer: ca. 24
  • Einteilung:
    • 2 Gruppen à 8 Personen
    • Pro Gruppe:
      • GF (Gruppenführer)
      • Melder / MA
      • Angriffstrupp (A- und B-Trupp je nach Lage)
      • Wassertrupp
      • Schlauchtrupp
  • Fahrzeuge (variabel):
    • LF 20
    • TLF 3000
    • MTW (für Material / Transport/ ELW)

Schwerpunkte, die über den Tag verteilt werden:

  • Brandbekämpfung Innen & Außen
  • Technische Hilfeleistung (Variabel , Person in Notlage…)
  • Gefahrgut (Basis)
  • Vegetationsbrand
  • Atemschutznotfall / Sicherheitstrupptraining
  • Führung & Kommunikation
  • Funk
  • Mannschaftslogistik
  • Hygiene und Nachbereitung

 

🧩 2. Rollenverteilung & Organisation

Leitung

  • Übungsleitung (1–2 Personen)
  • Sicherheitsbeobachter pro Lage
  • Realistische Notfalldarsteller (optional)

Einheitsführung

  • Zugführer/ Einsatzleitstelle (stellt Funkkontakt & Tageskoordination)
  • Gruppenführer (führen ihre Gruppen lageabhängig)

Logistik

  • Verpflegung
  • Materialnachführung
  • Rückzugsbereich / Besprechungsraum
 

📅 3. Tagesstruktur (Grundkonzept)

08:00 – 08:45 Uhr – Antreten & Einweisung

  • Meldung der Gruppen
  • Einweisung in den Tagesablauf
  • Einteilung der Fahrzeuge
  • Sicherheitsunterweisung
  • Großer Gruppenfunkcheck

08:45 – 10:30 Uhr – Einsatzlage 1 (Brand)

Schwerpunkte:

  • Atemschutz
  • Schlauchmanagement
  • Kommunikation
  • Personensuche
  • Löschangriff im Innenbereich

 

  • Brandbekämpfung unter Nullsicht

Lagevorschlag A Kellerbrand mit vermisster Person

Lagevorschlag B Dachstuhlbrand – Außenangriff + Innenangriff

Lagevorschlag C Containerbrand + Gasflaschen – kombinierte Brandbekämpfung

10:30 – 11:00 Uhr – Nachbereitung & Reset

  • GWT / PA tauschen
  • Einsatzleistung/ Nachbesprechung kurz (5–10 min)
  • Aufbereitung/ Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft

11:00 – 12:30 Uhr – Einsatzlage 2 (Technische Hilfe)

Schwerpunkte:

  • Sichern des Containers / Maschine
  • Patientenbetreuung
  • Einsatz von geeigneten Werkzeug
  • Unterbau & Stabilisierung
  • Anheben & Befreiung
  • Absicherung der Einsatzstelle

Lagevorschlag A Person unter Container / Maschine

Lagevorschlag B Person in Graben / Grube gefallen (2–3 m)
Lagevorschlag C Keller unter Wasser – Pumpen & Beleuchtung

12:30 – 13:00 Uhr – Mittagspause

13:00 – 14:30 Uhr – Einsatzlage 3 (Gefahrgut)

Schwerpunkte:

  • Erkundung „ABCDE-Schema“
  • Gefahrgutkennzeichnung / Stoffnummer
  • Absperrgrenzen
  • Dekon-Strecke
  • Abdichten / Auffangen
  • Funkenfreie Arbeitsweise

Lagevorschlag A: Unklare Flüssigkeit läuft aus Transporter

Lagevorschlag B: Undichte Acetylenflasche in Werkstatt
Lagevorschlag C: Dieselspur großflächig – Ölbindemittel & Verkehrssicherung

14:30 – 15:00 Uhr – Nachbereitung

15:00 – 16:30 Uhr – Einsatzlage 4 (Vegetationsbrand)

Schwerpunkte:

  • Pump-&-Roll (TLF)
  • D-Schläuche, Feuerpatschen, Handwerkzeuge
  • Einsatz von Waldbrandrucksäcken
  • Wasserhaltungsmanagement
  • Führungsstruktur (Abschnittsbildung)

Lagevorschlag A: Böschungsbrand + Ausbreitung auf Wiese

Lagevorschlag B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Lagevorschlag C: Brand in Kleingarten mit Gasflasche

16:30 – 17:00 Uhr – Pause / Gerätepflege

17:00 – 18:30 Uhr – Einsatzlage 5 (Atemschutznotfall & Führung)

Schwerpunkte:

  • MAYDAY-Absetzen
  • Sicherheitstrupp-Einsatz
  • Kommunikation ZF — GF — AS-Trupp
  • Rettung über Leitern oder Treppen

Lagevorschlag A: Atemschutznotfall im Übungsobjekt

Lagevorschlag B: Vermisster Atemschutztrupp in verrauchter Halle
Lagevorschlag C: Übung „Stresslage Führung“ – parallele Einsätze für GF

18:30 – 19:00 Uhr – Abschlusslage (Kombination)

Vorschlag: Mehrkomponentenlage
Beispiel:

  • Schuppenbrand + vermisste Person
  • Verkehrsunfall davor + austretende Betriebsstoffe
  • Einsatzstellenorganisation mit Abschnitten

Ziele:

  • Teamwork
  • Führungskompetenz
  • Priorisierung
  • Realitätsnahe Gesamteinsatzdarstellung

19:00 – 19:30 Uhr – Großes Aufrüsten & Nachbereitung

19:30 – 20:00 Uhr – Abschluss, Feedback, Debriefing

 

📝 4. Materialliste (über den Tag verteilt)

Standard

  • PA + Ersatzflaschen
  • Hohlstrahlrohre
  • Schlauchmaterial aller Größen
  • Verteiler / Standrohr / Hydrantenschlüssel
  • Wärmebildkamera
  • Funkgeräte
  • Leitern
  • Verkehrssicherung
  • Absperrmaterial
  • Beleuchtung
  • Motorsäge (für TH/Baumlage)
 

TH

  • Unterbaumaterial
  • Handwerkzeug
  • Sonstige zur Verfügung stehende Hilfsmittel

Gefahrgut

  • Bindemittel
  • Wanne, Fass, Dichtkissen
  • Dekon-Material
  • Gefahrgutkarten / App

Vegetation

  • Feuerpatschen
  • Waldbrandrucksack
  • D-Leitungen
  • Handwerkzeug
  • TLF
 

🎯 5. Ausbildungsziele

  • Sicherer Innenangriff
  • Strukturierte THL-Abarbeitung
  • Führungsfähigkeit aller GF und des ZF
  • Funkdisziplin
  • Teamarbeit und Stressresilienz
  • Eigenschutz / Eigensicherung
  • saubere Einsatzstellenorganisation
  • Fähigkeiten für seltene Lagen (GG, Vegetation, Atemschutznotfall)
 

🔀 6. Varianten für die Gesamtübung

🅰️ Variante A – Standard 12h Schichtsimulation

5 Einzellagen wie oben in realitätsnaher Abfolge.

🅱️ Variante B – Stationsbetrieb + große Abschlusslage

  • Vormittag: 3–4 Stationen (Brand, TH, Funk & Führung, GG)
  • Nachmittag: große Gesamtlage (Unwetter, Gebäudebrand, VU)

🅲️ Variante C – Realistische Einsatzschicht mit Zufallsalarmen

  • Übungsleitung bestimmt Uhrzeiten zufällig (vorab geheim).
  • Teilnehmer wissen nicht, wann der nächste Alarm kommt.
  • Sehr realitätsnah, hoher Stressfaktor.

 

🅳️ Variante D – Schwerpunkt Brand + TH

Besteht aus:

  • Brand (Innen)
  • TH
  • Vegetationsbrand
  • Abschlusslage
    → Ideal für minimalen Materialaufwand

🅴️ Variante E – Schwerpunkt Führung & Kommunikation

  • Parallele Einsatzlagen
  • GF müssen Prioritäten setzen
  • ZF führt mehrere Abschnitte
  • Funkdisziplin + Lagekartenführung

CHECKLISTEN FÜR ÜBUNGSLEITUNG – KOMPLETT

Vor der Übung:

– Einsatzgelände prüfen

– Fahrzeuge & Material verteilen

– Statisten briefen

– Sicherheitsbeauftragten benennen

– Funkkanäle festlegen

Während der Übung:

– Sicherheit überwachen

– Lagen steuern

– Bewertung dokumentieren

– Kommunikation beobachten

Nach der Übung:

– Debriefing

– Material prüfen

– Feedback einholen

Lagevorschlag A: Kellerbrand mit vermisster Person

  1. Ausgangslage (Für die Übungsteilnehmer)

Wir werden zu einem „Kellerbrand, unklare Rauchentwicklung“ in ein Einfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen dringt dichter, dunkler Rauch aus dem Kellerabgang. Ein Bewohner erwartet die Einsatzkräfte aufgeregt vor dem Haus und berichtet:

    • Im Keller kam es plötzlich zu einer Explosion/Knall.
    • Starke Rauchentwicklung, Sicht im Erdgeschoss bereits eingeschränkt.
    • Eine Person (z. B. ein Familienmitglied oder Handwerker) wird im Keller vermisst.
    • Strom im Gebäude ist teilweise ausgefallen – Licht flackert.

Die Kellertreppe ist stark verraucht und kaum einsehbar.

  1. Gefahrenlage
    • Sicht gleich null, starke thermische Belastung im Keller
    • Keller als möglicher „Brandkeller“ mit nur einem Ausgang → Rückzugsweg beachten
    • Gefahr durch elektrische Geräte, Hausinstallation, Gastherme oder Heizöltank
    • Absturzgefahr an Treppe, Stolperstellen, Regale
    • Stressbelastung durch vermisste Person
  1. Auftrag an die Übungsteilnehmer
    • Erkundung durch Gruppenführer
    • Sofortige Menschenrettung unter Atemschutz
    • Vornahme eines C-Rohres zur Brandbekämpfung
    • Absuchen der Kellerräume nach vermisster Person
    • Belüftungsmaßnahmen vorbereiten
    • Brandbekämpfung im betroffenen Kellerraum
    • Rettung & Übergabe der Person an den Rettungsdienst
    • Kontrolle auf versteckte Brandnester
    1. Ziel der Übung
    • Sicheres Vorgehen unter Atemschutz
    • Standard-Einsatz-Regeln (SER) Brandbekämpfung anwenden
    • Kommunikation im Trupp verbessern
    • Menschenrettung unter Nullsicht
    • Orientierung & taktisches Vorgehen im Keller
    • Einhaltung des Atemschutz-Notfallkonzepts
  1. Möglicher Übungsablauf
    1. Alarmierung → Funktext „Kellerbrand, Person vermisst“
    2. Eintreffen – Lage auf Sicht (Qualm aus Kellerabgang)
    3. Erstmaßnahmen: Absperren, erste Lage, Angriffstrupp rüstet sich aus
    4. Vorgehen in den Keller mit Schlauchpaket oder C-Längen
    5. Absuchen der Räume (Leitlinien, rechte-/linke-Hand-Methode)
    6. Finden der vermissten Person (Übungspuppe, Statist)
    7. Rettung über Treppe – ggf. Schleifkorb o. Ä.
    8. Brandbekämpfung des angenommenen Feuers
    9. Belüftung mit Überdruck
    10. Nachkontrolle / Rückmeldung an Gruppenführer
    11. Übungsende & Nachbesprechung
  1. Optionale Erweiterungen (falls die Übung anspruchsvoller werden soll)

Variante A – Atemschutznotfall

Ein Truppmitglied simuliert Atemprobleme → Mayday-Meldung → Sicherheitstrupp aktiv.

Variante B – Flashover-/Rauchdurchzündungssimulation

Heißer Rauch im Treppenraum, Teilnehmer müssen Deckenkühlung vornehmen.

Variante C – Gebäudetechnik-Ausfall

Licht fällt komplett aus → Orientierung nur mit Helmleuchten.

Variante D – Verwirrte oder panische Person

Statist rennt zurück in den Keller → taktisches Nachsetzen erforderlich.

 

Lagevorschlag B: Dachstuhlbrand – Außenangriff + Innenangriff

  1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Die Feuerwehr wird zu einem „Dachstuhlbrand – starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich“ in einem zweigeschossigen Wohngebäude alarmiert.

Beim Eintreffen:

    • Aus dem Dachfirst und den Dachpfannen dringt dichter schwarzer Rauch.
    • Flammenschein ist im Bereich des Spitzbodens zeitweise sichtbar.
    • Ein Nachbar berichtet, dass renoviert wurde – offener Dachstuhl, Baumaterial, evtl. Gasbrenner im Einsatz.
    • Bewohner sind laut Aussage bereits draußen, aber es wird vermutet, dass sich noch eine Person im Obergeschoss befindet (z. B. Handwerker).
    • Der Dachboden ist nur über eine schmale Holztreppe erreichbar.
    • Starker Funkenflug – Gefahr für Nachbargebäude / Anbauten.
  1. Gefahrenlage
    • Einsturz- und Durchbrandgefahr im Dachstuhl
    • Gefahr von Brandausbreitung in Zwischendecken und Schächten
    • Hitze, herabfallende Dachpfannen und brennende Teile
    • Holztreppe möglicherweise instabil
    • Kaminwirkung im Spitzboden → schnelle Brandintensivierung
    • Stromleitungen im Dachbereich unklar (evtl. PV-Anlage)
    • Heiße Brandgase im Obergeschoss → potenzielle Flashover-Gefahr
  1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

Innenangriff

    • Menschenrettung ins OG / Dachgeschoss
    • Löschangriff über innen mit C-Rohr oder Hohlstrahlrohr
    • Kontrolle von Zwischendecken, Dachschrägen, Schächten
    • Verhindern des Durchzündens durch gezielte Brandgas-Kühlung
    • Rückmeldung der Trupps an Gruppenführer
    • Räumliches Vorgehen in engen Bereichen

Außenangriff

    • Aufbau der Wasserversorgung
    • Außenangriff über tragbare Leiter oder Hubrettungsgerät
    • Abtragen glühender Dachpfannen
    • Öffnen des Daches (falls vorgesehen) – Übungsleiter entscheidet
    • Schutz angrenzender Gebäude (Riegelstellung)
    • Abluftöffnung in Absprache mit Innenangriff
    • Sicherstellung des Sicherheitstrupps
  1. Ziel der Übung
    • Sicheres Zusammenspiel von Innen- und Außenangriff
    • Koordinierte Brandbekämpfung in höhergelegenen und schwer zugänglichen Bereichen
    • Menschenrettung unter hoher thermischer Belastung
    • Suchen und Öffnen von verdeckten Brandstellen
    • Anwendung von Löschtechniken bei Dachstuhlbränden
    • Gefahrenerkennung (Einsturz, Flashover, Dachdurchbruch)
    • Taktische Ventilation
  1. Möglicher ÜbungsablaufAlarmierung → „Dachstuhlbrand – eine Person vermisst“
    Eintreffen – Lage auf Sicht
    Rauch aus dem Dach, Funkenflug, evtl. Flammenschein
    Erkundung durch GF
    Festlegen: „Innenangriff + Außenangriff parallel“
    Einsatzvorbereitung
    • Atemschutztrupp rüstet sich aus
    • Wasserversorgung & Verteiler setzen

 

Innenangriff

    • Vorgehen ins OG / DG
    • Personensuche
    • Brandbekämpfung und Kühlung der BrandgaseAußenangriff
    • Leiter in Stellung bringen
    • Dach öffnen / Pfannen abtragen
    • Löschmaßnahmen von außenPersonenrettung
    • Puppe/Person finden → Retten über Treppe oder LeiterKoordinierter Löschangriff
    • Innen: Brandnester lokalisieren
    • Außen: Dach öffnen und Brandraum belüftenBrand unter Kontrolle
    • Nachlöscharbeiten, Kontrolle mit WärmebildkameraRückbau & Einsatzende
      Nachbesprechung
  1. Optional: Dynamische Übungserweiterungen

Variante A – Dachstuhl droht einzustürzen

Der Übungsleiter gibt Durchsagen: „Knisternde Geräusche – Deckenbalken instabil!“
→ Innenangriff muss zurückgenommen werden.

Variante B – Flashover-Gefahr

Plötzlich starke Hitzeentwicklung im OG → Trupp muss Brandgase kühlen.

Variante C – Brand in Zwischendecke

Innenangriff findet Schmorspuren an der Dachschräge → Öffnen notwendig.

 

Variante D – Person an Fenster im DG

Rettung über Leiter als separate Aufgabe.

Variante E – Wind dreht → Funkenflug gefährdet Nachbargebäude

Außentrupp muss Riegelstellung aufbauen.

Lagevorschlag C: Containerbrand + Gasflaschen – kombinierte Brandbekämpfung

  1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Wir werden alarmiert zu:

„Brennender Abfallcontainer, Knallgeräusche, Gasflaschen im Gefahrenbereich“

Beim Eintreffen stellt sich folgende Lage dar:

    • Auf einem Betriebshof / Baustellengelände brennt ein großer Metall-Abfallcontainer (z. B. 10–20 m³).
    • Im Container befinden sich brennende Bauabfälle, Holzreste, Verpackungen, evtl. Kunststoffe.
    • Aus dem Container schlagen offene Flammen, starke Rauchentwicklung.
    • In unmittelbarer Nähe (2–5 m) stehen mehrere Gasflaschen (z. B. Propan, Acetylen, Schutzgas), teilweise liegend.
    • Ein Mitarbeiter berichtet, er habe Knallgeräusche gehört und vermutet, dass auch im Container Gasflaschen oder Spraydosen liegen könnten.
    • Wind treibt Rauch in Richtung eines angrenzenden Gebäudes / der Straße.
  1. Gefahrenlage
    • Hitzeeinwirkung auf Gasflaschen → Gefahr der Explosion / Bersten (BLEVE)
    • Unklar, welche Flaschen genau vorhanden sind (Propan, Acetylen, evtl. Schweißgasflaschen)
    • Mögliche Druckgasbehälter im Container selbst (Spraydosen, kleine Kartuschen)
    • Sichtbehinderung durch Rauch, toxische Brandgase
    • Splitter- / Trümmergefahr bei Flaschenversagen
    • Gefährdung von Personen im Nahbereich und auf dem Betriebshof
    • Erschwerte Annäherung an den Container wegen Hitze und möglicher Verpuffungen
  1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

Taktische Schwerpunkte

    • Erkundung & Stoffklärung (Art und Anzahl der Gasflaschen)
    • Kombinierte Brandbekämpfung:
      • Kühlung der Gasflaschen
      • Löschangriff auf Containerbrand
    • Sicherstellung eines Sicherheitsabstands bei möglichen Flaschenrisiken
    • Einrichten eines Gefahrenbereichs und Absperrung
    • Rückmeldung an Gruppenführer / Einsatzleitung
    • Sicherung der Wasserversorgung
  1. Ziel der Übung
    • Erkennen der besonderen Gefährdung durch Gasflaschen im Brandbereich
    • Richtiger Umgang mit brennenden bzw. erhitzten Gasflaschen
    • Kombinierter Löschangriff (Schutz/Kühlung vs. Brandbekämpfung)
    • Umsetzung von Sicherheitsabständen, Strahlrohrführung, Deckung
    • Taktische Priorität: Menschenrettung – Gefahrenabwehr – Sachwerte
    • Klare Kommunikation zwischen Angriffstrupp, Wassertrupp und Gruppenführer
  1. Möglicher Übungsablauf
    Alarmierungstext

„Containerbrand auf Betriebshof, mehrere Gasflaschen in der Nähe, Knallgeräusche gemeldet.“


Eintreffen – Lage auf Sicht

    • Großer brennender Container, Flammen sichtbar
    • Gasflaschen direkt daneben (vom Übungsleiter positioniert)
    • Rauch zieht in eine Richtung (z. B. in Richtung Lagerhalle)

Erst-Erkundung durch Gruppenführer

    • Welche Flaschen? (Beschriftung, Farbe, Betriebsmitarbeiter befragen)
    • Abstand der Flaschen zum Container
    • Zugänglichkeit, Windrichtung, Fluchtwege
    • Entscheidung: Innenangriff auf Container oder nur von außen?

 

 

Taktische Entscheidung – kombinierte Vorgehensweise

    • Trupp 1: Kühlung der Gasflaschen mit Sprühstrahl / Wurfweite nutzen
    • Trupp 2: Löschangriff auf den Containerbrand (z. B. mit Schaum oder Wasser, je nach Ausbildungsziel)
    • Wassertrupp sichert Wasserversorgung & bereitet weiteres Rohr vor


Umsetzung der Maßnahmen

    • Aufbauen der Wasserversorgung (Hydrant/Zisterne/Tank)
    • Sicheres Annähern an die Gasflaschen:
      • Möglichst aus Deckung
      • Mit Sprühstrahl, nicht zu nah ran
    • Containerbrand:
      • Gezielter Löschangriff
      • Evtl. Containerdeckel schließen/öffnen in Absprache mit Übungsleitung
    • Ständige Temperaturkontrolle (simuliert, z. B. durch Übungsleiter → „Flasche wird heißer/kälter“)

Lageentwicklung (durch Übungsleitung steuerbar)

    • Flasche wird heiß → Trupp muss Abstand vergrößern und Kühlung intensivieren
    • Weitere Flasche im Container wird „entdeckt“
    • Nahegelegene Paletten/Materialien beginnen zu „brennen“ (simuliert) → Riegelstellung

Lage unter Kontrolle

    • Containerbrand weitgehend gelöscht
    • Gasflaschen ausreichend gekühlt
    • Gefahrenbereich reduziert
    • Kontrolle der Flaschen (z. B. „Auf Undichtigkeit prüfen“, fiktiv)

Rückbau & Abschluss

    • Löschmaßnahmen eingestellt
    • Material zurückbauen
    • Abschlussmeldung an EL/GF

 

 

Nachbesprechung (wichtig für die Ausbildung)

    • Was war das Gefährlichste an der Lage?
    • War der Abstand angemessen?
    • Welche Infos über Gasflaschen sollten bekannt sein (Kennzeichnung, Verhalten im Brandfall)?
    • Wie hat die Kommunikation funktioniert?
  1. Optionale Übungserweiterungen

Variante A – Verdeckte Acetylenflasche

    • Ein Mitarbeiter meldet nachträglich: „Da war noch ’ne Acetylenflasche für Schweißarbeiten beim Container!“
    • → Taktik überprüfen: Kühlzeit, Gefahrenbereich, Rückzugsmöglichkeiten, Dauerkühlung.

Variante B – Spraydosen im Container

    • Während der Brandbekämpfung gibt es kleine „Knallgeräusche“ (simuliert) → Trupp muss Deckung nutzen und Strahlführung anpassen.

Variante C – Personensuche

    • Ein Bauarbeiter wird vermisst → Gelände muss im Nahbereich abgesucht werden, parallel zum Löschangriff.

Variante D – Wind dreht

    • Rauch zieht plötzlich Richtung Straße oder Gebäude → Anpassung der Absperrung, Schutz weiterer Objekte.

Lagevorschlag A: Person unter Container / Maschine

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Wir werden alarmiert zu:

„Person unter Container eingeklemmt“
oder
„Person unter Maschine – unklare Lage“

Beim Eintreffen stellt sich folgende Situation dar:

    • Auf einem Baustellen- oder Betriebshof wurde eine Person beim Umsetzen eines Containers oder beim Bedienen einer schweren Maschine (z. B. Minibagger, Radlader, Metallpresse) erfasst und teilweise oder vollständig eingeklemmt.

    • Der Container oder die Maschine steht instabil oder schief.

    • Die eingeklemmte Person ist ansprechbar, aber schwer verletzt und in Panik.

    • Bauarbeiter / Mitarbeiter stehen daneben, sind aufgeregt und können nur teilweise Angaben machen.

    • Die genaue Position der Einklemmung ist nicht sofort erkennbar (z. B. Beine unter Kante, Oberkörper unter Rahmen, Person unter rollendem Container).

  1. Gefahrenlage

    • Gefahr des Abrutschens oder weiteren Absenkens von Container/Maschine

    • Schwere Verletzungen der eingeklemmten Person (Schock, Atemnot, Blutungen)

    • Unsicherer Untergrund (z. B. lose Erde, Schotter, Gefälle)

    • Gefahr durch laufende Maschinen oder hydraulische Systeme

    • Gefahr für Einsatzkräfte durch unkontrollierte Bewegungen beim Heben

    • Möglicher Kraftstoffaustritt oder Ölverlust bei Maschinen

    • Stressfaktor durch permanente Interaktion mit der eingeklemmten Person

  1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

    • Erkundung und Festlegen der Vorgehensweise

    • Sicherung des Containers oder der Maschine vor weiteren Bewegungen

    • Patientenbetreuung (Ansprache, psychologische Betreuung, Vitalfunktionen)

    • Technische Rettung mit stabilisierenden Maßnahmen

    • Heben, Ziehen oder Entlasten mit Hebekissen, hydraulischen Geräten oder Unterbau

    • Rettung der Person unter Eigenschutz

    • Absprache mit Rettungsdienst zur Befreiungstaktik und Kreislaufstabilisierung

  1. Ziel der Übung

    • Anwendung von Techniken der technischen Unfallrettung

    • Sicherer Aufbau von Stabilisierungen und Unterbauungen

    • Gefahrenabschätzung bei schwerer Last

    • Kommunikation zwischen Gruppenführer, Trupps und Rettungsdienst

    • Kombination von Technik, Erstversorgung, Lagesicherung

    • Taktisches Vorgehen nach dem Prinzip: Sichern – Heben – Befreien – Betreuen

     5. Möglicher Übungsablauf

    • Alarmierungstext
      „Person unter Container eingeklemmt – unklare Lage.“

    • Eintreffen – Lage auf Sicht

    • Container/Maschine auf einer Seite abgesackt oder verschoben

    • Person sichtbar eingeklemmt

    • Mitarbeiter aufgeregt → Informationen nur teilweise verwertbar

    • Erst-Erkundung (GF)

      • Welche Last? Wie stabil? Gefahr weiterer Bewegung?

      • Einseitige vs. vollständige Einklemmung?

      • Identifizieren von Gefahren: Hydraulik, Ketten, Rollen, Untergrund

      • Ermittlung der rettungsrelevanten Körperstellen

    • Sicherungsmaßnahmen

      • Unterbau unter Container/Maschinenrahmen

      • Keile setzen, Last stabilisieren

      • Hydraulik oder Motor abschalten

      • Bereich absperren / Sicherheitsabstand festlegen

    • Rettungsvorbereitung

      • Hebekissen oder Rettungszylinder in Stellung bringen

      • Druckluftversorgung, Pumpen, Werkzeuge bereitstellen

      • Patientenbetreuung durch eigenes Team oder RD

    • Technische Rettung

      • Last langsam, kontrolliert und immer mit Unterbau anheben

      • Absprache der Schritte über Funk oder Zuruf

      • Gleichzeitige medizinische Überwachung der verletzten Person

      • Herausziehen / Befreiung mit Spineboard, Schaufeltrage oder per Hand

    • Stabilisierte Lage

      • Person aus Gefahrenbereich transportieren

      • Übergabe an Rettungsdienst

      • Überprüfung der Maschine/Last auf Restgefahren (simuliert)

      6. Rückbau & Nachbesprechung

      7. Optionale Übungserweiterungen

Variante A – Person bewusstlos

  • Rettungstrupp muss Atemwegssicherung simulieren (Absprache mit RD).

Variante B – Last verschiebt sich

  • Übungsleitung simuliert leichte Bewegung → Trupp muss stabil nachsetzen.

Variante C – Zweite Person fehlt

  • Mitarbeiter ruft plötzlich: „Der Kollege ist auch irgendwo hier!“

  • → Gelände absuchen, parallele Menschenrettung organisieren.

Variante D – Brand- oder Leckagegefahr

  • Öl tritt aus Maschine aus → Gefahrgut-Komponente einbauen.

  • Brandgeruch / heißgelaufene Bremsen → Löschmittel in Bereitstellung.

Variante E – Hydraulikausfall simuliert

  • Maschine sackt langsam ab → schnelle, aber kontrollierte Reaktion erforderlich.

     

Lagevorschlag B: Person in Graben / Grube gefallen (2–3 m)

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Alarmierungstext:

„TH – Person in Baugrube gefallen, unklare Verletzungen“

Beim Eintreffen finden die Kräfte folgendes vor:

    • Eine Person ist in eine ca. 2–3 Meter tiefe Grube gestürzt (z. B. Baugrube, Versorgungsschacht, Fundamentloch).

    • Die Person sitzt oder liegt am Boden, ist ansprechbar, klagt über Schmerzen.

    • Leiter der Baustelle/Bauarbeiter sind aufgeregt, geben teils widersprüchliche Informationen.

    • Grubenrand ist teilweise unbebaut, ohne Geländer, leicht abrutschgefährdet.

    • Es gibt keine Hinweise auf akuten Einsturz, aber Untergrund ist uneben.

    • Kein schweres Gerät, keine Maschinen im Einsatz.

    1. Gefahrenlage

    • Absturzgefahr für Einsatzkräfte am Rand der Grube

    • Gefahr von Verletzungen beim Herabsteigen (Lockerer Untergrund, unebener Boden)

    • Gefahr des Nachrutschens von Erdmaterial bei falschem Betreten des Grubenrands

    • Verletzungen der Person (z. B. Knöchel, Bein, Rücken)

    • Psychische Belastung der gestürzten Person (Angst, Orientierungslosigkeit)

    • Wetter-/Umwelteinflüsse (Nässe, Dunkelheit, Kälte)

Keine Spezialgefahren wie Gas, Wasser, Elektrik – die Übung bleibt low-tech und realistisch.

    1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

    • Unfallstelle sichern und absperren

    • Erkundung: Zustandsfeststellung der Person, Grubenstabilität prüfen

    • Steckleiter zur Grube bringen und als Behelfsleiter einsetzen

    • Ein Trupp steigt gesichert über die Leiter in die Grube ab

    • Sicherung der Einsatzkraft über Feuerwehrleine

    • Erstversorgung der Person im Grubenbereich

    • Rettung durch:

      • Hochziehen mit Rettungsknoten / Brustbund, oder

      • Rettung mit Schleifkorb (falls vorhanden)

    • Übergabe der Person an den Rettungsdienst

    1. Ziel der Übung

    • Sicheres Vorgehen bei Tiefenrettung ohne technische Spezialausrüstung

    • Anwendung von Knoten & Stichen (Rettungsknoten, Brustbund, Mastwurf)

    • Kommunikation und Aufgabenverteilung in beengter / tiefer Lage

    • Sicheres Be- und Übersteigen über Steckleiter

    • Patientenbetreuung auf engem Raum

    • Organisation einer manuellen Mannschaftsrettung

    1. Möglicher Übungsablauf

    2. Alarmierung & Ausrücken

Funktext: „Person in 3-m-Grube gefallen – Anrufer unklar“.

    1. Lage beim Eintreffen

    • Grube sichtbar

    • Person reagiert, wirkt erschrocken

    • Bauarbeiter aufgeregt

    • Rettungsmöglichkeiten auf den ersten Blick erkennbar

    1. Erst-Erkundung (Gruppenführer)

    • Stabilität des Grubenrands prüfen

    • Verletzungen des Patienten einschätzen

    • Grubentiefe messen/schätzen

    • Zugangsmöglichkeiten checken

    • Entscheidung: Rettung über Leiter + Leine

    1. Absicherung

    • Verkehrsabsicherung (wenn an Straße)

    • Markierung / Absperrung des Grubenrandes

    • Sicherer Standplatz für Mannschaft schaffen

    • Steckleiterteile zur Grube tragen

    1. Aufbau der Rettung

    • Steckleiterteil wird schräg gegen Grubenwand gestellt

    • Ein Feuerwehrangehöriger steigt mit Sicherungsleine hinab

    • Betreuung der Person:

      • Ansprache

      • Erstversorgung

      • ABCDE-Check, Schmerzlage

    • Rettungsleine vorbereiten

    1. Rettungsablauf

Option A – Rettung per Rettungsknoten / Brustbund

    • Person wird gesichert

    • Feuerwehrkräfte oben ziehen am Seil mit mehreren Mann

    • Absicherung durch 1–2 Kräfte an der Leiter

Option B – Schleifkorb (falls vorhanden)

    • Korb wird abgelassen

    • Person wird eingelegt und gesichert

    • Team zieht den Korb gemeinsam nach oben

    1. Abschluss

    • Person wird auf bereitgestellte Trage gelegt

    • Übergabe an Rettungsdienst

    • Grube wird gesichert oder Baustellenleitung übergeben

    1. Nachbesprechung

    • Hat die Leiter sicher gestanden?

    • Teamkommunikation

    • Knoten korrekt angewendet?

    • War die Rettungsrichtung optimal gewählt?

    • Gefahren richtig beurteilt?

    1. Optional: Übungserweiterungen

Variante A – Person bewusstlos

Einsatzkraft muss zusätzliche Hilfe leisten → stabilere Rettung notwendig.

Variante B – Grube enger / Zugang schwieriger

Team muss Kreativität zeigen (z. B. Leiter quer einbauen, mehrere Leiterteile).

Variante C – Regen / Dunkelheit

Einsatzkräfte müssen mit Licht arbeiten, Rutschgefahr steigt.

Variante D – Verletzungen stärker

Rettung muss besonders schonend erfolgen (z. B. bei vermuteter Wirbelsäulenverletzung).

Variante E – Zwei Personen in der Grube

Abstimmung zwischen mehreren Trupps erforderlich.

Lagevorschlag C: Keller unter Wasser – Pumpen & Beleuchtung

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Alarmierungstext:

„Keller vollgelaufen – Wasser im Gebäude, unbekannte Ursache“

Beim Eintreffen finden die Kräfte folgende Situation vor:

    • Ein Einfamilienhaus meldet einen vollgelaufenen Keller, Wasserstand ca. 30–80 cm, je nach Übungsaufbau.

    • Ursache unbekannt (Rohrbruch, Rückstau, Unwetter, Grundwasser).

    • Strom im Keller ist ausgefallen, teilweise Sicherungen rausgeflogen.

    • Bewohner stehen im Erdgeschoss und sind besorgt.

    • Der Keller enthält:

      • Regale

      • Waschmaschine / Trockner

      • Kartons

      • Heizungsanlage (nicht unter Wasser, aber gefährdet)

    • Zugang über enge Kellertreppe – rutschige Stufen.

    • Keine akute Gefahr, aber elektrische Anlagen dürfen nicht betreten werden.

    1. Gefahrenlage

    • Stromschlaggefahr, da Wasser leitfähig ist

    • Rutsch- & Sturzgefahr an Treppe und auf glatten Böden

    • Unsichere Gegenstände treiben im Wasser und können kippen

    • Heizungsanlage / Elektrik gefährdet

    • Gefahr durch verunreinigtes Wasser (Schmutz, Fäkalien bei Rückstau)

    • Dunkelheit – Sicht schlecht, belastende Arbeitsbedingungen

    • Gefahr der Unterkühlung für Einsatzkräfte bei längerem Kontakt mit Wasser

    1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

    • Erkundung der Lage und Gefahren

    • Stromversorgung prüfen / abschalten lassen (EVU, Hauselektrik)

    • Einsatzstelle ausleuchten (Innen- und Außenbeleuchtung)

    • Wassereinbruchsstelle suchen (wenn möglich)

    • Pumpen in Stellung bringen:

      • Tauchpumpe

      • Tragkraftspritze mit Saugkorb (falls geeignet)

      • Evtl. Wassersauger

    • Pumpenbetrieb aufbauen (Schläuche, Abflussorte klären)

    • Kontrolle des Wasserstands während Pumpbetrieb

    • Betreuung der Bewohner

    • Nach Abschluss Reinigung & Materialpflege simulieren

    1. Ziel der Übung

    • Sicherer Umgang mit Pumpen & Wasserförderung im Innenbereich

    • Gefahren der Elektrizität erkennen

    • Einsatzstellenbeleuchtung fachgerecht aufbauen

    • Beengte Räume sicher betreten / arbeiten

    • Sicherung gegen Ausrutschen, Absturz, Stolpern

    • Kommunikation zwischen Angriffstrupp, Maschinist und Gruppenführer

    • Systematisches Vorgehen: Erkunden – Absichern – Pumpe – Beleuchtung – Abarbeiten

    1. Möglicher Übungsablauf

    2. Alarmierung & Ausrücken

„Keller unter Wasser, unklare Lage, Bewohner alarmieren.“

    1. Lage beim Eintreffen

    • Bewohner weist ein

    • Kellertür offen – Geruch nach feuchtem Mauerwerk

    • Wasser sichtbar

    • Keine Beleuchtung im Keller

    1. Erst-Erkundung (Gruppenführer)

    • Ist der Strom aus? → Sicherungen / FI-Schalter prüfen

    • Wie hoch steht das Wasser?

    • Welche Räume sind betroffen?

    • Zugang sicher?

    • Wo steht die Heizung?

    • Welche Art Wasser? (klar, dreckig, Fäkalien)

    1. Absicherung

    • Strom im Keller ausschalten (falls noch an)

    • Treppe sichern (Leuchte hinstellen, Absperrband)

    • Bereich ausleuchten:

      • Stativleuchte

      • Lichtmast (falls vorhanden)

      • Handlampen zur Orientierung

    1. Pumpeneinsatz vorbereiten

    • Tauchpumpe auf Tragebrett / Holzbrett setzen

    • B-Schlauch anschließen → Abfluss nach draußen

    • Saugschläuche sichern

    • Steckdose über FI-Schutz / Stromerzeuger

    • Maschinist überwacht Stromkreis und Pumpe

    1. Pumpe in Betrieb nehmen

    • Pumpe in tiefste Stelle des Raums absenken

    • Betrieb kontrollieren

    • Wasserstand beobachten

    • Abflussrichtung prüfen – kein Rückfließen

    1. Nachpumpen / Restwasser entfernen

    • Tauchpumpe bis Serienabschaltung

    • Übrig gebliebenes Wasser mit:

      • Wassersauger (wenn vorhanden)

      • Schieber oder Besen

      • Eimer (Low-Tech-Option)

    1. Abschluss

    • Keller begehbar machen

    • Materialien aus Keller retten (Kartons etc.)

    • Bewohner informieren über Maßnahmen

    • Geräte säubern (Schläuche, Pumpe, Leuchten)

    • Einsatzstelle zurückbauen

    1. Nachbesprechung

    • Pumpenbedienung korrekt?

    • Beleuchtung ausreichend und sinnvoll platziert?

    • Sicherheit beachtet? (Strom!)

    • Kommunikation zwischen Maschinist und Trupp?

    • Verbesserungsmöglichkeiten?

    1. Optionale Übungserweiterungen

Variante A – Strom liegt noch an

Übungsleitung simuliert: „Achtung, Strom im Keller war NICHT abgeschaltet!“
→ korrekter Umgang mit Elektrizitätsgefahren.

Variante B – Pumpenausfall

Tauchpumpe „fällt aus“ → Trupp muss alternative Förderwege nutzen.

Variante C – Nacht / schlechte Sicht

Einsatzkräfte müssen stark improvisieren beim Beleuchten.

Variante D – Zwei Kellerräume

Zusätzlicher Raum wird im Verlauf entdeckt → zweiter Pumpenbereich.

Variante E – Bewohner in Panik

Übung für Kommunikation & Stressbewältigung.

 

Lagevorschlag A: Brand in Kleingarten mit Gasflasche

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Alarmierungstext:

„Brand in Kleingarten – Gasflasche im Gefahrenbereich“

Beim Eintreffen finden die Einsatzkräfte folgende Situation vor:

    • Ein Gartenhaus oder Geräteschuppen brennt im vorderen Bereich (z. B. Terrasse, Grillstelle oder Geräteecke).
    • Flammen schlagen bereits 1–2 Meter aus der Öffnung, dichter schwarzer Rauch steigt auf.
    • Neben dem Gartenhaus stehen typische Gartenutensilien:
      • Gasgrill
      • 11-kg-Propanflasche (sichtbar, teilweise schwarz verfärbt)
      • Werkzeuge, E-Bike-Akkus, Gartengeräte
    • Die Flasche steht ungefähr 1–2 Meter vom Brand entfernt, eventuell bereits angeschmort.
    • Im Kleingartenverein sind die Wege eng, Zufahrt nur bis zum Haupteingang möglich → Trupp muss Schlauchstrecke verlegen.
    • Anwohner / Nachbarn stehen aufgeregt im Weg, einige mit Gartenschlauch.
    • Keine Personen im Gartenhaus vermisst, aber Gefahr einer Explosion der Gasflasche (BLEVE-Risiko).
    1. Gefahrenlage

Primäre Gefahren

    • Propanflasche im Brandbereich → starke Erwärmung möglich
    • Gefahr der Explosion (BLEVE) bei zu hoher Temperatur
    • Entstehung einer Druckwelle / Splitterwirkung
    • Ausbreitung der Flammen auf Nachbarparzellen
    • Vegetationsbrandgefahr (hohes Gras, Sträucher, Holzzaun)

Sekundäre Gefahren

    • Enge Zuwegungen → erschwerte Anfahrt & Wassertransport
    • E-Bike-Akku / Akkugeräte können ebenfalls brennen oder reagieren
    • Holz-/Pappe-/Kunststofflager in Gartenhäuschen
    • Gefahr durch improvisierte Installationen (Gaskocher, Kabeltrommeln)
    1. Auftrag an die Übungsteilnehmer
    • Absichern der Gartenanlage
    • Erkundung: Abstand der Gasflasche, Brandfortschritt, Windrichtung
    • Wasserversorgung sicherstellen (lange Strecke, ggf. Schlauchtrupp nach vorne)
    • Zwei taktische Schwerpunkte:
      A: Gasflasche lokalisieren, kühlen, sichern
      B: Brand des Gartenhauses löschen
    • Bewohner & Nachbarn fernhalten
    • Kontrollierter Innenangriff (falls sicher)
    • Brandnester im Gartenhaus suchen
    • Nachkontrolle auf Gasflaschen-Erwärmung
    1. Ziel der Übung
    • Sicheres Vorgehen bei Brandereignis mit Gasflasche
    • Umsetzung der Kühlmaßnahmen und BLEVE-Vermeidung
    • Koordinierter Angriff auf Brand und Gefahrenquelle
    • Schlauchmanagement in engen Gartenwegen
    • Nachkontrolle & Temperaturüberwachung (simuliert)
    • Umgang mit stressigen Zivilpersonen / Nachbarn
    • Erkennen von Ausbreitungsgefahren im Kleingartenumfeld
    1. Möglicher Übungsablauf
    2. Alarmierung

„Brand in Kleingartenanlage – Gasflasche gefährdet.“

    1. Eintreffen – Lage auf Sicht
    • Hoher Flammenschein aus dem Gartenhaus
    • Gasflasche sichtbar, teilweise angeschmort
    • Enge Wege, kaum Platz für Fahrzeuge
    • Anwohner aufgeregt → Stressfaktor für Trupp
    1. Erst-Erkundung (Gruppenführer)
    • Gasflasche lokalisieren
    • Windrichtung bestimmen
    • Feststellen: Brennt nur außen oder auch innen?
    • Nachbargrundstücke gefährdet?
    • Wasserversorgung reicht? → ggf. Nachforderung TLF
    1. Absicherung & Wasserversorgung
    • Absperren der Gartenwege
    • Schlauchtrupp verlegt Angriffsweg
    • Verstärkung der Wasserversorgung über Sammelschacht, Hydrant oder TLF
    • Löschfahrzeug bleibt vor der Anlage als „Pumpstation“
    1. Taktisches Vorgehen

A – Gasflasche sichern

    • Trupp nähert sich geschützt & mit Sprühstrahl
    • Flasche intensiv kühlen (Sprühkegel, nicht Vollstrahl)
    • Abstand halten (15–30 m, abhängig vom Übungsszenario)
    • Flasche ggf. aus Brandbereich wegziehen (nur wenn möglich und gekühlt!)
    • Temperaturkontrolle (simuliert durch Übungsleitung)

B – Brandbekämpfung Gartenhaus

    • Angriffstrupp mit C-Rohr
    • Löschtechnik: Sprühstrahl, Stoßweise
    • Rauch beobachten (Farben, Intensität)
    • Innenbrand:
      • Rauchkühlung
      • Glutnester freilegen (Regale, Werkzeugkisten, Holz)
    • Übergreifen auf Nachbarparzellen verhindern
    • Vegetationsbrandreste ablöschen
    1. Nachkontrolle
    • Gasflasche weiter beobachten
    • Umgebung feucht halten
    • Gartenhaus auf Glutakten prüfen
    • Vegetationsbrandgefahr beseitigen
    • Temperatur der Flasche regelmäßig erfragen (Übungsleitung)
    1. Rückbau
    • Flasche aus Gartenanlage bringen
    • Schläuche & Geräte zurück
    • Anlage reinigen (Verbranntes sicher entfernen)
    • Einsatzende und Meldung an Leitstelle
    1. Nachbesprechung
    • Abstand & Sicherheit eingehalten?
    • Infektionskette Gasflasche – Hitze – Gefahr erkannt?
    • War die Wasserversorgung sicher?
    • Taktische Aufteilung sinnvoll?
    • Umgang mit Zivilisten adäquat?
    • Ausbreitung richtig eingeschätzt?
    1. Optionale Übungserweiterungen

Variante A – Gasflasche wird heiß

→ Übungsleitung sagt: „Flasche heiß – Kühlung intensivieren!“
→ Sicherheitsabstand vergrößern.

Variante B – Zweite Gasflasche im Inneren

→ Überraschungsmoment – erneute Gefahreneinschätzung.

Variante C – Feuer breitet sich über Zaun aus

→ Vegetationsbrandkomponente.

Variante D – Nachtübung

→ Beleuchtung, Orientierung, Sicherheit.

Variante E – Bewohner will Gasflasche selbst ins Freie tragen

→ Konfliktmanagement & Eigensicherung.

Lagevorschlag A: Böschungsbrand + Ausbreitung auf Wiese

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Alarmierungstext:

„Böschungsbrand an Straße – droht auf Wiese überzugreifen“

Beim Eintreffen zeigt sich folgendes Lagebild:

    • Eine ca. 15–20 Meter lange Böschung an einer Landstraße brennt.

    • Trockenes Gras und Gehölzreste sorgen dafür, dass sich das Feuer rasch ausbreitet.

    • Der Wind treibt die Flammen in Richtung einer angrenzenden Wiese.

    • Die Wiese ist aufgrund langer Trockenperiode sehr leicht entflammbar.

    • Ein Landwirt oder Verkehrsteilnehmer hat den Brand gemeldet.

    • Einzelne Glutnester sind bereits in die Wiese übergesprungen.

    • Fahrzeuge fahren weiterhin an der Einsatzstelle vorbei (Gefahr für Einsatzkräfte).

    • Keine Hydranten in der Nähe → evtl. Wassertransport / Pendelverkehr notwendig.

    1. Gefahrenlage

Für Einsatzkräfte

    • Vegetationsbrand kann plötzlich „anspringen“ → Rückzugsweg beachten

    • Rauchbildung → Sichtbehinderung für Verkehr

    • Arbeiten direkt an der Straße → Verkehrssicherung essenziell

    • Hitze & austrocknende Vegetation → schnelle Ausbreitung

    • Gefahr durch versteckte Glutnester / umstürzende kleine Gehölze

Für die Umwelt / Sachwerte

    • Ausbreitung auf größere Wiesenflächen

    • Gefahr für angrenzende Stallungen, Gebäude oder Gartengrundstücke

    • Boden und entstehende Erosion / Flächenschaden

    1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

    • Großräumige Verkehrssicherung (Warnkegel, Blitzer, Fahrzeug als Puffer)

    • Erkundung: Brandausbreitung & Windrichtung prüfen

    • Wasser zuerst an den Brandfuß → Angriffsseite bestimmen

    • Schnellangriff oder Waldbrandrucksäcke einsetzen

    • Schaffung einer Feuergrenze:

      • Abharken vegetationsfreier Streifen

      • Wasserbarriere setzen

    • Paralleler Löschangriff:

      • Böschung löschen

      • Übergreifende Brandnester in der Wiese bekämpfen

    • Kontrolle auf Glutnester

    • Nachsicherung

    1. Ziel der Übung

    • Taktisches Vorgehen bei Vegetationsbrand (Böschung + Wiese)

    • Richtiges Arbeiten entlang des Brandfußes

    • Umgang mit Windrichtung & Brandausbreitung

    • Koordiniertes Arbeiten mit mehreren Trupps

    • Nutzung einfacher Vegetationsbrandtechniken:

      • Feuer ausgraben

      • Glut verreiben

      • Nester ablöschen

    • Sicherheit an Straßen rücksichtsvoll & regelkonform umsetzen

    • Wasserentnahme organisieren (Schlauchstrecke, Tankfahrzeug, Pendelverkehr)

    1. Möglicher Übungsablauf

    2. Alarmierung

„Böschungsbrand – droht auf Wiese überzugreifen.“

    1. Lage beim Eintreffen

    • Flammen in der Böschung

    • Feuer bereits 1–2 Meter in die Wiese übergesprungen

    • Windrichtung seitlich oder zur Wiese

    • Kein Hydrant in der Nähe

    • Verkehr weiterhin im Fluss

    1. Erst-Erkundung (Gruppenführer)

    • Wind beurteilen

    • Abschätzen: Flammenhöhe, Ausdehnung, Gefahr weiterer Ausbreitung

    • Festlegung des ersten Löschbereichs

    • Verkehrsabsicherung befehlen

    • Tankinhalt prüfen – reicht das Wasser?

    1. Absicherung an der Straße

    • Fahrzeug als Schutzfahrzeug schräg versetzt

    • Verkehrsleitkegel aufstellen

    • „Feuerwehr im Einsatz“-Schild

    • Wenn möglich Polizei nachfordern (Übung simuliert)

    1. Löschangriff – Zwei Einsatzschwerpunkte

A – Brand an der Böschung stoppen

    • Schnellangriff oder D-Rohr

    • Strahlrohr im Sprühstrahl zur Flächenbrandbekämpfung

    • Parallel: Glut mit Waldbrandwerkzeugen abtragen

    • Brandfuß zuerst löschen, dann Brandflanke

B – Übergreifende Flammen auf der Wiese bekämpfen

    • Zweiter Trupp setzt Verteiler & D-Leitung

    • Querarbeit gegen die Ausbreitungsrichtung

    • Glutnestkontrolle

    • Feuerlinie visuell kontrollieren

    1. Wasserorganisation

Falls Tank knapp:

    • Pendelverkehr (simuliert)

    • Anschluss B-Leitung an weiter entfernte Wasserquelle

    • Übergabe an nachrückendes LF- oder TLF-Fahrzeug

    1. Nachlöscharbeiten

    • Glutnester in Wiese und Böschung ablöschen

    • Brandschneisen harken

    • Temperaturkontrolle (simuliert)

    • Sichtprüfung → Feuer aus?

    1. Rückbau

    • Geräte reinigen (Böschungsarbeit → Schmutz!)

    • Verkehrsführung aufheben

    • Einsatzstelle an Anlieger / Polizei übergeben

    1. Nachbesprechung

    • Wurde korrekt am Brandfuß begonnen?

    • Windrichtung richtig berücksichtigt?

    • Kommunikation der Trupps klar?

    • Absicherung ausreichend bei Straßenlage?

    • Glutnestkontrolle gründlich?

    • Wassermanagement funktionierend?

    1. Optionale Übungserweiterungen

Variante A – Wind nimmt zu

→ Feuer breitet sich schneller in die Wiese aus → Trupps müssen Taktik anpassen.

Variante B – Zweite Brandstelle

→ Funkenflug löst neuen Spotfire aus → zweiter Abschnitt.

Variante C – Enger Graben in Böschung

→ Erschwerte Annäherung → Einsatz langer Rohre oder Werkzeug.

Variante D – Verkehr behindert Einsatz

→ Stresssituation für Verkehrsabsicherung.

Variante E – Nachtübung

→ Fokus auf Beleuchtung, Orientierung, Sicherheit.

Variante B: Waldbrand klein – Brandnester suchen

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Alarmierungstext:

„Kleiner Waldbrand – Rauchentwicklung im Unterholz, unklare Lage“

Die Einsatzkräfte treffen an folgendem Bild ein:

    • Auf einer Waldwegfläche oder Lichtung brennt ein kleiner Bereich (ca. 20–50 m²).

    • Bodenvegetation (Laub, Nadelstreu, Äste, Moose) glimmt und brennt.

    • Einzelne Flammen sichtbar, aber kein Vollbrand.

    • Es riecht deutlich nach verbranntem Holz; leichter Rauch steigt aus dem Waldboden auf.

    • Nach kurzer Zeit ist klar:

      Das offene Feuer ist klein, aber mehrere Brandnester können sich im Waldboden verstecken.

    • Besonders im Bereich von Baumwurzeln, morschem Holz und unter trockener Laubschicht könnten verdeckte Glutstellen vorhanden sein.

    • Keine unmittelbare Gebäudebedrohung, aber Gefahr der Ausbreitung bei Wind und Trockenheit.

Lagevorschlag B: Waldbrand klein – Brandnester suchen

    1. Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)

Alarmierungstext:

„Kleiner Waldbrand – Rauchentwicklung im Unterholz, unklare Lage“

Die Einsatzkräfte treffen an folgendem Bild ein:

    • Auf einer Waldwegfläche oder Lichtung brennt ein kleiner Bereich (ca. 20–50 m²).

    • Bodenvegetation (Laub, Nadelstreu, Äste, Moose) glimmt und brennt.

    • Einzelne Flammen sichtbar, aber kein Vollbrand.

    • Es riecht deutlich nach verbranntem Holz; leichter Rauch steigt aus dem Waldboden auf.

    • Nach kurzer Zeit ist klar:
      → Das offene Feuer ist klein, aber mehrere Brandnester können sich im Waldboden verstecken.

    • Besonders im Bereich von Baumwurzeln, morschem Holz und unter trockener Laubschicht könnten verdeckte Glutstellen vorhanden sein.

    • Keine unmittelbare Gebäudebedrohung, aber Gefahr der Ausbreitung bei Wind und Trockenheit.

    1. Gefahrenlage

Primäre Gefahren

    • Glutnester können sich unterirdisch oder unter Laub ausbreiten.

    • Wurzelbrände – Feuer wandert entlang von Wurzeln.

    • Funkenflug bei Wind → neue Brandstellen.

    • Wasserknappheit je nach Waldgebiet.

Sekundäre Gefahren

    • Verletzungsgefahr durch unebenes Gelände, Wurzelwerk, Astwerk.

    • Rauchentwicklung – Sichtprobleme.

    • Erschöpfung oder Überlastung bei warmem Wetter.

    • Insekten, Zecken, lose Äste.

    1. Auftrag an die Übungsteilnehmer

    • Absichern des Einsatzbereichs und Erkundung

    • Offenes Feuer ablöschen

    • Taktische Suche nach Brandnestern mit:

      • Werkzeug (Schaufeln, Feuerpatschen)

      • Wärmebildkamera

      • Harken / Waldbrandwerkzeugen

    • Boden & Laubschicht gezielt abtragen

    • Wurzeln freilegen und prüfen

    • Wassertrupp setzt D- oder C-Rohr ein (niedriger Druck)

    • Glutstellen einzeln ablöschen

    • Bereich final kontrollieren (Tmax prüfen → simuliert)

    1. Ziel der Übung

    • Umgang mit kleinen Waldbränden unter realistischen Bedingungen

    • Erkennen und Lokalisieren von verdeckten Glutnestern

    • Einsatz von Waldbrandwerkzeugen und Wärmebildkamera

    • Richtiges Nachlöschen / Brandnachschau

    • Schlauchmanagement im unwegsamen Gelände

    • Trupparbeit im Gelände (Kommunikation, Sicherheit, Orientierung)

    1. Möglicher Übungsablauf

    2. Alarmierung

„Kleiner Waldbrand nahe Waldweg – Rauch sichtbar.“

    1. Lage beim Eintreffen

    • Offene Flammen klein

    • Glimmende Bereiche sichtbar

    • Rauch aus Boden / Laub

    • Feuer ist lokal begrenzt, aber trockenes Umfeld

    1. Erst-Erkundung (GF)

    • Windrichtung prüfen

    • Größe des Brandes schätzen

    • Feststellen möglicher Ausbreitungsgefahren

    • Mannschaft in zwei Bereiche einteilen:
      Trupp 1 – Löschen,
      Trupp 2 – Brandnestersuche

    1. Löschangriff vorbereiten

    • Löschwasser aus Fahrzeugtank oder D-Rohr

    • Niedrigen Druck wählen, um Bodenerosion zu vermeiden

    • Ausrollen der Schläuche seitlich des Weges

    1. Brandbekämpfung

    • Trupp 1 löscht offene Flammen

    • Trupp 2 beginnt parallel mit der Bodenkontrolle

    • Mit Harken & Schaufeln Laub abtragen

    • Nadelstreu durchkämmen

    • Wurzelenge prüfen (Kamera, Handwärme)

    1. Brandnestersuche – Schwerpunkt der Übung

    • Kamera oder Handrückentest (mit Vorsicht)

    • Glut anhand von:

      • Hitze

      • Rauch

      • Glimmfarben

    • Erde/Laub vorsichtig abtragen

    • Glut mit Wasser oder Schaufel ablöschen

    • Bei Wurzelbrand: ganze Wurzel freilegen und gezielt kühlen

    1. Kontrolle

    • Vollständiger Rundgang

    • Temperaturkontrolle (Übungsleitung simuliert)

    • Kein Rauch mehr?

    • Keine Hitzequellen mehr?

    • Feuer aus

    1. Rückbau

    • Ausrüstung reinigen (Waldbrandwerkzeug hat oft Harz/Asche)

    • Schläuche aufrollen

    • Bereich an Forst / Eigentümer übergeben

    • Einsatzbericht (simuliert)

    1. Nachbesprechung

    • Wurden alle Glutnester gefunden?

    • Trupparbeit im Gelände effizient?

    • Sinkender Tankinhalt beachtet?

    • Taktisches Vorgehen am Brandfuß vs. Brandflanke

    • Ausrüstung richtig eingesetzt?

    • Sicherheit im Wald gewahrt?

    1. Optionale Übungserweiterungen

Variante A – Spotfire in der Nähe

Übungsleitung setzt nach etwas Zeit ein zweites kleines Brandnest → Trupp muss neu planen.

Variante B – Wind nimmt zu

→ Feuer breitet sich zum Waldrand oder in hohes Gras aus.

Variante C – Raucherschwaden erschweren Lokalisierung

→ Suche wird anspruchsvoller.

Variante D – Wurzelbrand

→ Glut wandert Richtung Baum → Trupp muss gezielt eingreifen.

Variante E – Nachtübung

→ Fokus auf Beleuchtung, Sicht, Kamera, Orientierung.

Interner Leistungsnachweis

Leistungsnachweis Feuerwehr Holzhausen

Ort: Feuerwehrgerätehaus Holzhausen  |  Datum: [TT.MM.JJJJ]

Der Leistungsnachweis der Feuerwehr Holzhausen dient dazu, die Einsatzfähigkeit, das technische Wissen und die Teamarbeit unserer Kameradinnen und Kameraden unter realistischen Bedingungen unter Beweis zu stellen. Er ist zugleich eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit, um die Arbeit der Feuerwehr erlebbar zu machen.

Ablaufplan

08:00 – 09:00 Uhr: Anreise und Registrierung
09:00 – 09:20 Uhr: Eröffnung und Begrüßung der Gäste
09:30 – 12:30 Uhr: Wettbewerbsstationen Block I
12:30 – 13:30 Uhr: Mittagspause mit Vorführungen
13:30 – 16:30 Uhr: Wettbewerbsstationen Block II
17:00 Uhr: Schauübung und Finalläufe
17:45 Uhr: Siegerehrung und Abschluss

Bewertungssystem

Jede Station wird auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten bewertet. Kriterien sind Fachwissen, technische Ausführung, Teamarbeit, Taktik und Sicherheit. Fehler werden je nach Schweregrad mit Punktabzug bewertet. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus dem Durchschnitt aller Stationen.

Sicherheit & Organisation

Während der gesamten Veranstaltung stehen Sanitätskräfte bereit. Alle Teilnehmenden tragen persönliche Schutzausrüstung. Das Gelände ist abgesperrt und mit Notausgängen sowie Sammelstellen ausgeschildert.

Siegerehrung

Die Siegerehrung findet am Ende der Veranstaltung auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses statt. Pokale und Urkunden werden in verschiedenen Kategorien überreicht.

🧭 1. Vorbereitung & Hintergrund

Ziel:
Der Leistungsnachweis der Feuerwehr Holzhausen dient der Überprüfung der Einsatzfähigkeit, der Stärkung der Teamarbeit sowie der Öffentlichkeitsarbeit im Ort.
Neben den aktiven Einsatzkräften nimmt auch die Jugendfeuerwehr teil – ergänzt durch Gäste, Unterstützer und Zuschauer.

Organisation & Leitung:

  • Gesamtleitung: __________________________

  • Stellvertretung: __________________________

  • Schiedsrichterkoordination: __________________________

Veranstaltungsort: Gerätehaus Holzhausen
Datum: __________________________

🧱 2. Stationsübersicht & Ablauf

Station

Bezeichnung

Zeit

Bemerkung

A

Theorietest & Einsatzrecht

20 min

Fragebögen, Schiedsrichter

B

Knoten & Stiche

10 min

Praxisprüfung

C

Gerätekunde & Wasserversorgung

15 min

TS & Schlauchaufbau

D

Löschangriff „Nass“

12 min

Zielgeräte ( Löschhaus? )

E

Erste Hilfe & Traumamanagement

15 min

EH-Material & Dummies

F

Technische Hilfeleistung (THL)

20 min

Übungsfahrzeug

G

Atemschutz & Innenangriff

15 min

Nullsicht-Parcours

H

Funk & Lageführung

10 min

Planspiel

I

Türöffnung (ohne Halligan-Tool)

12 min

Werkzeugset

J

Alt trifft Jung (Challenge)

15 min

Jugend + Aktive gemeinsam

Gesamtdauer pro Team: ca. 3 Std. 15 Min.
Gesamtzahl Stationen: 10

👥 3. Personal- & Helferplanung

Bereich

Tätigkeit

Personen
anzahl

Externe
Helfer
möglich

Leitung & Koordi
nation

Ablaufüberwachung, Ansprechpartner

2

Stations
leitung
(A–J)

Organisation & Bewertung

10

Schieds
richter
team

Bewertung, Punktevergabe

10

HSG Holzhausen

Technik &
Aufbau

Strom, Lautsprecher, Zelte

6

HSG Holzhausen

Verpflegung

Grill, Getränke, Ausgabe

8

Alterskameraden

Jugend
betreuung

Jugendfeuerwehr & Challenge

3

Eltern / Betreuer

Doku
mentation

Punkte, Fotos, Social Media

3

Öffentlichkeitsarbeit

Sieger
ehrung / Moderation

Bühne, Ansagen

3

Musikverein / Wehrführung

Allgemeine Helfer /
Springer

Nachschub, Unterstützung

5

Vereine / Ort

Gesamt
summe

 

≈ 51 Personen

 

 

📋 4. Einsatzkräfte- & Helferübersicht (zum Ausfüllen)

Nr.

Name

Funktion / Aufgabe

Bereich

Telefon

Bemerkung

1

     

2

     

3

     

4

     

5

     

6

     

7

     

8

     

9

     

10

     

11

     

12

     

13

     

14

     

15

     

16

     

17

     

18

     

19

     

20

     

21

     

22

     

23

     

24

     

25

     

26

     

27

     

28

     

29

     

30

     

31

     

32

     

33

     

34

     

35

     

36

     

5. To-do-Checkliste

☐ Datum & Ort festgelegt
☐ Genehmigungen eingeholt
☐ Personal eingeteilt
☐ Material organisiert
☐ Bewertungsbögen & Urkunden gedruckt
☐ Technik & Lautsprecher geprüft
☐ Verpflegung geplant
☐ Stationsbeschilderung angebracht
☐ Ablaufplan verteilt
☐ Presse / Social Media informiert
☐ Backup-Personal eingeteilt

🕓 6. Tagesstruktur

Uhrzeit

Programmpunkt

Verantwortlich

Bemerkung

07:00 – 08:00

Aufbau & Technik

Feuerwehr

Zelte, Strom, Absperrung

08:00 – 09:00

Registrierung & Einweisung

Leitung

Anmeldung der Teams

09:00 – 09:20

Eröffnung & Begrüßung

Wehrführung

mit Gästen & Moderation

09:30 – 12:30

Stationen Block I (A–E)

Stationsleiter

 

12:30 – 13:30

Mittagspause & Vorführung

Verpflegungsteam

Showübung / Musik vllt auch mit einem Gas-Übungsgerät Show

13:30 – 16:30

Stationen Block II (F–J)

Stationsleiter

 

17:00 – 17:45

Sonderstation + Siegerehrung

Moderation

Pokale & Urkunden

18:00 – 19:00

Abbau & Nachbereitung

Alle Helfer

Reinigung & Abschlussfoto

⚠️ 7. Sicherheits- und Notfallplanung

  • Defibrillator: Turnhalle ( zwischen alten und neuen Gerätehaus )

  • Notfallkontakt: ________________________

  • Kommunikation: Funkrufname „Leitung Holzhausen 1“

  • Wetterabsicherung: Pavillons, Rückzugsräume

 

🚨 Letzte Kontrollliste – Dinge, die oft vergessen werden

🧾 1. Administrative & Vorbereitungssachen

  • Versicherungsschutz prüfen (Gemeinde oder Verband) – gilt für Teilnehmer und

  • Teilnehmerliste mit Funkrufnamen / Gruppenführern

  • Ersatz-Schiedsrichter / Springer benennen (z. B. falls jemand ausfällt).

  • Kopien der Bewertungsbögen (1–2 Reserve-Sätze pro Station).

  • Erste-Hilfe-Meldesystem: Wer ruft wen im Notfall (Funkrufnamen & Telefonnummern kurzliste).

  • Pressekontakt / Öffentlichkeitsarbeit vorab informieren – damit Fotos und Bericht am nächsten Tag erscheinen.

🧰 2. Technisches & Material

  • Zusätzliche Kabeltrommel / Mehrfachsteckdose für Musik, PC, Drucker.

  • Batterien / Akkus (z. B. für Funkgeräte, Lautsprecher, Taschenlampen).

  • Namensschilder / Westen für Stationsleiter & Schiedsrichter

  • Wetterschutz – Pavillons oder Planen (Schatten oder Regenoption).

  • Klemmbretter + Kugelschreiber – mindestens doppelt so viele

  • Laminiergerät + Folien für Urkunden

  • Medaillen Für Platzierung und Teilnahme

🧍‍♂️ 3. Personal & Ablauf

  • Kurze Einweisung am Morgen für alle Helfer und Schiedsrichter (max. 10 Minuten).

  • Getränke für Helfer / Schiedsrichter an jeder Station.

  • Pausenplan (auch für Schiedsrichter, Stationsleiter).

  • Backup-Team für Verpflegung (falls jemand krank wird).

  • Gästeliste / Ehrengäste begrüßen (falls gewollt).

  • Moderator-Briefing: Wie viele Teams, welche Besonderheiten, Zeitfenster.

🎤 4. Kommunikation & Publikum

  • Moderationsmikro + Ersatzmikro prüfen (Batterien!).

  • Musik / Playlist vorbereiten (Start, Pausen, Siegerehrung).

  • Lautsprecheranlage testen (Feedback vermeiden, Reichweite prüfen).

  • Siegerehrung vorbereiten (Pokale nach Platz sortieren, Urkunden unterschrieben, Datum eingetragen).

  • Durchsageplan – wann wird das Publikum informiert (z. B. Stationenwechsel, Challenge, Mittagspause).

🧯 5. Sicherheit & Infrastruktur

  • Absperrungen klar markieren (Zuschauerbereiche) .

  • Mülltonnen / Abfallbehälter

🥳 6. Nachbereitung & Danksagung

  • Pressemitteilung / Social Media-Post vorbereiten („Danke an alle Helfer & Gäste“).

  • Dankesrunde / Feedback-Abend 1–2 Tage später (kurz, gemütlich).

  • Rückgabe geliehener Materialien (TS, Zelte, Funkgeräte).

  • Foto-Ordner erstellen & teilen (Jugendfeuerwehr freut sich immer).

  • Auswertung & Dokumentation archivieren (PDF oder Mappe im Gerätehaus).

 

Kategorie

Material / Gegenstand

Menge (ca.)

Bemerkung

Allgemein / Organisation

Tische & Bänke

20 Garnituren

für Anmeldung, Auswertung, Verpflegung

 

Pavillons / Zelte

6–8 Stück

Beschattung & Regenabsicherung

 

Klappstühle

40

Sitzplätze für Schiedsrichter & Gäste

 

Klemmbretter

25

Bewertung & Organisation

 

Kugelschreiber / Marker

50

Reserve bereithalten

 

Drucker + Papier

1 + 2 Pack

Urkunden / Auswertungen

 

Verlängerungskabel / Mehrfachstecker

10

Stromversorgung

 

Absperrband / Pylonen

200 m / 20 Stück

Besucherlenkung & Sicherheit

 

Funkgeräte

10–12

für Stationskommunikation

 

Lautsprecheranlage + Mikrofon

1 Anlage

für Moderation & Siegerehrung

 

Erste-Hilfe-Koffer + Defibrillator

2

zentral + mobil

 

Feuerlöscher

4

an neuralgischen Punkten

 

Müllbehälter / Säcke

10 / 20

verteilt über Gelände

 

Beschilderung Station A–J

10 Schilder

wetterfest laminiert

 

Namensschilder / Westen

25

Stationsleiter & Schiedsrichter

 

Beleuchtung / Baustrahler

4

falls Abendbetrieb

Stationen-spezifisch

Schläuche, Verteiler, Strahlrohre

gemäß Station D

Löschangriff

 

Seile, Karabiner, Leinenbeutel

gemäß Station B

Knoten & Stiche

 

TS, Saugleitung, Kupplungen

gemäß Station C

Gerätekunde

 

Türöffnungsset

gemäß Station I

ohne Halligan

 

Dummy / Übungspuppe

2–3

Erste Hilfe & Rettung

 

Funkkarten, Klarsichthüllen

5–6

Station H

 

Rauchsimulator / Nebelmaschine

1

Station G

 

Eimer / Zielklappen

3

Station D / Challenge

Verpflegung & Infrastruktur

Grill / Gasgrill

2–3

Zentral

 

Getränkewagen / Ausschank

1–2

durch Verein

 

Kühlschränke / Kühlboxen

3–4

Getränke & Fleisch

 

Handwaschstation

1

Hygiene

 

Pavillon Verpflegung

2

Sitzbereich

 

Kasse / Wechselgeld

1

bei Verkauf oder Wertmarken

 

Tischdecken / Servietten

300+

optisch schön & praktisch

 

 

 

🧃 2. Getränkeliste (für ca. 300 Personen / 1 Tag)

Durchschnittlicher Verbrauch: ca. 3–4 Getränke pro Person
(Bei warmem Wetter eher 4–5)

Getränk

Menge gesamt

Einheit

Bemerkung

Wasser (still + medium)

200 Flaschen

0,5 L

Grundbedarf

Apfelschorle / Fruchtschorle

150 Flaschen

0,5 L

beliebt bei allen Altersgruppen

Cola / Fanta / Sprite

150 Flaschen

0,5 L

Jugendliche & Gäste

Kaffee

20 Liter

Kannen / Thermobehälter

Vormittag & Nachmittag

Bier (Pils, Helles)

150 Flaschen

0,33 L

optional – nur nachmittags / Siegerehrung

Radler / alkoholfrei

100 Flaschen

0,33 L

für Aktive & Fahrer

Energydrinks / Iso

30 Dosen

0,33 L

Reserve für Helfer

Saft (Apfel, Orange)

10 Liter

Karaffen / 1L Packungen

Kinder & Jugend

Milch / Zucker

ausreichend

für Kaffee

Einwegbecher / Gläser

400 Stück

Reserve 30 % mehr als Personen

Evtl einen Kühlwagen vom Isaak?

🍔 3. Essensliste (für ca. 300 Personen)

Kalkuliert für Mittagessen + Nachmittagsimbiss

Kategorie

Gericht / Artikel

Menge gesamt (ca.)

Bemerkung

Grillgut

Bratwürste

250 Stück

Klassiker, gut kalkulierbar

 

Steaks (Nacken oder Pute)

150 Stück

Abwechslung

 

Grillkäse / Veggie

40 Stück

Vegetarische Option

 

Brötchen

450 Stück

+ Reserve

 

Senf / Ketchup / Majo

je 3 Liter

in Spendern

Beilagen

Kartoffelsalat

25 kg

beliebt & sättigend

 

Nudelsalat

20 kg

Abwechslung

 

Brot / Baguette

20 Stangen

Reserve

Nachmittag / Kuchenbuffet

Kuchenstücke

40–50 Stück

von Vereinsmitgliedern

 

Kaffee & Tee

siehe Getränkeliste

Snacks

Brezeln / Laugenstangen

100 Stück

Zwischenverpflegung

 

Obstkorb (Apfel, Banane)

10 kg

Frischeoption

Sonstiges

Einwegteller / Servietten / Besteck

je 300

biologisch abbaubar bevorzugt

 

Müllsäcke

20

regelmäßige Entsorgung

 

Kühlbox / Kühlschrank

2–3

Fleisch + Getränke

 

Grillkohle / Gasflaschen

20 kg / 2 Flaschen

je nach Grilltyp

 

Desinfektion & Handschuhe

ausreichend

Hygienepflicht bei Ausgabe

Getränke und Essen kann natürlich verändert werden, sind nur Beispiele

 

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Station

Bezeichnung

Geschätzte Dauer

Bemerkung

A

Theorietest & Einsatzrecht

20 Minuten

inkl. Ausgabe & Rücknahme der Unterlagen

B

Knoten & Stiche

10 Minuten

Kurzprüfung, schneller Durchlauf

C

Gerätekunde & Wasserversorgung

15 Minuten

Aufbau & Funktionsprüfung

D

Löschangriff „Nass“

12 Minuten

Zielangriff, hohe Dynamik

E

Erste Hilfe & Traumamanagement

15 Minuten

Zwei Fallbeispiele, Praxisanteil

F

Technische Hilfeleistung (THL)

20 Minuten

Szenario mit Fahrzeug, mehrere Arbeitsschritte

G

Atemschutz & Innenangriff

15 Minuten

Nullsicht-Übung oder Alternativparcours

H

Funk & Lageführung

10 Minuten

Planspiel mit Funk & Lagedarstellung

I

Türöffnung (ohne Halligan-Tool)

12 Minuten

Lageerkundung + schonende Öffnung

J

Sonderstation „Alt trifft Jung“

15 Minuten

Team-Challenge zwischen Aktiven & Jugendfeuerwehr

Gesamtlaufzeit:

144 Minuten (ca. 2 Stunden 25 Minuten) reine Übungszeit.
Mit Wechselzeiten (5 Minuten zwischen Stationen) ergibt sich eine Gesamtdauer von etwa 3 Stunden 15 Minuten für einen kompletten Durchlauf pro Gruppe.

 

Veranstaltungsort: Gerätehaus Holzhausen
Datum: ________________________
Schiedsrichter/in: ________________________

 

Station

Team 1

Team 2

Team 3

Team 4

Team 5

Team 6

A – Theorietest &

Einsatzrecht

      

B – Knoten &

Stiche

      

C – Gerätekunde &

Wasserversorgung

      

D – Löschangriff „Nass“

      

E – Erste Hilfe &

Traumamanagement

      

F – Technische

Hilfeleistung (THL)

      

G – Atemschutz &

Innenangriff

      

H – Funk &

Lageführung

      

I – Türöffnung

(ohne Halligan-Tool)

      

J – Alt trifft Jung

(Sonderstation)

      

Gesamtpunkte

 

 

 

 

 

 

Platzierung / Rang

 

 

 

 

 

 

 

 
 Gesamtwertungsbogen – Leistungsnachweis Feuerwehr Holzhausen

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Station

Bezeichnung

Max. Punkte

Erreichte Punkte

Bemerkung

A

Theorietest & Einsatzrecht

100

 

inkl. Ausgabe & Rücknahme der Unterlagen

B

Knoten & Stiche

100

 

Kurzprüfung, schneller Durchlauf

C

Gerätekunde & Wasserversorgung

100

 

Aufbau & Funktionsprüfung

D

Löschangriff „Nass“

100

 

Zielangriff, hohe Dynamik

E

Erste Hilfe & Traumamanagement

100

 

Zwei Fallbeispiele, Praxisanteil

F

Technische Hilfeleistung (THL)

100

 

Szenario mit Fahrzeug, mehrere Arbeitsschritte

G

Atemschutz & Innenangriff

100

 

Nullsicht-Übung oder Alternativparcours

H

Funk & Lageführung

100

 

Planspiel mit Funk & Lagedarstellung

I

Türöffnung (ohne Halligan-Tool)

100

 

Lageerkundung + schonende Öffnung

J

Sonderstation „Alt trifft Jung“

100

 

Team-Challenge zwischen Aktiven & Jugendfeuerwehr

 

Gesamtbewertung:

Kategorie

Wert

Gesamtpunkte (Summe aller Stationen)

_______ / 1.000 Punkte

Gesamtdurchschnitt

_______ Punkte

Rang / Platzierung

__________________________

URKUNDE

an:

____________________________________________

für den 1. Platz beim

Leistungsnachweis der

Feuerwehr Holzhausen

am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.

Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

       Holzhausen, den

______________________________
Wehrführer

 

URKUNDE

an:

____________________________________________

für den 2. Platz beim

Leistungsnachweis der

Feuerwehr Holzhausen

am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.

Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

       Holzhausen, den

______________________________
Wehrführer

URKUNDE

an:

____________________________________________

für den 3. Platz beim

Leistungsnachweis der

Feuerwehr Holzhausen

am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.

Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

       Holzhausen, den

______________________________
Wehrführer

SONDERPREIS-URKUNDE

an:

____________________________________________

für herausragende Leistungen in der
Kategorie

___________________________

im Rahmen des
Leistungsnachweises der Feuerwehr Holzhausen

am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.

Mit besonderem Einsatz, Fairness und Teamgeist wurde ein
außergewöhnlicher Beitrag zum Wettbewerb geleistet.

Herzlichen Glückwunsch!

 

       Holzhausen, den

______________________________
Wehrführer

 

Station A – Theorietest & Einsatzrecht

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Fachwissen

Kenntnis von Feuerwehrdienstvorschriften, Einsatzrecht, Funkdisziplin

 

Richtigkeit

Korrekte Beantwortung der Fragen

 

Zeitmanagement

Bearbeitung innerhalb der vorgegebenen Zeit

 

Teamarbeit

Abstimmung und Zusammenarbeit im Team

 

Sicherheit

Einhaltung von UVV und sicherem Verhalten

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 

Station B – Knoten & Stiche

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Sicheres Beherrschen der Feuerwehrknoten und deren Anwendung im Einsatzdienst.
Geprüft wird die praktische Ausführung und das Verständnis der Einsatzmöglichkeiten.

Aufgabe:
Es sind mehrere Knoten und Stiche ordnungsgemäß, sicher und zügig anzufertigen (z. B. Mastwurf, Achterknoten, Zimmermannsschlag, Rettungsknoten, Schotenstich).
Zusätzlich muss ein Gerät oder eine Last korrekt gesichert werden.

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Technik

Korrekte Ausführung der Knoten und Stiche

 

Sicherheit

Sichere Handhabung, korrekte Festigkeit

 

Zeitmanagement

Zügige Durchführung ohne Hektik

 

Anwendung

Verständnis der jeweiligen Einsatzmöglichkeit

 

Teamarbeit

Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 Station C – Gerätekunde & Wasserversorgung

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Fachgerechter Aufbau einer Wasserversorgung aus offenem Gewässer oder Hydrant unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und taktischen Grundsätze nach FwDV 3.

Aufgabe:
Ein Trupp baut eine Wasserversorgung mit Saugleitung (offenes Gewässer) oder über Hydrant auf. Anschließend erfolgt der Aufbau mit Verteiler, Schlauchleitungen und Strahlrohren. Die Funktionsprüfung wird durchgeführt („Wasser marsch“).

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Aufbauplan

Richtigkeit des Aufbaus gemäß FwDV 3

 

Technik

Ordnungsgemäßer Anschluss, Dichtigkeit, Funktion

 

Teamarbeit

 

Klare Kommandos, abge-stimmte Zusammenarbeit

 

Sicherheit

Tragen der PSA, sicheres Arbeiten an der TS/Hydrant

 

Zeitmanagement

Aufbau in angemessener Zeit

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station D – Löschangriff “Nass”

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Durchführung eines vollständigen Löschangriffs unter realitätsnahen Bedingungen.
Bewertet werden Aufbau, Taktik, Sicherheit, Teamarbeit und Zielgenauigkeit.

Aufgabe:
Das Team führt einen standardisierten Löschangriff mit Wasserabgabe auf Zielgeräte durch.
Der Angriff erfolgt nach FwDV 3, bestehend aus Wasserentnahme, Verlegung der Schlauchleitungen, Aufbau mit Verteiler und Wasserabgabe auf drei Ziele („Wasser marsch“ bis „Wasser halt“).

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Aufbau & Technik

Richtiger und sicherer Aufbau, Funktion des Löschangriffs

 

Taktik

Sinnvolle Befehle, richtige Reihenfolge, taktisches Vorgehen

 

Teamarbeit

 

Abstimmung und Kommunikation im Trupp

 

Sicherheit

Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, saubere Arbeitsweise

 

Zeitmanagement

Durchführung in angemessener Zeit

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station E – Erste Hilfe & Traumamanagement

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Bewertung der Kenntnisse und Fertigkeiten in Erster Hilfe bei typischen Feuerwehr-Einsatzsituationen wie Verkehrsunfall, Verbrennung oder Rauchgasinhalation.

Aufgabe:
Zwei Fallbeispiele sind praktisch durchzuführen (z. B. stabile Seitenlage, Reanimation, Druckverband, Notruf 112).
Die Prüfer bewerten nach Schema und fachlicher Richtigkeit.

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Fachwissen

Anwendung der richtigen Maßnahmen nach Erste-Hilfe-Schema (ABCDE)

 

Durchführung

Saubere, fachgerechte Ausführung der Maßnahmen

 

Kommunikation

Ruhige und klare Anweisungen, Kontakt zum „Patienten“

 

Zeitmanagement

Schnelles, aber sicheres Handeln

 

Sicherheit

Eigensicherung, Beachtung hygienischer Regeln, Handschuhe etc.

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station F – Technische Hilfeleistung (THL)

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Bewertung des taktischen Vorgehens, der Gerätekunde und der Sicherheit bei einer technischen Hilfeleistung.
Schwerpunkt: patientenorientierte Rettung und Eigensicherung.

Aufgabe:
Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wird simuliert.
Die Gruppe sichert die Einsatzstelle ab, stellt den Brandschutz sicher, führt die technische Rettung mit Spreizer/Schere (Übungsgerät) durch und betreut die verletzte Person (Dummy).

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Eigensicherung

Absichern der Einsatzstelle, PSA, Gefahrenbereich beachten

 

Technik

Richtige Anwendung der Geräte, Umgang mit Hydraulikwerkzeugen

 

Teamarbeit

Koordination, Kommunikation, Aufgabenverteilung

 

Patientenbetreuung

Betreuung, Kommunikation, ruhiges Vorgehen

 

Sicherheit

Brandschutz, Funkenflug, Airbag-Management

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station G – Atemschutz & Innenangriff

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Bewertung der Orientierung, Kommunikation und Sicherheit bei einem Innenangriff unter Nullsichtbedingungen.
Diese Station ist auch für Kameradinnen und Kameraden ohne Atemschutzausbildung absolvierbar (mit Alternativaufgabe).

Aufgabe:
Ein Trupp geht unter simulierten Einsatzbedingungen (Rauch/Nullsicht) vor, sucht eine vermisste Person und führt eine Lagemeldung durch.
Alternativ (für Teilnehmende ohne PA): Hindernisparcours mit Nullsicht, Funkkommunikation und Personenrettung mit Attrappe.

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Taktik

Richtige Vorgehensweise, Türprozedur, Suchmethode

 

Funkkommunikation

Klare, korrekte Lagemeldungen

 

Sicherheit

Einhaltung der Sicherheitsgrundsätze (Truppprinzip, Leinenführung)

 

Teamarbeit

Abstimmung, Kommunikation, gegenseitige Unterstützung

 

Zeitmanagement

Durchführung innerhalb der vorgesehenen Zeit

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station H – Funk & Lageführung

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Bewertung der Fähigkeit zur Funkkommunikation, Lagedarstellung und Entscheidungsfindung unter Einsatzbedingungen.
Hier steht die Koordination der eingesetzten Trupps im Vordergrund.

Aufgabe:
Planspiel mit Lagekarte, Symbolen und Funkgeräten.
Die Gruppenführerin oder der Gruppenführer erstellt ein Lagebild, erteilt Aufträge und gibt Meldungen über Funk weiter.
Die Trupps melden Rückmeldungen und Lagen über Funk zurück.

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Funkdisziplin

Korrekte Funkrufnamen, klare Sprache, Funkregeln eingehalten

 

Lagedarstellung

Vollständige und übersichtliche Darstellung der Lage

 

Entscheidungsfindung

Richtige Einschätzung und taktische Entscheidungen

 

Kommunikation

Verständliche Aufträge und Rückmeldungen

 

Zeitmanagement

Zeitgerechte und strukturierte Arbeitsweise

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station I – Türöffnung (ohne Halligan-Tool)

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Sicheres, rechtlich korrektes und schonendes Öffnen einer Tür bei einer angenommenen Notfalllage (z. B. medizinischer Notfall in Wohnung).
Bewertet wird das taktische Vorgehen, die Auswahl der Werkzeuge, die Sicherheit sowie die Kommunikation im Trupp.

Aufgabe:
Ein Trupp erhält den Einsatzauftrag „Person in Wohnung, Tür verschlossen“.
Es ist eine Zugangsmöglichkeit zu schaffen – mittels Standard-Türöffnungswerkzeugen der Feuerwehr, jedoch ohne Halligan-Tool.
Vor Beginn ist eine kurze Erkundung, Beurteilung der Lage und Begründung der Maßnahme vorzunehmen.
Anschließend wird die Tür unter Beachtung der Sicherheit und Sachschonung geöffnet oder ein alternativer Zugang organisiert.

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Lagebeurteilung

Erkundung, Gefahreneinschätzung, Kommunikation

 

Werkzeugwahl

Richtige und sichere Auswahl der verfügbaren Werkzeuge

 

Sicherheit

PSA getragen, Absicherung der Einsatzstelle, keine Gefährdung Dritter

 

Sachschonung

Türöffnung so materialschonend wie möglich, unnötige Beschädigungen vermeiden

 

Teamarbeit

Abstimmung, klare Kommandos, ruhiges Arbeiten

 

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Station J – Team-Challenge „Alt trifft Jung“

Teamname: _____________________________   Startnummer: _______

Datum: _____________   Prüfer: ________________________________

Ziel:
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Aktiver Wehr und Jugendfeuerwehr in einer gemeinsamen Einsatzübung.
Bewertet werden Teamarbeit, Kommunikation, Fachwissen und gegenseitige Unterstützung zwischen den Generationen.

Aufgabe:
Ein gemischtes Team aus 3 Mitgliedern der Aktiven Feuerwehr und 3 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr erhält die Einsatzmeldung:
„Unklare Rauchentwicklung im Außenbereich – eine Person wird vermisst.“

  • Die Jugendfeuerwehr übernimmt Erkundung, Erstmeldung und Sicherung der Einsatzstelle.
  • Die Aktive Wehr übernimmt technische Maßnahmen, Wasserbereitstellung und unterstützt bei der Personensuche.
  • Beide Gruppen müssen gemeinsam eine koordinierte Lagebewältigung
  • Nach erfolgreichem Einsatz erfolgt eine Lagemeldung an den Schiedsrichter (Einsatzleitung).

Kriterium

Beschreibung

Punkte (0–100)

Teamarbeit

Zusammenarbeit zwischen Aktiven und Jugend, gegenseitige Unterstützung

 

Kommunikation

Klare Absprachen, Funk- oder Zuruf-Kommunikation, Rückmeldungen

 

Taktik

Sinnvolles, koordiniertes Vorgehen, Prioritäten richtig gesetzt

 

Sicherheit

Tragen der PSA, Absicherung, ruhiges und umsichtiges Handeln

 

Fachwissen

Richtiges Anwenden von Feuerwehrgrundsätzen, Befehlen und Abläufen

 

Hinweis:
Diese Station ist bewusst so gestaltet, dass sie Erfahrung mit Nachwuchs verbindet.
Fehler führen nicht automatisch zu Abzügen, solange sie erkannt und besprochen werden.
Besonders gute Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt kann mit einem Teamgeist-Bonus von bis zu +5 Punkten honoriert werden.

Gesamtpunkte: __________ / 100

Bemerkungen: _________________________________________________

Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________

 
Moderationsansage – Station J „Alt trifft Jung“

„Und jetzt wird’s generationsübergreifend spannend!
Hier an Station J treten unsere erfahrenen Kameradinnen und Kameraden der Aktiven Wehr gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr an.

Die Aufgabe lautet: ‚Unklare Rauchentwicklung – eine Person wird vermisst‘.

Das gemischte Team muss jetzt zeigen, wie gut Erfahrung und Nachwuchs zusammenarbeiten können.
Während die Jugendfeuerwehr die Lage erkundet und die erste Rückmeldung gibt, übernehmen die Aktiven den technischen Teil – Wasseraufbau, Absicherung und Unterstützung bei der Personensuche.

Bewertet werden hier vor allem:

  • Teamarbeit zwischen Jung und Alt,
  • klare Kommunikation,
  • taktisch sinnvolles Vorgehen
  • und natürlich: Sicherheit im Einsatz.

Die Station soll nicht nur zeigen, wie Feuerwehr funktioniert – sondern auch, dass unsere Zukunft bereits mit anpackt!

Also: kräftigen Applaus für unsere Teams bei der ‚Alt trifft Jung‘-Challenge! 🔥👏“

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Tipp für Moderation:
Die Ansage kann noch mit einem kurzen Musikbett unterlegen (z. B. Trommelwirbel oder Feuerwehrsirene), und am Ende eine kleine Interviewfrage stellen wie:

„Wie war’s für euch, mal mit den Jüngeren/Älteren zusammenzuarbeiten?“

Das lockert das Ganze auf und sorgt beim Publikum für ein echtes Highlight.