Überblick
ABC
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ABC 1 – Gefahrgut in landwirtschaftlichem Betrieb
ABC 1 – Gefahrgut in landwirtschaftlichem Betrieb
🎯 1. Übungsziel
- Gefahrstoffe in landwirtschaftlichen Anlagen erkennen
- Erste Absperrung und Sicherung durchführen
- Verletztenbetreuung und Eigen- sowie Truppschutz priorisieren
- Kommunikation mit Einsatzleitung & Nachbarbereichen üben
- Übergabe an Spezialkräfte vorbereiten
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Landwirtschaftlicher Betrieb (Scheune, Lagerhalle, Tankstelle) |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, TSF-W |
Ausrüstung | PSA, Handschuhe, Absperrmaterial, Warnschilder, Messgeräte optional (Simulation) |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Meldung: „Gefahrstoffaustritt auf Betriebshof, Person leicht verletzt“
- Flüssigkeit läuft aus einem Behälter (z. B. Dünger, Pflanzenschutzmittel simuliert)
- Keine ABC-Spezialausrüstung vor Ort
- Gefahrstoff unbekannt – Geruch oder Farbnebel simuliert
- Tiere oder Nachbarn könnten betroffen sein
- Zugänglichkeit eingeschränkt (Traktoren, Maschinen, Hallen)
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Erkundung
- Einsatzstelle absichern: Warnwesten, Absperrband, Hallentore ggf. schließen
- Gefahrenbereich erkennen, Abstand halten
- Gruppenführer erstellt Erstlagebericht
- Erste Meldung an Einsatzleitung: ABC 1 – Gefahrgut, Erstmaßnahme
👀 Phase 2 – Erstmaßnahmen
- Verletzte Personen unter Sicherheitsabstand betreuen
- Trupps markieren Gefahrenbereich (Hütchen, Warnschilder)
- Tiere / Nebengebäude ggf. absichern (Simulation)
- Trupps arbeiten ohne Spezialausrüstung: Absperrung, Beobachtung, Kommunikation
🧑🚒 Phase 3 – Informationsweitergabe
- Lagebericht an Einsatzleitung
- Hinweise zu Gefahrstoffart vorbereiten (wenn bekannt)
- Vorbereitungen für anrückende ABC-Spezialkräfte treffen
💦 Phase 4 – Beobachtung & Dokumentation
- Ausbreitung oder Verhalten des Gefahrstoffes beobachten
- Fotos oder Skizzen für Protokoll anfertigen
- Regelmäßige Statusmeldungen an Gruppenführer
🔒 Phase 5 – Übergabe an Spezialkräfte
- ABC-Einheit wird informiert und Bereich übergeben
- Sicherung bis zur Übernahme durch Spezialkräfte aufrechterhalten
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Übersicht, Koordination, Lagebericht |
Trupp 1 | Absperrung, Sicherung, Beobachtung |
Trupp 2 | Verletztenbetreuung, Kommunikation |
Sicherungstrupp | Absicherung Außenbereich, Nachbarwarnung |
Einsatzleitung | Dokumentation, Funkkoordination, Anforderung Spezialkräfte |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Erkundung & Lageeinschätzung | Gefahren erkannt, Abstand eingehalten | |
Absperrung & Sicherheit | Bereich gesichert, Warnung deutlich | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Lagebericht korrekt | |
Verletztenbetreuung | Patientensicherung korrekt durchgeführt | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, Koordination | |
Dokumentation | Beobachtungen festgehalten | |
Übergabe Spezialkräfte | Informationen vollständig, verständlich |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Erkundung | 10 Min |
Erstmaßnahmen | 15–20 Min |
Beobachtung & Dokumentation | 10–15 Min |
Übergabe an Spezialkräfte | 5–10 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere Gefahrstoffbehälter gleichzeitig betroffen
- Verletzte in schwer zugänglicher Scheune / Halle
- Ausbreitung des Gefahrstoffes simulieren (Farbnebel)
- Kombination mit landwirtschaftlicher Maschine / Traktor
- Nachtübung mit eingeschränkter Sicht
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Absperrung korrekt aufgebaut?
- Sicherheitsabstände eingehalten?
- Truppinstruktionen verständlich?
👀 Erkundung & Lageeinschätzung
- Risiken richtig erkannt?
- Erste Maßnahmen sachgerecht?
- Truppaufteilung effektiv?
🧑🚒 Erstmaßnahmen
- Verletztenrettung korrekt durchgeführt?
- Kommunikation sauber?
- Gefahrenzone korrekt markiert?
💦 Beobachtung & Dokumentation
- Verhalten des Gefahrstoffes richtig eingeschätzt?
- Meldungen regelmäßig?
- Übergabe an ABC-Spezialkräfte korrekt?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin
- Zusammenarbeit Trupp/Gruppenführer
- Einsatzleitung eingebunden
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Unsicherheit?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
ABC 1 – Gefahrgutunfall (Erstmaßnahmen)
ABC 1 – Gefahrgutunfall ( Erstmaßnahmen)
🎯 1. Übungsziel
- Gefahrenlage erkennen und Ersteinschätzung durchführen
- Absperrung und Sicherung der Einsatzstelle
- Zusammenarbeit mit Polizei/Feuerwehr gewährleisten
- Eigenschutz priorisieren (PSA, Abstand, Atemschutz)
- Dokumentation und Lagebericht an Einsatzleitung
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Verkehrsbereich / Lagerhalle / simulierte Unfallstelle |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, MTF |
Ausrüstung | PSA, ABC-Schutzanzüge optional, Messgeräte (Simulation), Absperrmaterial, Warnschilder |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Verkehrsunfall mit auslaufender Flüssigkeit (simuliert)
- Fahrer leicht verletzt, Rettung simuliert
- Gefahrstoff unbekannt – keine spezielle ABC-Ausrüstung verfügbar
- Nachbar meldet Geruch / Dampfentwicklung
- Bereich muss sofort abgesichert werden
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Erkundung
- Einsatzstelle absichern: Warnwesten, Absperrband, Verkehrszeichen
- Abstand halten, Gefahrenbereich erkennen
- Gruppenführer führt Lagebeurteilung durch
- Erste Meldung an Einsatzleitung
👀 Phase 2 – Erstmaßnahmen
- Rettung verletzter Personen unter Sicherheitsabstand
- Nachbarbereich sichern, Beobachter informieren
- Trupps arbeiten ohne Spezialausrüstung: Absperrung, Beobachtung, Kommunikation
- Kennzeichnung der Gefahrenzone (Warnschilder / Hütchen)
🧑🚒 Phase 3 – Informationsweitergabe
- Lagebericht an Einsatzleitung
- Hinweise auf Art des Gefahrstoffes vorbereiten
- Maßnahmen für anrückende Spezialkräfte vorbereiten
💦 Phase 4 – Beobachtung & Dokumentation
- Bereich kontinuierlich beobachten
- Verhalten / Ausbreitung des Gefahrstoffes einschätzen
- Skizzen oder Fotos für Einsatzprotokoll
- Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
🔒 Phase 5 – Übergabe an Spezialkräfte
- ABC-Spezialkräfte informieren
- Gefahrenzone übergeben
- Einsatzstelle sichern, bis Spezialkräfte übernehmen
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Übersicht, Koordination, Lagebericht |
Trupp 1 | Absperrung, Sicherung, Beobachtung |
Trupp 2 | Verletztenbetreuung, Kommunikation |
Sicherungstrupp | Absicherung Außenbereich, Nachbarwarnung |
Einsatzleitung | Dokumentation, Funkkoordination, Anforderung Spezialkräfte |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Erkundung & Lageeinschätzung | Gefahren erkannt, Abstand eingehalten | |
Absperrung & Sicherheit | Bereich gesichert, Warnung deutlich | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Lagebericht korrekt | |
Verletztenbetreuung | Patientensicherung korrekt durchgeführt | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, Koordination | |
Dokumentation | Beobachtungen festgehalten | |
Übergabe Spezialkräfte | Informationen vollständig, verständlich |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Erkundung | 10 Min |
Erstmaßnahmen | 15–20 Min |
Beobachtung & Dokumentation | 10–15 Min |
Übergabe an Spezialkräfte | 5–10 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere Gefahrstoffquellen
- Verletzte in Gefahrenzone versteckt
- Ausbreitung des Stoffes simulieren (z. B. Farbnebel)
- Kombination mit Verkehrsunfall
- Nachtübung mit eingeschränkter Sicht
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Wurde Absperrung schnell aufgebaut?
- Sicherheitsabstände korrekt eingehalten?
- Truppinstruktionen verständlich?
👀 Erkundung & Lageeinschätzung
- Risiken richtig erkannt?
- Erste Maßnahmen sachgerecht?
- Truppaufteilung effektiv?
🧑🚒 Erstmaßnahmen
- Verletztenrettung korrekt durchgeführt?
- Kommunikation mit Einsatzleitung sauber?
- Gefahrenzone korrekt markiert?
💦 Beobachtung & Dokumentation
- Verhalten des Gefahrstoffes richtig eingeschätzt?
- Meldungen regelmäßig?
- Übergabe an ABC-Spezialkräfte korrekt?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin
- Zusammenarbeit Trupp/Gruppenführer
- Einsatzleitung eingebunden
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Unsicherheit?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
ABC 1 – Gefahrgut in landwirtschaftlichem Betrieb
🎯 1. Übungsziel
- Gefahrstoffe in landwirtschaftlichen Anlagen erkennen
- Erste Absperrung und Sicherung durchführen
- Verletztenbetreuung und Eigen- sowie Truppschutz priorisieren
- Kommunikation mit Einsatzleitung & Nachbarbereichen üben
- Übergabe an Spezialkräfte vorbereiten
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Landwirtschaftlicher Betrieb (Scheune, Lagerhalle, Tankstelle) |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, TSF-W |
Ausrüstung | PSA, Handschuhe, Absperrmaterial, Warnschilder, Messgeräte optional (Simulation) |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Meldung: „Gefahrstoffaustritt auf Betriebshof, Person leicht verletzt“
- Flüssigkeit läuft aus einem Behälter (z. B. Dünger, Pflanzenschutzmittel simuliert)
- Keine ABC-Spezialausrüstung vor Ort
- Gefahrstoff unbekannt – Geruch oder Farbnebel simuliert
- Tiere oder Nachbarn könnten betroffen sein
- Zugänglichkeit eingeschränkt (Traktoren, Maschinen, Hallen)
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Erkundung
- Einsatzstelle absichern: Warnwesten, Absperrband, Hallentore ggf. schließen
- Gefahrenbereich erkennen, Abstand halten
- Gruppenführer erstellt Erstlagebericht
- Erste Meldung an Einsatzleitung: ABC 1 – Gefahrgut, Erstmaßnahme
👀 Phase 2 – Erstmaßnahmen
- Verletzte Personen unter Sicherheitsabstand betreuen
- Trupps markieren Gefahrenbereich (Hütchen, Warnschilder)
- Tiere / Nebengebäude ggf. absichern (Simulation)
- Trupps arbeiten ohne Spezialausrüstung: Absperrung, Beobachtung, Kommunikation
🧑🚒 Phase 3 – Informationsweitergabe
- Lagebericht an Einsatzleitung
- Hinweise zu Gefahrstoffart vorbereiten (wenn bekannt)
- Vorbereitungen für anrückende ABC-Spezialkräfte treffen
💦 Phase 4 – Beobachtung & Dokumentation
- Ausbreitung oder Verhalten des Gefahrstoffes beobachten
- Fotos oder Skizzen für Protokoll anfertigen
- Regelmäßige Statusmeldungen an Gruppenführer
🔒 Phase 5 – Übergabe an Spezialkräfte
- ABC-Einheit wird informiert und Bereich übergeben
- Sicherung bis zur Übernahme durch Spezialkräfte aufrechterhalten
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Übersicht, Koordination, Lagebericht |
Trupp 1 | Absperrung, Sicherung, Beobachtung |
Trupp 2 | Verletztenbetreuung, Kommunikation |
Sicherungstrupp | Absicherung Außenbereich, Nachbarwarnung |
Einsatzleitung | Dokumentation, Funkkoordination, Anforderung Spezialkräfte |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Erkundung & Lageeinschätzung | Gefahren erkannt, Abstand eingehalten | |
Absperrung & Sicherheit | Bereich gesichert, Warnung deutlich | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Lagebericht korrekt | |
Verletztenbetreuung | Patientensicherung korrekt durchgeführt | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, Koordination | |
Dokumentation | Beobachtungen festgehalten | |
Übergabe Spezialkräfte | Informationen vollständig, verständlich |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Erkundung | 10 Min |
Erstmaßnahmen | 15–20 Min |
Beobachtung & Dokumentation | 10–15 Min |
Übergabe an Spezialkräfte | 5–10 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere Gefahrstoffbehälter gleichzeitig betroffen
- Verletzte in schwer zugänglicher Scheune / Halle
- Ausbreitung des Gefahrstoffes simulieren (Farbnebel)
- Kombination mit landwirtschaftlicher Maschine / Traktor
- Nachtübung mit eingeschränkter Sicht
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Absperrung korrekt aufgebaut?
- Sicherheitsabstände eingehalten?
- Truppinstruktionen verständlich?
👀 Erkundung & Lageeinschätzung
- Risiken richtig erkannt?
- Erste Maßnahmen sachgerecht?
- Truppaufteilung effektiv?
🧑🚒 Erstmaßnahmen
- Verletztenrettung korrekt durchgeführt?
- Kommunikation sauber?
- Gefahrenzone korrekt markiert?
💦 Beobachtung & Dokumentation
- Verhalten des Gefahrstoffes richtig eingeschätzt?
- Meldungen regelmäßig?
- Übergabe an ABC-Spezialkräfte korrekt?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin
- Zusammenarbeit Trupp/Gruppenführer
- Einsatzleitung eingebunden
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Unsicherheit?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
ABC 1 – Gefahrgutunfall ( Erstmaßnahmen)
🎯 1. Übungsziel
- Gefahrenlage erkennen und Ersteinschätzung durchführen
- Absperrung und Sicherung der Einsatzstelle
- Zusammenarbeit mit Polizei/Feuerwehr gewährleisten
- Eigenschutz priorisieren (PSA, Abstand, Atemschutz)
- Dokumentation und Lagebericht an Einsatzleitung
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Verkehrsbereich / Lagerhalle / simulierte Unfallstelle |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, MTF |
Ausrüstung | PSA, ABC-Schutzanzüge optional, Messgeräte (Simulation), Absperrmaterial, Warnschilder |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Verkehrsunfall mit auslaufender Flüssigkeit (simuliert)
- Fahrer leicht verletzt, Rettung simuliert
- Gefahrstoff unbekannt – keine spezielle ABC-Ausrüstung verfügbar
- Nachbar meldet Geruch / Dampfentwicklung
- Bereich muss sofort abgesichert werden
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Erkundung
- Einsatzstelle absichern: Warnwesten, Absperrband, Verkehrszeichen
- Abstand halten, Gefahrenbereich erkennen
- Gruppenführer führt Lagebeurteilung durch
- Erste Meldung an Einsatzleitung
👀 Phase 2 – Erstmaßnahmen
- Rettung verletzter Personen unter Sicherheitsabstand
- Nachbarbereich sichern, Beobachter informieren
- Trupps arbeiten ohne Spezialausrüstung: Absperrung, Beobachtung, Kommunikation
- Kennzeichnung der Gefahrenzone (Warnschilder / Hütchen)
🧑🚒 Phase 3 – Informationsweitergabe
- Lagebericht an Einsatzleitung
- Hinweise auf Art des Gefahrstoffes vorbereiten
- Maßnahmen für anrückende Spezialkräfte vorbereiten
💦 Phase 4 – Beobachtung & Dokumentation
- Bereich kontinuierlich beobachten
- Verhalten / Ausbreitung des Gefahrstoffes einschätzen
- Skizzen oder Fotos für Einsatzprotokoll
- Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
🔒 Phase 5 – Übergabe an Spezialkräfte
- ABC-Spezialkräfte informieren
- Gefahrenzone übergeben
- Einsatzstelle sichern, bis Spezialkräfte übernehmen
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Übersicht, Koordination, Lagebericht |
Trupp 1 | Absperrung, Sicherung, Beobachtung |
Trupp 2 | Verletztenbetreuung, Kommunikation |
Sicherungstrupp | Absicherung Außenbereich, Nachbarwarnung |
Einsatzleitung | Dokumentation, Funkkoordination, Anforderung Spezialkräfte |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Erkundung & Lageeinschätzung | Gefahren erkannt, Abstand eingehalten | |
Absperrung & Sicherheit | Bereich gesichert, Warnung deutlich | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Lagebericht korrekt | |
Verletztenbetreuung | Patientensicherung korrekt durchgeführt | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, Koordination | |
Dokumentation | Beobachtungen festgehalten | |
Übergabe Spezialkräfte | Informationen vollständig, verständlich |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Erkundung | 10 Min |
Erstmaßnahmen | 15–20 Min |
Beobachtung & Dokumentation | 10–15 Min |
Übergabe an Spezialkräfte | 5–10 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere Gefahrstoffquellen
- Verletzte in Gefahrenzone versteckt
- Ausbreitung des Stoffes simulieren (z. B. Farbnebel)
- Kombination mit Verkehrsunfall
- Nachtübung mit eingeschränkter Sicht
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Wurde Absperrung schnell aufgebaut?
- Sicherheitsabstände korrekt eingehalten?
- Truppinstruktionen verständlich?
👀 Erkundung & Lageeinschätzung
- Risiken richtig erkannt?
- Erste Maßnahmen sachgerecht?
- Truppaufteilung effektiv?
🧑🚒 Erstmaßnahmen
- Verletztenrettung korrekt durchgeführt?
- Kommunikation mit Einsatzleitung sauber?
- Gefahrenzone korrekt markiert?
💦 Beobachtung & Dokumentation
- Verhalten des Gefahrstoffes richtig eingeschätzt?
- Meldungen regelmäßig?
- Übergabe an ABC-Spezialkräfte korrekt?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin
- Zusammenarbeit Trupp/Gruppenführer
- Einsatzleitung eingebunden
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Unsicherheit?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
AGT
Einsatzszenarien
Wohnungsbrand Menschenrettung unter Nullsicht
„Wohnungsbrand – Menschenrettung unter Nullsicht“
🎯 1. Übungsziel
- Menschenrettung unter Nullsicht trainieren
- Orientierung und Schlauchführung im Innenangriff üben
- Kommunikation und Teamarbeit der Trupps verbessern
- Atemschutzgeräteträgerkoordination stärken
- Sicherheit und Eigenschutz priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungscontainer / leerstehende Wohnung / Übungsraum |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2 Atemschutztrupps, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, TSF-W |
Ausrüstung | Atemschutzgeräte, C-Strahlrohr, Wärmebildkamera, Rauchmaschine, Nebelgenerator, Trage oder Übungspuppe |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarm: „F2 – Wohnungsbrand, Person vermisst“
- Starker Rauch / Nebel erzeugt Nullsichtbedingungen
- Übungspuppe als vermisste Person
- Hindernisse im Raum (Möbel, Planen) simulieren reale Bedingungen
- Keine Brandflammen, Rauch und Nebel simulieren Sichtbehinderung
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Sicherheitsbereich aufbauen
- Gruppenführer briefen, Trupps instruieren
- Atemschutzgeräte prüfen
- Funkkanäle festlegen
👀 Phase 2 – Erkundung & Orientierung
- Innenangriff starten mit Nullsicht
- Orientierung durch Schlauch, Geräusche oder Zeichen
- Wärmebildkamera optional einsetzen
- Gruppenführer erhält kontinuierliche Lageberichte
🧑🚒 Phase 3 – Menschenrettung
- Trupps suchen systematisch die Räume ab
- Übungspuppe retten über Trage oder Schleifkorbgriff
- Kommunikation zwischen Trupp und Sicherungstrupp
- Rückzug über gesicherte Wege
💦 Phase 4 – Brandbekämpfung / Sicherung
- C-Strahlrohr einsetzen, Schlauchführung üben
- Nebel simuliert Sichtbehinderung und Stress
- Sicherungsmaßnahmen für Rückzug und Trupps beachten
🔒 Phase 5 – Nachbereitung
- Dekontamination / Dekompression der Trupps
- Auswertung des Einsatzes
- Feedback zu Orientierung, Rettung und Kommunikation
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lagebericht, Truppsteuerung |
Trupp 1 | Innenangriff, Menschenrettung |
Trupp 2 | Schlauchreserve, Sicherung, Rettung unterstützt |
Sicherungstrupp | Kontrolle Trupps, Notfallbereitschaft, Rückmeldung |
Einsatzleitung | Funkkoordination, Dokumentation, Lageübersicht |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Orientierung & Schlauchführung | Trupps bewegen sich sicher im Nullsichtbereich | |
Menschenrettung | Übungspuppe korrekt gesichert & transportiert | |
Kommunikation | Funkdisziplin, Rückmeldungen regelmäßig | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Trupp/Sicherung effektiv | |
Atemschutzgeräteträgerkoordination | Geräte korrekt gehandhabt | |
Sicherheit | Rückzugwege, PSA, Sicherung beachtet | |
Nachbereitung | Feedback und Auswertung strukturiert |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Innenangriff & Orientierung | 20–25 Min |
Menschenrettung | 20 Min |
Brandbekämpfung / Sicherung | 15–20 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen in verschiedenen Räumen
- Kombination mit Treppenaufstieg / enge Räume
- Nachtübung mit Taschenlampen / Stirnlampe
- Nutzung von Wärmebildkamera unter Nullsicht
- Kombination mit Rauchentwicklung und simulierten Hindernissen
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- PSA und Atemschutzgeräte korrekt geprüft?
- Truppbriefing verständlich?
- Funkkanäle klar definiert?
👀 Orientierung & Schlauchführung
- Schlauchführung sicher?
- Trupp bewegt sich sicher im Nullsichtbereich?
- Hindernisse erkannt & umgangen?
🧑🚒 Menschenrettung
- Übungspuppe korrekt gesichert & transportiert?
- Kommunikation zwischen Trupp und Sicherung?
- Rückzug über gesicherte Wege?
💦 Brandbekämpfung / Sicherung
- C-Strahlrohr korrekt eingesetzt?
- Rückzug & Sicherung beachtet?
- Nebel als Stressfaktor berücksichtigt?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin?
- Zusammenarbeit Trupp / Sicherung?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Nullsichtbedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen unter Zeitdruck effektiv?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Welche Maßnahmen sollten beim nächsten Mal standardisiert werden?
„Wohnungsbrand – Menschenrettung unter Nullsicht“
🎯 1. Übungsziel
- Menschenrettung unter Nullsicht trainieren
- Orientierung und Schlauchführung im Innenangriff üben
- Kommunikation und Teamarbeit der Trupps verbessern
- Atemschutzgeräteträgerkoordination stärken
- Sicherheit und Eigenschutz priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungscontainer / leerstehende Wohnung / Übungsraum |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2 Atemschutztrupps, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, TSF-W |
Ausrüstung | Atemschutzgeräte, C-Strahlrohr, Wärmebildkamera, Rauchmaschine, Nebelgenerator, Trage oder Übungspuppe |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarm: „F2 – Wohnungsbrand, Person vermisst“
- Starker Rauch / Nebel erzeugt Nullsichtbedingungen
- Übungspuppe als vermisste Person
- Hindernisse im Raum (Möbel, Planen) simulieren reale Bedingungen
- Keine Brandflammen, Rauch und Nebel simulieren Sichtbehinderung
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Sicherheitsbereich aufbauen
- Gruppenführer briefen, Trupps instruieren
- Atemschutzgeräte prüfen
- Funkkanäle festlegen
👀 Phase 2 – Erkundung & Orientierung
- Innenangriff starten mit Nullsicht
- Orientierung durch Schlauch, Geräusche oder Zeichen
- Wärmebildkamera optional einsetzen
- Gruppenführer erhält kontinuierliche Lageberichte
🧑🚒 Phase 3 – Menschenrettung
- Trupps suchen systematisch die Räume ab
- Übungspuppe retten über Trage oder Schleifkorbgriff
- Kommunikation zwischen Trupp und Sicherungstrupp
- Rückzug über gesicherte Wege
💦 Phase 4 – Brandbekämpfung / Sicherung
- C-Strahlrohr einsetzen, Schlauchführung üben
- Nebel simuliert Sichtbehinderung und Stress
- Sicherungsmaßnahmen für Rückzug und Trupps beachten
🔒 Phase 5 – Nachbereitung
- Dekontamination / Dekompression der Trupps
- Auswertung des Einsatzes
- Feedback zu Orientierung, Rettung und Kommunikation
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lagebericht, Truppsteuerung |
Trupp 1 | Innenangriff, Menschenrettung |
Trupp 2 | Schlauchreserve, Sicherung, Rettung unterstützt |
Sicherungstrupp | Kontrolle Trupps, Notfallbereitschaft, Rückmeldung |
Einsatzleitung | Funkkoordination, Dokumentation, Lageübersicht |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Orientierung & Schlauchführung | Trupps bewegen sich sicher im Nullsichtbereich | |
Menschenrettung | Übungspuppe korrekt gesichert & transportiert | |
Kommunikation | Funkdisziplin, Rückmeldungen regelmäßig | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Trupp/Sicherung effektiv | |
Atemschutzgeräteträgerkoordination | Geräte korrekt gehandhabt | |
Sicherheit | Rückzugwege, PSA, Sicherung beachtet | |
Nachbereitung | Feedback und Auswertung strukturiert |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Innenangriff & Orientierung | 20–25 Min |
Menschenrettung | 20 Min |
Brandbekämpfung / Sicherung | 15–20 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen in verschiedenen Räumen
- Kombination mit Treppenaufstieg / enge Räume
- Nachtübung mit Taschenlampen / Stirnlampe
- Nutzung von Wärmebildkamera unter Nullsicht
- Kombination mit Rauchentwicklung und simulierten Hindernissen
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- PSA und Atemschutzgeräte korrekt geprüft?
- Truppbriefing verständlich?
- Funkkanäle klar definiert?
👀 Orientierung & Schlauchführung
- Schlauchführung sicher?
- Trupp bewegt sich sicher im Nullsichtbereich?
- Hindernisse erkannt & umgangen?
🧑🚒 Menschenrettung
- Übungspuppe korrekt gesichert & transportiert?
- Kommunikation zwischen Trupp und Sicherung?
- Rückzug über gesicherte Wege?
💦 Brandbekämpfung / Sicherung
- C-Strahlrohr korrekt eingesetzt?
- Rückzug & Sicherung beachtet?
- Nebel als Stressfaktor berücksichtigt?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin?
- Zusammenarbeit Trupp / Sicherung?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Nullsichtbedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen unter Zeitdruck effektiv?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Welche Maßnahmen sollten beim nächsten Mal standardisiert werden?
Außergewöhnliche Übungen
🔥-Atemschutz-Parcours-Challenge
Atemschutz Parcours Challenge
Vollständiges Veranstaltungs- & Ausbildungskonzept
Ablaufplan für einen kompletten Übungstag
📅 Beispiel-Zeitplan (Samstag)
| Uhrzeit | Programmpunkt | Verantwortlich |
| 07:30 | Aufbau Parcours & Technikcheck | Aufbau-Team |
| 08:30 | Einweisung Helfer & Sicherheitspersonal | Übungsleiter |
| 09:00 | Anmeldung der Trupps | Organisation |
| 09:30 | Sicherheitsunterweisung aller Teilnehmer | Atemschutzüberwachung |
| 10:00 | Start Durchgang 1 | Zeitnahme |
| 12:30 | Mittagspause | Versorgung |
| 13:15 | Start Durchgang 2 | Zeitnahme |
| 16:30 | Letzter Durchgang | Übungsleitung |
| 17:30 | Auswertung & Siegerehrung | Organisation |
| 18:00 | Abbau | Alle |
Organisationsstruktur
Einsatz- / Veranstaltungsleitung
| Funktion | Aufgabe |
| Gesamtleitung | Planung & Koordination |
| Parcoursleiter | Aufbau & Stationskontrolle |
| Atemschutzüberwachung | Druckkontrolle & Sicherheit |
| Sicherheitstrupp | Notfallbereitschaft |
| Zeitnahme | Dokumentation |
| Versorgung | Getränke & Regeneration |
| Dokumentation | Fotos / Video |
Druckfertiges Bewertungsformular (Inhalt)
Atemschutz-Parcours Bewertungsbogen
| Trupp:__________ | Startzeit:________ | Endzeit:________ | Gesamtzeit:_______ |
Station 1 – Raumorientierung (max. 20 Punkte)
| Station 2 – Engstelle (max. 20 Punkte)
| ||||||||||||||||||||
Station 3 – Technik (max. 20 Punkte)
| Station 4 – Kraft & Belastung (max. 20 Punkte)
| ||||||||||||||||||||
Station 5 – Rettung & Rückzug (max. 20 Punkte)
| Gesamtpunkte: ______ / 100Strafpunkte: ______Endwertung: ______Unterschrift Bewerter: __________ |
Wettbewerbsregelwerk (offizielle Version)
Teilnahmebedingungen
- 3 gültig
- Vollständige PSA
- Truppstärke: 2 oder 3 Personen
Wertung
- 100 Punkte Maximalwertung
- Zeit zählt nur bei Punktgleichheit
Disqualifikation bei:
- Trupptrennung
- Manipulation an Bewertung
- Sicherheitsverstoß
- Missachtung Übungsleitung
Besonderheiten
- Sicherheit geht vor Zeit
- Abbruch durch Übungsleitung jederzeit möglich
- Rückzugsentscheidung wird positiv bewertet
Einladungstext für andere Wehren
🚒 Einladung zur Atemschutz-Parcours-Challenge
Die Feuerwehr Holzhausen lädt zur Atemschutz-Parcours-Challenge ein.
Euch erwartet ein anspruchsvoller, realitätsnaher Parcours mit fünf Stationen, die Technik, Taktik, Belastbarkeit und Teamarbeit fordern.
Ziel ist nicht nur Geschwindigkeit – sondern sicheres, strukturiertes Arbeiten unter Atemschutz.
📅 Datum: ________
📍 Ort: ________
👥 Teilnahme: 2er- oder 3er-Trupp
🎖 Wertung & Siegerehrung inklusive
Anmeldung bis: ________
Wir freuen uns auf faire Wettkämpfe und kameradschaftlichen Austausch.
Jugendfeuerwehr-Variante (angepasst)
Ziel:
Spielerisches Heranführen an Teamarbeit und Technik.
Anpassungen:
- Kein Atemschutzgerät
- Leichtere Gewichte
- Fokus auf Kommunikation
- Zeit sekundär
Stationen:
- Hindernislauf mit Schlauch
- Zielwurf mit C-Schlauch
- Verteiler zusammenbauen
- Dummy ziehen (leichte Puppe)
- Funkübung
→ Punkte für Teamarbeit & Kommunikation
Materialliste (vollständig)
Technik
- 3–5 PA-Geräte
- Ersatzflaschen
- Atemschutzüberwachungstafel
- Nebelmaschine
- Funkgeräte
Parcours
- Tunnel / Rohre
- Paletten
- Schlauchmaterial
- Verteiler
- Strahlrohre
- Dummy (70–80 kg)
- Pylonen & Absperrband
- Stoppuhren
Sicherheit
- Erste-Hilfe-Koffer
- Getränkestation
- Kühlmöglichkeiten
- Sicherheitstrupp ausgerüstet
Risikoanalyse (Kurzfassung)
| Risiko | Maßnahme |
| Überlastung | Pulsüberwachung optional |
| Kreislaufprobleme | Ruhezone & Wasser |
| Stolpergefahr | Kontrollierter Aufbau |
| Hitze | Keine echten Wärmequellen |
Öffentlichkeitsarbeit
- Social Media Ankündigung
- Plakat
- Pressebericht
- Siegerehrungsfoto
- Videozusammenschnitt
Weiterentwicklungsmöglichkeiten
- Nachtedition
- Atemschutznotfall-Simulation
- Gemischte Trupps verschiedener Wehren
- Pokalturnier jährlich
- Leistungsabzeichen-ähnliches System
„ Atemschutz-Challenge „Parcours unter Nullsicht“
„ Atemschutz-Challenge „Parcours unter Nullsicht“
🎯 1. Übungsziel
- Orientierung unter Nullsicht trainieren
- Schlauchführung, Kommunikation und Teamarbeit unter Stress verbessern
- Atemschutzgeräte-Handhabung perfektionieren
- Geschwindigkeit, Koordination und Sicherheit kombinieren
- Stressresistenz und Entscheidungsverhalten fördern
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungscontainer, Gerätehaus oder abgedunkelter Raum |
Dauer | 45–60 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Atemschutztrupps |
Fahrzeuge | LF, MTF (nur für An- und Abfahrt) |
Ausrüstung | Atemschutzgeräte, C-Strahlrohr, Nebelmaschine, Hindernisse für Parcours (Tische, Planen, Leitern, Kisten), Timer/Stoppuhr |
📍 3. Lagebeschreibung
- Kein reales Feuer – reiner Trainingsparcours
- Nebelmaschine erzeugt Nullsichtbedingungen
- Parcours simuliert enge Gänge, Hindernisse und zu transportierende „Last“ (z. B. Übungspuppe oder Sandsack)
- Trupps müssen den Parcours vollständig durchlaufen, Hindernisse überwinden, Menschenrettung simulieren
- Fokus auf Zeit, Sicherheit und Technik
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Sicherheitsbereich aufbauen
- Parcours prüfen und Hindernisse sicher positionieren
- Atemschutzgeräte prüfen
- Truppbriefing: Ablauf, Funkkanal, Zeitnahme, Sicherheitsregeln
👀 Phase 2 – Parcoursdurchlauf
- Trupp startet mit Atemschutzgerät
- Hindernisse überwinden: Tunnel, Leiteraufstieg, Kriechen, Slalom
- Orientierung unter Nullsicht: Schlauch als Führungshilfe, akustische Zeichen, Teamkommunikation
- Aufgaben: Übungspuppe transportieren, Strahlrohrführung üben, Gegenstände sicher bewegen
🧑🚒 Phase 3 – Zeit & Leistung
- Timer startet beim Parcoursbeginn
- Stopp bei Erreichen des Endes
- Fehler / Zwischenfälle werden notiert
- Gruppenführer dokumentiert Technik, Kommunikation, Sicherheit
💦 Phase 4 – Nachbereitung
- Dekompression / Atemschutzabnahme
- Feedback von Ausbildern
- Analyse von Orientierung, Schlauchführung, Technik und Teamarbeit
- Diskussion von Verbesserungspotential
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Zeitmessung, Feedback, Sicherheit |
Trupp 1 | Parcoursdurchlauf, Hindernisse überwinden, Übungspuppe transportieren |
Trupp 2 | Technikbeobachtung, Notfallbereitschaft |
Sicherung / Ausbilder | Beaufsichtigung, Fehleranalyse, Feedback |
📝 6. Bewertungsbogen – Atemschutz-Parcours
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Orientierung unter Nullsicht | Trupp findet sicheren Weg | |
Hindernisbewältigung | Korrekte Technik, sichere Bewegung | |
Schlauchführung / Strahlrohr | Sicherer Umgang mit Schlauch/Strahlrohr | |
Teamarbeit & Kommunikation | Kooperation, Funkdisziplin | |
Zeit & Effizienz | Parcours in vertretbarer Zeit abgeschlossen | |
Sicherheit | PSA korrekt, Rückzug & Notfall beachtet | |
Nachbereitung | Feedback aufgenommen, Fehler analysiert |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Parcoursdurchlauf | 20–25 Min |
Dokumentation & Feedback | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere Trupps nacheinander, Zeitwertung
- Zusatzaufgaben: Hindernisse tragen, Übungspuppe durch Tunnel
- Kombination mit Rauchentwicklung oder akustischem Stress
- Nachtübung / Stirnlampe
- Parcours verändern: enge Räume, Treppen, Slalom, Kurven
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- PSA und Atemschutzgeräte korrekt geprüft?
- Truppbriefing verständlich?
- Sicherheitsregeln klar kommuniziert?
👀 Orientierung & Technik
- Schlauchführung korrekt?
- Hindernisse sicher überwunden?
- Orientierung unter Nullsicht erfolgreich?
🧑🚒 Teamarbeit & Kommunikation
- Trupps arbeiten koordiniert?
- Funkdisziplin eingehalten?
- Gruppenführer informiert kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Nullsichtbedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen unter Zeitdruck effektiv?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten oder Fehler?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Atemschutz Parcours Challenge
Vollständiges Veranstaltungs- & Ausbildungskonzept
Ablaufplan für einen kompletten Übungstag
📅 Beispiel-Zeitplan (Samstag)
| Uhrzeit | Programmpunkt | Verantwortlich |
| 07:30 | Aufbau Parcours & Technikcheck | Aufbau-Team |
| 08:30 | Einweisung Helfer & Sicherheitspersonal | Übungsleiter |
| 09:00 | Anmeldung der Trupps | Organisation |
| 09:30 | Sicherheitsunterweisung aller Teilnehmer | Atemschutzüberwachung |
| 10:00 | Start Durchgang 1 | Zeitnahme |
| 12:30 | Mittagspause | Versorgung |
| 13:15 | Start Durchgang 2 | Zeitnahme |
| 16:30 | Letzter Durchgang | Übungsleitung |
| 17:30 | Auswertung & Siegerehrung | Organisation |
| 18:00 | Abbau | Alle |
Organisationsstruktur
Einsatz- / Veranstaltungsleitung
| Funktion | Aufgabe |
| Gesamtleitung | Planung & Koordination |
| Parcoursleiter | Aufbau & Stationskontrolle |
| Atemschutzüberwachung | Druckkontrolle & Sicherheit |
| Sicherheitstrupp | Notfallbereitschaft |
| Zeitnahme | Dokumentation |
| Versorgung | Getränke & Regeneration |
| Dokumentation | Fotos / Video |
Druckfertiges Bewertungsformular (Inhalt)
Atemschutz-Parcours Bewertungsbogen
| Trupp:__________ | Startzeit:________ | Endzeit:________ | Gesamtzeit:_______ |
Station 1 – Raumorientierung (max. 20 Punkte)
| Station 2 – Engstelle (max. 20 Punkte)
| ||||||||||||||||||||
Station 3 – Technik (max. 20 Punkte)
| Station 4 – Kraft & Belastung (max. 20 Punkte)
| ||||||||||||||||||||
Station 5 – Rettung & Rückzug (max. 20 Punkte)
| Gesamtpunkte: ______ / 100Strafpunkte: ______Endwertung: ______Unterschrift Bewerter: __________ |
Wettbewerbsregelwerk (offizielle Version)
Teilnahmebedingungen
- 3 gültig
- Vollständige PSA
- Truppstärke: 2 oder 3 Personen
Wertung
- 100 Punkte Maximalwertung
- Zeit zählt nur bei Punktgleichheit
Disqualifikation bei:
- Trupptrennung
- Manipulation an Bewertung
- Sicherheitsverstoß
- Missachtung Übungsleitung
Besonderheiten
- Sicherheit geht vor Zeit
- Abbruch durch Übungsleitung jederzeit möglich
- Rückzugsentscheidung wird positiv bewertet
Einladungstext für andere Wehren
🚒 Einladung zur Atemschutz-Parcours-Challenge
Die Feuerwehr Holzhausen lädt zur Atemschutz-Parcours-Challenge ein.
Euch erwartet ein anspruchsvoller, realitätsnaher Parcours mit fünf Stationen, die Technik, Taktik, Belastbarkeit und Teamarbeit fordern.
Ziel ist nicht nur Geschwindigkeit – sondern sicheres, strukturiertes Arbeiten unter Atemschutz.
📅 Datum: ________
📍 Ort: ________
👥 Teilnahme: 2er- oder 3er-Trupp
🎖 Wertung & Siegerehrung inklusive
Anmeldung bis: ________
Wir freuen uns auf faire Wettkämpfe und kameradschaftlichen Austausch.
Jugendfeuerwehr-Variante (angepasst)
Ziel:
Spielerisches Heranführen an Teamarbeit und Technik.
Anpassungen:
- Kein Atemschutzgerät
- Leichtere Gewichte
- Fokus auf Kommunikation
- Zeit sekundär
Stationen:
- Hindernislauf mit Schlauch
- Zielwurf mit C-Schlauch
- Verteiler zusammenbauen
- Dummy ziehen (leichte Puppe)
- Funkübung
→ Punkte für Teamarbeit & Kommunikation
Materialliste (vollständig)
Technik
- 3–5 PA-Geräte
- Ersatzflaschen
- Atemschutzüberwachungstafel
- Nebelmaschine
- Funkgeräte
Parcours
- Tunnel / Rohre
- Paletten
- Schlauchmaterial
- Verteiler
- Strahlrohre
- Dummy (70–80 kg)
- Pylonen & Absperrband
- Stoppuhren
Sicherheit
- Erste-Hilfe-Koffer
- Getränkestation
- Kühlmöglichkeiten
- Sicherheitstrupp ausgerüstet
Risikoanalyse (Kurzfassung)
| Risiko | Maßnahme |
| Überlastung | Pulsüberwachung optional |
| Kreislaufprobleme | Ruhezone & Wasser |
| Stolpergefahr | Kontrollierter Aufbau |
| Hitze | Keine echten Wärmequellen |
Öffentlichkeitsarbeit
- Social Media Ankündigung
- Plakat
- Pressebericht
- Siegerehrungsfoto
- Videozusammenschnitt
Weiterentwicklungsmöglichkeiten
- Nachtedition
- Atemschutznotfall-Simulation
- Gemischte Trupps verschiedener Wehren
- Pokalturnier jährlich
- Leistungsabzeichen-ähnliches System
„ Atemschutz-Challenge „Parcours unter Nullsicht“
🎯 1. Übungsziel
- Orientierung unter Nullsicht trainieren
- Schlauchführung, Kommunikation und Teamarbeit unter Stress verbessern
- Atemschutzgeräte-Handhabung perfektionieren
- Geschwindigkeit, Koordination und Sicherheit kombinieren
- Stressresistenz und Entscheidungsverhalten fördern
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungscontainer, Gerätehaus oder abgedunkelter Raum |
Dauer | 45–60 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Atemschutztrupps |
Fahrzeuge | LF, MTF (nur für An- und Abfahrt) |
Ausrüstung | Atemschutzgeräte, C-Strahlrohr, Nebelmaschine, Hindernisse für Parcours (Tische, Planen, Leitern, Kisten), Timer/Stoppuhr |
📍 3. Lagebeschreibung
- Kein reales Feuer – reiner Trainingsparcours
- Nebelmaschine erzeugt Nullsichtbedingungen
- Parcours simuliert enge Gänge, Hindernisse und zu transportierende „Last“ (z. B. Übungspuppe oder Sandsack)
- Trupps müssen den Parcours vollständig durchlaufen, Hindernisse überwinden, Menschenrettung simulieren
- Fokus auf Zeit, Sicherheit und Technik
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Sicherheitsbereich aufbauen
- Parcours prüfen und Hindernisse sicher positionieren
- Atemschutzgeräte prüfen
- Truppbriefing: Ablauf, Funkkanal, Zeitnahme, Sicherheitsregeln
👀 Phase 2 – Parcoursdurchlauf
- Trupp startet mit Atemschutzgerät
- Hindernisse überwinden: Tunnel, Leiteraufstieg, Kriechen, Slalom
- Orientierung unter Nullsicht: Schlauch als Führungshilfe, akustische Zeichen, Teamkommunikation
- Aufgaben: Übungspuppe transportieren, Strahlrohrführung üben, Gegenstände sicher bewegen
🧑🚒 Phase 3 – Zeit & Leistung
- Timer startet beim Parcoursbeginn
- Stopp bei Erreichen des Endes
- Fehler / Zwischenfälle werden notiert
- Gruppenführer dokumentiert Technik, Kommunikation, Sicherheit
💦 Phase 4 – Nachbereitung
- Dekompression / Atemschutzabnahme
- Feedback von Ausbildern
- Analyse von Orientierung, Schlauchführung, Technik und Teamarbeit
- Diskussion von Verbesserungspotential
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Zeitmessung, Feedback, Sicherheit |
Trupp 1 | Parcoursdurchlauf, Hindernisse überwinden, Übungspuppe transportieren |
Trupp 2 | Technikbeobachtung, Notfallbereitschaft |
Sicherung / Ausbilder | Beaufsichtigung, Fehleranalyse, Feedback |
📝 6. Bewertungsbogen – Atemschutz-Parcours
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Orientierung unter Nullsicht | Trupp findet sicheren Weg | |
Hindernisbewältigung | Korrekte Technik, sichere Bewegung | |
Schlauchführung / Strahlrohr | Sicherer Umgang mit Schlauch/Strahlrohr | |
Teamarbeit & Kommunikation | Kooperation, Funkdisziplin | |
Zeit & Effizienz | Parcours in vertretbarer Zeit abgeschlossen | |
Sicherheit | PSA korrekt, Rückzug & Notfall beachtet | |
Nachbereitung | Feedback aufgenommen, Fehler analysiert |
Maximal: 35 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Parcoursdurchlauf | 20–25 Min |
Dokumentation & Feedback | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere Trupps nacheinander, Zeitwertung
- Zusatzaufgaben: Hindernisse tragen, Übungspuppe durch Tunnel
- Kombination mit Rauchentwicklung oder akustischem Stress
- Nachtübung / Stirnlampe
- Parcours verändern: enge Räume, Treppen, Slalom, Kurven
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- PSA und Atemschutzgeräte korrekt geprüft?
- Truppbriefing verständlich?
- Sicherheitsregeln klar kommuniziert?
👀 Orientierung & Technik
- Schlauchführung korrekt?
- Hindernisse sicher überwunden?
- Orientierung unter Nullsicht erfolgreich?
🧑🚒 Teamarbeit & Kommunikation
- Trupps arbeiten koordiniert?
- Funkdisziplin eingehalten?
- Gruppenführer informiert kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Nullsichtbedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen unter Zeitdruck effektiv?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten oder Fehler?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Drohnenstaffel
Vermisstensuche nach Unwetter
Vermisstensuche nach Unwetter
🎯 1. Übungsziel
- Vermisste Personen nach Unwetter gezielt suchen
- Einsatzgebiet systematisch absuchen und abschnittsweise überwachen
- Einsatz von Drohnen zur Lageübersicht und Truppunterstützung trainieren
- Teamarbeit zwischen Boden- und Lufttrupps stärken
- Eigenschutz und Sicherheitsabstände bei instabilem Gelände einhalten
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Wald- und Wiesenbereiche nach Unwetter, überflutete Wege, umgestürzte Bäume |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Suchtrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
Ausrüstung | Drohnen + Controller, Funkgeräte, PSA, Absperrband, Suchkarten, Übungspuppe/Dummy, Rettungsmaterial, Marker für Fundort |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Vermisste Person wird im unübersichtlichen Gelände vermutet
- Hindernisse: umgestürzte Bäume, Überflutungen, schlammige Wege
- Sicht eingeschränkt durch Regen, Nebel oder Dämmerung
- Einsatzkräfte vor Ort: Trupps am Boden, Drohnenpiloten übernehmen Lageüberwachung
- Drohnen sollen: Geländeübersicht liefern, Gefahren markieren, Vermisste lokalisieren
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Absicherung der Einsatzstelle
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
- Startposition der Drohnen definieren, GPS-Check durchführen
- Fahrzeuge positionieren: TLF 3000 für Wasserversorgung, LF 20 für Truppunterstützung, MTF für Transport / Logistik
👀 Phase 2 – Erkundung & Abschnittsbildung
- Einsatzgebiet in Abschnitte einteilen
- Drohnen fliegen Überwachungsrouten und melden Sichtungen
- Boden-Trupps arbeiten systematisch in den Abschnitten
- Lageberichte zwischen Drohnen und Boden-Trupps kontinuierlich
🧑🚒 Phase 3 – Suche & Menschenrettung
- Drohnen lokalisieren Übungspuppe oder vermisste Personen
- Boden-Trupps bewegen sich gezielt in Richtung Fundort
- Hindernisse sicher überwinden (Bäume, Schlamm, Wasser)
- Erstversorgung simulieren, Übergabe an Rettungsdienst
💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung
- Drohnen liefern Fotos / Videos für Lageübersicht
- Abgesuchte Bereiche am Boden markieren
- Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
- Gefahrenbereiche per Drohne markieren
🔒 Phase 5 – Übergabe & Nachbereitung
- Gefundene Personen übergeben
- Drohnen sicher landen, Batteriestatus prüfen
- Fahrzeuge kontrolliert aus Einsatzbereich zurückziehen
- Nachbesprechung von Boden- und Drohneneinsatz
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen |
Suchtrupp 1 | Bodenabschnitt absuchen, Person finden und sichern |
Suchtrupp 2 | Bodenabschnitt absuchen, Kommunikation sichern |
Drohnenpiloten | Luftaufklärung, Lageüberblick, Fundortmeldung, Dokumentation |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Rückmeldung an Gruppenführer, Notfallbereitschaft |
Einsatzleitung | Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Erkundung & Abschnittsbildung | Abschnitte klar strukturiert | |
Drohneneinsatz | Lageüberblick, Fundortermittlung korrekt | |
Suchtechnik Boden | Trupps bewegen sich sicher, systematisch | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Drohne ↔ Trupp effizient | |
Menschenrettung | Übungspuppe korrekt gesichert / transportiert | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
Dokumentation | Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Erkundung & Abschnittsbildung | 15–20 Min |
Suche & Menschenrettung | 20–25 Min |
Dokumentation & Übergabe | 10–15 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen in verschiedenen Abschnitten
- Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
- Hindernisse wie Wasserläufe, Schlamm, umgestürzte Bäume
- Drohnenaufgaben erweitern: Wärmebildkamera, Lagekartierung, Live-Übertragung an Gruppenführer
- Simulation von Kommunikationsstörungen zwischen Drohne und Boden-Trupp
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Drohnenstartposition und Batteriekontrolle korrekt?
- Absperrung und Sicherheitsabstände eingehalten?
- Funkkanäle klar definiert?
- Fahrzeuge korrekt positioniert und einsatzbereit?
👀 Erkundung & Abschnittsbildung
- Abschnitte sinnvoll eingeteilt?
- Drohnenaufgaben klar zugeteilt?
- Boden-Trupps effizient unterstützt?
🧑🚒 Suche & Menschenrettung
- Übungspuppe korrekt gefunden und transportiert?
- Hindernisse sicher überwunden?
- Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?
💦 Dokumentation & Beobachtung
- Drohnenaufnahmen korrekt dokumentiert?
- Abgesuchte Bereiche markiert?
- Rückzugswege beachtet?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin eingehalten?
- Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter schwierigen Bedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen effektiv getroffen?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten oder Verbesserungspotenzial?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Vermisstensuche im Wald nach Stromausfall
Vermisstensuche im Wald nach Stromausfall
🎯 1. Übungsziel
- Vermisste Personen im Wald nach Stromausfall gezielt suchen
- Einsatzgebiet systematisch absuchen und abschnittsweise überwachen
- Drohnen zur Lageübersicht und Unterstützung der Trupps einsetzen
- Teamarbeit zwischen Boden- und Drohnen-Trupps trainieren
- Orientierung ohne Beleuchtung üben
- Eigenschutz bei unübersichtlichem Gelände und Dunkelheit priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
| Parameter | Details |
| Übungsort | Waldgebiete, unübersichtliches Gelände bei Dunkelheit / Stromausfall |
| Dauer | 60–90 Minuten |
| Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Suchtrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
| Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
| Ausrüstung | Drohnen + Controller, Taschenlampen, Stirnlampen, Funkgeräte, PSA, Absperrband, Suchkarten, Übungspuppe/Dummy, Rettungsmaterial, Marker für Fundort |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Stromausfall verursacht Dunkelheit im Waldgebiet
- Wege sind unübersichtlich, Bäume und Äste liegen quer
- Vermisste Person in schwer zugänglichem Gelände vermutet
- Boden-Trupps müssen sich teilweise orientierungslos bewegen
- Drohnen liefern Lageübersicht, markieren Gefahren und Fundorte
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Absicherung der Einsatzstelle
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle, Beleuchtung, Sicherheitsabstände definieren
- Fahrzeuge positionieren: TLF 3000 für Wasserversorgung, LF 20 für Truppunterstützung, MTF für Logistik / Materialtransport
- Drohnenstart prüfen (Lichtquelle, GPS, Akku)
👀 Phase 2 – Erkundung & Abschnittsbildung
- Einsatzgebiet in Abschnitte einteilen
- Drohnen fliegen Überwachungsrouten und melden Sichtungen
- Boden-Trupps arbeiten in den Abschnitten systematisch, Orientierung mit Taschenlampen / Stirnlampen
- Lageberichte zwischen Drohne und Boden-Trupps kontinuierlich
🧑🚒 Phase 3 – Suche & Menschenrettung
- Drohnen lokalisieren Übungspuppe / vermisste Personen
- Trupps bewegen sich gezielt zum Fundort
- Hindernisse wie Bäume, Schlamm, unebenes Gelände überwinden
- Erstversorgung simulieren, Übergabe an Rettungsdienst
💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung
- Drohnen liefern Fotos / Videos für Lageübersicht
- Abgesuchte Bereiche am Boden markieren
- Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
- Gefahrenbereiche per Drohne markieren
🔒 Phase 5 – Übergabe & Nachbereitung
- Gefundene Personen übergeben
- Drohnen sicher landen, Batteriestatus prüfen
- Fahrzeuge kontrolliert aus Einsatzbereich zurückziehen
- Nachbesprechung von Boden- und Drohneneinsatz
👥 5. Rollenverteilung
| Funktion | Aufgabe |
| Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen |
| Suchtrupp 1 | Bodenabschnitt absuchen, Person finden und sichern |
| Suchtrupp 2 | Bodenabschnitt absuchen, Kommunikation sichern |
| Drohnenpiloten | Luftaufklärung, Lageüberblick, Fundortmeldung, Dokumentation |
| Sicherungstrupp | Außensicherung, Rückmeldung an Gruppenführer, Notfallbereitschaft |
| Einsatzleitung | Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst |
📝 6. Bewertungsbogen
| Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
| Erkundung & Abschnittsbildung | Abschnitte klar strukturiert | |
| Drohneneinsatz | Lageüberblick, Fundortermittlung korrekt | |
| Suchtechnik Boden | Trupps bewegen sich sicher, systematisch | |
| Kommunikation | Funkmeldungen klar, Drohne ↔ Trupp effizient | |
| Menschenrettung | Übungspuppe korrekt gesichert / transportiert | |
| Teamarbeit | Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps | |
| Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
| Dokumentation | Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
| Abschnitt | Zeit |
| Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
| Erkundung & Abschnittsbildung | 15–20 Min |
| Suche & Menschenrettung | 20–25 Min |
| Dokumentation & Übergabe | 10–15 Min |
| Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen in unterschiedlichen Abschnitten
- Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
- Hindernisse wie Wasserläufe, Schlamm, umgestürzte Bäume
- Drohnenaufgaben erweitern: Wärmebildkamera, Lagekartierung, Live-Übertragung
- Simulation von Kommunikationsstörungen zwischen Drohne und Boden-Trupp
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Drohnenstartposition und Batteriekontrolle korrekt?
- Absperrung und Sicherheitsabstände eingehalten?
- Funkkanäle klar definiert?
- Fahrzeuge korrekt positioniert und einsatzbereit?
👀 Erkundung & Abschnittsbildung
- Abschnitte sinnvoll eingeteilt?
- Drohnenaufgaben klar zugeteilt?
- Boden-Trupps effizient unterstützt?
🧑🚒 Suche & Menschenrettung
- Übungspuppe korrekt gefunden und transportiert?
- Hindernisse sicher überwunden?
- Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?
💦 Dokumentation & Beobachtung
- Drohnenaufnahmen korrekt dokumentiert?
- Abgesuchte Bereiche markiert?
- Rückzugswege beachtet?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin eingehalten?
- Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter schwierigen Bedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen effektiv getroffen?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten oder Verbesserungspotenzial?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Vermisstensuche nach Unwetter
🎯 1. Übungsziel
- Vermisste Personen nach Unwetter gezielt suchen
- Einsatzgebiet systematisch absuchen und abschnittsweise überwachen
- Einsatz von Drohnen zur Lageübersicht und Truppunterstützung trainieren
- Teamarbeit zwischen Boden- und Lufttrupps stärken
- Eigenschutz und Sicherheitsabstände bei instabilem Gelände einhalten
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Wald- und Wiesenbereiche nach Unwetter, überflutete Wege, umgestürzte Bäume |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Suchtrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
Ausrüstung | Drohnen + Controller, Funkgeräte, PSA, Absperrband, Suchkarten, Übungspuppe/Dummy, Rettungsmaterial, Marker für Fundort |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Vermisste Person wird im unübersichtlichen Gelände vermutet
- Hindernisse: umgestürzte Bäume, Überflutungen, schlammige Wege
- Sicht eingeschränkt durch Regen, Nebel oder Dämmerung
- Einsatzkräfte vor Ort: Trupps am Boden, Drohnenpiloten übernehmen Lageüberwachung
- Drohnen sollen: Geländeübersicht liefern, Gefahren markieren, Vermisste lokalisieren
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Absicherung der Einsatzstelle
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
- Startposition der Drohnen definieren, GPS-Check durchführen
- Fahrzeuge positionieren: TLF 3000 für Wasserversorgung, LF 20 für Truppunterstützung, MTF für Transport / Logistik
👀 Phase 2 – Erkundung & Abschnittsbildung
- Einsatzgebiet in Abschnitte einteilen
- Drohnen fliegen Überwachungsrouten und melden Sichtungen
- Boden-Trupps arbeiten systematisch in den Abschnitten
- Lageberichte zwischen Drohnen und Boden-Trupps kontinuierlich
🧑🚒 Phase 3 – Suche & Menschenrettung
- Drohnen lokalisieren Übungspuppe oder vermisste Personen
- Boden-Trupps bewegen sich gezielt in Richtung Fundort
- Hindernisse sicher überwinden (Bäume, Schlamm, Wasser)
- Erstversorgung simulieren, Übergabe an Rettungsdienst
💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung
- Drohnen liefern Fotos / Videos für Lageübersicht
- Abgesuchte Bereiche am Boden markieren
- Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
- Gefahrenbereiche per Drohne markieren
🔒 Phase 5 – Übergabe & Nachbereitung
- Gefundene Personen übergeben
- Drohnen sicher landen, Batteriestatus prüfen
- Fahrzeuge kontrolliert aus Einsatzbereich zurückziehen
- Nachbesprechung von Boden- und Drohneneinsatz
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen |
Suchtrupp 1 | Bodenabschnitt absuchen, Person finden und sichern |
Suchtrupp 2 | Bodenabschnitt absuchen, Kommunikation sichern |
Drohnenpiloten | Luftaufklärung, Lageüberblick, Fundortmeldung, Dokumentation |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Rückmeldung an Gruppenführer, Notfallbereitschaft |
Einsatzleitung | Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Erkundung & Abschnittsbildung | Abschnitte klar strukturiert | |
Drohneneinsatz | Lageüberblick, Fundortermittlung korrekt | |
Suchtechnik Boden | Trupps bewegen sich sicher, systematisch | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Drohne ↔ Trupp effizient | |
Menschenrettung | Übungspuppe korrekt gesichert / transportiert | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
Dokumentation | Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
Erkundung & Abschnittsbildung | 15–20 Min |
Suche & Menschenrettung | 20–25 Min |
Dokumentation & Übergabe | 10–15 Min |
Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen in verschiedenen Abschnitten
- Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
- Hindernisse wie Wasserläufe, Schlamm, umgestürzte Bäume
- Drohnenaufgaben erweitern: Wärmebildkamera, Lagekartierung, Live-Übertragung an Gruppenführer
- Simulation von Kommunikationsstörungen zwischen Drohne und Boden-Trupp
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Drohnenstartposition und Batteriekontrolle korrekt?
- Absperrung und Sicherheitsabstände eingehalten?
- Funkkanäle klar definiert?
- Fahrzeuge korrekt positioniert und einsatzbereit?
👀 Erkundung & Abschnittsbildung
- Abschnitte sinnvoll eingeteilt?
- Drohnenaufgaben klar zugeteilt?
- Boden-Trupps effizient unterstützt?
🧑🚒 Suche & Menschenrettung
- Übungspuppe korrekt gefunden und transportiert?
- Hindernisse sicher überwunden?
- Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?
💦 Dokumentation & Beobachtung
- Drohnenaufnahmen korrekt dokumentiert?
- Abgesuchte Bereiche markiert?
- Rückzugswege beachtet?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin eingehalten?
- Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter schwierigen Bedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen effektiv getroffen?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten oder Verbesserungspotenzial?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Vermisstensuche im Wald nach Stromausfall
🎯 1. Übungsziel
- Vermisste Personen im Wald nach Stromausfall gezielt suchen
- Einsatzgebiet systematisch absuchen und abschnittsweise überwachen
- Drohnen zur Lageübersicht und Unterstützung der Trupps einsetzen
- Teamarbeit zwischen Boden- und Drohnen-Trupps trainieren
- Orientierung ohne Beleuchtung üben
- Eigenschutz bei unübersichtlichem Gelände und Dunkelheit priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
| Parameter | Details |
| Übungsort | Waldgebiete, unübersichtliches Gelände bei Dunkelheit / Stromausfall |
| Dauer | 60–90 Minuten |
| Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Suchtrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
| Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
| Ausrüstung | Drohnen + Controller, Taschenlampen, Stirnlampen, Funkgeräte, PSA, Absperrband, Suchkarten, Übungspuppe/Dummy, Rettungsmaterial, Marker für Fundort |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Stromausfall verursacht Dunkelheit im Waldgebiet
- Wege sind unübersichtlich, Bäume und Äste liegen quer
- Vermisste Person in schwer zugänglichem Gelände vermutet
- Boden-Trupps müssen sich teilweise orientierungslos bewegen
- Drohnen liefern Lageübersicht, markieren Gefahren und Fundorte
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Absicherung der Einsatzstelle
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle, Beleuchtung, Sicherheitsabstände definieren
- Fahrzeuge positionieren: TLF 3000 für Wasserversorgung, LF 20 für Truppunterstützung, MTF für Logistik / Materialtransport
- Drohnenstart prüfen (Lichtquelle, GPS, Akku)
👀 Phase 2 – Erkundung & Abschnittsbildung
- Einsatzgebiet in Abschnitte einteilen
- Drohnen fliegen Überwachungsrouten und melden Sichtungen
- Boden-Trupps arbeiten in den Abschnitten systematisch, Orientierung mit Taschenlampen / Stirnlampen
- Lageberichte zwischen Drohne und Boden-Trupps kontinuierlich
🧑🚒 Phase 3 – Suche & Menschenrettung
- Drohnen lokalisieren Übungspuppe / vermisste Personen
- Trupps bewegen sich gezielt zum Fundort
- Hindernisse wie Bäume, Schlamm, unebenes Gelände überwinden
- Erstversorgung simulieren, Übergabe an Rettungsdienst
💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung
- Drohnen liefern Fotos / Videos für Lageübersicht
- Abgesuchte Bereiche am Boden markieren
- Statusmeldungen regelmäßig an Gruppenführer
- Gefahrenbereiche per Drohne markieren
🔒 Phase 5 – Übergabe & Nachbereitung
- Gefundene Personen übergeben
- Drohnen sicher landen, Batteriestatus prüfen
- Fahrzeuge kontrolliert aus Einsatzbereich zurückziehen
- Nachbesprechung von Boden- und Drohneneinsatz
👥 5. Rollenverteilung
| Funktion | Aufgabe |
| Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen |
| Suchtrupp 1 | Bodenabschnitt absuchen, Person finden und sichern |
| Suchtrupp 2 | Bodenabschnitt absuchen, Kommunikation sichern |
| Drohnenpiloten | Luftaufklärung, Lageüberblick, Fundortmeldung, Dokumentation |
| Sicherungstrupp | Außensicherung, Rückmeldung an Gruppenführer, Notfallbereitschaft |
| Einsatzleitung | Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst |
📝 6. Bewertungsbogen
| Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
| Erkundung & Abschnittsbildung | Abschnitte klar strukturiert | |
| Drohneneinsatz | Lageüberblick, Fundortermittlung korrekt | |
| Suchtechnik Boden | Trupps bewegen sich sicher, systematisch | |
| Kommunikation | Funkmeldungen klar, Drohne ↔ Trupp effizient | |
| Menschenrettung | Übungspuppe korrekt gesichert / transportiert | |
| Teamarbeit | Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps | |
| Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
| Dokumentation | Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
| Abschnitt | Zeit |
| Aufbau / Briefing | 10–15 Min |
| Erkundung & Abschnittsbildung | 15–20 Min |
| Suche & Menschenrettung | 20–25 Min |
| Dokumentation & Übergabe | 10–15 Min |
| Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen in unterschiedlichen Abschnitten
- Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
- Hindernisse wie Wasserläufe, Schlamm, umgestürzte Bäume
- Drohnenaufgaben erweitern: Wärmebildkamera, Lagekartierung, Live-Übertragung
- Simulation von Kommunikationsstörungen zwischen Drohne und Boden-Trupp
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Drohnenstartposition und Batteriekontrolle korrekt?
- Absperrung und Sicherheitsabstände eingehalten?
- Funkkanäle klar definiert?
- Fahrzeuge korrekt positioniert und einsatzbereit?
👀 Erkundung & Abschnittsbildung
- Abschnitte sinnvoll eingeteilt?
- Drohnenaufgaben klar zugeteilt?
- Boden-Trupps effizient unterstützt?
🧑🚒 Suche & Menschenrettung
- Übungspuppe korrekt gefunden und transportiert?
- Hindernisse sicher überwunden?
- Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?
💦 Dokumentation & Beobachtung
- Drohnenaufnahmen korrekt dokumentiert?
- Abgesuchte Bereiche markiert?
- Rückzugswege beachtet?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin eingehalten?
- Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter schwierigen Bedingungen bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen effektiv getroffen?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten oder Verbesserungspotenzial?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Feuer
Feuer Einsatzszenarien
Feuer in Einfamilienhaus
Feuer in Einfamilienhaus
🎯 1. Übungsziel
- Strukturierte Brandbekämpfung unter Realbedingungen trainieren
- Innenangriff und Schlauchmanagement üben
- Menschenrettung koordinieren
- Einsatzleitung & Kommunikation testen
- Eigenschutz priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Einfamilienhaus oder Übungscontainer |
Dauer | 90–120 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2 Trupps + Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, MTF, Drohne |
Ausrüstung | Atemschutz, Schlauch, Strahlrohr, Wärmebildkamera, Nebelmaschine |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarm: „F2 – Wohnungsbrand, Person vermisst“
- Sichtbarer Rauch aus Obergeschossfenster
- Nachbar meldet Bewohner im Haus
- Nebelmaschine simuliert Rauchentwicklung
- Hindernisse im Gebäude (Tische, Planen, Stolperfallen)
- Windrichtung beachten
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Sicherheitsbereich aufbauen
- Einsatzleitung etablieren
- Atemschutzkontrolle durchführen
- Trupps instruieren: Vorgehensweise, Kommunikationskanal
👀 Phase 2 – Erkundung & Lagebeurteilung
- Gruppenführer verschafft Überblick
- GAMS-Regel anwenden
- Lagebericht an Einsatzleitung
- Entscheidung über Innenangriff oder Betreuung von außen
🧑🚒 Phase 3 – Menschenrettung
- Trupps dringen mit Atemschutz ein
- Suche nach vermisster Person (Übungspuppe)
- Rettung über sichere Wege, Schleifkorbgriff oder Trage
- Lagemeldung während Rettung
💦 Phase 4 – Brandbekämpfung
- Schlauchmanagement: Innenangriff mit C-Strahlrohr
- Nebel simuliert Sichtbehinderung
- Trupps kommunizieren regelmäßig über Fortschritt
- Rückzugswege sichern
🔒 Phase 5 – Sicherungsmaßnahmen
- Umgebung sichern, Zündquellen entfernen
- Nachlöscharbeiten simulieren
- Übergabe an Ausbilder
📋 Phase 6 – Nachbereitung
- Dekompression der Atemschutzgeräteträger
- Lagebesprechung
- Fehleranalyse
- Feedback von Ausbildern
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Gesamtkoordination, Lageerkundung, Befehle |
Trupp 1 | Innenangriff, Menschenrettung |
Trupp 2 | Schlauchreserve, Sicherung, Brandbekämpfung |
Sicherungstrupp | Überwachung, Notfallbereitschaft |
Einsatzleitung | Funkkoordination, Dokumentation, Lageüberblick |
📝 6. Bewertungsbogen – Feuerübung
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Lageerkundung | Übersicht, GAMS angewendet | |
Einsatzplanung | Truppführung, Absperrung, Prioritäten | |
Innenangriff | Schlauchführung, Orientierung, Atemschutz | |
Menschenrettung | Patientensicherung, Rückzugsweg | |
Kommunikation | Funkdisziplin, Lageberichte | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, Koordination | |
Sicherheit | PSA, Rückzugswege, Sicherung | |
Nachbereitung | Strukturierte Auswertung, Feedback |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 15 Min |
Innenangriff & Menschenrettung | 30–40 Min |
Brandbekämpfung | 20–30 Min |
Nachbesprechung | 20–25 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen
- Brandüberschlag simulieren (akustisch / Nebel)
- Enge Räume / Treppenaufstieg erschweren
- Nachtübung mit Taschenlampen / Stirnlampe
- Kombination mit Drohnenaufklärung von außen
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Sicherheitsbereich korrekt aufgebaut?
- Trupps ausreichend instruiert?
- PSA vollständig und korrekt?
🔥 Innenangriff
- Orientierung & Schlauchmanagement
- Nullsicht-Umgang (Nebelmaschine)
- Kommunikation zwischen Trupps
🧑🚒 Menschenrettung
- Patientensicherung
- Rückzugswege
- Priorisierung von Personen
💦 Brandbekämpfung
- Schlauchführung & Strahlrohrtechnik
- Koordination zwischen Innen- & Außenangriff
- Sicherung des Umfeldes
📡 Kommunikation & Teamarbeit
- Funkdisziplin
- Lageberichte
- Zusammenarbeit Trupp & Einsatzleitung
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe bewahren
- Schnell & korrekt entscheiden
- Risikoeinschätzung
🛠 Technische Aspekte
- Gerätehandling
- Wärmebildkamera effektiv eingesetzt
- Material korrekt genutzt
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Was sollten wir beim nächsten Mal anders machen?
Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr
Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr
🎯 1. Übungsziel
- Löschangriff unter erschwerten Bedingungen trainieren
- Koordination von Wasserentnahme über TLF 3000 und LF 20
- Einsatz der Drohne zur Lageübersicht, Wärmebildunterstützung und Gefahrenbeurteilung
- Rettung von Übungspuppen aus teilweise instabilen Bereichen
- Kommunikation und Teamarbeit unter Stress trainieren
- Eigenschutz bei instabilen Gebäudeteilen, Funkenflug und Rauchentwicklung
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Industriehalle / Lagergebäude oder simuliertes Szenario im Gerätehaus-Außenbereich mit Hindernissen |
Dauer | 90–120 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Angriffstrupps, Sicherungstrupp, Drohnenpiloten |
Fahrzeuge | TLF 3000 (Wasser), LF 20 (Trupps / Material), MTF (Transport & Logistik), Drohne |
Ausrüstung | Atemschutz, Funk, PSA, Löschgeräte, Schläuche, Übungspuppen, Wärmebildkamera/Drohne, Absperrmaterial, Markierung für Gefahrenzonen |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarmmeldung: Feuer in Lagerhalle, Funkenflug und starker Rauch
- Gebäudeteile instabil – Gefahr von Einsturz oder herabfallenden Trümmern
- Stromausfall durch Brand, künstlich erzeugt für Übung
- Keine direkte Wasserversorgung vor Ort – Wasserentnahme über TLF 3000 notwendig
- Drohne liefert Überblick über Brandherde und Einsturzrisiko
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Absicherung der Einsatzstelle, Zugang für Fahrzeuge prüfen
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
- Drohnenstart prüfen: Wärmebildkamera, GPS, Akku
👀 Phase 2 – Lageerkundung & Drohnenunterstützung
- Drohne fliegt über Brandbereich, markiert kritische Zonen
- Gruppenführer verteilt Aufgaben und legt Löschabschnitte fest
- Angriffstrupps prüfen Ausrüstung, Atemschutz anlegen
- Wasserentnahme über TLF 3000 und LF 20 planen
🧑🚒 Phase 3 – Löschangriff & Menschenrettung
- Angriffstrupps vorrücken und simulierten Brand bekämpfen
- Übungspuppen aus Gefahrzone retten, gesicherte Rettungswege beachten
- Drohne unterstützt mit Live-Lagebild, markiert Hotspots und Gefahren
- Kommunikation zwischen Boden- und Drohnen-Trupps konstant
💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung
- Gefahrenbereiche markieren, Lageberichte dokumentieren
- Drohnenbilder sichern
- Rückmeldung an Gruppenführer über Fortschritt der Trupps
🔒 Phase 5 – Nachbereitung & Übergabe
- Einsatzstelle kontrolliert verlassen
- Fahrzeuge zurückziehen: TLF 3000, LF 20, MTF
- Drohnen landen sicher, Batteriestatus prüfen
- Nachbesprechung mit allen Trupps und Drohnenpiloten
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen |
Angriffstrupp 1 | Löschangriff Haupthalle, Menschenrettung |
Angriffstrupp 2 | Sicherung anderer Gebäudeteile, Riegelstellung |
Drohnenpiloten | Luftaufklärung, Lageüberblick, Wärmebild, Fundortmeldungen |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Gefahrenbeobachtung, Rückmeldung an Gruppenführer |
Einsatzleitung | Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Lageerkundung & Abschnittsbildung | Strukturierte Truppverteilung | |
Drohneneinsatz | Lageüberblick, Hotspot-Meldungen korrekt | |
Löschangriff | Trupps arbeiten koordiniert und sicher | |
Menschenrettung | Übungspuppen korrekt gesichert / transportiert | |
Kommunikation | Funkdisziplin und Drohnenkoordination | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
Dokumentation | Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 15 Min |
Lageerkundung & Drohneneinsatz | 20 Min |
Löschangriff & Menschenrettung | 40–50 Min |
Dokumentation & Rückmeldung | 10–15 Min |
Nachbesprechung | 15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Einsturzgefährdete Bereiche simulieren (Hindernisse, herabfallende Balken)
- Mehrere Brandherde gleichzeitig
- Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
- Drohne mit Wärmebildkamera zur Hotspotlokalisierung
- Koordination mit Rettungsdienst und externen Einheiten
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Fahrzeuge korrekt positioniert (TLF 3000 Wasser, LF 20 Trupps, MTF Material)
- Drohnenstart & Akkustatus überprüft
- Funkkanäle klar definiert
👀 Lageerkundung & Drohnenunterstützung
- Drohnenbilder effektiv genutzt?
- Gefahrenstellen korrekt erkannt und markiert?
🧑🚒 Löschangriff & Menschenrettung
- Angriffstrupps koordiniert und sicher?
- Übungspuppen korrekt gerettet?
- Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?
💦 Dokumentation & Beobachtung
- Abgesuchte / gesicherte Bereiche dokumentiert?
- Drohnenbilder gespeichert und ausgewertet?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin eingehalten?
- Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Belastung bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen effektiv getroffen?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Verbesserungspotenzial?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
🚒 Führungskräfte-Übung: „Unklare Lage – landwirtschaftlicher Betrieb“
Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr
🎯 Ausbildungsziel (klar auf Gruppenführer ausgelegt)
· Lagefeststellung unter Zeitdruck
· Treffen von taktischen Erst – Entscheidungen ohne vollständige Informationen
· Führung der eigenen Gruppe (Befehlsgebung nach FwDV 3)
· Strukturierung der Einsatzstelle (Abschnitte, Raumordnung)
· Einbindung der Drohne als Führungsmittel
📍 Ausgangslage
Alarmierung:
„F3 – Brand Scheune, Menschen und Tiere in Gefahr“
· Objekt: landwirtschaftlicher Hof, mehrere Gebäude
· Zufahrt: schmal, unübersichtlich, teilweise zugeparkt
· Tageszeit: Abenddämmerung
🚧 Übungsablauf (typisch Gruppenführer)
▶️ Phase 1 – Anfahrt (erste Entscheidung!)
Einspieler:
· „Starke Rauchentwicklung sichtbar“
· „Bewohner vor Ort – eine Person wird vermisst“
👉 Gruppenführer muss jetzt festlegen:
· Erste taktische Priorität (Menschenrettung vs. Riegelstellung)
· Aufgabenverteilung im Fahrzeug (wer macht was beim Eintreffen?)
▶️ Phase 2 – 100 m vor Einsatzstelle (Stopp)
Neue Lage:
· Zufahrt blockiert durch landwirtschaftliche Maschinen
· Hof nicht einsehbar
👉 Entscheidungen:
· Wo halte ich an?
· Erkundung zu Fuß oder direkt reinfahren?
· Wo bleibt das zweite Fahrzeug?
👉 Wichtig:
Hier wird bewertet, ob der GF vorausschauend denkt (Platz für DL / weitere Kräfte!)
▶️ Phase 3 – Erste Erkundung
Lagebild (wird gezeigt):
· Scheune teilweise im Vollbrand
· Wohnhaus angrenzend
· Stall auf Rückseite (nicht einsehbar)
· Unklare Personensituation
👉 Auftrag an den Gruppenführer:
· Lagemeldung absetzen (kurz & strukturiert!)
· Einsatzauftrag formulieren
· Erste Befehle geben
🚒 Fahrzeugbezogene Führungsentscheidungen
🔴 LF 10 / TLF 300 (Ersteintreffend)
GF muss:
· Fahrzeug taktisch sinnvoll positionieren
· Entscheidung treffen:
o Innenangriff?
o Riegelstellung?
· Angriffstrupp konkret einsetzen
👉 Bewertung:
· Klarheit der Befehle
· Prioritätensetzung
🔵 LF 20 (zweites Fahrzeug)
GF muss früh mitdenken:
· Wo stelle ich das Fahrzeug hin?
· Wasserversorgung sicherstellen?
· Eigenen Einsatzabschnitt bilden?
🟡 MTF
· Wird als Führungsmittel genutzt
· GF muss entscheiden:
o Bereitstellungsraum festlegen
o Nachrückende Kräfte ordnen
🛰️ Drohne (entscheidender Punkt!)
👉 Wird bewusst NICHT automatisch eingesetzt
Der Gruppenführer muss:
· aktiv entscheiden: „Setze ich die Drohne ein?“
· klaren Auftrag formulieren:
o „Erkundung Rückseite“
o „Brandausbreitung prüfen“
o „Personensuche unterstützen“
👉 Bewertung:
· Wird die Drohne früh genug eingesetzt?
· Ist der Auftrag klar formuliert?
🔥 Dynamische Lagenänderung (für Führung entscheidend)
Im Verlauf einspielen:
Variante A:
„Person wird auf Rückseite vermutet“
→ Reagiert der GF flexibel?
Variante B:
„Wind dreht – Feuer greift auf Wohnhaus über“
→ Prioritäten neu setzen?
Variante C:
„Wasserversorgung verzögert sich“
→ Alternativen? (TLF-Denke!)
📊 Bewertungsschwerpunkte
· Qualität der Lageerkundung
· Struktur der Befehlsgebung
· Fähigkeit zur Priorisierung
· Raumordnung (Chaos vs. Struktur)
· Nutzung vorhandener Mittel (insb. Drohne!)
· Kommunikation (klar / unklar / hektisch)
🧠 Nachbesprechung (gezielt für GF)
· Warum wurde diese Priorität gewählt?
· War die Fahrzeugaufstellung zukunftssicher?
· Wurde zu früh / zu spät gehandelt?
· Wurde die Drohne effektiv genutzt oder vergessen?
· Hätte der Einsatz im Realfall funktioniert?
Feuer in Einfamilienhaus
🎯 1. Übungsziel
- Strukturierte Brandbekämpfung unter Realbedingungen trainieren
- Innenangriff und Schlauchmanagement üben
- Menschenrettung koordinieren
- Einsatzleitung & Kommunikation testen
- Eigenschutz priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Einfamilienhaus oder Übungscontainer |
Dauer | 90–120 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2 Trupps + Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | LF, MTF, Drohne |
Ausrüstung | Atemschutz, Schlauch, Strahlrohr, Wärmebildkamera, Nebelmaschine |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarm: „F2 – Wohnungsbrand, Person vermisst“
- Sichtbarer Rauch aus Obergeschossfenster
- Nachbar meldet Bewohner im Haus
- Nebelmaschine simuliert Rauchentwicklung
- Hindernisse im Gebäude (Tische, Planen, Stolperfallen)
- Windrichtung beachten
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Sicherheitsbereich aufbauen
- Einsatzleitung etablieren
- Atemschutzkontrolle durchführen
- Trupps instruieren: Vorgehensweise, Kommunikationskanal
👀 Phase 2 – Erkundung & Lagebeurteilung
- Gruppenführer verschafft Überblick
- GAMS-Regel anwenden
- Lagebericht an Einsatzleitung
- Entscheidung über Innenangriff oder Betreuung von außen
🧑🚒 Phase 3 – Menschenrettung
- Trupps dringen mit Atemschutz ein
- Suche nach vermisster Person (Übungspuppe)
- Rettung über sichere Wege, Schleifkorbgriff oder Trage
- Lagemeldung während Rettung
💦 Phase 4 – Brandbekämpfung
- Schlauchmanagement: Innenangriff mit C-Strahlrohr
- Nebel simuliert Sichtbehinderung
- Trupps kommunizieren regelmäßig über Fortschritt
- Rückzugswege sichern
🔒 Phase 5 – Sicherungsmaßnahmen
- Umgebung sichern, Zündquellen entfernen
- Nachlöscharbeiten simulieren
- Übergabe an Ausbilder
📋 Phase 6 – Nachbereitung
- Dekompression der Atemschutzgeräteträger
- Lagebesprechung
- Fehleranalyse
- Feedback von Ausbildern
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Gesamtkoordination, Lageerkundung, Befehle |
Trupp 1 | Innenangriff, Menschenrettung |
Trupp 2 | Schlauchreserve, Sicherung, Brandbekämpfung |
Sicherungstrupp | Überwachung, Notfallbereitschaft |
Einsatzleitung | Funkkoordination, Dokumentation, Lageüberblick |
📝 6. Bewertungsbogen – Feuerübung
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Lageerkundung | Übersicht, GAMS angewendet | |
Einsatzplanung | Truppführung, Absperrung, Prioritäten | |
Innenangriff | Schlauchführung, Orientierung, Atemschutz | |
Menschenrettung | Patientensicherung, Rückzugsweg | |
Kommunikation | Funkdisziplin, Lageberichte | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, Koordination | |
Sicherheit | PSA, Rückzugswege, Sicherung | |
Nachbereitung | Strukturierte Auswertung, Feedback |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 15 Min |
Innenangriff & Menschenrettung | 30–40 Min |
Brandbekämpfung | 20–30 Min |
Nachbesprechung | 20–25 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Mehrere vermisste Personen
- Brandüberschlag simulieren (akustisch / Nebel)
- Enge Räume / Treppenaufstieg erschweren
- Nachtübung mit Taschenlampen / Stirnlampe
- Kombination mit Drohnenaufklärung von außen
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Sicherheitsbereich korrekt aufgebaut?
- Trupps ausreichend instruiert?
- PSA vollständig und korrekt?
🔥 Innenangriff
- Orientierung & Schlauchmanagement
- Nullsicht-Umgang (Nebelmaschine)
- Kommunikation zwischen Trupps
🧑🚒 Menschenrettung
- Patientensicherung
- Rückzugswege
- Priorisierung von Personen
💦 Brandbekämpfung
- Schlauchführung & Strahlrohrtechnik
- Koordination zwischen Innen- & Außenangriff
- Sicherung des Umfeldes
📡 Kommunikation & Teamarbeit
- Funkdisziplin
- Lageberichte
- Zusammenarbeit Trupp & Einsatzleitung
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe bewahren
- Schnell & korrekt entscheiden
- Risikoeinschätzung
🛠 Technische Aspekte
- Gerätehandling
- Wärmebildkamera effektiv eingesetzt
- Material korrekt genutzt
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Unsicherheiten?
- Was sollten wir beim nächsten Mal anders machen?
Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr
🎯 1. Übungsziel
- Löschangriff unter erschwerten Bedingungen trainieren
- Koordination von Wasserentnahme über TLF 3000 und LF 20
- Einsatz der Drohne zur Lageübersicht, Wärmebildunterstützung und Gefahrenbeurteilung
- Rettung von Übungspuppen aus teilweise instabilen Bereichen
- Kommunikation und Teamarbeit unter Stress trainieren
- Eigenschutz bei instabilen Gebäudeteilen, Funkenflug und Rauchentwicklung
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Industriehalle / Lagergebäude oder simuliertes Szenario im Gerätehaus-Außenbereich mit Hindernissen |
Dauer | 90–120 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Angriffstrupps, Sicherungstrupp, Drohnenpiloten |
Fahrzeuge | TLF 3000 (Wasser), LF 20 (Trupps / Material), MTF (Transport & Logistik), Drohne |
Ausrüstung | Atemschutz, Funk, PSA, Löschgeräte, Schläuche, Übungspuppen, Wärmebildkamera/Drohne, Absperrmaterial, Markierung für Gefahrenzonen |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarmmeldung: Feuer in Lagerhalle, Funkenflug und starker Rauch
- Gebäudeteile instabil – Gefahr von Einsturz oder herabfallenden Trümmern
- Stromausfall durch Brand, künstlich erzeugt für Übung
- Keine direkte Wasserversorgung vor Ort – Wasserentnahme über TLF 3000 notwendig
- Drohne liefert Überblick über Brandherde und Einsturzrisiko
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Vorbereitung
- Absicherung der Einsatzstelle, Zugang für Fahrzeuge prüfen
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
- Drohnenstart prüfen: Wärmebildkamera, GPS, Akku
👀 Phase 2 – Lageerkundung & Drohnenunterstützung
- Drohne fliegt über Brandbereich, markiert kritische Zonen
- Gruppenführer verteilt Aufgaben und legt Löschabschnitte fest
- Angriffstrupps prüfen Ausrüstung, Atemschutz anlegen
- Wasserentnahme über TLF 3000 und LF 20 planen
🧑🚒 Phase 3 – Löschangriff & Menschenrettung
- Angriffstrupps vorrücken und simulierten Brand bekämpfen
- Übungspuppen aus Gefahrzone retten, gesicherte Rettungswege beachten
- Drohne unterstützt mit Live-Lagebild, markiert Hotspots und Gefahren
- Kommunikation zwischen Boden- und Drohnen-Trupps konstant
💦 Phase 4 – Dokumentation & Beobachtung
- Gefahrenbereiche markieren, Lageberichte dokumentieren
- Drohnenbilder sichern
- Rückmeldung an Gruppenführer über Fortschritt der Trupps
🔒 Phase 5 – Nachbereitung & Übergabe
- Einsatzstelle kontrolliert verlassen
- Fahrzeuge zurückziehen: TLF 3000, LF 20, MTF
- Drohnen landen sicher, Batteriestatus prüfen
- Nachbesprechung mit allen Trupps und Drohnenpiloten
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Lagemeldungen |
Angriffstrupp 1 | Löschangriff Haupthalle, Menschenrettung |
Angriffstrupp 2 | Sicherung anderer Gebäudeteile, Riegelstellung |
Drohnenpiloten | Luftaufklärung, Lageüberblick, Wärmebild, Fundortmeldungen |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Gefahrenbeobachtung, Rückmeldung an Gruppenführer |
Einsatzleitung | Dokumentation, Koordination, Kontakt Rettungsdienst |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Lageerkundung & Abschnittsbildung | Strukturierte Truppverteilung | |
Drohneneinsatz | Lageüberblick, Hotspot-Meldungen korrekt | |
Löschangriff | Trupps arbeiten koordiniert und sicher | |
Menschenrettung | Übungspuppen korrekt gesichert / transportiert | |
Kommunikation | Funkdisziplin und Drohnenkoordination | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
Dokumentation | Abgesuchte Bereiche und Drohnenbilder dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau / Briefing | 15 Min |
Lageerkundung & Drohneneinsatz | 20 Min |
Löschangriff & Menschenrettung | 40–50 Min |
Dokumentation & Rückmeldung | 10–15 Min |
Nachbesprechung | 15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Einsturzgefährdete Bereiche simulieren (Hindernisse, herabfallende Balken)
- Mehrere Brandherde gleichzeitig
- Kombination mit Nachtübung / eingeschränkter Sicht
- Drohne mit Wärmebildkamera zur Hotspotlokalisierung
- Koordination mit Rettungsdienst und externen Einheiten
💬 9. Nachbesprechungspunkte
📝 Vorbereitung & Planung
- Fahrzeuge korrekt positioniert (TLF 3000 Wasser, LF 20 Trupps, MTF Material)
- Drohnenstart & Akkustatus überprüft
- Funkkanäle klar definiert
👀 Lageerkundung & Drohnenunterstützung
- Drohnenbilder effektiv genutzt?
- Gefahrenstellen korrekt erkannt und markiert?
🧑🚒 Löschangriff & Menschenrettung
- Angriffstrupps koordiniert und sicher?
- Übungspuppen korrekt gerettet?
- Kommunikation Boden ↔ Drohne effektiv?
💦 Dokumentation & Beobachtung
- Abgesuchte / gesicherte Bereiche dokumentiert?
- Drohnenbilder gespeichert und ausgewertet?
📡 Teamarbeit & Kommunikation
- Funkdisziplin eingehalten?
- Zusammenarbeit Boden- und Drohnen-Trupps effektiv?
- Gruppenführer informiert Einsatzleitung kontinuierlich?
⚡ Stress & Entscheidungsverhalten
- Ruhe unter Belastung bewahrt?
- Prioritäten korrekt gesetzt?
- Entscheidungen effektiv getroffen?
🗣 Abschlussfragen
- Was lief besonders gut?
- Wo gab es Verbesserungspotenzial?
- Welche Maßnahmen sollten standardisiert werden?
Außergewöhnliches Feuerszenario – Industriebrand mit Gebäudeeinsturzgefahr
🎯 Ausbildungsziel (klar auf Gruppenführer ausgelegt)
· Lagefeststellung unter Zeitdruck
· Treffen von taktischen Erst – Entscheidungen ohne vollständige Informationen
· Führung der eigenen Gruppe (Befehlsgebung nach FwDV 3)
· Strukturierung der Einsatzstelle (Abschnitte, Raumordnung)
· Einbindung der Drohne als Führungsmittel
📍 Ausgangslage
Alarmierung:
„F3 – Brand Scheune, Menschen und Tiere in Gefahr“
· Objekt: landwirtschaftlicher Hof, mehrere Gebäude
· Zufahrt: schmal, unübersichtlich, teilweise zugeparkt
· Tageszeit: Abenddämmerung
🚧 Übungsablauf (typisch Gruppenführer)
▶️ Phase 1 – Anfahrt (erste Entscheidung!)
Einspieler:
· „Starke Rauchentwicklung sichtbar“
· „Bewohner vor Ort – eine Person wird vermisst“
👉 Gruppenführer muss jetzt festlegen:
· Erste taktische Priorität (Menschenrettung vs. Riegelstellung)
· Aufgabenverteilung im Fahrzeug (wer macht was beim Eintreffen?)
▶️ Phase 2 – 100 m vor Einsatzstelle (Stopp)
Neue Lage:
· Zufahrt blockiert durch landwirtschaftliche Maschinen
· Hof nicht einsehbar
👉 Entscheidungen:
· Wo halte ich an?
· Erkundung zu Fuß oder direkt reinfahren?
· Wo bleibt das zweite Fahrzeug?
👉 Wichtig:
Hier wird bewertet, ob der GF vorausschauend denkt (Platz für DL / weitere Kräfte!)
▶️ Phase 3 – Erste Erkundung
Lagebild (wird gezeigt):
· Scheune teilweise im Vollbrand
· Wohnhaus angrenzend
· Stall auf Rückseite (nicht einsehbar)
· Unklare Personensituation
👉 Auftrag an den Gruppenführer:
· Lagemeldung absetzen (kurz & strukturiert!)
· Einsatzauftrag formulieren
· Erste Befehle geben
🚒 Fahrzeugbezogene Führungsentscheidungen
🔴 LF 10 / TLF 300 (Ersteintreffend)
GF muss:
· Fahrzeug taktisch sinnvoll positionieren
· Entscheidung treffen:
o Innenangriff?
o Riegelstellung?
· Angriffstrupp konkret einsetzen
👉 Bewertung:
· Klarheit der Befehle
· Prioritätensetzung
🔵 LF 20 (zweites Fahrzeug)
GF muss früh mitdenken:
· Wo stelle ich das Fahrzeug hin?
· Wasserversorgung sicherstellen?
· Eigenen Einsatzabschnitt bilden?
🟡 MTF
· Wird als Führungsmittel genutzt
· GF muss entscheiden:
o Bereitstellungsraum festlegen
o Nachrückende Kräfte ordnen
🛰️ Drohne (entscheidender Punkt!)
👉 Wird bewusst NICHT automatisch eingesetzt
Der Gruppenführer muss:
· aktiv entscheiden: „Setze ich die Drohne ein?“
· klaren Auftrag formulieren:
o „Erkundung Rückseite“
o „Brandausbreitung prüfen“
o „Personensuche unterstützen“
👉 Bewertung:
· Wird die Drohne früh genug eingesetzt?
· Ist der Auftrag klar formuliert?
🔥 Dynamische Lagenänderung (für Führung entscheidend)
Im Verlauf einspielen:
Variante A:
„Person wird auf Rückseite vermutet“
→ Reagiert der GF flexibel?
Variante B:
„Wind dreht – Feuer greift auf Wohnhaus über“
→ Prioritäten neu setzen?
Variante C:
„Wasserversorgung verzögert sich“
→ Alternativen? (TLF-Denke!)
📊 Bewertungsschwerpunkte
· Qualität der Lageerkundung
· Struktur der Befehlsgebung
· Fähigkeit zur Priorisierung
· Raumordnung (Chaos vs. Struktur)
· Nutzung vorhandener Mittel (insb. Drohne!)
· Kommunikation (klar / unklar / hektisch)
🧠 Nachbesprechung (gezielt für GF)
· Warum wurde diese Priorität gewählt?
· War die Fahrzeugaufstellung zukunftssicher?
· Wurde zu früh / zu spät gehandelt?
· Wurde die Drohne effektiv genutzt oder vergessen?
· Hätte der Einsatz im Realfall funktioniert?
Feuer spezielle Szenarien
Feuerwehr-Challenge – „Flammenjagd im Labyrinth“
Feuerwehr-Challenge – „Flammenjagd im Labyrinth“
🎯 1. Übungsziel
- Löschangriff unter ungewöhnlichen Bedingungen üben
- Teamarbeit, Kommunikation und Koordination trainieren
- Drohne zur Lageübersicht und Beobachtung einsetzen
- Spielerische Elemente zur Motivation: Punkte für Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit
- Eigen- und Truppschutz trotz spielerischem Charakter priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Abgegrenzter Bereich (Halle, Übungsplatz oder Außenbereich) mit „Labyrinth“ aus Hindernissen (Bänke, Kegel, Hütchen, Baumstämme) |
Dauer | 60–75 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Angriffstrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000 (Wasser), LF 20 (Trupps / Material), MTF (Transport / Logistik), Drohne |
Ausrüstung | Löschgeräte, Atemschutz optional, Funk, PSA, Übungspuppen, Hindernis-Markierungen, Stoppuhren / Timer |
📍 3. Szenario
- Ein „Feuer“ ist im Labyrinth aus Hindernissen ausgebrochen (simuliert mit Rauchgenerator oder Zielmarkierungen)
- Trupps müssen die Feuerstellen in einem bestimmten Muster ablöschen
- Übungspuppen werden als „vermisste Personen“ an zufälligen Stellen platziert
- Drohne liefert Überblick über das Labyrinth und markiert Einsatzstellen
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Aufbau & Briefing
- Labyrinth und Feuerstellen markieren
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
- Fahrzeuge positionieren: TLF 3000, LF 20, MTF
👀 Phase 2 – Angriff & Punktejagd
- Trupps starten gleichzeitig an verschiedenen Punkten
- Ziel: Feuerstellen in der richtigen Reihenfolge löschen
- Übungspuppen finden und sichern
- Drohne überwacht Labyrinth, gibt Tipps und meldet „Hotspots“
🏆 Phase 3 – Auswertung
- Punkte für Geschwindigkeit, korrektes Löschen, gesicherte Übungspuppen, Teamarbeit
- Bonuspunkte für Drohneneinsatz: Beobachtung, Lageübersicht, Markierung von Hindernissen
🔒 Phase 4 – Nachbereitung
- Fahrzeuge kontrolliert aus dem Übungsbereich zurückziehen
- Labyrinth abbauen, Hindernisse wegräumen
- Nachbesprechung und Punkteauswertung
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lagemeldung, Punktevergabe |
Angriffstrupp 1 | Feuer löschen, Übungspuppe retten |
Angriffstrupp 2 | Feuer löschen, Labyrinth überwachen |
Drohnenpiloten | Überblick, Lagebilder, Markierung von Hindernissen |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Erste Hilfe, Punktebeobachtung |
Einsatzleitung | Dokumentation, Punkteauswertung |
📝 6. Bewertungsbogen (spielerisch)
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Geschwindigkeit | Zeit für Löschangriff und Rettung | |
Präzision | Feuer korrekt gelöscht, Übungspuppen gefunden | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Trupp / Drohne | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Koordination im Labyrinth | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Hindernisse beachtet | |
Kreativität | Spielerische Elemente genutzt (Abkürzungen, Taktik) |
Maximal: 30 Punkte + Bonus für Drohnenunterstützung
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau & Briefing | 10–15 Min |
Angriff & Punktejagd | 30–40 Min |
Nachbereitung & Punkteauswertung | 15–20 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Nachtmodus mit Taschenlampen und Stirnlampen
- Hindernisse bewegen oder „dynamische“ Feuerstellen
- Zeitrennen zwischen Trupps, Punkte für schnellsten Trupp
- Drohne kann Live-Übertragung für Gruppenführer liefern
- Kombination mit Wasserentnahme über TLF 3000 für „realistische“ Löschsimulation
💬 9. Nachbesprechungspunkte
- Welche Trupps haben das Labyrinth am effizientesten durchlaufen?
- Waren Drohnenbilder hilfreich für Orientierung?
- Wie wurde die Kommunikation im Labyrinth gehandhabt?
- Wurden alle Übungspuppen korrekt gerettet?
- Sicherheit eingehalten, Hindernisse korrekt überwunden?
- Was lief besonders gut, was kann verbessert werden?
Feuerwehr-Challenge – „Flammenjagd im Labyrinth“
🎯 1. Übungsziel
- Löschangriff unter ungewöhnlichen Bedingungen üben
- Teamarbeit, Kommunikation und Koordination trainieren
- Drohne zur Lageübersicht und Beobachtung einsetzen
- Spielerische Elemente zur Motivation: Punkte für Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit
- Eigen- und Truppschutz trotz spielerischem Charakter priorisieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Abgegrenzter Bereich (Halle, Übungsplatz oder Außenbereich) mit „Labyrinth“ aus Hindernissen (Bänke, Kegel, Hütchen, Baumstämme) |
Dauer | 60–75 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Angriffstrupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000 (Wasser), LF 20 (Trupps / Material), MTF (Transport / Logistik), Drohne |
Ausrüstung | Löschgeräte, Atemschutz optional, Funk, PSA, Übungspuppen, Hindernis-Markierungen, Stoppuhren / Timer |
📍 3. Szenario
- Ein „Feuer“ ist im Labyrinth aus Hindernissen ausgebrochen (simuliert mit Rauchgenerator oder Zielmarkierungen)
- Trupps müssen die Feuerstellen in einem bestimmten Muster ablöschen
- Übungspuppen werden als „vermisste Personen“ an zufälligen Stellen platziert
- Drohne liefert Überblick über das Labyrinth und markiert Einsatzstellen
🧭 4. Übungsablauf
⚡ Phase 1 – Aufbau & Briefing
- Labyrinth und Feuerstellen markieren
- Gruppenführer briefed Trupps und Drohnenpiloten
- Funkkanäle und Sicherheitsabstände festlegen
- Fahrzeuge positionieren: TLF 3000, LF 20, MTF
👀 Phase 2 – Angriff & Punktejagd
- Trupps starten gleichzeitig an verschiedenen Punkten
- Ziel: Feuerstellen in der richtigen Reihenfolge löschen
- Übungspuppen finden und sichern
- Drohne überwacht Labyrinth, gibt Tipps und meldet „Hotspots“
🏆 Phase 3 – Auswertung
- Punkte für Geschwindigkeit, korrektes Löschen, gesicherte Übungspuppen, Teamarbeit
- Bonuspunkte für Drohneneinsatz: Beobachtung, Lageübersicht, Markierung von Hindernissen
🔒 Phase 4 – Nachbereitung
- Fahrzeuge kontrolliert aus dem Übungsbereich zurückziehen
- Labyrinth abbauen, Hindernisse wegräumen
- Nachbesprechung und Punkteauswertung
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lagemeldung, Punktevergabe |
Angriffstrupp 1 | Feuer löschen, Übungspuppe retten |
Angriffstrupp 2 | Feuer löschen, Labyrinth überwachen |
Drohnenpiloten | Überblick, Lagebilder, Markierung von Hindernissen |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Erste Hilfe, Punktebeobachtung |
Einsatzleitung | Dokumentation, Punkteauswertung |
📝 6. Bewertungsbogen (spielerisch)
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Geschwindigkeit | Zeit für Löschangriff und Rettung | |
Präzision | Feuer korrekt gelöscht, Übungspuppen gefunden | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit Trupp / Drohne | |
Kommunikation | Funkmeldungen klar, Koordination im Labyrinth | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Hindernisse beachtet | |
Kreativität | Spielerische Elemente genutzt (Abkürzungen, Taktik) |
Maximal: 30 Punkte + Bonus für Drohnenunterstützung
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau & Briefing | 10–15 Min |
Angriff & Punktejagd | 30–40 Min |
Nachbereitung & Punkteauswertung | 15–20 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Nachtmodus mit Taschenlampen und Stirnlampen
- Hindernisse bewegen oder „dynamische“ Feuerstellen
- Zeitrennen zwischen Trupps, Punkte für schnellsten Trupp
- Drohne kann Live-Übertragung für Gruppenführer liefern
- Kombination mit Wasserentnahme über TLF 3000 für „realistische“ Löschsimulation
💬 9. Nachbesprechungspunkte
- Welche Trupps haben das Labyrinth am effizientesten durchlaufen?
- Waren Drohnenbilder hilfreich für Orientierung?
- Wie wurde die Kommunikation im Labyrinth gehandhabt?
- Wurden alle Übungspuppen korrekt gerettet?
- Sicherheit eingehalten, Hindernisse korrekt überwunden?
- Was lief besonders gut, was kann verbessert werden?
Technische Hilfe
Technische Hilfe
🛠 TH-Einsatzszenario – „Sturmschaden & Sicherung einer Stromversorgung“
🎯 1. Übungsziel
- Einsatz unter erschwerten Bedingungen (Sturm, umgestürzte Bäume, lose Stromleitungen)
- Absicherung von Gefahrenbereichen und Infrastruktur
- Einsatz von Fahrzeugen und Drohne für Lageerkundung
- Teamarbeit und Materialmanagement trainieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungsplatz oder Wald / Parkbereich mit umgestürzten Bäumen oder Simulationsmaterial |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Drohnenpilot, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
Material | Absperrband, Bauzäune, Leitern, Seile, Unterbauhölzer, Hebekissen, Übungspuppen als Last, Werkzeugsets, Stromsimulation (Lampe oder Kabelmarkierungen) |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarmmeldung: Sturm hat Bäume und Äste über Straßen / Wege gelegt
- Stromleitung „gefährdet“ (kann nur simuliert werden)
- Teilbereich instabil, Gefahr von Stromschlag / herabfallenden Ästen
- Fahrzeuge TLF 3000, LF 20 und MTF werden für Logistik und Materialtransport eingesetzt
- Drohne liefert Lageübersicht
🧭 4. Ablauf
⚡ Phase 1 – Absicherung
- Gefahrenzone absperren (Absperrband, Pylonen, Warnschilder)
- Trupps markieren kritische Punkte
- Gruppenführer briefed über Lage, Trupps erhalten Aufgaben
🌲 Phase 2 – Beseitigung von Hindernissen
- Trupps entfernen umgestürzte Bäume oder legen sie gesichert zur Seite
- Einsatz von Seilen, Unterbauhölzern und Werkzeugen
- Fahrzeuge transportieren Material, LF 20 / TLF 3000 als Arbeitsplattform
⚡ Phase 3 – Sicherung der Infrastruktur
- Simulation von gefährdeten Stromleitungen: Trupps sichern Kabel / Leitungen
- Einsatz von Absperrungen, Warnungen, drohender Stromschlag-Simulation
- Drohne überwacht Lage und markiert Gefahrenbereiche
🔒 Phase 4 – Kontrolle & Rückbau
- Material sammeln, Gefahrenstellen erneut markieren
- Fahrzeuge und Ausrüstung zurückführen
- Nachbesprechung: Ablauf, Sicherheit, Teamarbeit
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Prioritäten |
Trupp 1 | Hindernisse beseitigen, Bäume / Äste sichern |
Trupp 2 | Infrastruktur / Kabel sichern, Gefahrenbereiche absichern |
Drohnenpilot | Lageübersicht, Hotspot-Markierung, Dokumentation |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Rückzug, Sicherheit der Trupps |
Einsatzleitung | Dokumentation, Nachbesprechung |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Absicherung | Gefahrenzone korrekt markiert | |
Hindernisbeseitigung | Effiziente Entfernung und Sicherung von Bäumen / Material | |
Infrastruktur | Kabel / Leitungen korrekt gesichert | |
Drohneneinsatz | Lagebilder genutzt, kritische Punkte markiert | |
Kommunikation | Funk und Teamkoordination | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit zwischen Trupps | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
Dokumentation | Vorgehensweise nachvollziehbar dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau & Briefing | 15 Min |
Absicherung & Hindernisbeseitigung | 30–40 Min |
Infrastruktur sichern | 15–20 Min |
Rückbau & Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Nachtmodus mit eingeschränkter Sicht
- Drohne mit Live-Bild für kritische Punkte
- Mehrere „gefährdete Kabel / Leitungen“ platzieren
- Kombination mit Wasser / Öl auf Straße als zusätzliche Schwierigkeit
- Punkte für schnellste, sicherste oder kreativste Lösung
🛠 TH-Einsatzszenario – „Sturmschaden & Sicherung einer Stromversorgung“
🎯 1. Übungsziel
- Einsatz unter erschwerten Bedingungen (Sturm, umgestürzte Bäume, lose Stromleitungen)
- Absicherung von Gefahrenbereichen und Infrastruktur
- Einsatz von Fahrzeugen und Drohne für Lageerkundung
- Teamarbeit und Materialmanagement trainieren
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungsplatz oder Wald / Parkbereich mit umgestürzten Bäumen oder Simulationsmaterial |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Drohnenpilot, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
Material | Absperrband, Bauzäune, Leitern, Seile, Unterbauhölzer, Hebekissen, Übungspuppen als Last, Werkzeugsets, Stromsimulation (Lampe oder Kabelmarkierungen) |
📍 3. Lage beim Eintreffen
- Alarmmeldung: Sturm hat Bäume und Äste über Straßen / Wege gelegt
- Stromleitung „gefährdet“ (kann nur simuliert werden)
- Teilbereich instabil, Gefahr von Stromschlag / herabfallenden Ästen
- Fahrzeuge TLF 3000, LF 20 und MTF werden für Logistik und Materialtransport eingesetzt
- Drohne liefert Lageübersicht
🧭 4. Ablauf
⚡ Phase 1 – Absicherung
- Gefahrenzone absperren (Absperrband, Pylonen, Warnschilder)
- Trupps markieren kritische Punkte
- Gruppenführer briefed über Lage, Trupps erhalten Aufgaben
🌲 Phase 2 – Beseitigung von Hindernissen
- Trupps entfernen umgestürzte Bäume oder legen sie gesichert zur Seite
- Einsatz von Seilen, Unterbauhölzern und Werkzeugen
- Fahrzeuge transportieren Material, LF 20 / TLF 3000 als Arbeitsplattform
⚡ Phase 3 – Sicherung der Infrastruktur
- Simulation von gefährdeten Stromleitungen: Trupps sichern Kabel / Leitungen
- Einsatz von Absperrungen, Warnungen, drohender Stromschlag-Simulation
- Drohne überwacht Lage und markiert Gefahrenbereiche
🔒 Phase 4 – Kontrolle & Rückbau
- Material sammeln, Gefahrenstellen erneut markieren
- Fahrzeuge und Ausrüstung zurückführen
- Nachbesprechung: Ablauf, Sicherheit, Teamarbeit
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Lageübersicht, Prioritäten |
Trupp 1 | Hindernisse beseitigen, Bäume / Äste sichern |
Trupp 2 | Infrastruktur / Kabel sichern, Gefahrenbereiche absichern |
Drohnenpilot | Lageübersicht, Hotspot-Markierung, Dokumentation |
Sicherungstrupp | Außensicherung, Rückzug, Sicherheit der Trupps |
Einsatzleitung | Dokumentation, Nachbesprechung |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Absicherung | Gefahrenzone korrekt markiert | |
Hindernisbeseitigung | Effiziente Entfernung und Sicherung von Bäumen / Material | |
Infrastruktur | Kabel / Leitungen korrekt gesichert | |
Drohneneinsatz | Lagebilder genutzt, kritische Punkte markiert | |
Kommunikation | Funk und Teamkoordination | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit zwischen Trupps | |
Sicherheit | PSA, Rückzug, Gefahrenbeachtung | |
Dokumentation | Vorgehensweise nachvollziehbar dokumentiert |
Maximal: 40 Punkte
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau & Briefing | 15 Min |
Absicherung & Hindernisbeseitigung | 30–40 Min |
Infrastruktur sichern | 15–20 Min |
Rückbau & Nachbesprechung | 10–15 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Nachtmodus mit eingeschränkter Sicht
- Drohne mit Live-Bild für kritische Punkte
- Mehrere „gefährdete Kabel / Leitungen“ platzieren
- Kombination mit Wasser / Öl auf Straße als zusätzliche Schwierigkeit
- Punkte für schnellste, sicherste oder kreativste Lösung
Technische Hilfe Special
Außergewöhnliches TH-Szenario – „Rettungs-Challenge im Schwebelabyrinth“
Außergewöhnliches TH-Szenario – „Rettungs-Challenge im Schwebelabyrinth“
🎯 1. Übungsziel
- Kreatives Denken bei unkonventionellen Rettungssituationen
- Einsatz von Fahrzeugen, Drohnen und Material auf ungewöhnliche Weise
- Teamkoordination, Kommunikation und Problemlösung unter Druck trainieren
- Physische und mentale Herausforderung für Trupps
- Spielerische Elemente für Motivation
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungsplatz oder freies Gelände, Hindernisse (Bauplatten, Kisten, Seile, Container) |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
Material | Seile, Flaschenzüge, Hebekissen, Kisten, Bauplatten, Markierungshütchen, Übungspuppen |
📍 3. Szenario
- Die Trupps müssen eine „gefährliche Zone“ überwinden, in der verschiedene Elemente kombiniert werden:
- Fahrzeuge auf Schrägen (TLF 3000, LF 20 als Hindernis oder Transportmittel für Material)
- Seilbrücken zwischen Bauplatten / Kisten
- „Schwebende“ Übungspuppen, die transportiert werden müssen
- Drohne liefert Überblick, markiert Gefahren, gibt Hinweise
- Ziel: alle Übungspuppen sicher und kreativ durch das Labyrinth retten, alle Hindernisse überwinden, Punkte sammeln
🧭 4. Ablauf
⚡ Phase 1 – Aufbau & Briefing
- Gruppenführer erklärt Labyrinth, Aufgaben, Punktesystem
- Drohnenpiloten briefen über Lageüberblick, Funkkanäle und Hindernisse
- Fahrzeuge positionieren (TLF 3000 / LF 20 als Hindernis, MTF für Material)
- Trupps planen kreative Lösungswege
👀 Phase 2 – Challenge starten
- Trupps starten gleichzeitig
- Hindernisse überwinden: Seilbrücken, Kisten-Türme, Fahrzeuge auf Schrägen
- Übungspuppen transportieren, eventuell „schwebend“ über Seilzüge
- Drohne überwacht Lage, gibt Hinweise, markiert Hotspots
🏆 Phase 3 – Punktevergabe
- Geschwindigkeit: Wer schafft die Hindernisse am schnellsten?
- Kreativität: Welche unkonventionelle Lösung wurde genutzt?
- Präzision: Wurden Übungspuppen korrekt transportiert?
- Drohnenbonus: Wer nutzt Drohnenbilder am effizientesten?
🔒 Phase 4 – Nachbereitung
- Fahrzeuge kontrolliert zurückziehen
- Labyrinth abbauen
- Nachbesprechung: Taktik, Teamarbeit, Sicherheit, Kreativität
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Punktevergabe, Beobachtung |
Trupp 1 | Hindernisse überwinden, Übungspuppen transportieren |
Trupp 2 | Unterstützung, Material transportieren, Stabilität prüfen |
Drohnenpiloten | Überblick, Hindernisse markieren, Sicherheit prüfen |
Sicherungstrupp | Notfallabsicherung, Rückzug, Kontrolle der Stabilität |
Einsatzleitung | Dokumentation, Punkteübersicht, Feedback |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Geschwindigkeit | Zeit für Hindernisbewältigung | |
Kreativität | Unkonventionelle Lösungswege | |
Präzision | Übungspuppen sicher transportiert | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit innerhalb des Trupps | |
Kommunikation | Funk- und Truppkoordination | |
Drohneneinsatz | Effektive Nutzung für Überblick / Hinweise | |
Sicherheit | PSA, Hindernisse, Rückzug korrekt | |
Spaßfaktor | Motivation / Engagement der Trupps |
Maximal: 35 Punkte + Bonus für Drohneneinsatz
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau & Briefing | 15 Min |
Hindernis-Challenge | 35–45 Min |
Nachbereitung & Punkteauswertung | 15–20 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Nachtmodus:Mit Stirnlampen, eingeschränkter Sicht
- Schwebende Rettung:Übungspuppen über Seilzüge oder Hebekissen transportieren
- Dynamische Hindernisse:Fahrzeuge oder Kisten können leicht bewegt werden
- Teamwettbewerb:Punkte sammeln und Gewinner-Trupp küren
- Kombination von TH-Fähigkeiten: Stabilisierung, Hebekissen, Flaschenzüge, Drohne
💬 9. Nachbesprechungspunkte
- Welche unkonventionellen Lösungen wurden gefunden?
- Wurde die Drohne effizient eingesetzt?
- Teamarbeit und Kommunikation effektiv?
- Eigenschutz, PSA und Rückzug beachtet?
- Punkte und „Best Practices“ besprechen
- Was hat Spaß gemacht und kann in Trainings übernommen werden?
Planung des Labyrinths
- Größe bestimmen:20–40 m² reicht für eine Einheit, größer für mehrere Trupps gleichzeitig.
- Wege & Abschnitte: Mindestens 3–5 Abschnitte definieren, jeder mit eigener Aufgabe:
- Schräglage / Balance
- Seilbrücken oder „schwebende“ Hindernisse
- Hebekissen / Flaschenzug-Aufgabe
- Hindernisse durch Fahrzeuge (TLF 3000 / LF 20 als „Tunnel“ oder Umleitung)
- Rettungsstation: Übungspuppe transportieren
- Gefahrenbereiche markieren: Absperrband, Markierungshütchen, Pylone – simuliert unsichere Zonen.
Material & Fahrzeuge
- Kisten / Bauplatten: Basis für Schwebebalken oder „Treppen“
- Seile / Flaschenzüge: Für schwebende Übungspuppen oder Materialtransport
- Hebekissen / Unterbauhölzer: Für Balance- oder Hebeaufgaben
- Fahrzeuge:
- TLF 3000 / LF 20: Als Hindernisse, Tunnel, Schräge oder Plattform
- MTF: Materialbereitstellung, kleine Kisten transportieren
- Übungspuppen: Für Rettungspunkte im Parcours
- Markierungshütchen: Für Start, Ziel, Gefahrenpunkte
Aufbau Schritt für Schritt
🔹 Abschnitt 1 – Schräglage / Balance
- Kisten stapeln oder Bauplatten zu niedrigen „Schrägen“ (ca. 30–50 cm)
- Die Durchgangsfläche mit Pylonen oder Absperrband markieren
- Trupp muss Balance halten, z. B. über die Kisten gehen, während sie Material tragen
🔹 Abschnitt 2 – Seilbrücke / Schwebende Hindernisse
- Stabile Seile zwischen zwei Punkten (z. B. zwischen Bäume oder Pfosten, max. 1 m Höhe) befestigen
- leichte Holzplatten oder Kisten auf die Seile legen, so dass die Trupps teilweise „schwebend“ gehen oder Übungspuppen transportieren
- Drohne kann Übersicht geben, Trupps Hinweise liefern
🔹 Abschnitt 3 – Hebeaufgabe
- Hebekissen oder Flaschenzüge platzieren
- Übungspuppen oder Material auf Hebekissen legen
- Aufgabe: Trupp hebt „Puppe“ an eine bestimmte Stelle, ohne dass sie herunterfällt
🔹 Abschnitt 4 – Fahrzeughindernis
- TLF 3000 oder LF 20 leicht schräg positionieren (nur als statisches Hindernis, nicht fahrend)
- Trupp muss um die Fahrzeuge navigieren, darunter durchkriechen oder Material transportieren
🔹 Abschnitt 5 – Rettungsstation
- Übungspuppe auf markierter Position platzieren
- Trupp muss sie „retten“, z. B. auf Hebekissen legen und über Seilbrücke transportieren
Sicherheitshinweise
- Stabile Konstruktion: Kisten, Platten, Seile nur auf sicheren Untergrund legen
- PSA tragen: Helm, Handschuhe, Schutzkleidung
- Höhenbegrenzung: Keine Abschnitte über 1 m Höhe
- Sicherungstrupp: Immer bereit für schnelle Hilfe
- Abstand zwischen Trupps: 2–3 m, um Kollisionen zu vermeiden
Tipps für Drohneneinsatz
- Drohne vor Übungsstart kurz über Parcours fliegen
- Gefahrenpunkte markieren: instabile Kisten, schwebende Seile
- Trupps können über Funk Anweisungen erhalten („rechts umfahren“, „langsamer auf Seilbrücke“)
- Drohne kann bei Nachbesprechung Video für Verbesserung zeigen
Außergewöhnliches TH-Szenario – „Rettungs-Challenge im Schwebelabyrinth“
🎯 1. Übungsziel
- Kreatives Denken bei unkonventionellen Rettungssituationen
- Einsatz von Fahrzeugen, Drohnen und Material auf ungewöhnliche Weise
- Teamkoordination, Kommunikation und Problemlösung unter Druck trainieren
- Physische und mentale Herausforderung für Trupps
- Spielerische Elemente für Motivation
🏗 2. Rahmenbedingungen
Parameter | Details |
Übungsort | Übungsplatz oder freies Gelände, Hindernisse (Bauplatten, Kisten, Seile, Container) |
Dauer | 60–90 Minuten |
Teilnehmer | 1 Gruppenführer, 2–3 Trupps, Drohnenpiloten, Sicherungstrupp |
Fahrzeuge | TLF 3000, LF 20, MTF, Drohne |
Material | Seile, Flaschenzüge, Hebekissen, Kisten, Bauplatten, Markierungshütchen, Übungspuppen |
📍 3. Szenario
- Die Trupps müssen eine „gefährliche Zone“ überwinden, in der verschiedene Elemente kombiniert werden:
- Fahrzeuge auf Schrägen (TLF 3000, LF 20 als Hindernis oder Transportmittel für Material)
- Seilbrücken zwischen Bauplatten / Kisten
- „Schwebende“ Übungspuppen, die transportiert werden müssen
- Drohne liefert Überblick, markiert Gefahren, gibt Hinweise
- Ziel: alle Übungspuppen sicher und kreativ durch das Labyrinth retten, alle Hindernisse überwinden, Punkte sammeln
🧭 4. Ablauf
⚡ Phase 1 – Aufbau & Briefing
- Gruppenführer erklärt Labyrinth, Aufgaben, Punktesystem
- Drohnenpiloten briefen über Lageüberblick, Funkkanäle und Hindernisse
- Fahrzeuge positionieren (TLF 3000 / LF 20 als Hindernis, MTF für Material)
- Trupps planen kreative Lösungswege
👀 Phase 2 – Challenge starten
- Trupps starten gleichzeitig
- Hindernisse überwinden: Seilbrücken, Kisten-Türme, Fahrzeuge auf Schrägen
- Übungspuppen transportieren, eventuell „schwebend“ über Seilzüge
- Drohne überwacht Lage, gibt Hinweise, markiert Hotspots
🏆 Phase 3 – Punktevergabe
- Geschwindigkeit: Wer schafft die Hindernisse am schnellsten?
- Kreativität: Welche unkonventionelle Lösung wurde genutzt?
- Präzision: Wurden Übungspuppen korrekt transportiert?
- Drohnenbonus: Wer nutzt Drohnenbilder am effizientesten?
🔒 Phase 4 – Nachbereitung
- Fahrzeuge kontrolliert zurückziehen
- Labyrinth abbauen
- Nachbesprechung: Taktik, Teamarbeit, Sicherheit, Kreativität
👥 5. Rollenverteilung
Funktion | Aufgabe |
Gruppenführer | Koordination, Punktevergabe, Beobachtung |
Trupp 1 | Hindernisse überwinden, Übungspuppen transportieren |
Trupp 2 | Unterstützung, Material transportieren, Stabilität prüfen |
Drohnenpiloten | Überblick, Hindernisse markieren, Sicherheit prüfen |
Sicherungstrupp | Notfallabsicherung, Rückzug, Kontrolle der Stabilität |
Einsatzleitung | Dokumentation, Punkteübersicht, Feedback |
📝 6. Bewertungsbogen
Kategorie | Punkte (0–5) | Bemerkungen |
Geschwindigkeit | Zeit für Hindernisbewältigung | |
Kreativität | Unkonventionelle Lösungswege | |
Präzision | Übungspuppen sicher transportiert | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit innerhalb des Trupps | |
Kommunikation | Funk- und Truppkoordination | |
Drohneneinsatz | Effektive Nutzung für Überblick / Hinweise | |
Sicherheit | PSA, Hindernisse, Rückzug korrekt | |
Spaßfaktor | Motivation / Engagement der Trupps |
Maximal: 35 Punkte + Bonus für Drohneneinsatz
⏱ 7. Timerliste
Abschnitt | Zeit |
Aufbau & Briefing | 15 Min |
Hindernis-Challenge | 35–45 Min |
Nachbereitung & Punkteauswertung | 15–20 Min |
🚀 8. Erweiterungsoptionen
- Nachtmodus:Mit Stirnlampen, eingeschränkter Sicht
- Schwebende Rettung:Übungspuppen über Seilzüge oder Hebekissen transportieren
- Dynamische Hindernisse:Fahrzeuge oder Kisten können leicht bewegt werden
- Teamwettbewerb:Punkte sammeln und Gewinner-Trupp küren
- Kombination von TH-Fähigkeiten: Stabilisierung, Hebekissen, Flaschenzüge, Drohne
💬 9. Nachbesprechungspunkte
- Welche unkonventionellen Lösungen wurden gefunden?
- Wurde die Drohne effizient eingesetzt?
- Teamarbeit und Kommunikation effektiv?
- Eigenschutz, PSA und Rückzug beachtet?
- Punkte und „Best Practices“ besprechen
- Was hat Spaß gemacht und kann in Trainings übernommen werden?
Planung des Labyrinths
- Größe bestimmen:20–40 m² reicht für eine Einheit, größer für mehrere Trupps gleichzeitig.
- Wege & Abschnitte: Mindestens 3–5 Abschnitte definieren, jeder mit eigener Aufgabe:
- Schräglage / Balance
- Seilbrücken oder „schwebende“ Hindernisse
- Hebekissen / Flaschenzug-Aufgabe
- Hindernisse durch Fahrzeuge (TLF 3000 / LF 20 als „Tunnel“ oder Umleitung)
- Rettungsstation: Übungspuppe transportieren
- Gefahrenbereiche markieren: Absperrband, Markierungshütchen, Pylone – simuliert unsichere Zonen.
Material & Fahrzeuge
- Kisten / Bauplatten: Basis für Schwebebalken oder „Treppen“
- Seile / Flaschenzüge: Für schwebende Übungspuppen oder Materialtransport
- Hebekissen / Unterbauhölzer: Für Balance- oder Hebeaufgaben
- Fahrzeuge:
- TLF 3000 / LF 20: Als Hindernisse, Tunnel, Schräge oder Plattform
- MTF: Materialbereitstellung, kleine Kisten transportieren
- Übungspuppen: Für Rettungspunkte im Parcours
- Markierungshütchen: Für Start, Ziel, Gefahrenpunkte
Aufbau Schritt für Schritt
🔹 Abschnitt 1 – Schräglage / Balance
- Kisten stapeln oder Bauplatten zu niedrigen „Schrägen“ (ca. 30–50 cm)
- Die Durchgangsfläche mit Pylonen oder Absperrband markieren
- Trupp muss Balance halten, z. B. über die Kisten gehen, während sie Material tragen
🔹 Abschnitt 2 – Seilbrücke / Schwebende Hindernisse
- Stabile Seile zwischen zwei Punkten (z. B. zwischen Bäume oder Pfosten, max. 1 m Höhe) befestigen
- leichte Holzplatten oder Kisten auf die Seile legen, so dass die Trupps teilweise „schwebend“ gehen oder Übungspuppen transportieren
- Drohne kann Übersicht geben, Trupps Hinweise liefern
🔹 Abschnitt 3 – Hebeaufgabe
- Hebekissen oder Flaschenzüge platzieren
- Übungspuppen oder Material auf Hebekissen legen
- Aufgabe: Trupp hebt „Puppe“ an eine bestimmte Stelle, ohne dass sie herunterfällt
🔹 Abschnitt 4 – Fahrzeughindernis
- TLF 3000 oder LF 20 leicht schräg positionieren (nur als statisches Hindernis, nicht fahrend)
- Trupp muss um die Fahrzeuge navigieren, darunter durchkriechen oder Material transportieren
🔹 Abschnitt 5 – Rettungsstation
- Übungspuppe auf markierter Position platzieren
- Trupp muss sie „retten“, z. B. auf Hebekissen legen und über Seilbrücke transportieren
Sicherheitshinweise
- Stabile Konstruktion: Kisten, Platten, Seile nur auf sicheren Untergrund legen
- PSA tragen: Helm, Handschuhe, Schutzkleidung
- Höhenbegrenzung: Keine Abschnitte über 1 m Höhe
- Sicherungstrupp: Immer bereit für schnelle Hilfe
- Abstand zwischen Trupps: 2–3 m, um Kollisionen zu vermeiden
Tipps für Drohneneinsatz
- Drohne vor Übungsstart kurz über Parcours fliegen
- Gefahrenpunkte markieren: instabile Kisten, schwebende Seile
- Trupps können über Funk Anweisungen erhalten („rechts umfahren“, „langsamer auf Seilbrücke“)
- Drohne kann bei Nachbesprechung Video für Verbesserung zeigen
Spezielle Übungen
12 Stunden Übung
Konzeptbeschreibung
Einsatzschicht-Simulation (08:00 – 20:00 Uhr)
16 Teilnehmer – 2 Einsatzgruppen
1. Grundstruktur der Übung
- Dauer: 12 Stunden (Empfehlung: 08:00–20:00)
- Teilnehmer: ca. 24
- Einteilung:
- 2 Gruppen à 8 Personen
- Pro Gruppe:
- GF (Gruppenführer)
- Melder / MA
- Angriffstrupp (A- und B-Trupp je nach Lage)
- Wassertrupp
- Schlauchtrupp
- Fahrzeuge (variabel):
- LF 20
- TLF 3000
- MTW (für Material / Transport/ ELW)
Schwerpunkte, die über den Tag verteilt werden:
- Brandbekämpfung Innen & Außen
- Technische Hilfeleistung (Variabel , Person in Notlage…)
- Gefahrgut (Basis)
- Vegetationsbrand
- Atemschutznotfall / Sicherheitstrupptraining
- Führung & Kommunikation
- Funk
- Mannschaftslogistik
- Hygiene und Nachbereitung
2. Rollenverteilung & Organisation
Leitung
- Übungsleitung (1–2 Personen)
- Sicherheitsbeobachter pro Lage
- Realistische Notfalldarsteller (optional)
Einheitsführung
- Zugführer/ Einsatzleitstelle (stellt Funkkontakt & Tageskoordination)
- Gruppenführer (führen ihre Gruppen lageabhängig)
Logistik
- Verpflegung
- Materialnachführung
- Rückzugsbereich / Besprechungsraum
3. Tagesstruktur (Grundkonzept)
08:00 – 08:45 Uhr – Antreten & Einweisung
- Meldung der Gruppen
- Einweisung in den Tagesablauf
- Einteilung der Fahrzeuge
- Sicherheitsunterweisung
- Großer Gruppenfunkcheck
08:45 – 10:30 Uhr – Einsatzlage 1 (Brand)
Schwerpunkte:
- Atemschutz
- Schlauchmanagement
- Kommunikation
- Personensuche
- Löschangriff im Innenbereich
- Brandbekämpfung unter Nullsicht
Lagevorschlag A Kellerbrand mit vermisster Person
Lagevorschlag B Dachstuhlbrand – Außenangriff + Innenangriff
Lagevorschlag C Containerbrand + Gasflaschen – kombinierte Brandbekämpfung
10:30 – 11:00 Uhr – Nachbereitung & Reset
- GWT / PA tauschen
- Einsatzleistung/ Nachbesprechung kurz (5–10 min)
- Aufbereitung/ Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft
11:00 – 12:30 Uhr – Einsatzlage 2 (Technische Hilfe)
Schwerpunkte:
- Sichern des Containers / Maschine
- Patientenbetreuung
- Einsatz von geeigneten Werkzeug
- Unterbau & Stabilisierung
- Anheben & Befreiung
- Absicherung der Einsatzstelle
Lagevorschlag A Person unter Container / Maschine
Lagevorschlag B Person in Graben / Grube gefallen (2–3 m)
Lagevorschlag C Keller unter Wasser – Pumpen & Beleuchtung
12:30 – 13:00 Uhr – Mittagspause
13:00 – 14:30 Uhr – Einsatzlage 3 (Gefahrgut)
Schwerpunkte:
- Erkundung „ABCDE-Schema“
- Gefahrgutkennzeichnung / Stoffnummer
- Absperrgrenzen
- Dekon-Strecke
- Abdichten / Auffangen
- Funkenfreie Arbeitsweise
Lagevorschlag A: Unklare Flüssigkeit läuft aus Transporter
Lagevorschlag B: Undichte Acetylenflasche in Werkstatt
Lagevorschlag C: Dieselspur großflächig – Ölbindemittel & Verkehrssicherung
14:30 – 15:00 Uhr – Nachbereitung
15:00 – 16:30 Uhr – Einsatzlage 4 (Vegetationsbrand)
Schwerpunkte:
- Pump-&-Roll (TLF)
- D-Schläuche, Feuerpatschen, Handwerkzeuge
- Einsatz von Waldbrandrucksäcken
- Wasserhaltungsmanagement
- Führungsstruktur (Abschnittsbildung)
Lagevorschlag A: Böschungsbrand + Ausbreitung auf Wiese
Lagevorschlag B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Lagevorschlag C: Brand in Kleingarten mit Gasflasche
16:30 – 17:00 Uhr – Pause / Gerätepflege
17:00 – 18:30 Uhr – Einsatzlage 5 (Atemschutznotfall & Führung)
Schwerpunkte:
- MAYDAY-Absetzen
- Sicherheitstrupp-Einsatz
- Kommunikation ZF — GF — AS-Trupp
- Rettung über Leitern oder Treppen
Lagevorschlag A: Atemschutznotfall im Übungsobjekt
Lagevorschlag B: Vermisster Atemschutztrupp in verrauchter Halle
Lagevorschlag C: Übung „Stresslage Führung“ – parallele Einsätze für GF
18:30 – 19:00 Uhr – Abschlusslage (Kombination)
Vorschlag: Mehrkomponentenlage
Beispiel:
- Schuppenbrand + vermisste Person
- Verkehrsunfall davor + austretende Betriebsstoffe
- Einsatzstellenorganisation mit Abschnitten
Ziele:
- Teamwork
- Führungskompetenz
- Priorisierung
- Realitätsnahe Gesamteinsatzdarstellung
19:00 – 19:30 Uhr – Großes Aufrüsten & Nachbereitung
19:30 – 20:00 Uhr – Abschluss, Feedback, Debriefing
4. Materialliste (über den Tag verteilt)
Standard
- PA + Ersatzflaschen
- Hohlstrahlrohre
- Schlauchmaterial aller Größen
- Verteiler / Standrohr / Hydrantenschlüssel
- Wärmebildkamera
- Funkgeräte
- Leitern
- Verkehrssicherung
- Absperrmaterial
- Beleuchtung
- Motorsäge (für TH/Baumlage)
TH
- Unterbaumaterial
- Handwerkzeug
- Sonstige zur Verfügung stehende Hilfsmittel
Gefahrgut
- Bindemittel
- Wanne, Fass, Dichtkissen
- Dekon-Material
- Gefahrgutkarten / App
Vegetation
- Feuerpatschen
- Waldbrandrucksack
- D-Leitungen
- Handwerkzeug
- TLF
5. Ausbildungsziele
- Sicherer Innenangriff
- Strukturierte THL-Abarbeitung
- Führungsfähigkeit aller GF und des ZF
- Funkdisziplin
- Teamarbeit und Stressresilienz
- Eigenschutz / Eigensicherung
- saubere Einsatzstellenorganisation
- Fähigkeiten für seltene Lagen (GG, Vegetation, Atemschutznotfall)
6. Varianten für die Gesamtübung
Variante A – Standard 12h Schichtsimulation
5 Einzellagen wie oben in realitätsnaher Abfolge.
Variante B – Stationsbetrieb + große Abschlusslage
- Vormittag: 3–4 Stationen (Brand, TH, Funk & Führung, GG)
- Nachmittag: große Gesamtlage (Unwetter, Gebäudebrand, VU)
🅲️ Variante C – Realistische Einsatzschicht mit Zufallsalarmen
- Übungsleitung bestimmt Uhrzeiten zufällig (vorab geheim).
- Teilnehmer wissen nicht, wann der nächste Alarm kommt.
- Sehr realitätsnah, hoher Stressfaktor.
🅳️ Variante D – Schwerpunkt Brand + TH
Besteht aus:
- Brand (Innen)
- TH
- Vegetationsbrand
- Abschlusslage
→ Ideal für minimalen Materialaufwand
🅴️ Variante E – Schwerpunkt Führung & Kommunikation
- Parallele Einsatzlagen
- GF müssen Prioritäten setzen
- ZF führt mehrere Abschnitte
- Funkdisziplin + Lagekartenführung
CHECKLISTEN FÜR ÜBUNGSLEITUNG – KOMPLETT
Vor der Übung:
– Einsatzgelände prüfen
– Fahrzeuge & Material verteilen
– Statisten briefen
– Sicherheitsbeauftragten benennen
– Funkkanäle festlegen
Während der Übung:
– Sicherheit überwachen
– Lagen steuern
– Bewertung dokumentieren
– Kommunikation beobachten
Nach der Übung:
– Debriefing
– Material prüfen
– Feedback einholen
Einsatzlage 1 Brand
Lagevorschlag A: Kellerbrand mit vermisster Person
- Ausgangslage (Für die Übungsteilnehmer)
Wir werden zu einem „Kellerbrand, unklare Rauchentwicklung“ in ein Einfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen dringt dichter, dunkler Rauch aus dem Kellerabgang. Ein Bewohner erwartet die Einsatzkräfte aufgeregt vor dem Haus und berichtet:
- Im Keller kam es plötzlich zu einer Explosion/Knall.
- Starke Rauchentwicklung, Sicht im Erdgeschoss bereits eingeschränkt.
- Eine Person (z. B. ein Familienmitglied oder Handwerker) wird im Keller vermisst.
- Strom im Gebäude ist teilweise ausgefallen – Licht flackert.
Die Kellertreppe ist stark verraucht und kaum einsehbar.
- Gefahrenlage
- Sicht gleich null, starke thermische Belastung im Keller
- Keller als möglicher „Brandkeller“ mit nur einem Ausgang → Rückzugsweg beachten
- Gefahr durch elektrische Geräte, Hausinstallation, Gastherme oder Heizöltank
- Absturzgefahr an Treppe, Stolperstellen, Regale
- Stressbelastung durch vermisste Person
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
- Erkundung durch Gruppenführer
- Sofortige Menschenrettung unter Atemschutz
- Vornahme eines C-Rohres zur Brandbekämpfung
- Absuchen der Kellerräume nach vermisster Person
- Belüftungsmaßnahmen vorbereiten
- Brandbekämpfung im betroffenen Kellerraum
- Rettung & Übergabe der Person an den Rettungsdienst
- Kontrolle auf versteckte Brandnester
- Ziel der Übung
- Sicheres Vorgehen unter Atemschutz
- Standard-Einsatz-Regeln (SER) Brandbekämpfung anwenden
- Kommunikation im Trupp verbessern
- Menschenrettung unter Nullsicht
- Orientierung & taktisches Vorgehen im Keller
- Einhaltung des Atemschutz-Notfallkonzepts
- Möglicher Übungsablauf
- Alarmierung → Funktext „Kellerbrand, Person vermisst“
- Eintreffen – Lage auf Sicht (Qualm aus Kellerabgang)
- Erstmaßnahmen: Absperren, erste Lage, Angriffstrupp rüstet sich aus
- Vorgehen in den Keller mit Schlauchpaket oder C-Längen
- Absuchen der Räume (Leitlinien, rechte-/linke-Hand-Methode)
- Finden der vermissten Person (Übungspuppe, Statist)
- Rettung über Treppe – ggf. Schleifkorb o. Ä.
- Brandbekämpfung des angenommenen Feuers
- Belüftung mit Überdruck
- Nachkontrolle / Rückmeldung an Gruppenführer
- Übungsende & Nachbesprechung
- Optionale Erweiterungen (falls die Übung anspruchsvoller werden soll)
Variante A – Atemschutznotfall
Ein Truppmitglied simuliert Atemprobleme → Mayday-Meldung → Sicherheitstrupp aktiv.
Variante B – Flashover-/Rauchdurchzündungssimulation
Heißer Rauch im Treppenraum, Teilnehmer müssen Deckenkühlung vornehmen.
Variante C – Gebäudetechnik-Ausfall
Licht fällt komplett aus → Orientierung nur mit Helmleuchten.
Variante D – Verwirrte oder panische Person
Statist rennt zurück in den Keller → taktisches Nachsetzen erforderlich.
Lagevorschlag B: Dachstuhlbrand – Außenangriff + Innenangriff
- Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Die Feuerwehr wird zu einem „Dachstuhlbrand – starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich“ in einem zweigeschossigen Wohngebäude alarmiert.
Beim Eintreffen:
- Aus dem Dachfirst und den Dachpfannen dringt dichter schwarzer Rauch.
- Flammenschein ist im Bereich des Spitzbodens zeitweise sichtbar.
- Ein Nachbar berichtet, dass renoviert wurde – offener Dachstuhl, Baumaterial, evtl. Gasbrenner im Einsatz.
- Bewohner sind laut Aussage bereits draußen, aber es wird vermutet, dass sich noch eine Person im Obergeschoss befindet (z. B. Handwerker).
- Der Dachboden ist nur über eine schmale Holztreppe erreichbar.
- Starker Funkenflug – Gefahr für Nachbargebäude / Anbauten.
- Gefahrenlage
- Einsturz- und Durchbrandgefahr im Dachstuhl
- Gefahr von Brandausbreitung in Zwischendecken und Schächten
- Hitze, herabfallende Dachpfannen und brennende Teile
- Holztreppe möglicherweise instabil
- Kaminwirkung im Spitzboden → schnelle Brandintensivierung
- Stromleitungen im Dachbereich unklar (evtl. PV-Anlage)
- Heiße Brandgase im Obergeschoss → potenzielle Flashover-Gefahr
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
Innenangriff
- Menschenrettung ins OG / Dachgeschoss
- Löschangriff über innen mit C-Rohr oder Hohlstrahlrohr
- Kontrolle von Zwischendecken, Dachschrägen, Schächten
- Verhindern des Durchzündens durch gezielte Brandgas-Kühlung
- Rückmeldung der Trupps an Gruppenführer
- Räumliches Vorgehen in engen Bereichen
Außenangriff
- Aufbau der Wasserversorgung
- Außenangriff über tragbare Leiter oder Hubrettungsgerät
- Abtragen glühender Dachpfannen
- Öffnen des Daches (falls vorgesehen) – Übungsleiter entscheidet
- Schutz angrenzender Gebäude (Riegelstellung)
- Abluftöffnung in Absprache mit Innenangriff
- Sicherstellung des Sicherheitstrupps
- Ziel der Übung
- Sicheres Zusammenspiel von Innen- und Außenangriff
- Koordinierte Brandbekämpfung in höhergelegenen und schwer zugänglichen Bereichen
- Menschenrettung unter hoher thermischer Belastung
- Suchen und Öffnen von verdeckten Brandstellen
- Anwendung von Löschtechniken bei Dachstuhlbränden
- Gefahrenerkennung (Einsturz, Flashover, Dachdurchbruch)
- Taktische Ventilation
- Möglicher ÜbungsablaufAlarmierung → „Dachstuhlbrand – eine Person vermisst“
Eintreffen – Lage auf Sicht
Rauch aus dem Dach, Funkenflug, evtl. Flammenschein
Erkundung durch GF
Festlegen: „Innenangriff + Außenangriff parallel“
Einsatzvorbereitung- Atemschutztrupp rüstet sich aus
- Wasserversorgung & Verteiler setzen
Innenangriff
- Vorgehen ins OG / DG
- Personensuche
- Brandbekämpfung und Kühlung der BrandgaseAußenangriff
- Leiter in Stellung bringen
- Dach öffnen / Pfannen abtragen
- Löschmaßnahmen von außenPersonenrettung
- Puppe/Person finden → Retten über Treppe oder LeiterKoordinierter Löschangriff
- Innen: Brandnester lokalisieren
- Außen: Dach öffnen und Brandraum belüftenBrand unter Kontrolle
- Nachlöscharbeiten, Kontrolle mit WärmebildkameraRückbau & Einsatzende
Nachbesprechung
- Optional: Dynamische Übungserweiterungen
Variante A – Dachstuhl droht einzustürzen
Der Übungsleiter gibt Durchsagen: „Knisternde Geräusche – Deckenbalken instabil!“
→ Innenangriff muss zurückgenommen werden.
Variante B – Flashover-Gefahr
Plötzlich starke Hitzeentwicklung im OG → Trupp muss Brandgase kühlen.
Variante C – Brand in Zwischendecke
Innenangriff findet Schmorspuren an der Dachschräge → Öffnen notwendig.
Variante D – Person an Fenster im DG
Rettung über Leiter als separate Aufgabe.
Variante E – Wind dreht → Funkenflug gefährdet Nachbargebäude
Außentrupp muss Riegelstellung aufbauen.
Lagevorschlag C: Containerbrand + Gasflaschen – kombinierte Brandbekämpfung
- Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Wir werden alarmiert zu:
„Brennender Abfallcontainer, Knallgeräusche, Gasflaschen im Gefahrenbereich“
Beim Eintreffen stellt sich folgende Lage dar:
- Auf einem Betriebshof / Baustellengelände brennt ein großer Metall-Abfallcontainer (z. B. 10–20 m³).
- Im Container befinden sich brennende Bauabfälle, Holzreste, Verpackungen, evtl. Kunststoffe.
- Aus dem Container schlagen offene Flammen, starke Rauchentwicklung.
- In unmittelbarer Nähe (2–5 m) stehen mehrere Gasflaschen (z. B. Propan, Acetylen, Schutzgas), teilweise liegend.
- Ein Mitarbeiter berichtet, er habe Knallgeräusche gehört und vermutet, dass auch im Container Gasflaschen oder Spraydosen liegen könnten.
- Wind treibt Rauch in Richtung eines angrenzenden Gebäudes / der Straße.
- Gefahrenlage
- Hitzeeinwirkung auf Gasflaschen → Gefahr der Explosion / Bersten (BLEVE)
- Unklar, welche Flaschen genau vorhanden sind (Propan, Acetylen, evtl. Schweißgasflaschen)
- Mögliche Druckgasbehälter im Container selbst (Spraydosen, kleine Kartuschen)
- Sichtbehinderung durch Rauch, toxische Brandgase
- Splitter- / Trümmergefahr bei Flaschenversagen
- Gefährdung von Personen im Nahbereich und auf dem Betriebshof
- Erschwerte Annäherung an den Container wegen Hitze und möglicher Verpuffungen
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
Taktische Schwerpunkte
- Erkundung & Stoffklärung (Art und Anzahl der Gasflaschen)
- Kombinierte Brandbekämpfung:
- Kühlung der Gasflaschen
- Löschangriff auf Containerbrand
- Sicherstellung eines Sicherheitsabstands bei möglichen Flaschenrisiken
- Einrichten eines Gefahrenbereichs und Absperrung
- Rückmeldung an Gruppenführer / Einsatzleitung
- Sicherung der Wasserversorgung
- Ziel der Übung
- Erkennen der besonderen Gefährdung durch Gasflaschen im Brandbereich
- Richtiger Umgang mit brennenden bzw. erhitzten Gasflaschen
- Kombinierter Löschangriff (Schutz/Kühlung vs. Brandbekämpfung)
- Umsetzung von Sicherheitsabständen, Strahlrohrführung, Deckung
- Taktische Priorität: Menschenrettung – Gefahrenabwehr – Sachwerte
- Klare Kommunikation zwischen Angriffstrupp, Wassertrupp und Gruppenführer
- Möglicher Übungsablauf
Alarmierungstext
„Containerbrand auf Betriebshof, mehrere Gasflaschen in der Nähe, Knallgeräusche gemeldet.“
Eintreffen – Lage auf Sicht
- Großer brennender Container, Flammen sichtbar
- Gasflaschen direkt daneben (vom Übungsleiter positioniert)
- Rauch zieht in eine Richtung (z. B. in Richtung Lagerhalle)
Erst-Erkundung durch Gruppenführer
- Welche Flaschen? (Beschriftung, Farbe, Betriebsmitarbeiter befragen)
- Abstand der Flaschen zum Container
- Zugänglichkeit, Windrichtung, Fluchtwege
- Entscheidung: Innenangriff auf Container oder nur von außen?
Taktische Entscheidung – kombinierte Vorgehensweise
- Trupp 1: Kühlung der Gasflaschen mit Sprühstrahl / Wurfweite nutzen
- Trupp 2: Löschangriff auf den Containerbrand (z. B. mit Schaum oder Wasser, je nach Ausbildungsziel)
- Wassertrupp sichert Wasserversorgung & bereitet weiteres Rohr vor
Umsetzung der Maßnahmen
- Aufbauen der Wasserversorgung (Hydrant/Zisterne/Tank)
- Sicheres Annähern an die Gasflaschen:
- Möglichst aus Deckung
- Mit Sprühstrahl, nicht zu nah ran
- Containerbrand:
- Gezielter Löschangriff
- Evtl. Containerdeckel schließen/öffnen in Absprache mit Übungsleitung
- Ständige Temperaturkontrolle (simuliert, z. B. durch Übungsleiter → „Flasche wird heißer/kälter“)
Lageentwicklung (durch Übungsleitung steuerbar)
- Flasche wird heiß → Trupp muss Abstand vergrößern und Kühlung intensivieren
- Weitere Flasche im Container wird „entdeckt“
- Nahegelegene Paletten/Materialien beginnen zu „brennen“ (simuliert) → Riegelstellung
Lage unter Kontrolle
- Containerbrand weitgehend gelöscht
- Gasflaschen ausreichend gekühlt
- Gefahrenbereich reduziert
- Kontrolle der Flaschen (z. B. „Auf Undichtigkeit prüfen“, fiktiv)
Rückbau & Abschluss
- Löschmaßnahmen eingestellt
- Material zurückbauen
- Abschlussmeldung an EL/GF
Nachbesprechung (wichtig für die Ausbildung)
- Was war das Gefährlichste an der Lage?
- War der Abstand angemessen?
- Welche Infos über Gasflaschen sollten bekannt sein (Kennzeichnung, Verhalten im Brandfall)?
- Wie hat die Kommunikation funktioniert?
- Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Verdeckte Acetylenflasche
- Ein Mitarbeiter meldet nachträglich: „Da war noch ’ne Acetylenflasche für Schweißarbeiten beim Container!“
- → Taktik überprüfen: Kühlzeit, Gefahrenbereich, Rückzugsmöglichkeiten, Dauerkühlung.
Variante B – Spraydosen im Container
- Während der Brandbekämpfung gibt es kleine „Knallgeräusche“ (simuliert) → Trupp muss Deckung nutzen und Strahlführung anpassen.
Variante C – Personensuche
- Ein Bauarbeiter wird vermisst → Gelände muss im Nahbereich abgesucht werden, parallel zum Löschangriff.
Variante D – Wind dreht
- Rauch zieht plötzlich Richtung Straße oder Gebäude → Anpassung der Absperrung, Schutz weiterer Objekte.
Einsatzlage 2 Technische – Hilfe
Lagevorschlag A: Person unter Container / Maschine
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Wir werden alarmiert zu:
„Person unter Container eingeklemmt“
oder
„Person unter Maschine – unklare Lage“
Beim Eintreffen stellt sich folgende Situation dar:
Auf einem Baustellen- oder Betriebshof wurde eine Person beim Umsetzen eines Containers oder beim Bedienen einer schweren Maschine (z. B. Minibagger, Radlader, Metallpresse) erfasst und teilweise oder vollständig eingeklemmt.
Der Container oder die Maschine steht instabil oder schief.
Die eingeklemmte Person ist ansprechbar, aber schwer verletzt und in Panik.
Bauarbeiter / Mitarbeiter stehen daneben, sind aufgeregt und können nur teilweise Angaben machen.
Die genaue Position der Einklemmung ist nicht sofort erkennbar (z. B. Beine unter Kante, Oberkörper unter Rahmen, Person unter rollendem Container).
Gefahrenlage
Gefahr des Abrutschens oder weiteren Absenkens von Container/Maschine
Schwere Verletzungen der eingeklemmten Person (Schock, Atemnot, Blutungen)
Unsicherer Untergrund (z. B. lose Erde, Schotter, Gefälle)
Gefahr durch laufende Maschinen oder hydraulische Systeme
Gefahr für Einsatzkräfte durch unkontrollierte Bewegungen beim Heben
Möglicher Kraftstoffaustritt oder Ölverlust bei Maschinen
Stressfaktor durch permanente Interaktion mit der eingeklemmten Person
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Erkundung und Festlegen der Vorgehensweise
Sicherung des Containers oder der Maschine vor weiteren Bewegungen
Patientenbetreuung (Ansprache, psychologische Betreuung, Vitalfunktionen)
Technische Rettung mit stabilisierenden Maßnahmen
Heben, Ziehen oder Entlasten mit Hebekissen, hydraulischen Geräten oder Unterbau
Rettung der Person unter Eigenschutz
Absprache mit Rettungsdienst zur Befreiungstaktik und Kreislaufstabilisierung
Ziel der Übung
Anwendung von Techniken der technischen Unfallrettung
Sicherer Aufbau von Stabilisierungen und Unterbauungen
Gefahrenabschätzung bei schwerer Last
Kommunikation zwischen Gruppenführer, Trupps und Rettungsdienst
Kombination von Technik, Erstversorgung, Lagesicherung
Taktisches Vorgehen nach dem Prinzip: Sichern – Heben – Befreien – Betreuen
5. Möglicher Übungsablauf
Alarmierungstext
„Person unter Container eingeklemmt – unklare Lage.“Eintreffen – Lage auf Sicht
Container/Maschine auf einer Seite abgesackt oder verschoben
Person sichtbar eingeklemmt
Mitarbeiter aufgeregt → Informationen nur teilweise verwertbar
Erst-Erkundung (GF)
Welche Last? Wie stabil? Gefahr weiterer Bewegung?
Einseitige vs. vollständige Einklemmung?
Identifizieren von Gefahren: Hydraulik, Ketten, Rollen, Untergrund
Ermittlung der rettungsrelevanten Körperstellen
Sicherungsmaßnahmen
Unterbau unter Container/Maschinenrahmen
Keile setzen, Last stabilisieren
Hydraulik oder Motor abschalten
Bereich absperren / Sicherheitsabstand festlegen
Rettungsvorbereitung
Hebekissen oder Rettungszylinder in Stellung bringen
Druckluftversorgung, Pumpen, Werkzeuge bereitstellen
Patientenbetreuung durch eigenes Team oder RD
Technische Rettung
Last langsam, kontrolliert und immer mit Unterbau anheben
Absprache der Schritte über Funk oder Zuruf
Gleichzeitige medizinische Überwachung der verletzten Person
Herausziehen / Befreiung mit Spineboard, Schaufeltrage oder per Hand
Stabilisierte Lage
Person aus Gefahrenbereich transportieren
Übergabe an Rettungsdienst
Überprüfung der Maschine/Last auf Restgefahren (simuliert)
6. Rückbau & Nachbesprechung
7. Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Person bewusstlos
Rettungstrupp muss Atemwegssicherung simulieren (Absprache mit RD).
Variante B – Last verschiebt sich
Übungsleitung simuliert leichte Bewegung → Trupp muss stabil nachsetzen.
Variante C – Zweite Person fehlt
Mitarbeiter ruft plötzlich: „Der Kollege ist auch irgendwo hier!“
→ Gelände absuchen, parallele Menschenrettung organisieren.
Variante D – Brand- oder Leckagegefahr
Öl tritt aus Maschine aus → Gefahrgut-Komponente einbauen.
Brandgeruch / heißgelaufene Bremsen → Löschmittel in Bereitstellung.
Variante E – Hydraulikausfall simuliert
Maschine sackt langsam ab → schnelle, aber kontrollierte Reaktion erforderlich.
Lagevorschlag B: Person in Graben / Grube gefallen (2–3 m)
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„TH – Person in Baugrube gefallen, unklare Verletzungen“
Beim Eintreffen finden die Kräfte folgendes vor:
Eine Person ist in eine ca. 2–3 Meter tiefe Grube gestürzt (z. B. Baugrube, Versorgungsschacht, Fundamentloch).
Die Person sitzt oder liegt am Boden, ist ansprechbar, klagt über Schmerzen.
Leiter der Baustelle/Bauarbeiter sind aufgeregt, geben teils widersprüchliche Informationen.
Grubenrand ist teilweise unbebaut, ohne Geländer, leicht abrutschgefährdet.
Es gibt keine Hinweise auf akuten Einsturz, aber Untergrund ist uneben.
Kein schweres Gerät, keine Maschinen im Einsatz.
Gefahrenlage
Absturzgefahr für Einsatzkräfte am Rand der Grube
Gefahr von Verletzungen beim Herabsteigen (Lockerer Untergrund, unebener Boden)
Gefahr des Nachrutschens von Erdmaterial bei falschem Betreten des Grubenrands
Verletzungen der Person (z. B. Knöchel, Bein, Rücken)
Psychische Belastung der gestürzten Person (Angst, Orientierungslosigkeit)
Wetter-/Umwelteinflüsse (Nässe, Dunkelheit, Kälte)
Keine Spezialgefahren wie Gas, Wasser, Elektrik – die Übung bleibt low-tech und realistisch.
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Unfallstelle sichern und absperren
Erkundung: Zustandsfeststellung der Person, Grubenstabilität prüfen
Steckleiter zur Grube bringen und als Behelfsleiter einsetzen
Ein Trupp steigt gesichert über die Leiter in die Grube ab
Sicherung der Einsatzkraft über Feuerwehrleine
Erstversorgung der Person im Grubenbereich
Rettung durch:
Hochziehen mit Rettungsknoten / Brustbund, oder
Rettung mit Schleifkorb (falls vorhanden)
Übergabe der Person an den Rettungsdienst
Ziel der Übung
Sicheres Vorgehen bei Tiefenrettung ohne technische Spezialausrüstung
Anwendung von Knoten & Stichen (Rettungsknoten, Brustbund, Mastwurf)
Kommunikation und Aufgabenverteilung in beengter / tiefer Lage
Sicheres Be- und Übersteigen über Steckleiter
Patientenbetreuung auf engem Raum
Organisation einer manuellen Mannschaftsrettung
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung & Ausrücken
Funktext: „Person in 3-m-Grube gefallen – Anrufer unklar“.
Lage beim Eintreffen
Grube sichtbar
Person reagiert, wirkt erschrocken
Bauarbeiter aufgeregt
Rettungsmöglichkeiten auf den ersten Blick erkennbar
Erst-Erkundung (Gruppenführer)
Stabilität des Grubenrands prüfen
Verletzungen des Patienten einschätzen
Grubentiefe messen/schätzen
Zugangsmöglichkeiten checken
Entscheidung: Rettung über Leiter + Leine
Absicherung
Verkehrsabsicherung (wenn an Straße)
Markierung / Absperrung des Grubenrandes
Sicherer Standplatz für Mannschaft schaffen
Steckleiterteile zur Grube tragen
Aufbau der Rettung
Steckleiterteil wird schräg gegen Grubenwand gestellt
Ein Feuerwehrangehöriger steigt mit Sicherungsleine hinab
Betreuung der Person:
Ansprache
Erstversorgung
ABCDE-Check, Schmerzlage
Rettungsleine vorbereiten
Rettungsablauf
Option A – Rettung per Rettungsknoten / Brustbund
Person wird gesichert
Feuerwehrkräfte oben ziehen am Seil mit mehreren Mann
Absicherung durch 1–2 Kräfte an der Leiter
Option B – Schleifkorb (falls vorhanden)
Korb wird abgelassen
Person wird eingelegt und gesichert
Team zieht den Korb gemeinsam nach oben
Abschluss
Person wird auf bereitgestellte Trage gelegt
Übergabe an Rettungsdienst
Grube wird gesichert oder Baustellenleitung übergeben
Nachbesprechung
Hat die Leiter sicher gestanden?
Teamkommunikation
Knoten korrekt angewendet?
War die Rettungsrichtung optimal gewählt?
Gefahren richtig beurteilt?
Optional: Übungserweiterungen
Variante A – Person bewusstlos
Einsatzkraft muss zusätzliche Hilfe leisten → stabilere Rettung notwendig.
Variante B – Grube enger / Zugang schwieriger
Team muss Kreativität zeigen (z. B. Leiter quer einbauen, mehrere Leiterteile).
Variante C – Regen / Dunkelheit
Einsatzkräfte müssen mit Licht arbeiten, Rutschgefahr steigt.
Variante D – Verletzungen stärker
Rettung muss besonders schonend erfolgen (z. B. bei vermuteter Wirbelsäulenverletzung).
Variante E – Zwei Personen in der Grube
Abstimmung zwischen mehreren Trupps erforderlich.
Lagevorschlag C: Keller unter Wasser – Pumpen & Beleuchtung
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Keller vollgelaufen – Wasser im Gebäude, unbekannte Ursache“
Beim Eintreffen finden die Kräfte folgende Situation vor:
Ein Einfamilienhaus meldet einen vollgelaufenen Keller, Wasserstand ca. 30–80 cm, je nach Übungsaufbau.
Ursache unbekannt (Rohrbruch, Rückstau, Unwetter, Grundwasser).
Strom im Keller ist ausgefallen, teilweise Sicherungen rausgeflogen.
Bewohner stehen im Erdgeschoss und sind besorgt.
Der Keller enthält:
Regale
Waschmaschine / Trockner
Kartons
Heizungsanlage (nicht unter Wasser, aber gefährdet)
Zugang über enge Kellertreppe – rutschige Stufen.
Keine akute Gefahr, aber elektrische Anlagen dürfen nicht betreten werden.
Gefahrenlage
Stromschlaggefahr, da Wasser leitfähig ist
Rutsch- & Sturzgefahr an Treppe und auf glatten Böden
Unsichere Gegenstände treiben im Wasser und können kippen
Heizungsanlage / Elektrik gefährdet
Gefahr durch verunreinigtes Wasser (Schmutz, Fäkalien bei Rückstau)
Dunkelheit – Sicht schlecht, belastende Arbeitsbedingungen
Gefahr der Unterkühlung für Einsatzkräfte bei längerem Kontakt mit Wasser
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Erkundung der Lage und Gefahren
Stromversorgung prüfen / abschalten lassen (EVU, Hauselektrik)
Einsatzstelle ausleuchten (Innen- und Außenbeleuchtung)
Wassereinbruchsstelle suchen (wenn möglich)
Pumpen in Stellung bringen:
Tauchpumpe
Tragkraftspritze mit Saugkorb (falls geeignet)
Evtl. Wassersauger
Pumpenbetrieb aufbauen (Schläuche, Abflussorte klären)
Kontrolle des Wasserstands während Pumpbetrieb
Betreuung der Bewohner
Nach Abschluss Reinigung & Materialpflege simulieren
Ziel der Übung
Sicherer Umgang mit Pumpen & Wasserförderung im Innenbereich
Gefahren der Elektrizität erkennen
Einsatzstellenbeleuchtung fachgerecht aufbauen
Beengte Räume sicher betreten / arbeiten
Sicherung gegen Ausrutschen, Absturz, Stolpern
Kommunikation zwischen Angriffstrupp, Maschinist und Gruppenführer
Systematisches Vorgehen: Erkunden – Absichern – Pumpe – Beleuchtung – Abarbeiten
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung & Ausrücken
„Keller unter Wasser, unklare Lage, Bewohner alarmieren.“
Lage beim Eintreffen
Bewohner weist ein
Kellertür offen – Geruch nach feuchtem Mauerwerk
Wasser sichtbar
Keine Beleuchtung im Keller
Erst-Erkundung (Gruppenführer)
Ist der Strom aus? → Sicherungen / FI-Schalter prüfen
Wie hoch steht das Wasser?
Welche Räume sind betroffen?
Zugang sicher?
Wo steht die Heizung?
Welche Art Wasser? (klar, dreckig, Fäkalien)
Absicherung
Strom im Keller ausschalten (falls noch an)
Treppe sichern (Leuchte hinstellen, Absperrband)
Bereich ausleuchten:
Stativleuchte
Lichtmast (falls vorhanden)
Handlampen zur Orientierung
Pumpeneinsatz vorbereiten
Tauchpumpe auf Tragebrett / Holzbrett setzen
B-Schlauch anschließen → Abfluss nach draußen
Saugschläuche sichern
Steckdose über FI-Schutz / Stromerzeuger
Maschinist überwacht Stromkreis und Pumpe
Pumpe in Betrieb nehmen
Pumpe in tiefste Stelle des Raums absenken
Betrieb kontrollieren
Wasserstand beobachten
Abflussrichtung prüfen – kein Rückfließen
Nachpumpen / Restwasser entfernen
Tauchpumpe bis Serienabschaltung
Übrig gebliebenes Wasser mit:
Wassersauger (wenn vorhanden)
Schieber oder Besen
Eimer (Low-Tech-Option)
Abschluss
Keller begehbar machen
Materialien aus Keller retten (Kartons etc.)
Bewohner informieren über Maßnahmen
Geräte säubern (Schläuche, Pumpe, Leuchten)
Einsatzstelle zurückbauen
Nachbesprechung
Pumpenbedienung korrekt?
Beleuchtung ausreichend und sinnvoll platziert?
Sicherheit beachtet? (Strom!)
Kommunikation zwischen Maschinist und Trupp?
Verbesserungsmöglichkeiten?
Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Strom liegt noch an
Übungsleitung simuliert: „Achtung, Strom im Keller war NICHT abgeschaltet!“
→ korrekter Umgang mit Elektrizitätsgefahren.
Variante B – Pumpenausfall
Tauchpumpe „fällt aus“ → Trupp muss alternative Förderwege nutzen.
Variante C – Nacht / schlechte Sicht
Einsatzkräfte müssen stark improvisieren beim Beleuchten.
Variante D – Zwei Kellerräume
Zusätzlicher Raum wird im Verlauf entdeckt → zweiter Pumpenbereich.
Variante E – Bewohner in Panik
Übung für Kommunikation & Stressbewältigung.
Einsatzlage 3 Gefahrgut
Lagevorschlag A: Brand in Kleingarten mit Gasflasche
- Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Brand in Kleingarten – Gasflasche im Gefahrenbereich“
Beim Eintreffen finden die Einsatzkräfte folgende Situation vor:
- Ein Gartenhaus oder Geräteschuppen brennt im vorderen Bereich (z. B. Terrasse, Grillstelle oder Geräteecke).
- Flammen schlagen bereits 1–2 Meter aus der Öffnung, dichter schwarzer Rauch steigt auf.
- Neben dem Gartenhaus stehen typische Gartenutensilien:
- Gasgrill
- 11-kg-Propanflasche (sichtbar, teilweise schwarz verfärbt)
- Werkzeuge, E-Bike-Akkus, Gartengeräte
- Die Flasche steht ungefähr 1–2 Meter vom Brand entfernt, eventuell bereits angeschmort.
- Im Kleingartenverein sind die Wege eng, Zufahrt nur bis zum Haupteingang möglich → Trupp muss Schlauchstrecke verlegen.
- Anwohner / Nachbarn stehen aufgeregt im Weg, einige mit Gartenschlauch.
- Keine Personen im Gartenhaus vermisst, aber Gefahr einer Explosion der Gasflasche (BLEVE-Risiko).
- Gefahrenlage
Primäre Gefahren
- Propanflasche im Brandbereich → starke Erwärmung möglich
- Gefahr der Explosion (BLEVE) bei zu hoher Temperatur
- Entstehung einer Druckwelle / Splitterwirkung
- Ausbreitung der Flammen auf Nachbarparzellen
- Vegetationsbrandgefahr (hohes Gras, Sträucher, Holzzaun)
Sekundäre Gefahren
- Enge Zuwegungen → erschwerte Anfahrt & Wassertransport
- E-Bike-Akku / Akkugeräte können ebenfalls brennen oder reagieren
- Holz-/Pappe-/Kunststofflager in Gartenhäuschen
- Gefahr durch improvisierte Installationen (Gaskocher, Kabeltrommeln)
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
- Absichern der Gartenanlage
- Erkundung: Abstand der Gasflasche, Brandfortschritt, Windrichtung
- Wasserversorgung sicherstellen (lange Strecke, ggf. Schlauchtrupp nach vorne)
- Zwei taktische Schwerpunkte:
A: Gasflasche lokalisieren, kühlen, sichern
B: Brand des Gartenhauses löschen - Bewohner & Nachbarn fernhalten
- Kontrollierter Innenangriff (falls sicher)
- Brandnester im Gartenhaus suchen
- Nachkontrolle auf Gasflaschen-Erwärmung
- Ziel der Übung
- Sicheres Vorgehen bei Brandereignis mit Gasflasche
- Umsetzung der Kühlmaßnahmen und BLEVE-Vermeidung
- Koordinierter Angriff auf Brand und Gefahrenquelle
- Schlauchmanagement in engen Gartenwegen
- Nachkontrolle & Temperaturüberwachung (simuliert)
- Umgang mit stressigen Zivilpersonen / Nachbarn
- Erkennen von Ausbreitungsgefahren im Kleingartenumfeld
- Möglicher Übungsablauf
- Alarmierung
„Brand in Kleingartenanlage – Gasflasche gefährdet.“
- Eintreffen – Lage auf Sicht
- Hoher Flammenschein aus dem Gartenhaus
- Gasflasche sichtbar, teilweise angeschmort
- Enge Wege, kaum Platz für Fahrzeuge
- Anwohner aufgeregt → Stressfaktor für Trupp
- Erst-Erkundung (Gruppenführer)
- Gasflasche lokalisieren
- Windrichtung bestimmen
- Feststellen: Brennt nur außen oder auch innen?
- Nachbargrundstücke gefährdet?
- Wasserversorgung reicht? → ggf. Nachforderung TLF
- Absicherung & Wasserversorgung
- Absperren der Gartenwege
- Schlauchtrupp verlegt Angriffsweg
- Verstärkung der Wasserversorgung über Sammelschacht, Hydrant oder TLF
- Löschfahrzeug bleibt vor der Anlage als „Pumpstation“
- Taktisches Vorgehen
A – Gasflasche sichern
- Trupp nähert sich geschützt & mit Sprühstrahl
- Flasche intensiv kühlen (Sprühkegel, nicht Vollstrahl)
- Abstand halten (15–30 m, abhängig vom Übungsszenario)
- Flasche ggf. aus Brandbereich wegziehen (nur wenn möglich und gekühlt!)
- Temperaturkontrolle (simuliert durch Übungsleitung)
B – Brandbekämpfung Gartenhaus
- Angriffstrupp mit C-Rohr
- Löschtechnik: Sprühstrahl, Stoßweise
- Rauch beobachten (Farben, Intensität)
- Innenbrand:
- Rauchkühlung
- Glutnester freilegen (Regale, Werkzeugkisten, Holz)
- Übergreifen auf Nachbarparzellen verhindern
- Vegetationsbrandreste ablöschen
- Nachkontrolle
- Gasflasche weiter beobachten
- Umgebung feucht halten
- Gartenhaus auf Glutakten prüfen
- Vegetationsbrandgefahr beseitigen
- Temperatur der Flasche regelmäßig erfragen (Übungsleitung)
- Rückbau
- Flasche aus Gartenanlage bringen
- Schläuche & Geräte zurück
- Anlage reinigen (Verbranntes sicher entfernen)
- Einsatzende und Meldung an Leitstelle
- Nachbesprechung
- Abstand & Sicherheit eingehalten?
- Infektionskette Gasflasche – Hitze – Gefahr erkannt?
- War die Wasserversorgung sicher?
- Taktische Aufteilung sinnvoll?
- Umgang mit Zivilisten adäquat?
- Ausbreitung richtig eingeschätzt?
- Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Gasflasche wird heiß
→ Übungsleitung sagt: „Flasche heiß – Kühlung intensivieren!“
→ Sicherheitsabstand vergrößern.
Variante B – Zweite Gasflasche im Inneren
→ Überraschungsmoment – erneute Gefahreneinschätzung.
Variante C – Feuer breitet sich über Zaun aus
→ Vegetationsbrandkomponente.
Variante D – Nachtübung
→ Beleuchtung, Orientierung, Sicherheit.
Variante E – Bewohner will Gasflasche selbst ins Freie tragen
→ Konfliktmanagement & Eigensicherung.
Einsatzlage 4 Vegetationsbrand
Lagevorschlag A: Böschungsbrand + Ausbreitung auf Wiese
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Böschungsbrand an Straße – droht auf Wiese überzugreifen“
Beim Eintreffen zeigt sich folgendes Lagebild:
Eine ca. 15–20 Meter lange Böschung an einer Landstraße brennt.
Trockenes Gras und Gehölzreste sorgen dafür, dass sich das Feuer rasch ausbreitet.
Der Wind treibt die Flammen in Richtung einer angrenzenden Wiese.
Die Wiese ist aufgrund langer Trockenperiode sehr leicht entflammbar.
Ein Landwirt oder Verkehrsteilnehmer hat den Brand gemeldet.
Einzelne Glutnester sind bereits in die Wiese übergesprungen.
Fahrzeuge fahren weiterhin an der Einsatzstelle vorbei (Gefahr für Einsatzkräfte).
Keine Hydranten in der Nähe → evtl. Wassertransport / Pendelverkehr notwendig.
Gefahrenlage
Für Einsatzkräfte
Vegetationsbrand kann plötzlich „anspringen“ → Rückzugsweg beachten
Rauchbildung → Sichtbehinderung für Verkehr
Arbeiten direkt an der Straße → Verkehrssicherung essenziell
Hitze & austrocknende Vegetation → schnelle Ausbreitung
Gefahr durch versteckte Glutnester / umstürzende kleine Gehölze
Für die Umwelt / Sachwerte
Ausbreitung auf größere Wiesenflächen
Gefahr für angrenzende Stallungen, Gebäude oder Gartengrundstücke
Boden und entstehende Erosion / Flächenschaden
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Großräumige Verkehrssicherung (Warnkegel, Blitzer, Fahrzeug als Puffer)
Erkundung: Brandausbreitung & Windrichtung prüfen
Wasser zuerst an den Brandfuß → Angriffsseite bestimmen
Schnellangriff oder Waldbrandrucksäcke einsetzen
Schaffung einer Feuergrenze:
Abharken vegetationsfreier Streifen
Wasserbarriere setzen
Paralleler Löschangriff:
Böschung löschen
Übergreifende Brandnester in der Wiese bekämpfen
Kontrolle auf Glutnester
Nachsicherung
Ziel der Übung
Taktisches Vorgehen bei Vegetationsbrand (Böschung + Wiese)
Richtiges Arbeiten entlang des Brandfußes
Umgang mit Windrichtung & Brandausbreitung
Koordiniertes Arbeiten mit mehreren Trupps
Nutzung einfacher Vegetationsbrandtechniken:
Feuer ausgraben
Glut verreiben
Nester ablöschen
Sicherheit an Straßen rücksichtsvoll & regelkonform umsetzen
Wasserentnahme organisieren (Schlauchstrecke, Tankfahrzeug, Pendelverkehr)
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung
„Böschungsbrand – droht auf Wiese überzugreifen.“
Lage beim Eintreffen
Flammen in der Böschung
Feuer bereits 1–2 Meter in die Wiese übergesprungen
Windrichtung seitlich oder zur Wiese
Kein Hydrant in der Nähe
Verkehr weiterhin im Fluss
Erst-Erkundung (Gruppenführer)
Wind beurteilen
Abschätzen: Flammenhöhe, Ausdehnung, Gefahr weiterer Ausbreitung
Festlegung des ersten Löschbereichs
Verkehrsabsicherung befehlen
Tankinhalt prüfen – reicht das Wasser?
Absicherung an der Straße
Fahrzeug als Schutzfahrzeug schräg versetzt
Verkehrsleitkegel aufstellen
„Feuerwehr im Einsatz“-Schild
Wenn möglich Polizei nachfordern (Übung simuliert)
Löschangriff – Zwei Einsatzschwerpunkte
A – Brand an der Böschung stoppen
Schnellangriff oder D-Rohr
Strahlrohr im Sprühstrahl zur Flächenbrandbekämpfung
Parallel: Glut mit Waldbrandwerkzeugen abtragen
Brandfuß zuerst löschen, dann Brandflanke
B – Übergreifende Flammen auf der Wiese bekämpfen
Zweiter Trupp setzt Verteiler & D-Leitung
Querarbeit gegen die Ausbreitungsrichtung
Glutnestkontrolle
Feuerlinie visuell kontrollieren
Wasserorganisation
Falls Tank knapp:
Pendelverkehr (simuliert)
Anschluss B-Leitung an weiter entfernte Wasserquelle
Übergabe an nachrückendes LF- oder TLF-Fahrzeug
Nachlöscharbeiten
Glutnester in Wiese und Böschung ablöschen
Brandschneisen harken
Temperaturkontrolle (simuliert)
Sichtprüfung → Feuer aus?
Rückbau
Geräte reinigen (Böschungsarbeit → Schmutz!)
Verkehrsführung aufheben
Einsatzstelle an Anlieger / Polizei übergeben
Nachbesprechung
Wurde korrekt am Brandfuß begonnen?
Windrichtung richtig berücksichtigt?
Kommunikation der Trupps klar?
Absicherung ausreichend bei Straßenlage?
Glutnestkontrolle gründlich?
Wassermanagement funktionierend?
Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Wind nimmt zu
→ Feuer breitet sich schneller in die Wiese aus → Trupps müssen Taktik anpassen.
Variante B – Zweite Brandstelle
→ Funkenflug löst neuen Spotfire aus → zweiter Abschnitt.
Variante C – Enger Graben in Böschung
→ Erschwerte Annäherung → Einsatz langer Rohre oder Werkzeug.
Variante D – Verkehr behindert Einsatz
→ Stresssituation für Verkehrsabsicherung.
Variante E – Nachtübung
→ Fokus auf Beleuchtung, Orientierung, Sicherheit.
Variante B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Kleiner Waldbrand – Rauchentwicklung im Unterholz, unklare Lage“
Die Einsatzkräfte treffen an folgendem Bild ein:
Auf einer Waldwegfläche oder Lichtung brennt ein kleiner Bereich (ca. 20–50 m²).
Bodenvegetation (Laub, Nadelstreu, Äste, Moose) glimmt und brennt.
Einzelne Flammen sichtbar, aber kein Vollbrand.
Es riecht deutlich nach verbranntem Holz; leichter Rauch steigt aus dem Waldboden auf.
Nach kurzer Zeit ist klar:
→ Das offene Feuer ist klein, aber mehrere Brandnester können sich im Waldboden verstecken.
Besonders im Bereich von Baumwurzeln, morschem Holz und unter trockener Laubschicht könnten verdeckte Glutstellen vorhanden sein.
Keine unmittelbare Gebäudebedrohung, aber Gefahr der Ausbreitung bei Wind und Trockenheit.
Lagevorschlag B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Kleiner Waldbrand – Rauchentwicklung im Unterholz, unklare Lage“
Die Einsatzkräfte treffen an folgendem Bild ein:
Auf einer Waldwegfläche oder Lichtung brennt ein kleiner Bereich (ca. 20–50 m²).
Bodenvegetation (Laub, Nadelstreu, Äste, Moose) glimmt und brennt.
Einzelne Flammen sichtbar, aber kein Vollbrand.
Es riecht deutlich nach verbranntem Holz; leichter Rauch steigt aus dem Waldboden auf.
Nach kurzer Zeit ist klar:
→ Das offene Feuer ist klein, aber mehrere Brandnester können sich im Waldboden verstecken.Besonders im Bereich von Baumwurzeln, morschem Holz und unter trockener Laubschicht könnten verdeckte Glutstellen vorhanden sein.
Keine unmittelbare Gebäudebedrohung, aber Gefahr der Ausbreitung bei Wind und Trockenheit.
Gefahrenlage
Primäre Gefahren
Glutnester können sich unterirdisch oder unter Laub ausbreiten.
Wurzelbrände – Feuer wandert entlang von Wurzeln.
Funkenflug bei Wind → neue Brandstellen.
Wasserknappheit je nach Waldgebiet.
Sekundäre Gefahren
Verletzungsgefahr durch unebenes Gelände, Wurzelwerk, Astwerk.
Rauchentwicklung – Sichtprobleme.
Erschöpfung oder Überlastung bei warmem Wetter.
Insekten, Zecken, lose Äste.
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Absichern des Einsatzbereichs und Erkundung
Offenes Feuer ablöschen
Taktische Suche nach Brandnestern mit:
Werkzeug (Schaufeln, Feuerpatschen)
Wärmebildkamera
Harken / Waldbrandwerkzeugen
Boden & Laubschicht gezielt abtragen
Wurzeln freilegen und prüfen
Wassertrupp setzt D- oder C-Rohr ein (niedriger Druck)
Glutstellen einzeln ablöschen
Bereich final kontrollieren (Tmax prüfen → simuliert)
Ziel der Übung
Umgang mit kleinen Waldbränden unter realistischen Bedingungen
Erkennen und Lokalisieren von verdeckten Glutnestern
Einsatz von Waldbrandwerkzeugen und Wärmebildkamera
Richtiges Nachlöschen / Brandnachschau
Schlauchmanagement im unwegsamen Gelände
Trupparbeit im Gelände (Kommunikation, Sicherheit, Orientierung)
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung
„Kleiner Waldbrand nahe Waldweg – Rauch sichtbar.“
Lage beim Eintreffen
Offene Flammen klein
Glimmende Bereiche sichtbar
Rauch aus Boden / Laub
Feuer ist lokal begrenzt, aber trockenes Umfeld
Erst-Erkundung (GF)
Windrichtung prüfen
Größe des Brandes schätzen
Feststellen möglicher Ausbreitungsgefahren
Mannschaft in zwei Bereiche einteilen:
Trupp 1 – Löschen,
Trupp 2 – Brandnestersuche
Löschangriff vorbereiten
Löschwasser aus Fahrzeugtank oder D-Rohr
Niedrigen Druck wählen, um Bodenerosion zu vermeiden
Ausrollen der Schläuche seitlich des Weges
Brandbekämpfung
Trupp 1 löscht offene Flammen
Trupp 2 beginnt parallel mit der Bodenkontrolle
Mit Harken & Schaufeln Laub abtragen
Nadelstreu durchkämmen
Wurzelenge prüfen (Kamera, Handwärme)
Brandnestersuche – Schwerpunkt der Übung
Kamera oder Handrückentest (mit Vorsicht)
Glut anhand von:
Hitze
Rauch
Glimmfarben
Erde/Laub vorsichtig abtragen
Glut mit Wasser oder Schaufel ablöschen
Bei Wurzelbrand: ganze Wurzel freilegen und gezielt kühlen
Kontrolle
Vollständiger Rundgang
Temperaturkontrolle (Übungsleitung simuliert)
Kein Rauch mehr?
Keine Hitzequellen mehr?
Feuer aus
Rückbau
Ausrüstung reinigen (Waldbrandwerkzeug hat oft Harz/Asche)
Schläuche aufrollen
Bereich an Forst / Eigentümer übergeben
Einsatzbericht (simuliert)
Nachbesprechung
Wurden alle Glutnester gefunden?
Trupparbeit im Gelände effizient?
Sinkender Tankinhalt beachtet?
Taktisches Vorgehen am Brandfuß vs. Brandflanke
Ausrüstung richtig eingesetzt?
Sicherheit im Wald gewahrt?
Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Spotfire in der Nähe
Übungsleitung setzt nach etwas Zeit ein zweites kleines Brandnest → Trupp muss neu planen.
Variante B – Wind nimmt zu
→ Feuer breitet sich zum Waldrand oder in hohes Gras aus.
Variante C – Raucherschwaden erschweren Lokalisierung
→ Suche wird anspruchsvoller.
Variante D – Wurzelbrand
→ Glut wandert Richtung Baum → Trupp muss gezielt eingreifen.
Variante E – Nachtübung
→ Fokus auf Beleuchtung, Sicht, Kamera, Orientierung.
Einsatzschicht-Simulation (08:00 – 20:00 Uhr)
16 Teilnehmer – 2 Einsatzgruppen
1. Grundstruktur der Übung
- Dauer: 12 Stunden (Empfehlung: 08:00–20:00)
- Teilnehmer: ca. 24
- Einteilung:
- 2 Gruppen à 8 Personen
- Pro Gruppe:
- GF (Gruppenführer)
- Melder / MA
- Angriffstrupp (A- und B-Trupp je nach Lage)
- Wassertrupp
- Schlauchtrupp
- Fahrzeuge (variabel):
- LF 20
- TLF 3000
- MTW (für Material / Transport/ ELW)
Schwerpunkte, die über den Tag verteilt werden:
- Brandbekämpfung Innen & Außen
- Technische Hilfeleistung (Variabel , Person in Notlage…)
- Gefahrgut (Basis)
- Vegetationsbrand
- Atemschutznotfall / Sicherheitstrupptraining
- Führung & Kommunikation
- Funk
- Mannschaftslogistik
- Hygiene und Nachbereitung
2. Rollenverteilung & Organisation
Leitung
- Übungsleitung (1–2 Personen)
- Sicherheitsbeobachter pro Lage
- Realistische Notfalldarsteller (optional)
Einheitsführung
- Zugführer/ Einsatzleitstelle (stellt Funkkontakt & Tageskoordination)
- Gruppenführer (führen ihre Gruppen lageabhängig)
Logistik
- Verpflegung
- Materialnachführung
- Rückzugsbereich / Besprechungsraum
3. Tagesstruktur (Grundkonzept)
08:00 – 08:45 Uhr – Antreten & Einweisung
- Meldung der Gruppen
- Einweisung in den Tagesablauf
- Einteilung der Fahrzeuge
- Sicherheitsunterweisung
- Großer Gruppenfunkcheck
08:45 – 10:30 Uhr – Einsatzlage 1 (Brand)
Schwerpunkte:
- Atemschutz
- Schlauchmanagement
- Kommunikation
- Personensuche
- Löschangriff im Innenbereich
- Brandbekämpfung unter Nullsicht
Lagevorschlag A Kellerbrand mit vermisster Person
Lagevorschlag B Dachstuhlbrand – Außenangriff + Innenangriff
Lagevorschlag C Containerbrand + Gasflaschen – kombinierte Brandbekämpfung
10:30 – 11:00 Uhr – Nachbereitung & Reset
- GWT / PA tauschen
- Einsatzleistung/ Nachbesprechung kurz (5–10 min)
- Aufbereitung/ Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft
11:00 – 12:30 Uhr – Einsatzlage 2 (Technische Hilfe)
Schwerpunkte:
- Sichern des Containers / Maschine
- Patientenbetreuung
- Einsatz von geeigneten Werkzeug
- Unterbau & Stabilisierung
- Anheben & Befreiung
- Absicherung der Einsatzstelle
Lagevorschlag A Person unter Container / Maschine
Lagevorschlag B Person in Graben / Grube gefallen (2–3 m)
Lagevorschlag C Keller unter Wasser – Pumpen & Beleuchtung
12:30 – 13:00 Uhr – Mittagspause
13:00 – 14:30 Uhr – Einsatzlage 3 (Gefahrgut)
Schwerpunkte:
- Erkundung „ABCDE-Schema“
- Gefahrgutkennzeichnung / Stoffnummer
- Absperrgrenzen
- Dekon-Strecke
- Abdichten / Auffangen
- Funkenfreie Arbeitsweise
Lagevorschlag A: Unklare Flüssigkeit läuft aus Transporter
Lagevorschlag B: Undichte Acetylenflasche in Werkstatt
Lagevorschlag C: Dieselspur großflächig – Ölbindemittel & Verkehrssicherung
14:30 – 15:00 Uhr – Nachbereitung
15:00 – 16:30 Uhr – Einsatzlage 4 (Vegetationsbrand)
Schwerpunkte:
- Pump-&-Roll (TLF)
- D-Schläuche, Feuerpatschen, Handwerkzeuge
- Einsatz von Waldbrandrucksäcken
- Wasserhaltungsmanagement
- Führungsstruktur (Abschnittsbildung)
Lagevorschlag A: Böschungsbrand + Ausbreitung auf Wiese
Lagevorschlag B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Lagevorschlag C: Brand in Kleingarten mit Gasflasche
16:30 – 17:00 Uhr – Pause / Gerätepflege
17:00 – 18:30 Uhr – Einsatzlage 5 (Atemschutznotfall & Führung)
Schwerpunkte:
- MAYDAY-Absetzen
- Sicherheitstrupp-Einsatz
- Kommunikation ZF — GF — AS-Trupp
- Rettung über Leitern oder Treppen
Lagevorschlag A: Atemschutznotfall im Übungsobjekt
Lagevorschlag B: Vermisster Atemschutztrupp in verrauchter Halle
Lagevorschlag C: Übung „Stresslage Führung“ – parallele Einsätze für GF
18:30 – 19:00 Uhr – Abschlusslage (Kombination)
Vorschlag: Mehrkomponentenlage
Beispiel:
- Schuppenbrand + vermisste Person
- Verkehrsunfall davor + austretende Betriebsstoffe
- Einsatzstellenorganisation mit Abschnitten
Ziele:
- Teamwork
- Führungskompetenz
- Priorisierung
- Realitätsnahe Gesamteinsatzdarstellung
19:00 – 19:30 Uhr – Großes Aufrüsten & Nachbereitung
19:30 – 20:00 Uhr – Abschluss, Feedback, Debriefing
4. Materialliste (über den Tag verteilt)
Standard
- PA + Ersatzflaschen
- Hohlstrahlrohre
- Schlauchmaterial aller Größen
- Verteiler / Standrohr / Hydrantenschlüssel
- Wärmebildkamera
- Funkgeräte
- Leitern
- Verkehrssicherung
- Absperrmaterial
- Beleuchtung
- Motorsäge (für TH/Baumlage)
TH
- Unterbaumaterial
- Handwerkzeug
- Sonstige zur Verfügung stehende Hilfsmittel
Gefahrgut
- Bindemittel
- Wanne, Fass, Dichtkissen
- Dekon-Material
- Gefahrgutkarten / App
Vegetation
- Feuerpatschen
- Waldbrandrucksack
- D-Leitungen
- Handwerkzeug
- TLF
5. Ausbildungsziele
- Sicherer Innenangriff
- Strukturierte THL-Abarbeitung
- Führungsfähigkeit aller GF und des ZF
- Funkdisziplin
- Teamarbeit und Stressresilienz
- Eigenschutz / Eigensicherung
- saubere Einsatzstellenorganisation
- Fähigkeiten für seltene Lagen (GG, Vegetation, Atemschutznotfall)
6. Varianten für die Gesamtübung
Variante A – Standard 12h Schichtsimulation
5 Einzellagen wie oben in realitätsnaher Abfolge.
Variante B – Stationsbetrieb + große Abschlusslage
- Vormittag: 3–4 Stationen (Brand, TH, Funk & Führung, GG)
- Nachmittag: große Gesamtlage (Unwetter, Gebäudebrand, VU)
🅲️ Variante C – Realistische Einsatzschicht mit Zufallsalarmen
- Übungsleitung bestimmt Uhrzeiten zufällig (vorab geheim).
- Teilnehmer wissen nicht, wann der nächste Alarm kommt.
- Sehr realitätsnah, hoher Stressfaktor.
🅳️ Variante D – Schwerpunkt Brand + TH
Besteht aus:
- Brand (Innen)
- TH
- Vegetationsbrand
- Abschlusslage
→ Ideal für minimalen Materialaufwand
🅴️ Variante E – Schwerpunkt Führung & Kommunikation
- Parallele Einsatzlagen
- GF müssen Prioritäten setzen
- ZF führt mehrere Abschnitte
- Funkdisziplin + Lagekartenführung
CHECKLISTEN FÜR ÜBUNGSLEITUNG – KOMPLETT
Vor der Übung:
– Einsatzgelände prüfen
– Fahrzeuge & Material verteilen
– Statisten briefen
– Sicherheitsbeauftragten benennen
– Funkkanäle festlegen
Während der Übung:
– Sicherheit überwachen
– Lagen steuern
– Bewertung dokumentieren
– Kommunikation beobachten
Nach der Übung:
– Debriefing
– Material prüfen
– Feedback einholen
Lagevorschlag A: Kellerbrand mit vermisster Person
- Ausgangslage (Für die Übungsteilnehmer)
Wir werden zu einem „Kellerbrand, unklare Rauchentwicklung“ in ein Einfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen dringt dichter, dunkler Rauch aus dem Kellerabgang. Ein Bewohner erwartet die Einsatzkräfte aufgeregt vor dem Haus und berichtet:
- Im Keller kam es plötzlich zu einer Explosion/Knall.
- Starke Rauchentwicklung, Sicht im Erdgeschoss bereits eingeschränkt.
- Eine Person (z. B. ein Familienmitglied oder Handwerker) wird im Keller vermisst.
- Strom im Gebäude ist teilweise ausgefallen – Licht flackert.
Die Kellertreppe ist stark verraucht und kaum einsehbar.
- Gefahrenlage
- Sicht gleich null, starke thermische Belastung im Keller
- Keller als möglicher „Brandkeller“ mit nur einem Ausgang → Rückzugsweg beachten
- Gefahr durch elektrische Geräte, Hausinstallation, Gastherme oder Heizöltank
- Absturzgefahr an Treppe, Stolperstellen, Regale
- Stressbelastung durch vermisste Person
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
- Erkundung durch Gruppenführer
- Sofortige Menschenrettung unter Atemschutz
- Vornahme eines C-Rohres zur Brandbekämpfung
- Absuchen der Kellerräume nach vermisster Person
- Belüftungsmaßnahmen vorbereiten
- Brandbekämpfung im betroffenen Kellerraum
- Rettung & Übergabe der Person an den Rettungsdienst
- Kontrolle auf versteckte Brandnester
- Ziel der Übung
- Sicheres Vorgehen unter Atemschutz
- Standard-Einsatz-Regeln (SER) Brandbekämpfung anwenden
- Kommunikation im Trupp verbessern
- Menschenrettung unter Nullsicht
- Orientierung & taktisches Vorgehen im Keller
- Einhaltung des Atemschutz-Notfallkonzepts
- Möglicher Übungsablauf
- Alarmierung → Funktext „Kellerbrand, Person vermisst“
- Eintreffen – Lage auf Sicht (Qualm aus Kellerabgang)
- Erstmaßnahmen: Absperren, erste Lage, Angriffstrupp rüstet sich aus
- Vorgehen in den Keller mit Schlauchpaket oder C-Längen
- Absuchen der Räume (Leitlinien, rechte-/linke-Hand-Methode)
- Finden der vermissten Person (Übungspuppe, Statist)
- Rettung über Treppe – ggf. Schleifkorb o. Ä.
- Brandbekämpfung des angenommenen Feuers
- Belüftung mit Überdruck
- Nachkontrolle / Rückmeldung an Gruppenführer
- Übungsende & Nachbesprechung
- Optionale Erweiterungen (falls die Übung anspruchsvoller werden soll)
Variante A – Atemschutznotfall
Ein Truppmitglied simuliert Atemprobleme → Mayday-Meldung → Sicherheitstrupp aktiv.
Variante B – Flashover-/Rauchdurchzündungssimulation
Heißer Rauch im Treppenraum, Teilnehmer müssen Deckenkühlung vornehmen.
Variante C – Gebäudetechnik-Ausfall
Licht fällt komplett aus → Orientierung nur mit Helmleuchten.
Variante D – Verwirrte oder panische Person
Statist rennt zurück in den Keller → taktisches Nachsetzen erforderlich.
Lagevorschlag B: Dachstuhlbrand – Außenangriff + Innenangriff
- Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Die Feuerwehr wird zu einem „Dachstuhlbrand – starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich“ in einem zweigeschossigen Wohngebäude alarmiert.
Beim Eintreffen:
- Aus dem Dachfirst und den Dachpfannen dringt dichter schwarzer Rauch.
- Flammenschein ist im Bereich des Spitzbodens zeitweise sichtbar.
- Ein Nachbar berichtet, dass renoviert wurde – offener Dachstuhl, Baumaterial, evtl. Gasbrenner im Einsatz.
- Bewohner sind laut Aussage bereits draußen, aber es wird vermutet, dass sich noch eine Person im Obergeschoss befindet (z. B. Handwerker).
- Der Dachboden ist nur über eine schmale Holztreppe erreichbar.
- Starker Funkenflug – Gefahr für Nachbargebäude / Anbauten.
- Gefahrenlage
- Einsturz- und Durchbrandgefahr im Dachstuhl
- Gefahr von Brandausbreitung in Zwischendecken und Schächten
- Hitze, herabfallende Dachpfannen und brennende Teile
- Holztreppe möglicherweise instabil
- Kaminwirkung im Spitzboden → schnelle Brandintensivierung
- Stromleitungen im Dachbereich unklar (evtl. PV-Anlage)
- Heiße Brandgase im Obergeschoss → potenzielle Flashover-Gefahr
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
Innenangriff
- Menschenrettung ins OG / Dachgeschoss
- Löschangriff über innen mit C-Rohr oder Hohlstrahlrohr
- Kontrolle von Zwischendecken, Dachschrägen, Schächten
- Verhindern des Durchzündens durch gezielte Brandgas-Kühlung
- Rückmeldung der Trupps an Gruppenführer
- Räumliches Vorgehen in engen Bereichen
Außenangriff
- Aufbau der Wasserversorgung
- Außenangriff über tragbare Leiter oder Hubrettungsgerät
- Abtragen glühender Dachpfannen
- Öffnen des Daches (falls vorgesehen) – Übungsleiter entscheidet
- Schutz angrenzender Gebäude (Riegelstellung)
- Abluftöffnung in Absprache mit Innenangriff
- Sicherstellung des Sicherheitstrupps
- Ziel der Übung
- Sicheres Zusammenspiel von Innen- und Außenangriff
- Koordinierte Brandbekämpfung in höhergelegenen und schwer zugänglichen Bereichen
- Menschenrettung unter hoher thermischer Belastung
- Suchen und Öffnen von verdeckten Brandstellen
- Anwendung von Löschtechniken bei Dachstuhlbränden
- Gefahrenerkennung (Einsturz, Flashover, Dachdurchbruch)
- Taktische Ventilation
- Möglicher ÜbungsablaufAlarmierung → „Dachstuhlbrand – eine Person vermisst“
Eintreffen – Lage auf Sicht
Rauch aus dem Dach, Funkenflug, evtl. Flammenschein
Erkundung durch GF
Festlegen: „Innenangriff + Außenangriff parallel“
Einsatzvorbereitung- Atemschutztrupp rüstet sich aus
- Wasserversorgung & Verteiler setzen
Innenangriff
- Vorgehen ins OG / DG
- Personensuche
- Brandbekämpfung und Kühlung der BrandgaseAußenangriff
- Leiter in Stellung bringen
- Dach öffnen / Pfannen abtragen
- Löschmaßnahmen von außenPersonenrettung
- Puppe/Person finden → Retten über Treppe oder LeiterKoordinierter Löschangriff
- Innen: Brandnester lokalisieren
- Außen: Dach öffnen und Brandraum belüftenBrand unter Kontrolle
- Nachlöscharbeiten, Kontrolle mit WärmebildkameraRückbau & Einsatzende
Nachbesprechung
- Optional: Dynamische Übungserweiterungen
Variante A – Dachstuhl droht einzustürzen
Der Übungsleiter gibt Durchsagen: „Knisternde Geräusche – Deckenbalken instabil!“
→ Innenangriff muss zurückgenommen werden.
Variante B – Flashover-Gefahr
Plötzlich starke Hitzeentwicklung im OG → Trupp muss Brandgase kühlen.
Variante C – Brand in Zwischendecke
Innenangriff findet Schmorspuren an der Dachschräge → Öffnen notwendig.
Variante D – Person an Fenster im DG
Rettung über Leiter als separate Aufgabe.
Variante E – Wind dreht → Funkenflug gefährdet Nachbargebäude
Außentrupp muss Riegelstellung aufbauen.
Lagevorschlag C: Containerbrand + Gasflaschen – kombinierte Brandbekämpfung
- Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Wir werden alarmiert zu:
„Brennender Abfallcontainer, Knallgeräusche, Gasflaschen im Gefahrenbereich“
Beim Eintreffen stellt sich folgende Lage dar:
- Auf einem Betriebshof / Baustellengelände brennt ein großer Metall-Abfallcontainer (z. B. 10–20 m³).
- Im Container befinden sich brennende Bauabfälle, Holzreste, Verpackungen, evtl. Kunststoffe.
- Aus dem Container schlagen offene Flammen, starke Rauchentwicklung.
- In unmittelbarer Nähe (2–5 m) stehen mehrere Gasflaschen (z. B. Propan, Acetylen, Schutzgas), teilweise liegend.
- Ein Mitarbeiter berichtet, er habe Knallgeräusche gehört und vermutet, dass auch im Container Gasflaschen oder Spraydosen liegen könnten.
- Wind treibt Rauch in Richtung eines angrenzenden Gebäudes / der Straße.
- Gefahrenlage
- Hitzeeinwirkung auf Gasflaschen → Gefahr der Explosion / Bersten (BLEVE)
- Unklar, welche Flaschen genau vorhanden sind (Propan, Acetylen, evtl. Schweißgasflaschen)
- Mögliche Druckgasbehälter im Container selbst (Spraydosen, kleine Kartuschen)
- Sichtbehinderung durch Rauch, toxische Brandgase
- Splitter- / Trümmergefahr bei Flaschenversagen
- Gefährdung von Personen im Nahbereich und auf dem Betriebshof
- Erschwerte Annäherung an den Container wegen Hitze und möglicher Verpuffungen
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
Taktische Schwerpunkte
- Erkundung & Stoffklärung (Art und Anzahl der Gasflaschen)
- Kombinierte Brandbekämpfung:
- Kühlung der Gasflaschen
- Löschangriff auf Containerbrand
- Sicherstellung eines Sicherheitsabstands bei möglichen Flaschenrisiken
- Einrichten eines Gefahrenbereichs und Absperrung
- Rückmeldung an Gruppenführer / Einsatzleitung
- Sicherung der Wasserversorgung
- Ziel der Übung
- Erkennen der besonderen Gefährdung durch Gasflaschen im Brandbereich
- Richtiger Umgang mit brennenden bzw. erhitzten Gasflaschen
- Kombinierter Löschangriff (Schutz/Kühlung vs. Brandbekämpfung)
- Umsetzung von Sicherheitsabständen, Strahlrohrführung, Deckung
- Taktische Priorität: Menschenrettung – Gefahrenabwehr – Sachwerte
- Klare Kommunikation zwischen Angriffstrupp, Wassertrupp und Gruppenführer
- Möglicher Übungsablauf
Alarmierungstext
„Containerbrand auf Betriebshof, mehrere Gasflaschen in der Nähe, Knallgeräusche gemeldet.“
Eintreffen – Lage auf Sicht
- Großer brennender Container, Flammen sichtbar
- Gasflaschen direkt daneben (vom Übungsleiter positioniert)
- Rauch zieht in eine Richtung (z. B. in Richtung Lagerhalle)
Erst-Erkundung durch Gruppenführer
- Welche Flaschen? (Beschriftung, Farbe, Betriebsmitarbeiter befragen)
- Abstand der Flaschen zum Container
- Zugänglichkeit, Windrichtung, Fluchtwege
- Entscheidung: Innenangriff auf Container oder nur von außen?
Taktische Entscheidung – kombinierte Vorgehensweise
- Trupp 1: Kühlung der Gasflaschen mit Sprühstrahl / Wurfweite nutzen
- Trupp 2: Löschangriff auf den Containerbrand (z. B. mit Schaum oder Wasser, je nach Ausbildungsziel)
- Wassertrupp sichert Wasserversorgung & bereitet weiteres Rohr vor
Umsetzung der Maßnahmen
- Aufbauen der Wasserversorgung (Hydrant/Zisterne/Tank)
- Sicheres Annähern an die Gasflaschen:
- Möglichst aus Deckung
- Mit Sprühstrahl, nicht zu nah ran
- Containerbrand:
- Gezielter Löschangriff
- Evtl. Containerdeckel schließen/öffnen in Absprache mit Übungsleitung
- Ständige Temperaturkontrolle (simuliert, z. B. durch Übungsleiter → „Flasche wird heißer/kälter“)
Lageentwicklung (durch Übungsleitung steuerbar)
- Flasche wird heiß → Trupp muss Abstand vergrößern und Kühlung intensivieren
- Weitere Flasche im Container wird „entdeckt“
- Nahegelegene Paletten/Materialien beginnen zu „brennen“ (simuliert) → Riegelstellung
Lage unter Kontrolle
- Containerbrand weitgehend gelöscht
- Gasflaschen ausreichend gekühlt
- Gefahrenbereich reduziert
- Kontrolle der Flaschen (z. B. „Auf Undichtigkeit prüfen“, fiktiv)
Rückbau & Abschluss
- Löschmaßnahmen eingestellt
- Material zurückbauen
- Abschlussmeldung an EL/GF
Nachbesprechung (wichtig für die Ausbildung)
- Was war das Gefährlichste an der Lage?
- War der Abstand angemessen?
- Welche Infos über Gasflaschen sollten bekannt sein (Kennzeichnung, Verhalten im Brandfall)?
- Wie hat die Kommunikation funktioniert?
- Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Verdeckte Acetylenflasche
- Ein Mitarbeiter meldet nachträglich: „Da war noch ’ne Acetylenflasche für Schweißarbeiten beim Container!“
- → Taktik überprüfen: Kühlzeit, Gefahrenbereich, Rückzugsmöglichkeiten, Dauerkühlung.
Variante B – Spraydosen im Container
- Während der Brandbekämpfung gibt es kleine „Knallgeräusche“ (simuliert) → Trupp muss Deckung nutzen und Strahlführung anpassen.
Variante C – Personensuche
- Ein Bauarbeiter wird vermisst → Gelände muss im Nahbereich abgesucht werden, parallel zum Löschangriff.
Variante D – Wind dreht
- Rauch zieht plötzlich Richtung Straße oder Gebäude → Anpassung der Absperrung, Schutz weiterer Objekte.
Lagevorschlag A: Person unter Container / Maschine
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Wir werden alarmiert zu:
„Person unter Container eingeklemmt“
oder
„Person unter Maschine – unklare Lage“
Beim Eintreffen stellt sich folgende Situation dar:
Auf einem Baustellen- oder Betriebshof wurde eine Person beim Umsetzen eines Containers oder beim Bedienen einer schweren Maschine (z. B. Minibagger, Radlader, Metallpresse) erfasst und teilweise oder vollständig eingeklemmt.
Der Container oder die Maschine steht instabil oder schief.
Die eingeklemmte Person ist ansprechbar, aber schwer verletzt und in Panik.
Bauarbeiter / Mitarbeiter stehen daneben, sind aufgeregt und können nur teilweise Angaben machen.
Die genaue Position der Einklemmung ist nicht sofort erkennbar (z. B. Beine unter Kante, Oberkörper unter Rahmen, Person unter rollendem Container).
Gefahrenlage
Gefahr des Abrutschens oder weiteren Absenkens von Container/Maschine
Schwere Verletzungen der eingeklemmten Person (Schock, Atemnot, Blutungen)
Unsicherer Untergrund (z. B. lose Erde, Schotter, Gefälle)
Gefahr durch laufende Maschinen oder hydraulische Systeme
Gefahr für Einsatzkräfte durch unkontrollierte Bewegungen beim Heben
Möglicher Kraftstoffaustritt oder Ölverlust bei Maschinen
Stressfaktor durch permanente Interaktion mit der eingeklemmten Person
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Erkundung und Festlegen der Vorgehensweise
Sicherung des Containers oder der Maschine vor weiteren Bewegungen
Patientenbetreuung (Ansprache, psychologische Betreuung, Vitalfunktionen)
Technische Rettung mit stabilisierenden Maßnahmen
Heben, Ziehen oder Entlasten mit Hebekissen, hydraulischen Geräten oder Unterbau
Rettung der Person unter Eigenschutz
Absprache mit Rettungsdienst zur Befreiungstaktik und Kreislaufstabilisierung
Ziel der Übung
Anwendung von Techniken der technischen Unfallrettung
Sicherer Aufbau von Stabilisierungen und Unterbauungen
Gefahrenabschätzung bei schwerer Last
Kommunikation zwischen Gruppenführer, Trupps und Rettungsdienst
Kombination von Technik, Erstversorgung, Lagesicherung
Taktisches Vorgehen nach dem Prinzip: Sichern – Heben – Befreien – Betreuen
5. Möglicher Übungsablauf
Alarmierungstext
„Person unter Container eingeklemmt – unklare Lage.“Eintreffen – Lage auf Sicht
Container/Maschine auf einer Seite abgesackt oder verschoben
Person sichtbar eingeklemmt
Mitarbeiter aufgeregt → Informationen nur teilweise verwertbar
Erst-Erkundung (GF)
Welche Last? Wie stabil? Gefahr weiterer Bewegung?
Einseitige vs. vollständige Einklemmung?
Identifizieren von Gefahren: Hydraulik, Ketten, Rollen, Untergrund
Ermittlung der rettungsrelevanten Körperstellen
Sicherungsmaßnahmen
Unterbau unter Container/Maschinenrahmen
Keile setzen, Last stabilisieren
Hydraulik oder Motor abschalten
Bereich absperren / Sicherheitsabstand festlegen
Rettungsvorbereitung
Hebekissen oder Rettungszylinder in Stellung bringen
Druckluftversorgung, Pumpen, Werkzeuge bereitstellen
Patientenbetreuung durch eigenes Team oder RD
Technische Rettung
Last langsam, kontrolliert und immer mit Unterbau anheben
Absprache der Schritte über Funk oder Zuruf
Gleichzeitige medizinische Überwachung der verletzten Person
Herausziehen / Befreiung mit Spineboard, Schaufeltrage oder per Hand
Stabilisierte Lage
Person aus Gefahrenbereich transportieren
Übergabe an Rettungsdienst
Überprüfung der Maschine/Last auf Restgefahren (simuliert)
6. Rückbau & Nachbesprechung
7. Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Person bewusstlos
Rettungstrupp muss Atemwegssicherung simulieren (Absprache mit RD).
Variante B – Last verschiebt sich
Übungsleitung simuliert leichte Bewegung → Trupp muss stabil nachsetzen.
Variante C – Zweite Person fehlt
Mitarbeiter ruft plötzlich: „Der Kollege ist auch irgendwo hier!“
→ Gelände absuchen, parallele Menschenrettung organisieren.
Variante D – Brand- oder Leckagegefahr
Öl tritt aus Maschine aus → Gefahrgut-Komponente einbauen.
Brandgeruch / heißgelaufene Bremsen → Löschmittel in Bereitstellung.
Variante E – Hydraulikausfall simuliert
Maschine sackt langsam ab → schnelle, aber kontrollierte Reaktion erforderlich.
Lagevorschlag B: Person in Graben / Grube gefallen (2–3 m)
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„TH – Person in Baugrube gefallen, unklare Verletzungen“
Beim Eintreffen finden die Kräfte folgendes vor:
Eine Person ist in eine ca. 2–3 Meter tiefe Grube gestürzt (z. B. Baugrube, Versorgungsschacht, Fundamentloch).
Die Person sitzt oder liegt am Boden, ist ansprechbar, klagt über Schmerzen.
Leiter der Baustelle/Bauarbeiter sind aufgeregt, geben teils widersprüchliche Informationen.
Grubenrand ist teilweise unbebaut, ohne Geländer, leicht abrutschgefährdet.
Es gibt keine Hinweise auf akuten Einsturz, aber Untergrund ist uneben.
Kein schweres Gerät, keine Maschinen im Einsatz.
Gefahrenlage
Absturzgefahr für Einsatzkräfte am Rand der Grube
Gefahr von Verletzungen beim Herabsteigen (Lockerer Untergrund, unebener Boden)
Gefahr des Nachrutschens von Erdmaterial bei falschem Betreten des Grubenrands
Verletzungen der Person (z. B. Knöchel, Bein, Rücken)
Psychische Belastung der gestürzten Person (Angst, Orientierungslosigkeit)
Wetter-/Umwelteinflüsse (Nässe, Dunkelheit, Kälte)
Keine Spezialgefahren wie Gas, Wasser, Elektrik – die Übung bleibt low-tech und realistisch.
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Unfallstelle sichern und absperren
Erkundung: Zustandsfeststellung der Person, Grubenstabilität prüfen
Steckleiter zur Grube bringen und als Behelfsleiter einsetzen
Ein Trupp steigt gesichert über die Leiter in die Grube ab
Sicherung der Einsatzkraft über Feuerwehrleine
Erstversorgung der Person im Grubenbereich
Rettung durch:
Hochziehen mit Rettungsknoten / Brustbund, oder
Rettung mit Schleifkorb (falls vorhanden)
Übergabe der Person an den Rettungsdienst
Ziel der Übung
Sicheres Vorgehen bei Tiefenrettung ohne technische Spezialausrüstung
Anwendung von Knoten & Stichen (Rettungsknoten, Brustbund, Mastwurf)
Kommunikation und Aufgabenverteilung in beengter / tiefer Lage
Sicheres Be- und Übersteigen über Steckleiter
Patientenbetreuung auf engem Raum
Organisation einer manuellen Mannschaftsrettung
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung & Ausrücken
Funktext: „Person in 3-m-Grube gefallen – Anrufer unklar“.
Lage beim Eintreffen
Grube sichtbar
Person reagiert, wirkt erschrocken
Bauarbeiter aufgeregt
Rettungsmöglichkeiten auf den ersten Blick erkennbar
Erst-Erkundung (Gruppenführer)
Stabilität des Grubenrands prüfen
Verletzungen des Patienten einschätzen
Grubentiefe messen/schätzen
Zugangsmöglichkeiten checken
Entscheidung: Rettung über Leiter + Leine
Absicherung
Verkehrsabsicherung (wenn an Straße)
Markierung / Absperrung des Grubenrandes
Sicherer Standplatz für Mannschaft schaffen
Steckleiterteile zur Grube tragen
Aufbau der Rettung
Steckleiterteil wird schräg gegen Grubenwand gestellt
Ein Feuerwehrangehöriger steigt mit Sicherungsleine hinab
Betreuung der Person:
Ansprache
Erstversorgung
ABCDE-Check, Schmerzlage
Rettungsleine vorbereiten
Rettungsablauf
Option A – Rettung per Rettungsknoten / Brustbund
Person wird gesichert
Feuerwehrkräfte oben ziehen am Seil mit mehreren Mann
Absicherung durch 1–2 Kräfte an der Leiter
Option B – Schleifkorb (falls vorhanden)
Korb wird abgelassen
Person wird eingelegt und gesichert
Team zieht den Korb gemeinsam nach oben
Abschluss
Person wird auf bereitgestellte Trage gelegt
Übergabe an Rettungsdienst
Grube wird gesichert oder Baustellenleitung übergeben
Nachbesprechung
Hat die Leiter sicher gestanden?
Teamkommunikation
Knoten korrekt angewendet?
War die Rettungsrichtung optimal gewählt?
Gefahren richtig beurteilt?
Optional: Übungserweiterungen
Variante A – Person bewusstlos
Einsatzkraft muss zusätzliche Hilfe leisten → stabilere Rettung notwendig.
Variante B – Grube enger / Zugang schwieriger
Team muss Kreativität zeigen (z. B. Leiter quer einbauen, mehrere Leiterteile).
Variante C – Regen / Dunkelheit
Einsatzkräfte müssen mit Licht arbeiten, Rutschgefahr steigt.
Variante D – Verletzungen stärker
Rettung muss besonders schonend erfolgen (z. B. bei vermuteter Wirbelsäulenverletzung).
Variante E – Zwei Personen in der Grube
Abstimmung zwischen mehreren Trupps erforderlich.
Lagevorschlag C: Keller unter Wasser – Pumpen & Beleuchtung
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Keller vollgelaufen – Wasser im Gebäude, unbekannte Ursache“
Beim Eintreffen finden die Kräfte folgende Situation vor:
Ein Einfamilienhaus meldet einen vollgelaufenen Keller, Wasserstand ca. 30–80 cm, je nach Übungsaufbau.
Ursache unbekannt (Rohrbruch, Rückstau, Unwetter, Grundwasser).
Strom im Keller ist ausgefallen, teilweise Sicherungen rausgeflogen.
Bewohner stehen im Erdgeschoss und sind besorgt.
Der Keller enthält:
Regale
Waschmaschine / Trockner
Kartons
Heizungsanlage (nicht unter Wasser, aber gefährdet)
Zugang über enge Kellertreppe – rutschige Stufen.
Keine akute Gefahr, aber elektrische Anlagen dürfen nicht betreten werden.
Gefahrenlage
Stromschlaggefahr, da Wasser leitfähig ist
Rutsch- & Sturzgefahr an Treppe und auf glatten Böden
Unsichere Gegenstände treiben im Wasser und können kippen
Heizungsanlage / Elektrik gefährdet
Gefahr durch verunreinigtes Wasser (Schmutz, Fäkalien bei Rückstau)
Dunkelheit – Sicht schlecht, belastende Arbeitsbedingungen
Gefahr der Unterkühlung für Einsatzkräfte bei längerem Kontakt mit Wasser
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Erkundung der Lage und Gefahren
Stromversorgung prüfen / abschalten lassen (EVU, Hauselektrik)
Einsatzstelle ausleuchten (Innen- und Außenbeleuchtung)
Wassereinbruchsstelle suchen (wenn möglich)
Pumpen in Stellung bringen:
Tauchpumpe
Tragkraftspritze mit Saugkorb (falls geeignet)
Evtl. Wassersauger
Pumpenbetrieb aufbauen (Schläuche, Abflussorte klären)
Kontrolle des Wasserstands während Pumpbetrieb
Betreuung der Bewohner
Nach Abschluss Reinigung & Materialpflege simulieren
Ziel der Übung
Sicherer Umgang mit Pumpen & Wasserförderung im Innenbereich
Gefahren der Elektrizität erkennen
Einsatzstellenbeleuchtung fachgerecht aufbauen
Beengte Räume sicher betreten / arbeiten
Sicherung gegen Ausrutschen, Absturz, Stolpern
Kommunikation zwischen Angriffstrupp, Maschinist und Gruppenführer
Systematisches Vorgehen: Erkunden – Absichern – Pumpe – Beleuchtung – Abarbeiten
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung & Ausrücken
„Keller unter Wasser, unklare Lage, Bewohner alarmieren.“
Lage beim Eintreffen
Bewohner weist ein
Kellertür offen – Geruch nach feuchtem Mauerwerk
Wasser sichtbar
Keine Beleuchtung im Keller
Erst-Erkundung (Gruppenführer)
Ist der Strom aus? → Sicherungen / FI-Schalter prüfen
Wie hoch steht das Wasser?
Welche Räume sind betroffen?
Zugang sicher?
Wo steht die Heizung?
Welche Art Wasser? (klar, dreckig, Fäkalien)
Absicherung
Strom im Keller ausschalten (falls noch an)
Treppe sichern (Leuchte hinstellen, Absperrband)
Bereich ausleuchten:
Stativleuchte
Lichtmast (falls vorhanden)
Handlampen zur Orientierung
Pumpeneinsatz vorbereiten
Tauchpumpe auf Tragebrett / Holzbrett setzen
B-Schlauch anschließen → Abfluss nach draußen
Saugschläuche sichern
Steckdose über FI-Schutz / Stromerzeuger
Maschinist überwacht Stromkreis und Pumpe
Pumpe in Betrieb nehmen
Pumpe in tiefste Stelle des Raums absenken
Betrieb kontrollieren
Wasserstand beobachten
Abflussrichtung prüfen – kein Rückfließen
Nachpumpen / Restwasser entfernen
Tauchpumpe bis Serienabschaltung
Übrig gebliebenes Wasser mit:
Wassersauger (wenn vorhanden)
Schieber oder Besen
Eimer (Low-Tech-Option)
Abschluss
Keller begehbar machen
Materialien aus Keller retten (Kartons etc.)
Bewohner informieren über Maßnahmen
Geräte säubern (Schläuche, Pumpe, Leuchten)
Einsatzstelle zurückbauen
Nachbesprechung
Pumpenbedienung korrekt?
Beleuchtung ausreichend und sinnvoll platziert?
Sicherheit beachtet? (Strom!)
Kommunikation zwischen Maschinist und Trupp?
Verbesserungsmöglichkeiten?
Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Strom liegt noch an
Übungsleitung simuliert: „Achtung, Strom im Keller war NICHT abgeschaltet!“
→ korrekter Umgang mit Elektrizitätsgefahren.
Variante B – Pumpenausfall
Tauchpumpe „fällt aus“ → Trupp muss alternative Förderwege nutzen.
Variante C – Nacht / schlechte Sicht
Einsatzkräfte müssen stark improvisieren beim Beleuchten.
Variante D – Zwei Kellerräume
Zusätzlicher Raum wird im Verlauf entdeckt → zweiter Pumpenbereich.
Variante E – Bewohner in Panik
Übung für Kommunikation & Stressbewältigung.
Lagevorschlag A: Brand in Kleingarten mit Gasflasche
- Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Brand in Kleingarten – Gasflasche im Gefahrenbereich“
Beim Eintreffen finden die Einsatzkräfte folgende Situation vor:
- Ein Gartenhaus oder Geräteschuppen brennt im vorderen Bereich (z. B. Terrasse, Grillstelle oder Geräteecke).
- Flammen schlagen bereits 1–2 Meter aus der Öffnung, dichter schwarzer Rauch steigt auf.
- Neben dem Gartenhaus stehen typische Gartenutensilien:
- Gasgrill
- 11-kg-Propanflasche (sichtbar, teilweise schwarz verfärbt)
- Werkzeuge, E-Bike-Akkus, Gartengeräte
- Die Flasche steht ungefähr 1–2 Meter vom Brand entfernt, eventuell bereits angeschmort.
- Im Kleingartenverein sind die Wege eng, Zufahrt nur bis zum Haupteingang möglich → Trupp muss Schlauchstrecke verlegen.
- Anwohner / Nachbarn stehen aufgeregt im Weg, einige mit Gartenschlauch.
- Keine Personen im Gartenhaus vermisst, aber Gefahr einer Explosion der Gasflasche (BLEVE-Risiko).
- Gefahrenlage
Primäre Gefahren
- Propanflasche im Brandbereich → starke Erwärmung möglich
- Gefahr der Explosion (BLEVE) bei zu hoher Temperatur
- Entstehung einer Druckwelle / Splitterwirkung
- Ausbreitung der Flammen auf Nachbarparzellen
- Vegetationsbrandgefahr (hohes Gras, Sträucher, Holzzaun)
Sekundäre Gefahren
- Enge Zuwegungen → erschwerte Anfahrt & Wassertransport
- E-Bike-Akku / Akkugeräte können ebenfalls brennen oder reagieren
- Holz-/Pappe-/Kunststofflager in Gartenhäuschen
- Gefahr durch improvisierte Installationen (Gaskocher, Kabeltrommeln)
- Auftrag an die Übungsteilnehmer
- Absichern der Gartenanlage
- Erkundung: Abstand der Gasflasche, Brandfortschritt, Windrichtung
- Wasserversorgung sicherstellen (lange Strecke, ggf. Schlauchtrupp nach vorne)
- Zwei taktische Schwerpunkte:
A: Gasflasche lokalisieren, kühlen, sichern
B: Brand des Gartenhauses löschen - Bewohner & Nachbarn fernhalten
- Kontrollierter Innenangriff (falls sicher)
- Brandnester im Gartenhaus suchen
- Nachkontrolle auf Gasflaschen-Erwärmung
- Ziel der Übung
- Sicheres Vorgehen bei Brandereignis mit Gasflasche
- Umsetzung der Kühlmaßnahmen und BLEVE-Vermeidung
- Koordinierter Angriff auf Brand und Gefahrenquelle
- Schlauchmanagement in engen Gartenwegen
- Nachkontrolle & Temperaturüberwachung (simuliert)
- Umgang mit stressigen Zivilpersonen / Nachbarn
- Erkennen von Ausbreitungsgefahren im Kleingartenumfeld
- Möglicher Übungsablauf
- Alarmierung
„Brand in Kleingartenanlage – Gasflasche gefährdet.“
- Eintreffen – Lage auf Sicht
- Hoher Flammenschein aus dem Gartenhaus
- Gasflasche sichtbar, teilweise angeschmort
- Enge Wege, kaum Platz für Fahrzeuge
- Anwohner aufgeregt → Stressfaktor für Trupp
- Erst-Erkundung (Gruppenführer)
- Gasflasche lokalisieren
- Windrichtung bestimmen
- Feststellen: Brennt nur außen oder auch innen?
- Nachbargrundstücke gefährdet?
- Wasserversorgung reicht? → ggf. Nachforderung TLF
- Absicherung & Wasserversorgung
- Absperren der Gartenwege
- Schlauchtrupp verlegt Angriffsweg
- Verstärkung der Wasserversorgung über Sammelschacht, Hydrant oder TLF
- Löschfahrzeug bleibt vor der Anlage als „Pumpstation“
- Taktisches Vorgehen
A – Gasflasche sichern
- Trupp nähert sich geschützt & mit Sprühstrahl
- Flasche intensiv kühlen (Sprühkegel, nicht Vollstrahl)
- Abstand halten (15–30 m, abhängig vom Übungsszenario)
- Flasche ggf. aus Brandbereich wegziehen (nur wenn möglich und gekühlt!)
- Temperaturkontrolle (simuliert durch Übungsleitung)
B – Brandbekämpfung Gartenhaus
- Angriffstrupp mit C-Rohr
- Löschtechnik: Sprühstrahl, Stoßweise
- Rauch beobachten (Farben, Intensität)
- Innenbrand:
- Rauchkühlung
- Glutnester freilegen (Regale, Werkzeugkisten, Holz)
- Übergreifen auf Nachbarparzellen verhindern
- Vegetationsbrandreste ablöschen
- Nachkontrolle
- Gasflasche weiter beobachten
- Umgebung feucht halten
- Gartenhaus auf Glutakten prüfen
- Vegetationsbrandgefahr beseitigen
- Temperatur der Flasche regelmäßig erfragen (Übungsleitung)
- Rückbau
- Flasche aus Gartenanlage bringen
- Schläuche & Geräte zurück
- Anlage reinigen (Verbranntes sicher entfernen)
- Einsatzende und Meldung an Leitstelle
- Nachbesprechung
- Abstand & Sicherheit eingehalten?
- Infektionskette Gasflasche – Hitze – Gefahr erkannt?
- War die Wasserversorgung sicher?
- Taktische Aufteilung sinnvoll?
- Umgang mit Zivilisten adäquat?
- Ausbreitung richtig eingeschätzt?
- Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Gasflasche wird heiß
→ Übungsleitung sagt: „Flasche heiß – Kühlung intensivieren!“
→ Sicherheitsabstand vergrößern.
Variante B – Zweite Gasflasche im Inneren
→ Überraschungsmoment – erneute Gefahreneinschätzung.
Variante C – Feuer breitet sich über Zaun aus
→ Vegetationsbrandkomponente.
Variante D – Nachtübung
→ Beleuchtung, Orientierung, Sicherheit.
Variante E – Bewohner will Gasflasche selbst ins Freie tragen
→ Konfliktmanagement & Eigensicherung.
Lagevorschlag A: Böschungsbrand + Ausbreitung auf Wiese
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Böschungsbrand an Straße – droht auf Wiese überzugreifen“
Beim Eintreffen zeigt sich folgendes Lagebild:
Eine ca. 15–20 Meter lange Böschung an einer Landstraße brennt.
Trockenes Gras und Gehölzreste sorgen dafür, dass sich das Feuer rasch ausbreitet.
Der Wind treibt die Flammen in Richtung einer angrenzenden Wiese.
Die Wiese ist aufgrund langer Trockenperiode sehr leicht entflammbar.
Ein Landwirt oder Verkehrsteilnehmer hat den Brand gemeldet.
Einzelne Glutnester sind bereits in die Wiese übergesprungen.
Fahrzeuge fahren weiterhin an der Einsatzstelle vorbei (Gefahr für Einsatzkräfte).
Keine Hydranten in der Nähe → evtl. Wassertransport / Pendelverkehr notwendig.
Gefahrenlage
Für Einsatzkräfte
Vegetationsbrand kann plötzlich „anspringen“ → Rückzugsweg beachten
Rauchbildung → Sichtbehinderung für Verkehr
Arbeiten direkt an der Straße → Verkehrssicherung essenziell
Hitze & austrocknende Vegetation → schnelle Ausbreitung
Gefahr durch versteckte Glutnester / umstürzende kleine Gehölze
Für die Umwelt / Sachwerte
Ausbreitung auf größere Wiesenflächen
Gefahr für angrenzende Stallungen, Gebäude oder Gartengrundstücke
Boden und entstehende Erosion / Flächenschaden
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Großräumige Verkehrssicherung (Warnkegel, Blitzer, Fahrzeug als Puffer)
Erkundung: Brandausbreitung & Windrichtung prüfen
Wasser zuerst an den Brandfuß → Angriffsseite bestimmen
Schnellangriff oder Waldbrandrucksäcke einsetzen
Schaffung einer Feuergrenze:
Abharken vegetationsfreier Streifen
Wasserbarriere setzen
Paralleler Löschangriff:
Böschung löschen
Übergreifende Brandnester in der Wiese bekämpfen
Kontrolle auf Glutnester
Nachsicherung
Ziel der Übung
Taktisches Vorgehen bei Vegetationsbrand (Böschung + Wiese)
Richtiges Arbeiten entlang des Brandfußes
Umgang mit Windrichtung & Brandausbreitung
Koordiniertes Arbeiten mit mehreren Trupps
Nutzung einfacher Vegetationsbrandtechniken:
Feuer ausgraben
Glut verreiben
Nester ablöschen
Sicherheit an Straßen rücksichtsvoll & regelkonform umsetzen
Wasserentnahme organisieren (Schlauchstrecke, Tankfahrzeug, Pendelverkehr)
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung
„Böschungsbrand – droht auf Wiese überzugreifen.“
Lage beim Eintreffen
Flammen in der Böschung
Feuer bereits 1–2 Meter in die Wiese übergesprungen
Windrichtung seitlich oder zur Wiese
Kein Hydrant in der Nähe
Verkehr weiterhin im Fluss
Erst-Erkundung (Gruppenführer)
Wind beurteilen
Abschätzen: Flammenhöhe, Ausdehnung, Gefahr weiterer Ausbreitung
Festlegung des ersten Löschbereichs
Verkehrsabsicherung befehlen
Tankinhalt prüfen – reicht das Wasser?
Absicherung an der Straße
Fahrzeug als Schutzfahrzeug schräg versetzt
Verkehrsleitkegel aufstellen
„Feuerwehr im Einsatz“-Schild
Wenn möglich Polizei nachfordern (Übung simuliert)
Löschangriff – Zwei Einsatzschwerpunkte
A – Brand an der Böschung stoppen
Schnellangriff oder D-Rohr
Strahlrohr im Sprühstrahl zur Flächenbrandbekämpfung
Parallel: Glut mit Waldbrandwerkzeugen abtragen
Brandfuß zuerst löschen, dann Brandflanke
B – Übergreifende Flammen auf der Wiese bekämpfen
Zweiter Trupp setzt Verteiler & D-Leitung
Querarbeit gegen die Ausbreitungsrichtung
Glutnestkontrolle
Feuerlinie visuell kontrollieren
Wasserorganisation
Falls Tank knapp:
Pendelverkehr (simuliert)
Anschluss B-Leitung an weiter entfernte Wasserquelle
Übergabe an nachrückendes LF- oder TLF-Fahrzeug
Nachlöscharbeiten
Glutnester in Wiese und Böschung ablöschen
Brandschneisen harken
Temperaturkontrolle (simuliert)
Sichtprüfung → Feuer aus?
Rückbau
Geräte reinigen (Böschungsarbeit → Schmutz!)
Verkehrsführung aufheben
Einsatzstelle an Anlieger / Polizei übergeben
Nachbesprechung
Wurde korrekt am Brandfuß begonnen?
Windrichtung richtig berücksichtigt?
Kommunikation der Trupps klar?
Absicherung ausreichend bei Straßenlage?
Glutnestkontrolle gründlich?
Wassermanagement funktionierend?
Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Wind nimmt zu
→ Feuer breitet sich schneller in die Wiese aus → Trupps müssen Taktik anpassen.
Variante B – Zweite Brandstelle
→ Funkenflug löst neuen Spotfire aus → zweiter Abschnitt.
Variante C – Enger Graben in Böschung
→ Erschwerte Annäherung → Einsatz langer Rohre oder Werkzeug.
Variante D – Verkehr behindert Einsatz
→ Stresssituation für Verkehrsabsicherung.
Variante E – Nachtübung
→ Fokus auf Beleuchtung, Orientierung, Sicherheit.
Variante B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Kleiner Waldbrand – Rauchentwicklung im Unterholz, unklare Lage“
Die Einsatzkräfte treffen an folgendem Bild ein:
Auf einer Waldwegfläche oder Lichtung brennt ein kleiner Bereich (ca. 20–50 m²).
Bodenvegetation (Laub, Nadelstreu, Äste, Moose) glimmt und brennt.
Einzelne Flammen sichtbar, aber kein Vollbrand.
Es riecht deutlich nach verbranntem Holz; leichter Rauch steigt aus dem Waldboden auf.
Nach kurzer Zeit ist klar:
→ Das offene Feuer ist klein, aber mehrere Brandnester können sich im Waldboden verstecken.
Besonders im Bereich von Baumwurzeln, morschem Holz und unter trockener Laubschicht könnten verdeckte Glutstellen vorhanden sein.
Keine unmittelbare Gebäudebedrohung, aber Gefahr der Ausbreitung bei Wind und Trockenheit.
Lagevorschlag B: Waldbrand klein – Brandnester suchen
Ausgangslage (für die Übungsteilnehmer)
Alarmierungstext:
„Kleiner Waldbrand – Rauchentwicklung im Unterholz, unklare Lage“
Die Einsatzkräfte treffen an folgendem Bild ein:
Auf einer Waldwegfläche oder Lichtung brennt ein kleiner Bereich (ca. 20–50 m²).
Bodenvegetation (Laub, Nadelstreu, Äste, Moose) glimmt und brennt.
Einzelne Flammen sichtbar, aber kein Vollbrand.
Es riecht deutlich nach verbranntem Holz; leichter Rauch steigt aus dem Waldboden auf.
Nach kurzer Zeit ist klar:
→ Das offene Feuer ist klein, aber mehrere Brandnester können sich im Waldboden verstecken.Besonders im Bereich von Baumwurzeln, morschem Holz und unter trockener Laubschicht könnten verdeckte Glutstellen vorhanden sein.
Keine unmittelbare Gebäudebedrohung, aber Gefahr der Ausbreitung bei Wind und Trockenheit.
Gefahrenlage
Primäre Gefahren
Glutnester können sich unterirdisch oder unter Laub ausbreiten.
Wurzelbrände – Feuer wandert entlang von Wurzeln.
Funkenflug bei Wind → neue Brandstellen.
Wasserknappheit je nach Waldgebiet.
Sekundäre Gefahren
Verletzungsgefahr durch unebenes Gelände, Wurzelwerk, Astwerk.
Rauchentwicklung – Sichtprobleme.
Erschöpfung oder Überlastung bei warmem Wetter.
Insekten, Zecken, lose Äste.
Auftrag an die Übungsteilnehmer
Absichern des Einsatzbereichs und Erkundung
Offenes Feuer ablöschen
Taktische Suche nach Brandnestern mit:
Werkzeug (Schaufeln, Feuerpatschen)
Wärmebildkamera
Harken / Waldbrandwerkzeugen
Boden & Laubschicht gezielt abtragen
Wurzeln freilegen und prüfen
Wassertrupp setzt D- oder C-Rohr ein (niedriger Druck)
Glutstellen einzeln ablöschen
Bereich final kontrollieren (Tmax prüfen → simuliert)
Ziel der Übung
Umgang mit kleinen Waldbränden unter realistischen Bedingungen
Erkennen und Lokalisieren von verdeckten Glutnestern
Einsatz von Waldbrandwerkzeugen und Wärmebildkamera
Richtiges Nachlöschen / Brandnachschau
Schlauchmanagement im unwegsamen Gelände
Trupparbeit im Gelände (Kommunikation, Sicherheit, Orientierung)
Möglicher Übungsablauf
Alarmierung
„Kleiner Waldbrand nahe Waldweg – Rauch sichtbar.“
Lage beim Eintreffen
Offene Flammen klein
Glimmende Bereiche sichtbar
Rauch aus Boden / Laub
Feuer ist lokal begrenzt, aber trockenes Umfeld
Erst-Erkundung (GF)
Windrichtung prüfen
Größe des Brandes schätzen
Feststellen möglicher Ausbreitungsgefahren
Mannschaft in zwei Bereiche einteilen:
Trupp 1 – Löschen,
Trupp 2 – Brandnestersuche
Löschangriff vorbereiten
Löschwasser aus Fahrzeugtank oder D-Rohr
Niedrigen Druck wählen, um Bodenerosion zu vermeiden
Ausrollen der Schläuche seitlich des Weges
Brandbekämpfung
Trupp 1 löscht offene Flammen
Trupp 2 beginnt parallel mit der Bodenkontrolle
Mit Harken & Schaufeln Laub abtragen
Nadelstreu durchkämmen
Wurzelenge prüfen (Kamera, Handwärme)
Brandnestersuche – Schwerpunkt der Übung
Kamera oder Handrückentest (mit Vorsicht)
Glut anhand von:
Hitze
Rauch
Glimmfarben
Erde/Laub vorsichtig abtragen
Glut mit Wasser oder Schaufel ablöschen
Bei Wurzelbrand: ganze Wurzel freilegen und gezielt kühlen
Kontrolle
Vollständiger Rundgang
Temperaturkontrolle (Übungsleitung simuliert)
Kein Rauch mehr?
Keine Hitzequellen mehr?
Feuer aus
Rückbau
Ausrüstung reinigen (Waldbrandwerkzeug hat oft Harz/Asche)
Schläuche aufrollen
Bereich an Forst / Eigentümer übergeben
Einsatzbericht (simuliert)
Nachbesprechung
Wurden alle Glutnester gefunden?
Trupparbeit im Gelände effizient?
Sinkender Tankinhalt beachtet?
Taktisches Vorgehen am Brandfuß vs. Brandflanke
Ausrüstung richtig eingesetzt?
Sicherheit im Wald gewahrt?
Optionale Übungserweiterungen
Variante A – Spotfire in der Nähe
Übungsleitung setzt nach etwas Zeit ein zweites kleines Brandnest → Trupp muss neu planen.
Variante B – Wind nimmt zu
→ Feuer breitet sich zum Waldrand oder in hohes Gras aus.
Variante C – Raucherschwaden erschweren Lokalisierung
→ Suche wird anspruchsvoller.
Variante D – Wurzelbrand
→ Glut wandert Richtung Baum → Trupp muss gezielt eingreifen.
Variante E – Nachtübung
→ Fokus auf Beleuchtung, Sicht, Kamera, Orientierung.
Interner Leistungsnachweis
Ablaufbeschreibung
Leistungsnachweis Feuerwehr Holzhausen
Ort: Feuerwehrgerätehaus Holzhausen | Datum: [TT.MM.JJJJ]
Der Leistungsnachweis der Feuerwehr Holzhausen dient dazu, die Einsatzfähigkeit, das technische Wissen und die Teamarbeit unserer Kameradinnen und Kameraden unter realistischen Bedingungen unter Beweis zu stellen. Er ist zugleich eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit, um die Arbeit der Feuerwehr erlebbar zu machen.
Ablaufplan
08:00 – 09:00 Uhr: Anreise und Registrierung
09:00 – 09:20 Uhr: Eröffnung und Begrüßung der Gäste
09:30 – 12:30 Uhr: Wettbewerbsstationen Block I
12:30 – 13:30 Uhr: Mittagspause mit Vorführungen
13:30 – 16:30 Uhr: Wettbewerbsstationen Block II
17:00 Uhr: Schauübung und Finalläufe
17:45 Uhr: Siegerehrung und Abschluss
Bewertungssystem
Jede Station wird auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten bewertet. Kriterien sind Fachwissen, technische Ausführung, Teamarbeit, Taktik und Sicherheit. Fehler werden je nach Schweregrad mit Punktabzug bewertet. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus dem Durchschnitt aller Stationen.
Sicherheit & Organisation
Während der gesamten Veranstaltung stehen Sanitätskräfte bereit. Alle Teilnehmenden tragen persönliche Schutzausrüstung. Das Gelände ist abgesperrt und mit Notausgängen sowie Sammelstellen ausgeschildert.
Siegerehrung
Die Siegerehrung findet am Ende der Veranstaltung auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses statt. Pokale und Urkunden werden in verschiedenen Kategorien überreicht.
Organisations- & Einsatzkräfteplanung
🧭 1. Vorbereitung & Hintergrund
Ziel:
Der Leistungsnachweis der Feuerwehr Holzhausen dient der Überprüfung der Einsatzfähigkeit, der Stärkung der Teamarbeit sowie der Öffentlichkeitsarbeit im Ort.
Neben den aktiven Einsatzkräften nimmt auch die Jugendfeuerwehr teil – ergänzt durch Gäste, Unterstützer und Zuschauer.
Organisation & Leitung:
Gesamtleitung: __________________________
Stellvertretung: __________________________
Schiedsrichterkoordination: __________________________
Veranstaltungsort: Gerätehaus Holzhausen
Datum: __________________________
🧱 2. Stationsübersicht & Ablauf
Station | Bezeichnung | Zeit | Bemerkung |
A | Theorietest & Einsatzrecht | 20 min | Fragebögen, Schiedsrichter |
B | Knoten & Stiche | 10 min | Praxisprüfung |
C | Gerätekunde & Wasserversorgung | 15 min | TS & Schlauchaufbau |
D | Löschangriff „Nass“ | 12 min | Zielgeräte ( Löschhaus? ) |
E | Erste Hilfe & Traumamanagement | 15 min | EH-Material & Dummies |
F | Technische Hilfeleistung (THL) | 20 min | Übungsfahrzeug |
G | Atemschutz & Innenangriff | 15 min | Nullsicht-Parcours |
H | Funk & Lageführung | 10 min | Planspiel |
I | Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | 12 min | Werkzeugset |
J | Alt trifft Jung (Challenge) | 15 min | Jugend + Aktive gemeinsam |
Gesamtdauer pro Team: ca. 3 Std. 15 Min.
Gesamtzahl Stationen: 10
👥 3. Personal- & Helferplanung
Bereich | Tätigkeit | Personen | Externe |
Leitung & Koordi | Ablaufüberwachung, Ansprechpartner | 2 | – |
Stations | Organisation & Bewertung | 10 | – |
Schieds | Bewertung, Punktevergabe | 10 | HSG Holzhausen |
Technik & | Strom, Lautsprecher, Zelte | 6 | HSG Holzhausen |
Verpflegung | Grill, Getränke, Ausgabe | 8 | Alterskameraden |
Jugend | Jugendfeuerwehr & Challenge | 3 | Eltern / Betreuer |
Doku | Punkte, Fotos, Social Media | 3 | Öffentlichkeitsarbeit |
Sieger | Bühne, Ansagen | 3 | Musikverein / Wehrführung |
Allgemeine Helfer / | Nachschub, Unterstützung | 5 | Vereine / Ort |
Gesamt | ≈ 51 Personen |
📋 4. Einsatzkräfte- & Helferübersicht (zum Ausfüllen)
Nr. | Name | Funktion / Aufgabe | Bereich | Telefon | Bemerkung |
1 | |||||
2 | |||||
3 | |||||
4 | |||||
5 | |||||
6 | |||||
7 | |||||
8 | |||||
9 | |||||
10 | |||||
11 | |||||
12 | |||||
13 | |||||
14 | |||||
15 | |||||
16 | |||||
17 | |||||
18 | |||||
19 | |||||
20 | |||||
21 | |||||
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28 | |||||
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36 |
✅ 5. To-do-Checkliste
☐ Datum & Ort festgelegt
☐ Genehmigungen eingeholt
☐ Personal eingeteilt
☐ Material organisiert
☐ Bewertungsbögen & Urkunden gedruckt
☐ Technik & Lautsprecher geprüft
☐ Verpflegung geplant
☐ Stationsbeschilderung angebracht
☐ Ablaufplan verteilt
☐ Presse / Social Media informiert
☐ Backup-Personal eingeteilt
🕓 6. Tagesstruktur
Uhrzeit | Programmpunkt | Verantwortlich | Bemerkung |
07:00 – 08:00 | Aufbau & Technik | Feuerwehr | Zelte, Strom, Absperrung |
08:00 – 09:00 | Registrierung & Einweisung | Leitung | Anmeldung der Teams |
09:00 – 09:20 | Eröffnung & Begrüßung | Wehrführung | mit Gästen & Moderation |
09:30 – 12:30 | Stationen Block I (A–E) | Stationsleiter | |
12:30 – 13:30 | Mittagspause & Vorführung | Verpflegungsteam | Showübung / Musik vllt auch mit einem Gas-Übungsgerät Show |
13:30 – 16:30 | Stationen Block II (F–J) | Stationsleiter | |
17:00 – 17:45 | Sonderstation + Siegerehrung | Moderation | Pokale & Urkunden |
18:00 – 19:00 | Abbau & Nachbereitung | Alle Helfer | Reinigung & Abschlussfoto |
⚠️ 7. Sicherheits- und Notfallplanung
Defibrillator: Turnhalle ( zwischen alten und neuen Gerätehaus )
Notfallkontakt: ________________________
Kommunikation: Funkrufname „Leitung Holzhausen 1“
Wetterabsicherung: Pavillons, Rückzugsräume
🚨 Letzte Kontrollliste – Dinge, die oft vergessen werden
🧾 1. Administrative & Vorbereitungssachen
☐ Versicherungsschutz prüfen (Gemeinde oder Verband) – gilt für Teilnehmer und
☐ Teilnehmerliste mit Funkrufnamen / Gruppenführern
☐ Ersatz-Schiedsrichter / Springer benennen (z. B. falls jemand ausfällt).
☐ Kopien der Bewertungsbögen (1–2 Reserve-Sätze pro Station).
☐ Erste-Hilfe-Meldesystem: Wer ruft wen im Notfall (Funkrufnamen & Telefonnummern kurzliste).
☐ Pressekontakt / Öffentlichkeitsarbeit vorab informieren – damit Fotos und Bericht am nächsten Tag erscheinen.
🧰 2. Technisches & Material
☐ Zusätzliche Kabeltrommel / Mehrfachsteckdose für Musik, PC, Drucker.
☐ Batterien / Akkus (z. B. für Funkgeräte, Lautsprecher, Taschenlampen).
☐ Namensschilder / Westen für Stationsleiter & Schiedsrichter
☐ Wetterschutz – Pavillons oder Planen (Schatten oder Regenoption).
☐ Klemmbretter + Kugelschreiber – mindestens doppelt so viele
☐ Laminiergerät + Folien für Urkunden
☐ Medaillen Für Platzierung und Teilnahme
🧍♂️ 3. Personal & Ablauf
☐ Kurze Einweisung am Morgen für alle Helfer und Schiedsrichter (max. 10 Minuten).
☐ Getränke für Helfer / Schiedsrichter an jeder Station.
☐ Pausenplan (auch für Schiedsrichter, Stationsleiter).
☐ Backup-Team für Verpflegung (falls jemand krank wird).
☐ Gästeliste / Ehrengäste begrüßen (falls gewollt).
☐ Moderator-Briefing: Wie viele Teams, welche Besonderheiten, Zeitfenster.
🎤 4. Kommunikation & Publikum
☐ Moderationsmikro + Ersatzmikro prüfen (Batterien!).
☐ Musik / Playlist vorbereiten (Start, Pausen, Siegerehrung).
☐ Lautsprecheranlage testen (Feedback vermeiden, Reichweite prüfen).
☐ Siegerehrung vorbereiten (Pokale nach Platz sortieren, Urkunden unterschrieben, Datum eingetragen).
☐ Durchsageplan – wann wird das Publikum informiert (z. B. Stationenwechsel, Challenge, Mittagspause).
🧯 5. Sicherheit & Infrastruktur
☐ Absperrungen klar markieren (Zuschauerbereiche) .
☐ Mülltonnen / Abfallbehälter
🥳 6. Nachbereitung & Danksagung
☐ Pressemitteilung / Social Media-Post vorbereiten („Danke an alle Helfer & Gäste“).
☐ Dankesrunde / Feedback-Abend 1–2 Tage später (kurz, gemütlich).
☐ Rückgabe geliehener Materialien (TS, Zelte, Funkgeräte).
☐ Foto-Ordner erstellen & teilen (Jugendfeuerwehr freut sich immer).
☐ Auswertung & Dokumentation archivieren (PDF oder Mappe im Gerätehaus).
Materialliste
Kategorie | Material / Gegenstand | Menge (ca.) | Bemerkung |
Allgemein / Organisation | Tische & Bänke | 20 Garnituren | für Anmeldung, Auswertung, Verpflegung |
Pavillons / Zelte | 6–8 Stück | Beschattung & Regenabsicherung | |
Klappstühle | 40 | Sitzplätze für Schiedsrichter & Gäste | |
Klemmbretter | 25 | Bewertung & Organisation | |
Kugelschreiber / Marker | 50 | Reserve bereithalten | |
Drucker + Papier | 1 + 2 Pack | Urkunden / Auswertungen | |
Verlängerungskabel / Mehrfachstecker | 10 | Stromversorgung | |
Absperrband / Pylonen | 200 m / 20 Stück | Besucherlenkung & Sicherheit | |
Funkgeräte | 10–12 | für Stationskommunikation | |
Lautsprecheranlage + Mikrofon | 1 Anlage | für Moderation & Siegerehrung | |
Erste-Hilfe-Koffer + Defibrillator | 2 | zentral + mobil | |
Feuerlöscher | 4 | an neuralgischen Punkten | |
Müllbehälter / Säcke | 10 / 20 | verteilt über Gelände | |
Beschilderung Station A–J | 10 Schilder | wetterfest laminiert | |
Namensschilder / Westen | 25 | Stationsleiter & Schiedsrichter | |
Beleuchtung / Baustrahler | 4 | falls Abendbetrieb | |
Stationen-spezifisch | Schläuche, Verteiler, Strahlrohre | gemäß Station D | Löschangriff |
Seile, Karabiner, Leinenbeutel | gemäß Station B | Knoten & Stiche | |
TS, Saugleitung, Kupplungen | gemäß Station C | Gerätekunde | |
Türöffnungsset | gemäß Station I | ohne Halligan | |
Dummy / Übungspuppe | 2–3 | Erste Hilfe & Rettung | |
Funkkarten, Klarsichthüllen | 5–6 | Station H | |
Rauchsimulator / Nebelmaschine | 1 | Station G | |
Eimer / Zielklappen | 3 | Station D / Challenge | |
Verpflegung & Infrastruktur | Grill / Gasgrill | 2–3 | Zentral |
Getränkewagen / Ausschank | 1–2 | durch Verein | |
Kühlschränke / Kühlboxen | 3–4 | Getränke & Fleisch | |
Handwaschstation | 1 | Hygiene | |
Pavillon Verpflegung | 2 | Sitzbereich | |
Kasse / Wechselgeld | 1 | bei Verkauf oder Wertmarken | |
Tischdecken / Servietten | 300+ | optisch schön & praktisch |
🧃 2. Getränkeliste (für ca. 300 Personen / 1 Tag)
Durchschnittlicher Verbrauch: ca. 3–4 Getränke pro Person
(Bei warmem Wetter eher 4–5)
Getränk | Menge gesamt | Einheit | Bemerkung |
Wasser (still + medium) | 200 Flaschen | 0,5 L | Grundbedarf |
Apfelschorle / Fruchtschorle | 150 Flaschen | 0,5 L | beliebt bei allen Altersgruppen |
Cola / Fanta / Sprite | 150 Flaschen | 0,5 L | Jugendliche & Gäste |
Kaffee | 20 Liter | Kannen / Thermobehälter | Vormittag & Nachmittag |
Bier (Pils, Helles) | 150 Flaschen | 0,33 L | optional – nur nachmittags / Siegerehrung |
Radler / alkoholfrei | 100 Flaschen | 0,33 L | für Aktive & Fahrer |
Energydrinks / Iso | 30 Dosen | 0,33 L | Reserve für Helfer |
Saft (Apfel, Orange) | 10 Liter | Karaffen / 1L Packungen | Kinder & Jugend |
Milch / Zucker | ausreichend | – | für Kaffee |
Einwegbecher / Gläser | 400 Stück | – | Reserve 30 % mehr als Personen |
Evtl einen Kühlwagen vom Isaak?
🍔 3. Essensliste (für ca. 300 Personen)
Kalkuliert für Mittagessen + Nachmittagsimbiss
Kategorie | Gericht / Artikel | Menge gesamt (ca.) | Bemerkung |
Grillgut | Bratwürste | 250 Stück | Klassiker, gut kalkulierbar |
Steaks (Nacken oder Pute) | 150 Stück | Abwechslung | |
Grillkäse / Veggie | 40 Stück | Vegetarische Option | |
Brötchen | 450 Stück | + Reserve | |
Senf / Ketchup / Majo | je 3 Liter | in Spendern | |
Beilagen | Kartoffelsalat | 25 kg | beliebt & sättigend |
Nudelsalat | 20 kg | Abwechslung | |
Brot / Baguette | 20 Stangen | Reserve | |
Nachmittag / Kuchenbuffet | Kuchenstücke | 40–50 Stück | von Vereinsmitgliedern |
Kaffee & Tee | siehe Getränkeliste | – | |
Snacks | Brezeln / Laugenstangen | 100 Stück | Zwischenverpflegung |
Obstkorb (Apfel, Banane) | 10 kg | Frischeoption | |
Sonstiges | Einwegteller / Servietten / Besteck | je 300 | biologisch abbaubar bevorzugt |
Müllsäcke | 20 | regelmäßige Entsorgung | |
Kühlbox / Kühlschrank | 2–3 | Fleisch + Getränke | |
Grillkohle / Gasflaschen | 20 kg / 2 Flaschen | je nach Grilltyp | |
Desinfektion & Handschuhe | ausreichend | Hygienepflicht bei Ausgabe |
Getränke und Essen kann natürlich verändert werden, sind nur Beispiele
Gesamtaufwand Stationen
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Station | Bezeichnung | Geschätzte Dauer | Bemerkung |
A | Theorietest & Einsatzrecht | 20 Minuten | inkl. Ausgabe & Rücknahme der Unterlagen |
B | Knoten & Stiche | 10 Minuten | Kurzprüfung, schneller Durchlauf |
C | Gerätekunde & Wasserversorgung | 15 Minuten | Aufbau & Funktionsprüfung |
D | Löschangriff „Nass“ | 12 Minuten | Zielangriff, hohe Dynamik |
E | Erste Hilfe & Traumamanagement | 15 Minuten | Zwei Fallbeispiele, Praxisanteil |
F | Technische Hilfeleistung (THL) | 20 Minuten | Szenario mit Fahrzeug, mehrere Arbeitsschritte |
G | Atemschutz & Innenangriff | 15 Minuten | Nullsicht-Übung oder Alternativparcours |
H | Funk & Lageführung | 10 Minuten | Planspiel mit Funk & Lagedarstellung |
I | Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | 12 Minuten | Lageerkundung + schonende Öffnung |
J | Sonderstation „Alt trifft Jung“ | 15 Minuten | Team-Challenge zwischen Aktiven & Jugendfeuerwehr |
Gesamtlaufzeit:
144 Minuten (ca. 2 Stunden 25 Minuten) reine Übungszeit.
Mit Wechselzeiten (5 Minuten zwischen Stationen) ergibt sich eine Gesamtdauer von etwa 3 Stunden 15 Minuten für einen kompletten Durchlauf pro Gruppe.
Auswertung
Veranstaltungsort: Gerätehaus Holzhausen
Datum: ________________________
Schiedsrichter/in: ________________________
Station | Team 1 | Team 2 | Team 3 | Team 4 | Team 5 | Team 6 |
A – Theorietest & Einsatzrecht | ||||||
B – Knoten & Stiche | ||||||
C – Gerätekunde & Wasserversorgung | ||||||
D – Löschangriff „Nass“ | ||||||
E – Erste Hilfe & Traumamanagement | ||||||
F – Technische Hilfeleistung (THL) | ||||||
G – Atemschutz & Innenangriff | ||||||
H – Funk & Lageführung | ||||||
I – Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | ||||||
J – Alt trifft Jung (Sonderstation) | ||||||
Gesamtpunkte |
|
|
|
|
|
|
Platzierung / Rang |
|
|
|
|
|
|
Gesamtwertungsbogen
Gesamtwertungsbogen – Leistungsnachweis Feuerwehr Holzhausen
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Station | Bezeichnung | Max. Punkte | Erreichte Punkte | Bemerkung |
A | Theorietest & Einsatzrecht | 100 | inkl. Ausgabe & Rücknahme der Unterlagen | |
B | Knoten & Stiche | 100 | Kurzprüfung, schneller Durchlauf | |
C | Gerätekunde & Wasserversorgung | 100 | Aufbau & Funktionsprüfung | |
D | Löschangriff „Nass“ | 100 | Zielangriff, hohe Dynamik | |
E | Erste Hilfe & Traumamanagement | 100 | Zwei Fallbeispiele, Praxisanteil | |
F | Technische Hilfeleistung (THL) | 100 | Szenario mit Fahrzeug, mehrere Arbeitsschritte | |
G | Atemschutz & Innenangriff | 100 | Nullsicht-Übung oder Alternativparcours | |
H | Funk & Lageführung | 100 | Planspiel mit Funk & Lagedarstellung | |
I | Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | 100 | Lageerkundung + schonende Öffnung | |
J | Sonderstation „Alt trifft Jung“ | 100 | Team-Challenge zwischen Aktiven & Jugendfeuerwehr |
Gesamtbewertung:
Kategorie | Wert |
Gesamtpunkte (Summe aller Stationen) | _______ / 1.000 Punkte |
Gesamtdurchschnitt | _______ Punkte |
Rang / Platzierung | __________________________ |
Alle Urkunden
URKUNDE
an:
____________________________________________
für den 1. Platz beim
Leistungsnachweis der
Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
URKUNDE
an:
____________________________________________
für den 2. Platz beim
Leistungsnachweis der
Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
URKUNDE
an:
____________________________________________
für den 3. Platz beim
Leistungsnachweis der
Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
SONDERPREIS-URKUNDE
an:
____________________________________________
für herausragende Leistungen in der
Kategorie
___________________________
im Rahmen des
Leistungsnachweises der Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit besonderem Einsatz, Fairness und Teamgeist wurde ein
außergewöhnlicher Beitrag zum Wettbewerb geleistet.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
Bewertungsbogen Station A
Station A – Theorietest & Einsatzrecht
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Fachwissen | Kenntnis von Feuerwehrdienstvorschriften, Einsatzrecht, Funkdisziplin | |
Richtigkeit | Korrekte Beantwortung der Fragen | |
Zeitmanagement | Bearbeitung innerhalb der vorgegebenen Zeit | |
Teamarbeit | Abstimmung und Zusammenarbeit im Team | |
Sicherheit | Einhaltung von UVV und sicherem Verhalten |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station B
Station B – Knoten & Stiche
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Sicheres Beherrschen der Feuerwehrknoten und deren Anwendung im Einsatzdienst.
Geprüft wird die praktische Ausführung und das Verständnis der Einsatzmöglichkeiten.
Aufgabe:
Es sind mehrere Knoten und Stiche ordnungsgemäß, sicher und zügig anzufertigen (z. B. Mastwurf, Achterknoten, Zimmermannsschlag, Rettungsknoten, Schotenstich).
Zusätzlich muss ein Gerät oder eine Last korrekt gesichert werden.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Technik | Korrekte Ausführung der Knoten und Stiche | |
Sicherheit | Sichere Handhabung, korrekte Festigkeit | |
Zeitmanagement | Zügige Durchführung ohne Hektik | |
Anwendung | Verständnis der jeweiligen Einsatzmöglichkeit | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station C
Station C – Gerätekunde & Wasserversorgung
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Fachgerechter Aufbau einer Wasserversorgung aus offenem Gewässer oder Hydrant unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und taktischen Grundsätze nach FwDV 3.
Aufgabe:
Ein Trupp baut eine Wasserversorgung mit Saugleitung (offenes Gewässer) oder über Hydrant auf. Anschließend erfolgt der Aufbau mit Verteiler, Schlauchleitungen und Strahlrohren. Die Funktionsprüfung wird durchgeführt („Wasser marsch“).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) | ||
Aufbauplan | Richtigkeit des Aufbaus gemäß FwDV 3 | |||
Technik | Ordnungsgemäßer Anschluss, Dichtigkeit, Funktion | |||
Teamarbeit |
| |||
Sicherheit | Tragen der PSA, sicheres Arbeiten an der TS/Hydrant | |||
Zeitmanagement | Aufbau in angemessener Zeit |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station D
Station D – Löschangriff “Nass”
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Durchführung eines vollständigen Löschangriffs unter realitätsnahen Bedingungen.
Bewertet werden Aufbau, Taktik, Sicherheit, Teamarbeit und Zielgenauigkeit.
Aufgabe:
Das Team führt einen standardisierten Löschangriff mit Wasserabgabe auf Zielgeräte durch.
Der Angriff erfolgt nach FwDV 3, bestehend aus Wasserentnahme, Verlegung der Schlauchleitungen, Aufbau mit Verteiler und Wasserabgabe auf drei Ziele („Wasser marsch“ bis „Wasser halt“).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) | ||
Aufbau & Technik | Richtiger und sicherer Aufbau, Funktion des Löschangriffs | |||
Taktik | Sinnvolle Befehle, richtige Reihenfolge, taktisches Vorgehen | |||
Teamarbeit |
| |||
Sicherheit | Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, saubere Arbeitsweise | |||
Zeitmanagement | Durchführung in angemessener Zeit |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station E
Station E – Erste Hilfe & Traumamanagement
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung der Kenntnisse und Fertigkeiten in Erster Hilfe bei typischen Feuerwehr-Einsatzsituationen wie Verkehrsunfall, Verbrennung oder Rauchgasinhalation.
Aufgabe:
Zwei Fallbeispiele sind praktisch durchzuführen (z. B. stabile Seitenlage, Reanimation, Druckverband, Notruf 112).
Die Prüfer bewerten nach Schema und fachlicher Richtigkeit.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Fachwissen | Anwendung der richtigen Maßnahmen nach Erste-Hilfe-Schema (ABCDE) | |
Durchführung | Saubere, fachgerechte Ausführung der Maßnahmen | |
Kommunikation | Ruhige und klare Anweisungen, Kontakt zum „Patienten“ | |
Zeitmanagement | Schnelles, aber sicheres Handeln | |
Sicherheit | Eigensicherung, Beachtung hygienischer Regeln, Handschuhe etc. |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station F
Station F – Technische Hilfeleistung (THL)
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung des taktischen Vorgehens, der Gerätekunde und der Sicherheit bei einer technischen Hilfeleistung.
Schwerpunkt: patientenorientierte Rettung und Eigensicherung.
Aufgabe:
Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wird simuliert.
Die Gruppe sichert die Einsatzstelle ab, stellt den Brandschutz sicher, führt die technische Rettung mit Spreizer/Schere (Übungsgerät) durch und betreut die verletzte Person (Dummy).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Eigensicherung | Absichern der Einsatzstelle, PSA, Gefahrenbereich beachten | |
Technik | Richtige Anwendung der Geräte, Umgang mit Hydraulikwerkzeugen | |
Teamarbeit | Koordination, Kommunikation, Aufgabenverteilung | |
Patientenbetreuung | Betreuung, Kommunikation, ruhiges Vorgehen | |
Sicherheit | Brandschutz, Funkenflug, Airbag-Management |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station G
Station G – Atemschutz & Innenangriff
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung der Orientierung, Kommunikation und Sicherheit bei einem Innenangriff unter Nullsichtbedingungen.
Diese Station ist auch für Kameradinnen und Kameraden ohne Atemschutzausbildung absolvierbar (mit Alternativaufgabe).
Aufgabe:
Ein Trupp geht unter simulierten Einsatzbedingungen (Rauch/Nullsicht) vor, sucht eine vermisste Person und führt eine Lagemeldung durch.
Alternativ (für Teilnehmende ohne PA): Hindernisparcours mit Nullsicht, Funkkommunikation und Personenrettung mit Attrappe.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Taktik | Richtige Vorgehensweise, Türprozedur, Suchmethode | |
Funkkommunikation | Klare, korrekte Lagemeldungen | |
Sicherheit | Einhaltung der Sicherheitsgrundsätze (Truppprinzip, Leinenführung) | |
Teamarbeit | Abstimmung, Kommunikation, gegenseitige Unterstützung | |
Zeitmanagement | Durchführung innerhalb der vorgesehenen Zeit |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station H
Station H – Funk & Lageführung
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung der Fähigkeit zur Funkkommunikation, Lagedarstellung und Entscheidungsfindung unter Einsatzbedingungen.
Hier steht die Koordination der eingesetzten Trupps im Vordergrund.
Aufgabe:
Planspiel mit Lagekarte, Symbolen und Funkgeräten.
Die Gruppenführerin oder der Gruppenführer erstellt ein Lagebild, erteilt Aufträge und gibt Meldungen über Funk weiter.
Die Trupps melden Rückmeldungen und Lagen über Funk zurück.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Funkdisziplin | Korrekte Funkrufnamen, klare Sprache, Funkregeln eingehalten | |
Lagedarstellung | Vollständige und übersichtliche Darstellung der Lage | |
Entscheidungsfindung | Richtige Einschätzung und taktische Entscheidungen | |
Kommunikation | Verständliche Aufträge und Rückmeldungen | |
Zeitmanagement | Zeitgerechte und strukturierte Arbeitsweise |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station I
Station I – Türöffnung (ohne Halligan-Tool)
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Sicheres, rechtlich korrektes und schonendes Öffnen einer Tür bei einer angenommenen Notfalllage (z. B. medizinischer Notfall in Wohnung).
Bewertet wird das taktische Vorgehen, die Auswahl der Werkzeuge, die Sicherheit sowie die Kommunikation im Trupp.
Aufgabe:
Ein Trupp erhält den Einsatzauftrag „Person in Wohnung, Tür verschlossen“.
Es ist eine Zugangsmöglichkeit zu schaffen – mittels Standard-Türöffnungswerkzeugen der Feuerwehr, jedoch ohne Halligan-Tool.
Vor Beginn ist eine kurze Erkundung, Beurteilung der Lage und Begründung der Maßnahme vorzunehmen.
Anschließend wird die Tür unter Beachtung der Sicherheit und Sachschonung geöffnet oder ein alternativer Zugang organisiert.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Lagebeurteilung | Erkundung, Gefahreneinschätzung, Kommunikation | |
Werkzeugwahl | Richtige und sichere Auswahl der verfügbaren Werkzeuge | |
Sicherheit | PSA getragen, Absicherung der Einsatzstelle, keine Gefährdung Dritter | |
Sachschonung | Türöffnung so materialschonend wie möglich, unnötige Beschädigungen vermeiden | |
Teamarbeit | Abstimmung, klare Kommandos, ruhiges Arbeiten |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Bewertungsbogen Station J
Download Station J Bewertung .pdf
Download Moderationsansage Station J .pdf
Station J – Team-Challenge „Alt trifft Jung“
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Aktiver Wehr und Jugendfeuerwehr in einer gemeinsamen Einsatzübung.
Bewertet werden Teamarbeit, Kommunikation, Fachwissen und gegenseitige Unterstützung zwischen den Generationen.
Aufgabe:
Ein gemischtes Team aus 3 Mitgliedern der Aktiven Feuerwehr und 3 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr erhält die Einsatzmeldung:
„Unklare Rauchentwicklung im Außenbereich – eine Person wird vermisst.“
- Die Jugendfeuerwehr übernimmt Erkundung, Erstmeldung und Sicherung der Einsatzstelle.
- Die Aktive Wehr übernimmt technische Maßnahmen, Wasserbereitstellung und unterstützt bei der Personensuche.
- Beide Gruppen müssen gemeinsam eine koordinierte Lagebewältigung
- Nach erfolgreichem Einsatz erfolgt eine Lagemeldung an den Schiedsrichter (Einsatzleitung).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Teamarbeit | Zusammenarbeit zwischen Aktiven und Jugend, gegenseitige Unterstützung | |
Kommunikation | Klare Absprachen, Funk- oder Zuruf-Kommunikation, Rückmeldungen | |
Taktik | Sinnvolles, koordiniertes Vorgehen, Prioritäten richtig gesetzt | |
Sicherheit | Tragen der PSA, Absicherung, ruhiges und umsichtiges Handeln | |
Fachwissen | Richtiges Anwenden von Feuerwehrgrundsätzen, Befehlen und Abläufen |
Hinweis:
Diese Station ist bewusst so gestaltet, dass sie Erfahrung mit Nachwuchs verbindet.
Fehler führen nicht automatisch zu Abzügen, solange sie erkannt und besprochen werden.
Besonders gute Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt kann mit einem Teamgeist-Bonus von bis zu +5 Punkten honoriert werden.
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Moderationsansage – Station J „Alt trifft Jung“
„Und jetzt wird’s generationsübergreifend spannend!
Hier an Station J treten unsere erfahrenen Kameradinnen und Kameraden der Aktiven Wehr gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr an.
Die Aufgabe lautet: ‚Unklare Rauchentwicklung – eine Person wird vermisst‘.
Das gemischte Team muss jetzt zeigen, wie gut Erfahrung und Nachwuchs zusammenarbeiten können.
Während die Jugendfeuerwehr die Lage erkundet und die erste Rückmeldung gibt, übernehmen die Aktiven den technischen Teil – Wasseraufbau, Absicherung und Unterstützung bei der Personensuche.
Bewertet werden hier vor allem:
- Teamarbeit zwischen Jung und Alt,
- klare Kommunikation,
- taktisch sinnvolles Vorgehen
- und natürlich: Sicherheit im Einsatz.
Die Station soll nicht nur zeigen, wie Feuerwehr funktioniert – sondern auch, dass unsere Zukunft bereits mit anpackt!
Also: kräftigen Applaus für unsere Teams bei der ‚Alt trifft Jung‘-Challenge! 🔥👏“
_________________________________________________________________________________________________________
Tipp für Moderation:
Die Ansage kann noch mit einem kurzen Musikbett unterlegen (z. B. Trommelwirbel oder Feuerwehrsirene), und am Ende eine kleine Interviewfrage stellen wie:
„Wie war’s für euch, mal mit den Jüngeren/Älteren zusammenzuarbeiten?“
Das lockert das Ganze auf und sorgt beim Publikum für ein echtes Highlight.
Leistungsnachweis Feuerwehr Holzhausen
Ort: Feuerwehrgerätehaus Holzhausen | Datum: [TT.MM.JJJJ]
Der Leistungsnachweis der Feuerwehr Holzhausen dient dazu, die Einsatzfähigkeit, das technische Wissen und die Teamarbeit unserer Kameradinnen und Kameraden unter realistischen Bedingungen unter Beweis zu stellen. Er ist zugleich eine Veranstaltung für die Öffentlichkeit, um die Arbeit der Feuerwehr erlebbar zu machen.
Ablaufplan
08:00 – 09:00 Uhr: Anreise und Registrierung
09:00 – 09:20 Uhr: Eröffnung und Begrüßung der Gäste
09:30 – 12:30 Uhr: Wettbewerbsstationen Block I
12:30 – 13:30 Uhr: Mittagspause mit Vorführungen
13:30 – 16:30 Uhr: Wettbewerbsstationen Block II
17:00 Uhr: Schauübung und Finalläufe
17:45 Uhr: Siegerehrung und Abschluss
Bewertungssystem
Jede Station wird auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten bewertet. Kriterien sind Fachwissen, technische Ausführung, Teamarbeit, Taktik und Sicherheit. Fehler werden je nach Schweregrad mit Punktabzug bewertet. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus dem Durchschnitt aller Stationen.
Sicherheit & Organisation
Während der gesamten Veranstaltung stehen Sanitätskräfte bereit. Alle Teilnehmenden tragen persönliche Schutzausrüstung. Das Gelände ist abgesperrt und mit Notausgängen sowie Sammelstellen ausgeschildert.
Siegerehrung
Die Siegerehrung findet am Ende der Veranstaltung auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses statt. Pokale und Urkunden werden in verschiedenen Kategorien überreicht.
🧭 1. Vorbereitung & Hintergrund
Ziel:
Der Leistungsnachweis der Feuerwehr Holzhausen dient der Überprüfung der Einsatzfähigkeit, der Stärkung der Teamarbeit sowie der Öffentlichkeitsarbeit im Ort.
Neben den aktiven Einsatzkräften nimmt auch die Jugendfeuerwehr teil – ergänzt durch Gäste, Unterstützer und Zuschauer.
Organisation & Leitung:
Gesamtleitung: __________________________
Stellvertretung: __________________________
Schiedsrichterkoordination: __________________________
Veranstaltungsort: Gerätehaus Holzhausen
Datum: __________________________
🧱 2. Stationsübersicht & Ablauf
Station | Bezeichnung | Zeit | Bemerkung |
A | Theorietest & Einsatzrecht | 20 min | Fragebögen, Schiedsrichter |
B | Knoten & Stiche | 10 min | Praxisprüfung |
C | Gerätekunde & Wasserversorgung | 15 min | TS & Schlauchaufbau |
D | Löschangriff „Nass“ | 12 min | Zielgeräte ( Löschhaus? ) |
E | Erste Hilfe & Traumamanagement | 15 min | EH-Material & Dummies |
F | Technische Hilfeleistung (THL) | 20 min | Übungsfahrzeug |
G | Atemschutz & Innenangriff | 15 min | Nullsicht-Parcours |
H | Funk & Lageführung | 10 min | Planspiel |
I | Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | 12 min | Werkzeugset |
J | Alt trifft Jung (Challenge) | 15 min | Jugend + Aktive gemeinsam |
Gesamtdauer pro Team: ca. 3 Std. 15 Min.
Gesamtzahl Stationen: 10
👥 3. Personal- & Helferplanung
Bereich | Tätigkeit | Personen | Externe |
Leitung & Koordi | Ablaufüberwachung, Ansprechpartner | 2 | – |
Stations | Organisation & Bewertung | 10 | – |
Schieds | Bewertung, Punktevergabe | 10 | HSG Holzhausen |
Technik & | Strom, Lautsprecher, Zelte | 6 | HSG Holzhausen |
Verpflegung | Grill, Getränke, Ausgabe | 8 | Alterskameraden |
Jugend | Jugendfeuerwehr & Challenge | 3 | Eltern / Betreuer |
Doku | Punkte, Fotos, Social Media | 3 | Öffentlichkeitsarbeit |
Sieger | Bühne, Ansagen | 3 | Musikverein / Wehrführung |
Allgemeine Helfer / | Nachschub, Unterstützung | 5 | Vereine / Ort |
Gesamt | ≈ 51 Personen |
📋 4. Einsatzkräfte- & Helferübersicht (zum Ausfüllen)
Nr. | Name | Funktion / Aufgabe | Bereich | Telefon | Bemerkung |
1 | |||||
2 | |||||
3 | |||||
4 | |||||
5 | |||||
6 | |||||
7 | |||||
8 | |||||
9 | |||||
10 | |||||
11 | |||||
12 | |||||
13 | |||||
14 | |||||
15 | |||||
16 | |||||
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18 | |||||
19 | |||||
20 | |||||
21 | |||||
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28 | |||||
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30 | |||||
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33 | |||||
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35 | |||||
36 |
✅ 5. To-do-Checkliste
☐ Datum & Ort festgelegt
☐ Genehmigungen eingeholt
☐ Personal eingeteilt
☐ Material organisiert
☐ Bewertungsbögen & Urkunden gedruckt
☐ Technik & Lautsprecher geprüft
☐ Verpflegung geplant
☐ Stationsbeschilderung angebracht
☐ Ablaufplan verteilt
☐ Presse / Social Media informiert
☐ Backup-Personal eingeteilt
🕓 6. Tagesstruktur
Uhrzeit | Programmpunkt | Verantwortlich | Bemerkung |
07:00 – 08:00 | Aufbau & Technik | Feuerwehr | Zelte, Strom, Absperrung |
08:00 – 09:00 | Registrierung & Einweisung | Leitung | Anmeldung der Teams |
09:00 – 09:20 | Eröffnung & Begrüßung | Wehrführung | mit Gästen & Moderation |
09:30 – 12:30 | Stationen Block I (A–E) | Stationsleiter | |
12:30 – 13:30 | Mittagspause & Vorführung | Verpflegungsteam | Showübung / Musik vllt auch mit einem Gas-Übungsgerät Show |
13:30 – 16:30 | Stationen Block II (F–J) | Stationsleiter | |
17:00 – 17:45 | Sonderstation + Siegerehrung | Moderation | Pokale & Urkunden |
18:00 – 19:00 | Abbau & Nachbereitung | Alle Helfer | Reinigung & Abschlussfoto |
⚠️ 7. Sicherheits- und Notfallplanung
Defibrillator: Turnhalle ( zwischen alten und neuen Gerätehaus )
Notfallkontakt: ________________________
Kommunikation: Funkrufname „Leitung Holzhausen 1“
Wetterabsicherung: Pavillons, Rückzugsräume
🚨 Letzte Kontrollliste – Dinge, die oft vergessen werden
🧾 1. Administrative & Vorbereitungssachen
☐ Versicherungsschutz prüfen (Gemeinde oder Verband) – gilt für Teilnehmer und
☐ Teilnehmerliste mit Funkrufnamen / Gruppenführern
☐ Ersatz-Schiedsrichter / Springer benennen (z. B. falls jemand ausfällt).
☐ Kopien der Bewertungsbögen (1–2 Reserve-Sätze pro Station).
☐ Erste-Hilfe-Meldesystem: Wer ruft wen im Notfall (Funkrufnamen & Telefonnummern kurzliste).
☐ Pressekontakt / Öffentlichkeitsarbeit vorab informieren – damit Fotos und Bericht am nächsten Tag erscheinen.
🧰 2. Technisches & Material
☐ Zusätzliche Kabeltrommel / Mehrfachsteckdose für Musik, PC, Drucker.
☐ Batterien / Akkus (z. B. für Funkgeräte, Lautsprecher, Taschenlampen).
☐ Namensschilder / Westen für Stationsleiter & Schiedsrichter
☐ Wetterschutz – Pavillons oder Planen (Schatten oder Regenoption).
☐ Klemmbretter + Kugelschreiber – mindestens doppelt so viele
☐ Laminiergerät + Folien für Urkunden
☐ Medaillen Für Platzierung und Teilnahme
🧍♂️ 3. Personal & Ablauf
☐ Kurze Einweisung am Morgen für alle Helfer und Schiedsrichter (max. 10 Minuten).
☐ Getränke für Helfer / Schiedsrichter an jeder Station.
☐ Pausenplan (auch für Schiedsrichter, Stationsleiter).
☐ Backup-Team für Verpflegung (falls jemand krank wird).
☐ Gästeliste / Ehrengäste begrüßen (falls gewollt).
☐ Moderator-Briefing: Wie viele Teams, welche Besonderheiten, Zeitfenster.
🎤 4. Kommunikation & Publikum
☐ Moderationsmikro + Ersatzmikro prüfen (Batterien!).
☐ Musik / Playlist vorbereiten (Start, Pausen, Siegerehrung).
☐ Lautsprecheranlage testen (Feedback vermeiden, Reichweite prüfen).
☐ Siegerehrung vorbereiten (Pokale nach Platz sortieren, Urkunden unterschrieben, Datum eingetragen).
☐ Durchsageplan – wann wird das Publikum informiert (z. B. Stationenwechsel, Challenge, Mittagspause).
🧯 5. Sicherheit & Infrastruktur
☐ Absperrungen klar markieren (Zuschauerbereiche) .
☐ Mülltonnen / Abfallbehälter
🥳 6. Nachbereitung & Danksagung
☐ Pressemitteilung / Social Media-Post vorbereiten („Danke an alle Helfer & Gäste“).
☐ Dankesrunde / Feedback-Abend 1–2 Tage später (kurz, gemütlich).
☐ Rückgabe geliehener Materialien (TS, Zelte, Funkgeräte).
☐ Foto-Ordner erstellen & teilen (Jugendfeuerwehr freut sich immer).
☐ Auswertung & Dokumentation archivieren (PDF oder Mappe im Gerätehaus).
Kategorie | Material / Gegenstand | Menge (ca.) | Bemerkung |
Allgemein / Organisation | Tische & Bänke | 20 Garnituren | für Anmeldung, Auswertung, Verpflegung |
Pavillons / Zelte | 6–8 Stück | Beschattung & Regenabsicherung | |
Klappstühle | 40 | Sitzplätze für Schiedsrichter & Gäste | |
Klemmbretter | 25 | Bewertung & Organisation | |
Kugelschreiber / Marker | 50 | Reserve bereithalten | |
Drucker + Papier | 1 + 2 Pack | Urkunden / Auswertungen | |
Verlängerungskabel / Mehrfachstecker | 10 | Stromversorgung | |
Absperrband / Pylonen | 200 m / 20 Stück | Besucherlenkung & Sicherheit | |
Funkgeräte | 10–12 | für Stationskommunikation | |
Lautsprecheranlage + Mikrofon | 1 Anlage | für Moderation & Siegerehrung | |
Erste-Hilfe-Koffer + Defibrillator | 2 | zentral + mobil | |
Feuerlöscher | 4 | an neuralgischen Punkten | |
Müllbehälter / Säcke | 10 / 20 | verteilt über Gelände | |
Beschilderung Station A–J | 10 Schilder | wetterfest laminiert | |
Namensschilder / Westen | 25 | Stationsleiter & Schiedsrichter | |
Beleuchtung / Baustrahler | 4 | falls Abendbetrieb | |
Stationen-spezifisch | Schläuche, Verteiler, Strahlrohre | gemäß Station D | Löschangriff |
Seile, Karabiner, Leinenbeutel | gemäß Station B | Knoten & Stiche | |
TS, Saugleitung, Kupplungen | gemäß Station C | Gerätekunde | |
Türöffnungsset | gemäß Station I | ohne Halligan | |
Dummy / Übungspuppe | 2–3 | Erste Hilfe & Rettung | |
Funkkarten, Klarsichthüllen | 5–6 | Station H | |
Rauchsimulator / Nebelmaschine | 1 | Station G | |
Eimer / Zielklappen | 3 | Station D / Challenge | |
Verpflegung & Infrastruktur | Grill / Gasgrill | 2–3 | Zentral |
Getränkewagen / Ausschank | 1–2 | durch Verein | |
Kühlschränke / Kühlboxen | 3–4 | Getränke & Fleisch | |
Handwaschstation | 1 | Hygiene | |
Pavillon Verpflegung | 2 | Sitzbereich | |
Kasse / Wechselgeld | 1 | bei Verkauf oder Wertmarken | |
Tischdecken / Servietten | 300+ | optisch schön & praktisch |
🧃 2. Getränkeliste (für ca. 300 Personen / 1 Tag)
Durchschnittlicher Verbrauch: ca. 3–4 Getränke pro Person
(Bei warmem Wetter eher 4–5)
Getränk | Menge gesamt | Einheit | Bemerkung |
Wasser (still + medium) | 200 Flaschen | 0,5 L | Grundbedarf |
Apfelschorle / Fruchtschorle | 150 Flaschen | 0,5 L | beliebt bei allen Altersgruppen |
Cola / Fanta / Sprite | 150 Flaschen | 0,5 L | Jugendliche & Gäste |
Kaffee | 20 Liter | Kannen / Thermobehälter | Vormittag & Nachmittag |
Bier (Pils, Helles) | 150 Flaschen | 0,33 L | optional – nur nachmittags / Siegerehrung |
Radler / alkoholfrei | 100 Flaschen | 0,33 L | für Aktive & Fahrer |
Energydrinks / Iso | 30 Dosen | 0,33 L | Reserve für Helfer |
Saft (Apfel, Orange) | 10 Liter | Karaffen / 1L Packungen | Kinder & Jugend |
Milch / Zucker | ausreichend | – | für Kaffee |
Einwegbecher / Gläser | 400 Stück | – | Reserve 30 % mehr als Personen |
Evtl einen Kühlwagen vom Isaak?
🍔 3. Essensliste (für ca. 300 Personen)
Kalkuliert für Mittagessen + Nachmittagsimbiss
Kategorie | Gericht / Artikel | Menge gesamt (ca.) | Bemerkung |
Grillgut | Bratwürste | 250 Stück | Klassiker, gut kalkulierbar |
Steaks (Nacken oder Pute) | 150 Stück | Abwechslung | |
Grillkäse / Veggie | 40 Stück | Vegetarische Option | |
Brötchen | 450 Stück | + Reserve | |
Senf / Ketchup / Majo | je 3 Liter | in Spendern | |
Beilagen | Kartoffelsalat | 25 kg | beliebt & sättigend |
Nudelsalat | 20 kg | Abwechslung | |
Brot / Baguette | 20 Stangen | Reserve | |
Nachmittag / Kuchenbuffet | Kuchenstücke | 40–50 Stück | von Vereinsmitgliedern |
Kaffee & Tee | siehe Getränkeliste | – | |
Snacks | Brezeln / Laugenstangen | 100 Stück | Zwischenverpflegung |
Obstkorb (Apfel, Banane) | 10 kg | Frischeoption | |
Sonstiges | Einwegteller / Servietten / Besteck | je 300 | biologisch abbaubar bevorzugt |
Müllsäcke | 20 | regelmäßige Entsorgung | |
Kühlbox / Kühlschrank | 2–3 | Fleisch + Getränke | |
Grillkohle / Gasflaschen | 20 kg / 2 Flaschen | je nach Grilltyp | |
Desinfektion & Handschuhe | ausreichend | Hygienepflicht bei Ausgabe |
Getränke und Essen kann natürlich verändert werden, sind nur Beispiele
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Station | Bezeichnung | Geschätzte Dauer | Bemerkung |
A | Theorietest & Einsatzrecht | 20 Minuten | inkl. Ausgabe & Rücknahme der Unterlagen |
B | Knoten & Stiche | 10 Minuten | Kurzprüfung, schneller Durchlauf |
C | Gerätekunde & Wasserversorgung | 15 Minuten | Aufbau & Funktionsprüfung |
D | Löschangriff „Nass“ | 12 Minuten | Zielangriff, hohe Dynamik |
E | Erste Hilfe & Traumamanagement | 15 Minuten | Zwei Fallbeispiele, Praxisanteil |
F | Technische Hilfeleistung (THL) | 20 Minuten | Szenario mit Fahrzeug, mehrere Arbeitsschritte |
G | Atemschutz & Innenangriff | 15 Minuten | Nullsicht-Übung oder Alternativparcours |
H | Funk & Lageführung | 10 Minuten | Planspiel mit Funk & Lagedarstellung |
I | Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | 12 Minuten | Lageerkundung + schonende Öffnung |
J | Sonderstation „Alt trifft Jung“ | 15 Minuten | Team-Challenge zwischen Aktiven & Jugendfeuerwehr |
Gesamtlaufzeit:
144 Minuten (ca. 2 Stunden 25 Minuten) reine Übungszeit.
Mit Wechselzeiten (5 Minuten zwischen Stationen) ergibt sich eine Gesamtdauer von etwa 3 Stunden 15 Minuten für einen kompletten Durchlauf pro Gruppe.
Veranstaltungsort: Gerätehaus Holzhausen
Datum: ________________________
Schiedsrichter/in: ________________________
Station | Team 1 | Team 2 | Team 3 | Team 4 | Team 5 | Team 6 |
A – Theorietest & Einsatzrecht | ||||||
B – Knoten & Stiche | ||||||
C – Gerätekunde & Wasserversorgung | ||||||
D – Löschangriff „Nass“ | ||||||
E – Erste Hilfe & Traumamanagement | ||||||
F – Technische Hilfeleistung (THL) | ||||||
G – Atemschutz & Innenangriff | ||||||
H – Funk & Lageführung | ||||||
I – Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | ||||||
J – Alt trifft Jung (Sonderstation) | ||||||
Gesamtpunkte |
|
|
|
|
|
|
Platzierung / Rang |
|
|
|
|
|
|
Gesamtwertungsbogen – Leistungsnachweis Feuerwehr Holzhausen
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Station | Bezeichnung | Max. Punkte | Erreichte Punkte | Bemerkung |
A | Theorietest & Einsatzrecht | 100 | inkl. Ausgabe & Rücknahme der Unterlagen | |
B | Knoten & Stiche | 100 | Kurzprüfung, schneller Durchlauf | |
C | Gerätekunde & Wasserversorgung | 100 | Aufbau & Funktionsprüfung | |
D | Löschangriff „Nass“ | 100 | Zielangriff, hohe Dynamik | |
E | Erste Hilfe & Traumamanagement | 100 | Zwei Fallbeispiele, Praxisanteil | |
F | Technische Hilfeleistung (THL) | 100 | Szenario mit Fahrzeug, mehrere Arbeitsschritte | |
G | Atemschutz & Innenangriff | 100 | Nullsicht-Übung oder Alternativparcours | |
H | Funk & Lageführung | 100 | Planspiel mit Funk & Lagedarstellung | |
I | Türöffnung (ohne Halligan-Tool) | 100 | Lageerkundung + schonende Öffnung | |
J | Sonderstation „Alt trifft Jung“ | 100 | Team-Challenge zwischen Aktiven & Jugendfeuerwehr |
Gesamtbewertung:
Kategorie | Wert |
Gesamtpunkte (Summe aller Stationen) | _______ / 1.000 Punkte |
Gesamtdurchschnitt | _______ Punkte |
Rang / Platzierung | __________________________ |
URKUNDE
an:
____________________________________________
für den 1. Platz beim
Leistungsnachweis der
Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
URKUNDE
an:
____________________________________________
für den 2. Platz beim
Leistungsnachweis der
Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
URKUNDE
an:
____________________________________________
für den 3. Platz beim
Leistungsnachweis der
Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit hervorragenden Leistungen in Technik, Teamarbeit und Einsatzfähigkeit
hat das Team herausragende Ergebnisse erzielt und den Wettbewerb gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
SONDERPREIS-URKUNDE
an:
____________________________________________
für herausragende Leistungen in der
Kategorie
___________________________
im Rahmen des
Leistungsnachweises der Feuerwehr Holzhausen
am ___________________________ am Feuerwehrgerätehaus Holzhausen.
Mit besonderem Einsatz, Fairness und Teamgeist wurde ein
außergewöhnlicher Beitrag zum Wettbewerb geleistet.
Herzlichen Glückwunsch!
Holzhausen, den
______________________________
Wehrführer
Station A – Theorietest & Einsatzrecht
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Fachwissen | Kenntnis von Feuerwehrdienstvorschriften, Einsatzrecht, Funkdisziplin | |
Richtigkeit | Korrekte Beantwortung der Fragen | |
Zeitmanagement | Bearbeitung innerhalb der vorgegebenen Zeit | |
Teamarbeit | Abstimmung und Zusammenarbeit im Team | |
Sicherheit | Einhaltung von UVV und sicherem Verhalten |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station B – Knoten & Stiche
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Sicheres Beherrschen der Feuerwehrknoten und deren Anwendung im Einsatzdienst.
Geprüft wird die praktische Ausführung und das Verständnis der Einsatzmöglichkeiten.
Aufgabe:
Es sind mehrere Knoten und Stiche ordnungsgemäß, sicher und zügig anzufertigen (z. B. Mastwurf, Achterknoten, Zimmermannsschlag, Rettungsknoten, Schotenstich).
Zusätzlich muss ein Gerät oder eine Last korrekt gesichert werden.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Technik | Korrekte Ausführung der Knoten und Stiche | |
Sicherheit | Sichere Handhabung, korrekte Festigkeit | |
Zeitmanagement | Zügige Durchführung ohne Hektik | |
Anwendung | Verständnis der jeweiligen Einsatzmöglichkeit | |
Teamarbeit | Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station C – Gerätekunde & Wasserversorgung
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Fachgerechter Aufbau einer Wasserversorgung aus offenem Gewässer oder Hydrant unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und taktischen Grundsätze nach FwDV 3.
Aufgabe:
Ein Trupp baut eine Wasserversorgung mit Saugleitung (offenes Gewässer) oder über Hydrant auf. Anschließend erfolgt der Aufbau mit Verteiler, Schlauchleitungen und Strahlrohren. Die Funktionsprüfung wird durchgeführt („Wasser marsch“).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) | ||
Aufbauplan | Richtigkeit des Aufbaus gemäß FwDV 3 | |||
Technik | Ordnungsgemäßer Anschluss, Dichtigkeit, Funktion | |||
Teamarbeit |
| |||
Sicherheit | Tragen der PSA, sicheres Arbeiten an der TS/Hydrant | |||
Zeitmanagement | Aufbau in angemessener Zeit |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station D – Löschangriff “Nass”
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Durchführung eines vollständigen Löschangriffs unter realitätsnahen Bedingungen.
Bewertet werden Aufbau, Taktik, Sicherheit, Teamarbeit und Zielgenauigkeit.
Aufgabe:
Das Team führt einen standardisierten Löschangriff mit Wasserabgabe auf Zielgeräte durch.
Der Angriff erfolgt nach FwDV 3, bestehend aus Wasserentnahme, Verlegung der Schlauchleitungen, Aufbau mit Verteiler und Wasserabgabe auf drei Ziele („Wasser marsch“ bis „Wasser halt“).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) | ||
Aufbau & Technik | Richtiger und sicherer Aufbau, Funktion des Löschangriffs | |||
Taktik | Sinnvolle Befehle, richtige Reihenfolge, taktisches Vorgehen | |||
Teamarbeit |
| |||
Sicherheit | Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, saubere Arbeitsweise | |||
Zeitmanagement | Durchführung in angemessener Zeit |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station E – Erste Hilfe & Traumamanagement
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung der Kenntnisse und Fertigkeiten in Erster Hilfe bei typischen Feuerwehr-Einsatzsituationen wie Verkehrsunfall, Verbrennung oder Rauchgasinhalation.
Aufgabe:
Zwei Fallbeispiele sind praktisch durchzuführen (z. B. stabile Seitenlage, Reanimation, Druckverband, Notruf 112).
Die Prüfer bewerten nach Schema und fachlicher Richtigkeit.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Fachwissen | Anwendung der richtigen Maßnahmen nach Erste-Hilfe-Schema (ABCDE) | |
Durchführung | Saubere, fachgerechte Ausführung der Maßnahmen | |
Kommunikation | Ruhige und klare Anweisungen, Kontakt zum „Patienten“ | |
Zeitmanagement | Schnelles, aber sicheres Handeln | |
Sicherheit | Eigensicherung, Beachtung hygienischer Regeln, Handschuhe etc. |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station F – Technische Hilfeleistung (THL)
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung des taktischen Vorgehens, der Gerätekunde und der Sicherheit bei einer technischen Hilfeleistung.
Schwerpunkt: patientenorientierte Rettung und Eigensicherung.
Aufgabe:
Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wird simuliert.
Die Gruppe sichert die Einsatzstelle ab, stellt den Brandschutz sicher, führt die technische Rettung mit Spreizer/Schere (Übungsgerät) durch und betreut die verletzte Person (Dummy).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Eigensicherung | Absichern der Einsatzstelle, PSA, Gefahrenbereich beachten | |
Technik | Richtige Anwendung der Geräte, Umgang mit Hydraulikwerkzeugen | |
Teamarbeit | Koordination, Kommunikation, Aufgabenverteilung | |
Patientenbetreuung | Betreuung, Kommunikation, ruhiges Vorgehen | |
Sicherheit | Brandschutz, Funkenflug, Airbag-Management |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station G – Atemschutz & Innenangriff
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung der Orientierung, Kommunikation und Sicherheit bei einem Innenangriff unter Nullsichtbedingungen.
Diese Station ist auch für Kameradinnen und Kameraden ohne Atemschutzausbildung absolvierbar (mit Alternativaufgabe).
Aufgabe:
Ein Trupp geht unter simulierten Einsatzbedingungen (Rauch/Nullsicht) vor, sucht eine vermisste Person und führt eine Lagemeldung durch.
Alternativ (für Teilnehmende ohne PA): Hindernisparcours mit Nullsicht, Funkkommunikation und Personenrettung mit Attrappe.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Taktik | Richtige Vorgehensweise, Türprozedur, Suchmethode | |
Funkkommunikation | Klare, korrekte Lagemeldungen | |
Sicherheit | Einhaltung der Sicherheitsgrundsätze (Truppprinzip, Leinenführung) | |
Teamarbeit | Abstimmung, Kommunikation, gegenseitige Unterstützung | |
Zeitmanagement | Durchführung innerhalb der vorgesehenen Zeit |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station H – Funk & Lageführung
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Bewertung der Fähigkeit zur Funkkommunikation, Lagedarstellung und Entscheidungsfindung unter Einsatzbedingungen.
Hier steht die Koordination der eingesetzten Trupps im Vordergrund.
Aufgabe:
Planspiel mit Lagekarte, Symbolen und Funkgeräten.
Die Gruppenführerin oder der Gruppenführer erstellt ein Lagebild, erteilt Aufträge und gibt Meldungen über Funk weiter.
Die Trupps melden Rückmeldungen und Lagen über Funk zurück.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Funkdisziplin | Korrekte Funkrufnamen, klare Sprache, Funkregeln eingehalten | |
Lagedarstellung | Vollständige und übersichtliche Darstellung der Lage | |
Entscheidungsfindung | Richtige Einschätzung und taktische Entscheidungen | |
Kommunikation | Verständliche Aufträge und Rückmeldungen | |
Zeitmanagement | Zeitgerechte und strukturierte Arbeitsweise |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Station I – Türöffnung (ohne Halligan-Tool)
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Sicheres, rechtlich korrektes und schonendes Öffnen einer Tür bei einer angenommenen Notfalllage (z. B. medizinischer Notfall in Wohnung).
Bewertet wird das taktische Vorgehen, die Auswahl der Werkzeuge, die Sicherheit sowie die Kommunikation im Trupp.
Aufgabe:
Ein Trupp erhält den Einsatzauftrag „Person in Wohnung, Tür verschlossen“.
Es ist eine Zugangsmöglichkeit zu schaffen – mittels Standard-Türöffnungswerkzeugen der Feuerwehr, jedoch ohne Halligan-Tool.
Vor Beginn ist eine kurze Erkundung, Beurteilung der Lage und Begründung der Maßnahme vorzunehmen.
Anschließend wird die Tür unter Beachtung der Sicherheit und Sachschonung geöffnet oder ein alternativer Zugang organisiert.
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Lagebeurteilung | Erkundung, Gefahreneinschätzung, Kommunikation | |
Werkzeugwahl | Richtige und sichere Auswahl der verfügbaren Werkzeuge | |
Sicherheit | PSA getragen, Absicherung der Einsatzstelle, keine Gefährdung Dritter | |
Sachschonung | Türöffnung so materialschonend wie möglich, unnötige Beschädigungen vermeiden | |
Teamarbeit | Abstimmung, klare Kommandos, ruhiges Arbeiten |
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Download Station J Bewertung .pdf
Download Moderationsansage Station J .pdf
Station J – Team-Challenge „Alt trifft Jung“
Teamname: _____________________________ Startnummer: _______
Datum: _____________ Prüfer: ________________________________
Ziel:
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Aktiver Wehr und Jugendfeuerwehr in einer gemeinsamen Einsatzübung.
Bewertet werden Teamarbeit, Kommunikation, Fachwissen und gegenseitige Unterstützung zwischen den Generationen.
Aufgabe:
Ein gemischtes Team aus 3 Mitgliedern der Aktiven Feuerwehr und 3 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr erhält die Einsatzmeldung:
„Unklare Rauchentwicklung im Außenbereich – eine Person wird vermisst.“
- Die Jugendfeuerwehr übernimmt Erkundung, Erstmeldung und Sicherung der Einsatzstelle.
- Die Aktive Wehr übernimmt technische Maßnahmen, Wasserbereitstellung und unterstützt bei der Personensuche.
- Beide Gruppen müssen gemeinsam eine koordinierte Lagebewältigung
- Nach erfolgreichem Einsatz erfolgt eine Lagemeldung an den Schiedsrichter (Einsatzleitung).
Kriterium | Beschreibung | Punkte (0–100) |
Teamarbeit | Zusammenarbeit zwischen Aktiven und Jugend, gegenseitige Unterstützung | |
Kommunikation | Klare Absprachen, Funk- oder Zuruf-Kommunikation, Rückmeldungen | |
Taktik | Sinnvolles, koordiniertes Vorgehen, Prioritäten richtig gesetzt | |
Sicherheit | Tragen der PSA, Absicherung, ruhiges und umsichtiges Handeln | |
Fachwissen | Richtiges Anwenden von Feuerwehrgrundsätzen, Befehlen und Abläufen |
Hinweis:
Diese Station ist bewusst so gestaltet, dass sie Erfahrung mit Nachwuchs verbindet.
Fehler führen nicht automatisch zu Abzügen, solange sie erkannt und besprochen werden.
Besonders gute Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt kann mit einem Teamgeist-Bonus von bis zu +5 Punkten honoriert werden.
Gesamtpunkte: __________ / 100
Bemerkungen: _________________________________________________
Unterschrift Schiedsrichter/in: ________________________________
Moderationsansage – Station J „Alt trifft Jung“
„Und jetzt wird’s generationsübergreifend spannend!
Hier an Station J treten unsere erfahrenen Kameradinnen und Kameraden der Aktiven Wehr gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr an.
Die Aufgabe lautet: ‚Unklare Rauchentwicklung – eine Person wird vermisst‘.
Das gemischte Team muss jetzt zeigen, wie gut Erfahrung und Nachwuchs zusammenarbeiten können.
Während die Jugendfeuerwehr die Lage erkundet und die erste Rückmeldung gibt, übernehmen die Aktiven den technischen Teil – Wasseraufbau, Absicherung und Unterstützung bei der Personensuche.
Bewertet werden hier vor allem:
- Teamarbeit zwischen Jung und Alt,
- klare Kommunikation,
- taktisch sinnvolles Vorgehen
- und natürlich: Sicherheit im Einsatz.
Die Station soll nicht nur zeigen, wie Feuerwehr funktioniert – sondern auch, dass unsere Zukunft bereits mit anpackt!
Also: kräftigen Applaus für unsere Teams bei der ‚Alt trifft Jung‘-Challenge! 🔥👏“
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Tipp für Moderation:
Die Ansage kann noch mit einem kurzen Musikbett unterlegen (z. B. Trommelwirbel oder Feuerwehrsirene), und am Ende eine kleine Interviewfrage stellen wie:
„Wie war’s für euch, mal mit den Jüngeren/Älteren zusammenzuarbeiten?“
Das lockert das Ganze auf und sorgt beim Publikum für ein echtes Highlight.


